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 Bau HK450 V2

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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Mi 02 Nov 2011, 10:29

helste schrieb:
Sind wohl Blechschrauben, aber welche Dimension soll man sich da nehmen?
Ja, das sind selbstschneidende Blechschrauben, aber die Maße kenne ich auch nicht.
Ich würde vermuten so in etwa so wie diese hier:
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Aber genau weiß ich es auch nicht.
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helste



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Mi 02 Nov 2011, 10:34

Wow, das ist ja fast in Echtzeit hier.

Vielen Dank für die rasche Hilfe.
Werde mir dann wohl gleich dieses Sortiment bestellen.
Da ist dann sicher alles dabei was ich so brauche.

Da habe ich jetzt dann auch schon eine Bestellung beisammen, wo sich das über Ebay nicht mehr auszahlt.

Habe eben auch mal bei SAM angefragt, ob die nach Österreich ohne Verrechnung der USt liefern, wenn ich meine UID Nummer angebe. Kam innerhalb von 5 Minuten eine positive Antwort. Superschneller Response nenne ich das.

Dann hau ich jetzt die Bestellung raus, damit ich bald meinen HK450 zerlegen und mit den neuen Schrauben wieder zusammenbauen kann.
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helste



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Do 03 Nov 2011, 19:24

Nachdem ich gestern die Waage geliefert bekam, habe ich heute mal alle Blätter gewogen und mit Tesa ausgeglichen. Ein Paar war dabei, da differierte es nur um 0,04g. Ich habe ja jetzt nicht die große Erfahrung, aber so schlecht scheint mir das nicht zu sein.
Bei einem musste ich allerdings mit dem breiten Tesa arbeiten. Da fehlten bei einem Blatt ganze 0,36g.

Ein Blaatpaar habe ich jetzt aussortiert. Damit bin ich einmal beim Schweben an den grünen Vorhang angeschlagen. Der wurde durch den Luftsog vom Heli angesaugt und dann hat es Kontakt gegeben. Das hat gereicht um bei einem der Holzis der Länge nach einen Riss zu verursachen.

Nachdem ich nun gut ausbalanzierte Blätter habe, wurde natürlich gleich mal wieder eine Runde Indoor Kampfschweben geübt. Da ist es mir eigentlich ganz gut ergangen. Deppengestell habe ich ja runter. Geht auch ohne. Das Heck passt eigentlich ganz gut. Ich habe ja keinen Vergleich zu einem perfekt eingestellten Heli, aber ich finde es ganz in Ordnung. Ich muss die linke Hand eigentlich nur ganz selten einsetzen. Hauptsächlich um Pitch zu korrigieren. Das Heck ist sehr stabil. Wandert im Normalmodus nur ganz almählich.
Im HH Mode ist es nahezu fest. Nur ab und zu mal eine kleine Korrektur nötig.
Man darf ja auch nicht vergessen, dass ich mich in einem verhältnismäßig kleinem Raum im Bodeneffekt bewege. Ich denke mal, dass auch die Luftverwirbelungen, die sich in dem Raum allmählich aufbauen keine unwesentliche Rolle spielen werden.

Ich habe mal ein Video davon gemacht. Der erste Schwebeteil ist im Normalen Modus. Merkt man dann wohl bei der Landung. Da war ich schlampig und habe den Heli sich ausdrehen lassen.
Der zweite Teil ist dann im HH Mode.

Leider ist das Zucken wieder da. Ich weiß nicht, ob man es auf dem Video erkennen kann, aber der ganze Heli zuckt sporadisch, so als hätte er Schluckauf.
Ist jetzt nicht so, dass er dadurch schwer zu kontrollieren wäre, aber normal kann das nicht sein, zumal das zwischendurch schon mal weg war.
Zu Beginn war es da. Dann habe ich die Verkabelung umgebaut und es war weg. Dann habe ich nochmal neu verkabelt, weil ich das Heckrohr besser in der Halterung montieren musste und seither ist es wieder da.
Ich habe beim besten Willen keine Ahnung was das sein kann.

