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 HK-450 GT Pro Hilfe!!

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AutorNachricht
Alex0407



Anzahl der Beiträge : 12
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BeitragThema: HK-450 GT Pro Hilfe!!   Mo 24 Jan 2011, 09:41

Hallo Leute,

Hab mir auch einen Hk 450 pro zugelegt.
Da der Governor-Mode nicht wirklich gut funktioniert würde
Ich gerne eine Gas und Pitchkurve programmieren also den Regler im Stellermode benutzen. Bis jetzt ist der Heli so eingestellt das bei 50% Gas 0 Pitch vorhanden sind nur wie stell ich bei Vollpitch 12Grad und bei Leerlauf -3 Grad ein bzw will ich am Anfang nur schweben!
Sender ist eine Futaba FF-10.

Schönen Tag,
Alex
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BeitragThema: Re: HK-450 GT Pro Hilfe!!   Mo 24 Jan 2011, 11:00

Du hast bei der Pitcheinstellung im Sender 5 Punkte, bei der Gaskurve ebenso. Jetzt stellst du bei 0 Grad Pitch deine Wunschdrehzahl ein und gibst bei den anderen Punkten für mehr Pitch auch mehr Gas vor. Bei negativ Pitch ist es ebenso, wenn du auf die nächste Gaskurve schaltest für konstante Rotordrehzahl. Je mehr Anstellwinkel die Rotorblätter haben, desto mehr Gas muß vom Sender vorgegeben werden, damit der Rotor die Drehzahl hält.

Das ist für den Anfang schwer zu verstehen, mit der Zeit und etwas experimentieren bekommt man jedoch eine saubere Einstellung hin.

Übrigens, für den Anfang kannst du den maximalen Pitchwert auf 9 - 10 Grad einstellen, die - 3 sind schon super.

Im Detail sieht das so aus, daß du bei der ersten Gaskurve (NORMAL) bei Knüppel unten 0 Gas hast, beim nächsten Punkt dann schon um die 40 %. Damit fährst du vorsichtig die Drehzahl hoch, wenn du mit dem Knüppel langsam Pitch gibst. Ab dort sollte die Drehzahl dann möglichst konstant bleiben. Damit nun beim landen die Drehzahl nicht runter geht, schaltet man auf Gas-und Pitchkurve 1 um, dort hat man bei negativ Pitch etwas mehr Gas als bei 0 Grad, ca. 10 % mehr. Ziel ist es, daß der Rotor über den gesamten Pitchbereich mit konstanter Drehzahl läuft. Damit wird der Heli beim landen nicht wegen nachlassender Drehzahl instabiler als er sowieso im Bodeneffekt ist und bei Wind drückt der Rotor ihn bei negativ Pitch etwas an den Boden. Dadurch kann der Wind nicht unter den Rotor fassen und den Heli umkippen.

Die Pitchkurven "Normal" und "1" werden identisch eingestellt, der Unterschied ist nur die Gaseinstellung im unteren Bereich. Später kann man noch Pitchkurve "2" mit anderen Pitchwerten und mehr Drehzahgl für Kunstflug einstellen, aber davon sind wir ja noch ein bißchen entfernt Wink

Ich hoffe, das ist jetzt einigermaßen verständlich geek wenn nicht, frag ruhig nochmal nach.
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Alex0407



Anzahl der Beiträge : 12
Anmeldedatum : 24.01.11

BeitragThema: Re: HK-450 GT Pro Hilfe!!   Mo 24 Jan 2011, 11:11

Danke für die Antwort Smile aber so ganz hab ich das noch nicht gerafft,
Wie weiß ich wieviel Drehzahl ich einstellen muss bzw bei Gas und Pitch einfach eine lineare Kurve wie 0-25-50-75-100?

Oder?

Lg alex
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Gast
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BeitragThema: Re: HK-450 GT Pro Hilfe!!   Mo 24 Jan 2011, 12:54

Nun hab ich etwas mehr Zeit Wink

Die Drehzahl mußt du messen, ein Drehzahlmesser ist praktisch eine Pflichtanschaffung.