Wenn er zuckt, dann ist das so, dass er dabei in Bruchteilen von Sekunden um vielleicht 2-3cm absackt und dann wieder da ist. Ich kann es schwer beschreiben. Am ehesten trifft es noch Schluckauf.

Ich will am Wochenende mal raus und eine Runde fliegen. Habe da aber Bedenken, dass da vielleicht aus dem kleinen, die Flugfähigkeit kaum beeinträchtigenden Zucken etwas Gröberes wird, weil ich nicht weiß, woher das kommt.

Ich habe auch schon überlegt mal die Hilfe eines Profis in Anspruch zu nehmen. Leider ist die nächste Helischule über 1 Stunde entfernt. Aber vielleicht düse ich da mal hin. Weiß hier jemand, ob man da vielleicht schief angeschaut wird, wenn man mit nem HK kommt? Im Grunde ist wir sowas ja egal, aber wenn ich von jemanden Hilfe will und der lästert dann über den Chinabomber ab, dann ist das natürlich nicht lustig, speziell, wenn man extra so weit fährt.
Eventuell kläre ich das vorher mal telefoinisch. Wollte einfach mal wissen, wie denn die allgemeinen Erfahrungen der HK Piloten mit anderen Helipiloten sind. Gibt es da Resentiments?

Hier noch das Video:

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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Do 03 Nov 2011, 19:45

Die Zuckungen könnten von statischen Aufladungen herrühren. Der im Heckrohr laufende Riemen ist ein Bandgenerator, der ordentlich hohe Spannungen erzeugt, allerdings ohne Stromstärke. Diese statischen Spannungen entladen sich sporadisch per Funkenflug, und dabei kann es zu solchen Zuckungen kommen. Abhilfe schafft ein Massekabel vom Heckrohr zum Motorträger, dabei daran denken, daß die Eloxierung des Heckrohrs nicht leitet und an der Kontaktstelle abgekratzt werden muß. Dort einfach das Kabel mit einklemmen, entweder mit dem Heckservohalter oder im Heckrohrhalter. Am anderen Ende ein Lötauge passend zu einer der Schrauben im Motorträger anlöten, wie eine U-Scheibe benutzen und der Masseausgleich ist hergestellt.

Im HH-Modus ist das Heck zu unruhig, draußen bei etwas Wind würde das übel aufschaukeln. 2 - 5 % weniger Empfindlichkeit sollten genügen, um das Heck ruhiger zu halten.
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helste



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Do 03 Nov 2011, 20:15

Danke Schorch für Deine Einschätzung und den Hinweis auf die statische Aufladung.
Ich werde gleich mal so einen Potentialausgleich herstellen und dann nochmal testen.
Was den HH Mode anbelangt, so werde ich da mal ein paar % runter drehen.
In meiner FS fängt der HH Modus bei 48,5% an. Steht derzeit bei 54%. Ich werde da mal auf 50% oder 51% runter drehen.

Melde mich dann wieder, wenn alles gemacht ist und ich einen Testflug machen konnte.

Ich habe nachher auch nochmal einen frischen Akku genommen und den Timer der FS mitlaufen lassen. Meistens vergesse ich das nämlich, weil ich noch so mit der Steuerung beschäftigt bin.
Habe also mal dran gedacht und nach insgesamt 6 Minuten Schweben (aufgeteilt auf 2 Phasen) gingen 1157 mAh in den Akku.
Wie weit kann ich denn überhaupt den Akku entladen, ohne dass es ihm groß schadet? Das heißt, wieviel mAh sollen dann maximal rein gehen?
Ich rede hier von einem 3S 2200mAh Turnigy.

Ich habe mir auch schon so ein Teil bestellt, welches Piept, wenn die Akkuspannung runter ist. Dann kann ich das mal beobachten wie lange ich bis dahin fliegen kann. Ich muss da irgendwie ein Gefühl dafür entwickeln. Solange ich noch beim Schweben bin, ist das eh nicht kritisch, aber wenn dann Rundflug dazu kommt, wäre es gut zu wissen, wann ich den Vogel wieder runter holen muss. Vorallem, wo ich ja Zeitreserven einrechnen muss, weil ich ja nicht davon ausgehen kann, gleich eine schnelle Traumlandung hin zu bekommen.

Was ich aber jetzt schon geschafft habe ist mitten im Schweben den Gyromodus umzuschalten. Das ist nicht so einfach, auf dem engen Raum. Vorallem weil ich da noch kurz schauen muss, wo der Schalter ist. Muss da mal Trockentraining betreiben, damit ich das auch ohne Hinsehen kann. Man kann den Heli ja keine Sekunde aus den Augen lassen, besonders, wenn nicht viel Platz ist.
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helste



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Do 03 Nov 2011, 20:19

Ich habe beschlossen den Potentialausgleich zu machen, wenn ich die bestellten Schrauben von SAM bekommen habe. Ich muss ja die Heckrohrhalterung lösen und ich fürchte, das geht nicht ohne die Schrauben zu killen.

Egal, vielleicht kommt das Zeugs ja auch schon morgen.

Meinst Du, falls es die statische Aufladung ist, dass das gefährlich ist? Oder kann ich weiter schweben und im Freien einen kleinen Rundflug wagen?

Das Zucken ist ja nicht so, dass ich da beim Steuern beeinträchtigt wäre. Diesbezüglich stört mich das überhaupt nicht. Sieht halt nur etwas unschön aus. Wäre aber blöd, wenn das so weit gehen könnte, dass der Heli macht was er will.
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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Do 03 Nov 2011, 20:34

Wenn dein Lader 1700 mAh in den Akku lädt, bist du auf der sicheren Seite, mehr wie 1800 würde ich nicht verfliegen. Oft habe ich im Rundflug nach 10 Minuten erst 1500 mAh verbraucht, mein Timer steht auf 10 Minuten und damit bin ich immer auf der sicheren Seite. Fang mal mit 8 Minuten an, schweben kostet mehr Energie als Rundflug. Bist du dann bei 1500 mAh, kannst du den Timer so stehen lassen, das gibt dir mehr als genug Zeit für die sichere Landung. Wenn erstmal die Akkuspannung runter geht, tut sie das meist rasant, gerade die Turnigy halten bis zum Schluß recht gut ihre Spannung. Wenn dein "Pieper" erst bei 9 Volt (3 Volt Zellenspannung) Alarm gibt, ist´s für den Akku schon viel zu spät. Bei 3,5 Volt pro Zelle sollte es die ersten Warnungen geben.

Laß deine Akkus nicht zu kalt werden, bei Kälte sinken Spannungslage und Belastbarkeit ab. Richtig wohl fühlen sich Lipos ab ca. 20 Grad aufwärts bis 40 Grad, dann sind sie auch sehr hoch belastbar. Bei den momentanen Temperaturen ohne Haube fliegen geht gar nicht, da erkältet sich der Lipo regelrecht. Sie verlieren Leistung und Kapazität, außerdem kann man sie dadurch dauerhaft schädigen. Normale Raumtemperatur ist ok, die sollten sie möglichst behalten. Idealerweise kann man den Lipo aus einem geheizten Raum nach draußen nehmen. Bei geringen Belastungen verpassen viele Piloten dem Lipo einen Fausthandschuh, aus dem nur die Kabel heraus schauen. So kühlt er sich nicht übermäßig ab und wird sogar etwas warm, ungefähr wie im Sommer.

Was die Zuckungen betrifft, mit zunehmender Reichweite wird das schlimmer. Das Nutzsignal vom Sender wird mit zunehmender Entfernung schwächer, während das Störsignal gleich stark bleibt. Solange der Heli diese Störungen hat, würde ich keine Versuche oder Experimente machen.

Was benutzt du eigentlich für Werkzeug, daß du die Schrauben ruinierst, die halten bei mir fast eine Ewigkeit?
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helste



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Do 03 Nov 2011, 21:00

Danke für Deine Erklärungen.

Werde ich mit den Akkus so machen. Die Haube habe ich normalerweise eh oben. Nur für die Einstellungen habe ich sie jetzt nicht jedesmal drauf getan. Außerdem ist es Indoor.
Was den Alarm angeht, so muss ich mal schauen, wann der anschlägt.
Einmal ist es mir schon passiert, dass der Controller abgeriegelt hat, weil der Akku zu wenig Saft hatte. War ja nur bei Schweben im Bodeneffekt und da ist der Heli dann sanft gelandet.
Da war dann irgendwo knapp über 10V im Akku.
Ich hoffe das hat ihn nicht dauerhaft geschädigt. Falls doch, gibt es ja noch reichlich davon zu kaufen.
Das ordne ich als Lernphase ein und es ist halt gerade zu Beginn wirklich schwer an alles zu denken. Ich vergesse meistens den Timer zu aktivieren.

Was das Werkzeug anbelangt, so verwende ich das Set von rc-toys. Ich denke das Problem dürfte sein, dass das 1/16" Inbusschrauben sind und ich da mit nem 1,5 mm Inbus dran gehe. Vermute ich zumindest.

Experimente mache ich jetzt sicher keine, solange er so zuckt. Ich werde ihn morgen mit einem Potentialausgleich versehen. Dann schau ich weiter.
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 10:26

helste schrieb:
Ich denke das Problem dürfte sein, dass das 1/16" Inbusschrauben sind und ich da mit nem 1,5 mm Inbus dran gehe. Vermute ich zumindest.
Upps, ich denke, dass du da richtig vermutest.
Die zölligen Schrauben sollte man wirklich nur mit zölligem Werkzeug bearbeiten. Gerade die billigen China-Schrauben halten sonst nicht lange durch...
Aber mit den neuen Torx-Schrauben von SAM wird sich das ja erledigen.

Zum Lipo-Akku: Die minimale vertretbare Spannug unter Last sollte nicht unter 3,2 Volt pro Zelle liegen. Da die Zellen sich nicht vollkommen gleichmäßig entladen und meistens von den Lipo-Wächtern nur die Gesamtspannung gemessen wird, braucht man noch einen Sicherheitsaufschlag.
Viele billige 3S-Wächter schlagen bei 9,9 oder 10 Volt Alarm. Bei ungünstiger Verteilung können die Zellen so bei 3,1+3,3+3,5 Volt liegen - die eine Zelle wäre damit schon dicht an oder schon im Bereich der Schädigung.
Versuche daher einen Wächter zu finden, bei dem man sinnvolle Warnschwellen einstellen kann, z.B. 11 Volt: 1. Warnung, 10,5 Volt: Alarm!
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helste



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 11:02

Wollte mir eh schon einen zölligen Schraubendreher zulegen, habe aber keinen bekommen. Immer nur ganze Sets, die ich nicht brauche und wo dann entweder die Qualität mies ist, oder der Preis hoch.
Erledigt sich aber dann eh wirklich mit den neuen Schrauben.

Als Lipowächter habe ich mir mal den da bestellt. Soll angeblich je Einzelzelle prüfen. Ob der was taugt werde ich dann sehen.

Derzeit ist es relativ simpel, weil ich sowieso nur das Schweben übe und der Heli nie weit von mir entfernt ist. Wenn es dann piept, kann ich sofort landen und Akku wechseln. Dann kann ich checken, wie die SPannung ausschaut. Ich kann dann auch meinen Timer entsprechend anpassen.
Wenn ich erstmal mehr Übung beim Fliegen habe, dass ich dann den Heli auch mal weiter von mir weg bewegen kann, dann werde ich wohl das mit dem Timer auch besser im Griff haben, denke ich.
Ich möchte mir demnächst auch eine neue FS gönnen, weil Junior meine DX6i gerne unter Beschlag nimmt. Der fliegt den msr und demnächst sicher auch den mcpx damit. Dann auch noch so einen kleinen Flieger. Er jammer schon, dass er eine eigenen will. Dann kriegt er halt die DX6i und ich kauf mir was neues. Da möchte ich dann was mit Telemetrie, wo ich dann die Akkuspannung überwachen kann. Möchte da dann auch gerne die Flughöhe und sonstige Infos dabei haben.

Gibt es da Empfehlungen für eine günstige FS, die man dafür gebrauchen kann?
Ideal wären auch gleich mehr Kanäle. So 8 oder so sollten dann reichen.

Die Turnigy 9x wäre sehr günstig, aber reicht die dann auch?

Die DX8 von Spektrum wäre auch noch im Rahmen, aber schon am oberen Bereich von dem, was ich derzeit bereit bin dafür auszugeben.

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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 11:24

helste schrieb:
Da möchte ich dann was mit Telemetrie, wo ich dann die Akkuspannung überwachen kann. Möchte da dann auch gerne die Flughöhe und sonstige Infos dabei haben.
Gibt es da Empfehlungen für eine günstige FS, die man dafür gebrauchen kann?
Hmm, also ob Telemetrie und günstig immer so zusammenpassen?
Ich selbst habe eine Hitec Aurora 9 und bin völlig zufrieden, aber ehrlicherweise muss man sagen, dass die eher eine Nische besetzt und Futaba wohl DIE Marke in Mitteleuropa ist. Dafür muss man dann mehr ausgeben (wollen/können).

helste schrieb:
Die Turnigy 9x wäre sehr günstig, aber reicht die dann auch?
Die DX8 von Spektrum wäre auch noch im Rahmen, aber schon am oberen Bereich von dem, was ich derzeit bereit bin dafür auszugeben.
Soweit ich weiß kann die Turnigy von Haus aus keine Telemetrie, oder? Und ob das mit der originalen Firmware geht? Möglicherweise steht dir da so einiges an Umbau/Umrüstung bevor, aber das können die Turnigy-Fachleute sicher besser beurteilen.
Persönlich finde ich die Trunigy 9X für Anfänger durchaus interessant, aber wenn man wirklich etwas professioneller mit Telemetrie arbeiten möchte, dann würde ich eine geeignete Markenanlage vorziehen...
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helste



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 11:59

Bei der Spektrum DX8 ist Telemetrie schon dabei. Da hat man Spannungsüberwachung und Temperaturüberwachung dabei und man kann die Daten direkt am Display der DX8 ablesen.
Gibt aber auch Extrateile, die man wohl mit jeder FS verwenden kann, da sie ganz eigenständig arbeiten (auch eigenes Display).

Ich habe auf youtube mal eine Video gesehen, wo einer seine T9x so umgebaut hat, dass er da die Telemetriedaten auch direkt am Display ablesen kann.

Betreffend "günstig":
Ist schon klar, dass Telemetrie was extra kostet. Darum geht es mir gar nicht. Wenn ich aber schon allein für die FS ohne allem €300,- zahle, dann wird das dann mit Telemetrie richtig teuer.

Die DX8 kostet inklusive Empfänger und Telemtrie ca. 370,-

Wenn ich aber die T9x für unter €100,- bekomme und dann Telemetrie extra kaufe, komme ich da wohl günstiger davon, oder?

Irgendwie kommt bei diesem Hobby eines zum anderen. Wenn ich denke, dass es damit angefangen hat, doch mal wieder Ersatzteile für den alten LamaV3 zu bestellen und dann der Wunsch nach mehr kam, dann entwickelt sich das jetzt ziemlich rasant für mich;-)

Mittlerweile ist mein Helipark auf 6 Stück angewachsen. Gut, da ist ein 3 Kanal Coaxspielzeug dabei, das nichtmal mehr Junior fliegen mag. Dann ein Microcoax, der blade msr, der mcpx, der alte Lama und nun der HK450.
Es juckt mich schon wieder mir gleich mal den nächsten HK zusammenzustellen. Das hätte den Vorteil, dass die Wartezeit nicht so lange ist, weil ich mich ja jetzt erstmal mit den vorhandenen Teilen beschäftige.

Irgendwie würde ich gerne den nächsten Schritt planen. Entweder einen anderen HK450 (GT, Pro, oder wie die alle heißen), oder einen HK500er.

Durch den Zusammenbau des HK450V2 habe ich da einiges an Erfahrungen gesammelt (noch ausbaufähig), was mir beim nächsten mal den Bau sicher erleichtern wird. Vorallem was die Verkabelung anbelangt, so würde ich da ganz anders vorgehen.

Außerdem ist es beruhigend zu wissen, dass man einen 2. Heli hat, mit dem man fliegen kann, wenn man einen zerlegt und da erst auf Ersatzteile warten und basteln muss.

Nebenbei interessieren mich auch die Flächenflieger. So ein Shockflyer hätte es mir angetan. Gibt es auch beim HK. Mal sehen. Auf der Wunschliste steht schon einer, aber aus dem deutschen Store, weil der Versand für das Ding aus HK bald mehr kostet, als das Teil selber. In DE aber auf BK. Entweder warten bis er in DE wieder lagernd ist oder eben gleich mit dem nächsten Heli mitbestellen.

Das Zeugs macht süchtig und mich hat es voll erwischt.

Deshalb stehen jetzt mehrere Entscheidungen an:

1. Welche Fernsteuerung?
2. Telemetrie?
3. Welcher Heli als nächster Schritt?
4. Shockflyer: Welcher und woher?

Naja, wenn man sonst keine Sorgen hat;-)
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 12:14

helste schrieb:
Die DX8 kostet inklusive Empfänger und Telemtrie ca. 370,-
Wenn ich aber die T9x für unter €100,- bekomme und dann Telemetrie extra kaufe, komme ich da wohl günstiger davon, oder?
Ja, sicher. Mit einer Th9X plus Telemetrie liegt man auf jeden Fall günstiger. Ich will sie auch nicht schlechtreden oder so, aber eine Markenanlage von Futaba, Hitec etc. hat ja oft noch weitere Vorteile, wie z.B. länger haltbare Schalter/Potis, bessere Knüppel usw.

Grundsätzlich sollte man aber auch klären, ob man diese Telemetriefunktionen sinnvoll nutzen kann. Meine Aurora 9 kann zwar auch Telemetriedaten übertragen, aber während des Fluges nützen die mir reichlich wenig, da ich mit den Augen am Heli hänge und nicht auf dem Display irgendwelche Daten lesen kann.

Vielleicht solltest du die Sender-Frage lieber im Subforum für sonstige Elektronik stellen - da bekommst du sicher bessere Resonanz auf diese spezielle Frage.
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helste



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 12:29

Die Aurora 9 habe ich mir jetzt kurz angeschaut. Sieht sehr interessant aus.
Ist in der Preisklasse der Spektrum.

Die gibt es mit 9 Kanal und mit 7 Kanalempfänger mit ca. €20,- Preisunterschied. Ist da sonst noch ein Unterschied oder nur die Kanalanzahl?
Wozu kann man die zusätzlichen Kanäle brauchen?

Ich habe gerade einen 10% Gutscheincode von rc-toy. Ob ich den wohl gleich mal einsetze?

Werde aber wirklich mal im richtigen Forum die Fernsteuerungsfrage stellen bzw. schauen, was man da schon zum Thema findet.
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 13:30

helste schrieb:
Die gibt es mit 9 Kanal und mit 7 Kanalempfänger mit ca. €20,- Preisunterschied. Ist da sonst noch ein Unterschied oder nur die Kanalanzahl?
Wozu kann man die zusätzlichen Kanäle brauchen?
Der 9-Kanalempfänger Optima 9 hat zwei Antennen, so dass man zur Erhöhung der Empfangssicherheit beide im 90°-Winkel mit emtsprechendem Abstand positionieren kann. Meiner Erfahrung nach ist das aber nicht unbedingt nötig.
Ich habe Optima 6, Optima 7 und Optima 9-Empänger im Betrieb und merke keine Unterschiede bei der Empfangssicherheit.
Das mag auch an der BODA-Antenne der Hitec-Empfänger liegen.
Wichtig ist noch, dass der Optima 9-Empfänger deutlich größer als der Optima 6 und Optima 7 ist. Das kann evtl. bei bestimmten Modellen knapp im Rumpf werden - bei deinem V2 aber nicht.
Das ist übrigens auch ein Problem bei den Turnigy-Empfängern - die sind recht groß (noch größer als ein Optima 9) und passen längst nicht überall problemlos rein!

Die zusätzlichen Kanäle kann man bei Scale-Modellen z.B. für Beleuchtung, Fahrwerk, Lasthaken und ähnliche Spielereien benutzen. Bei den Besenstielen braucht man sie nicht.
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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 13:40

Danke für die Erklärungen.

Ich schau mir gerade die Beschreibung der Aurora 9 genauer an. Die gefällt mir wirklich gut.
Habe aber gerade eben bemerkt, dass mein rc-toy 10% Gutscheincode nur bis 2.11. gültig war. Mist.
Jetzt habe ich nur noch einen €5,- Gutschein. Der bringt es nicht.
Ich frage dort mal nach, ob man da nicht was machen kann. Eventuell lassen die ja mit sich reden, wegen läppischer 2 Tage.

Eine Frage noch zur Telemetriefunktion. Kann man da vielleicht einstellen, dass bei Unterschreiten einer bestimmten gemessenen Akkuspannung ein akustisches Signal ausgelöst wird? Wenn es am Display angezeigt wird, ist es halt doch etwas schwierig, weil man ja mit den Augen kaum vom Heli weg kann.
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 13:47

helste schrieb:
Eine Frage noch zur Telemetriefunktion. Kann man da vielleicht einstellen, dass bei Unterschreiten einer bestimmten gemessenen Akkuspannung ein akustisches Signal ausgelöst wird?
Ja, wenn man den Empfänger neben dem BEC auch per SPC-Anschluss versorgt (ist ein zusätzlicher Anschluss, der direkt Akku-Spannung ohne BEC-Umweg direkt in den Empfänger einspeist), dann kann man dafür eine Warnschwelle einstellen, deren Erreichen auch akustisch signalisiert wird.
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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 13:50

Das klingt gut. Danke.
Werde jetzt bezüglich FS im anderen Faden weiter machen.
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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 19:54

Von der FS zurück zum Heli.

Schorch, Du bist mein Held. Dein Tipp mit dem Potentialausgleich war super.
Ich habe an der Unterlegescheibe der Motorbefestigungsschraube ein Kabel angelötet und das andere Ende des Kabels unter die Heckservobefestigung an das Heckrohr geklemmt. Vorher natürlich die Beschichtung vom Rohr abgeschliffen.
Das Zucken ist komplett weg.

Das Heck passt auch so halbwegs. Ist gut steuerbar. 100%ig ruhig wird ein Heliheck ja wohl nie.
Im Normalmode ist es sehr ruhig und driftet nur ganz minimal. Im HH Mode driftet es so gut wie gar nicht, schwänzelt aber ganz leicht hin und her. Wirklich nur minimal. Das kriege ich auch nicht weg. Drehe ich die Empfindlichkeit um 0,5% runter, driftet das Heck weg. Ich habe die Empfindlichkeit jetzt auf 51,5%. Das ist niedriger als die Einstellung vom Video. Das Schwänzeln ist auch deutlich weniger.
Ich denke, ich lasse es jetzt mal so.
Morgen fahre ich zu einem Segelflieger Kumpel. Da nehme ich den Heli mit und lasse ihn mnl draußen schweben und lasse ihn dann mal ein paar Meter hoch steigen, damit ich mal ohne Bodeneffekt und ohne Angst bei jeder kleinsten Abweichung gleich wo dagegen zu knallen, fliegen kann.
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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 20:34

Super, dann wünsche ich dir viel Spaß bei den ersten "Freiflügen" Very Happy

Die Zuckungen waren im Video deutlich erkennbar und kamen mir sofort bekannt vor Wink daher war ich ziemlich sicher, daß hier der Potentialausgleich helfen sollte. Vor allem kamen die Zuckungen ziemlich regelmäßig, paßte prima zum Rhythmus aufladen und per Funkenflug entladen.

Wenn das Heck im HH-Modus nicht ruhig zu bekommen ist, liegt das meist am Klebepad unter dem Gyro und/oder am Heckservo. Ein überschwingendes Heckservo wie das TowerPro MG90S oder Turnigy TGY-90S sorgt im HH-Modus für Unruhe. Ist der Gyro zu weich gelagert, kann er durch feinste Vibrationen schwingen und das Heck wird unruhig, speziell der HH-Modus des HK-401B ist dafür bekannt anfällig. Meist ist eine Lage Tesa Montageband für Spiegel ideal, manchmal nimmt man besser 2 Lagen mit einer 2 mm Metallplatte dazwischen. Das entkoppelt den Gyro besser von Vibrationen und er ist nicht zu weich gelagert.

Wenn der Normal-Modus gut genug funktioniert, kannst du getrost damit fliegen und den HH-Modus erstmal ruhen lassen.
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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 20:37

Heckservo habe ich das vom Heliset von rc-toy. Und unter dem Gyro habe ich genau das Tesa Spiegelklebeband, weil Du das hier irgendwo empfohlen hast. Ich habe aber nur eine Lage. Ich versuche morgen mal 2 Lagen mit Metallplatte dazwíschen, sofern ich auf die schnelle eine passende Platte finde.

Aber zur Not geht es auch so. Er ist ja sehr gut zu steuern. Stört also nicht weiter.
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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 21:24

Das Servo aus dem Set ist prima, daran kann´s nicht liegen. Aber vielleicht hast du am Servo das Gestänge etwas zu weit außen, das bringt auch Unruhe in´s System. So weit innen wie möglich, aber die Heckschiebehülse muß noch annähernd den vollen Weg auf der Heckrotorwelle abfahren können. Ich habe bei Goldie das kleine Steuerkreuz auf dem 201 Servo und bin mit dem Gestänge nur 6 - 7 mm von der Servomitte entfernt. Das paßt gut und damit funktioniert auch der HH-Modus. Übrigens ist da auch 1 Lage Spiegelklebeband unter dem 401B, das sollte bei dir auch so funktionieren. Entweder hat dein Heli noch Vibrationen oder du bist am Heckservo deutlich weiter außen.
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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 21:29

Ich habe das Gestänge am 2. äußersten Loch montiert. Das ist genau 10mm vom Mittelpunkt entfernt. Das könnte es dann also auch sein.
Ich ändere das mal und mache noch eine Test.
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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 21:49

Bei 10 oder 11 mm und per Dual-Rate reduziertem Servoweg habe ich das Heck im HH-Modus auch nicht ruhig bekommen.
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BeitragThema: Re: Bau HK450 V2   Fr 04 Nov 2011, 22:38

Den Servoweg hatte ich nicht per D/R reduziert, sondern über den Limit Pot am Gyro.

Ich habe jetzt einen kürzeren Abstand von ca. 5-6mm erreicht. Leider ist es jetzt aber passiert, dass der Servo offenbar über den Jordan gegangen ist.
Der Servos hat sich irgendwie komisch bewegt. Mit dem Steuerknüppel war er ganz normal beweglich. Mit Subtrim hat er zuerst gar nicht reagiert und dann plötzlich gleich einen großen Schritt gemacht. Jedenfalls habe ich ihn nicht wirklich richtig eingestellt bekommen. Dann plötzlich hat er sich gar nicht mehr bewegt. Er wurde ziemlich warm und rührt sich nicht mehr, auch nicht, wenn man versucht ihn manuell zu bewegen. Offenbar festgerieben.

Muss ich mir Ersatz beschaffen. Gibt es da Garantie drauf oder habe ich ihn durch falsches Handling gekillt?

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Bau HK450 V2
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