Bei 450 Pro liegt die minimale Drehzahl bei ca. 2300 - 2500 Umdrehungen. Ist die Drehzahl zu niedrig, "wobbelt" das Heck auf und ab. Dagegen hilft Drehzahl erhöhen oder eine weichere Kopfdämpfung einbauen. Eine zu niedrige Drehzahl erkennt man also recht leicht, eine zu hohe entweder per Drehzahlmesser - oder wenn der Rotorkopf auseinander fliegt. So weit wollen wir es aber bestimmt nicht kommen lassen No

Wenn deine Pitchkurve eine Gerade ist und die du damit deine gemessenen Werte hast, ist die soweit schon ok. Jetzt muß die Drehzahl angepaßt werden. Hat der Regler einen guten Sanftanlauf, stellt man bei Gaskurve "NORMAL" bei allen Punkten "0" ein. Somit kann man Pitch am Boden testen, ohne daß der Motor anläuft. Gaskurve 1 wird dann zum fliegen genutzt. Hier drehst du bei eingeschalteter Gaskurve auf Punkt 1 das gas so lange hoch, bis die gewünschte Drehzahl anliegt, beispielsweise 2300 Umdrehungen. Da die Rotorblätter hier negativ angestellt sind, wird der Heli durch den Rotorwind nach unten gedrückt und steht somit sicher. Die Drehzahl mißt man am besten, indem man bei Sonnelicht von oben die Reflektionen der Rotorblääter nutzt, geht bei weißen Blättern am besten. Oder von unten nach oben, dabei aufpassen daß man dem Roto rnicht zu nahe kommt. Immer am Rand der Rotorebene messen!

Jetzt liest man den Gaswert ab und stellt bei Punkt 2 ca. 10 % weniger Gas ein, hier liegt 0 Grad Pitch an. Der Rotor würde bei gleichem Gaswert hochtouren. Der Wert bei Punkt 3 ist schon der Gaswert für Schwebeflug, der leigt gleich oder etwas höher als Punkt 1, ausprobieren. Punkt 4 und 5 sind für den oberen Pitchbereich, dort stellt man das Gas so ein, daß der Rotor bei Pitchstößen hörbar gleichmäßig durchzieht. Hier ein Beispiel für eine Gaskurve aus meiner Praxis:

Punkt 1: 45
Punkt 2: 38
Punkt 3: 48
Punkt 4: 55
Punkt 5: 65

Hat dein Regler keinen guten Sanftanlauf, dann mußt du den Rotor manuell über den Pitchknüppel hochfahren. Hier nimmst du einfach bei Puinkt 1 "0" und von Punkt 2 - 5 die vorgeschlagenen Werte. Du kannst dann Gaskurve 2 mit den obigen Werten nutzen. Mit Gaskurve "Normal" hast du eine Pitchkurve ohne Gas, um die Servofunktion zu prüfen. Mit Gaskurve 1 fährst du mit dem Pitchknüppel die Drehzahl hoch, du kannst damit auch fliegen, dazu raten würde ich aber nicht unbedingt. Sobald der Rotor hörbar seine Solldrehzahl erreicht hat bei Gaskurve 1 Punkt 2, schaltest du um auf Gaskurve 2. Da die Werte hier schon gleich sind, gibt es keinen getriebebelastenden Ruck und der Rotor läuft im Idealfall mit konstanter Drehzahl oder nur minimalen Drehzahlschwankungen durch. Nach der Landung schaltest du dann auf Gaskurve "Normal" zurück und der Rotor dreht langsam aus. Wenn du merkst, daß der Heli abstürzt, schaltest du auch sofort auf Gaskurve "Normal", das verringert den entstehenden Schaden.

Das ist erstmal eine kleine Wissenschaft für sich, aber die Zusammenhänge zwischen Pitch und Gas sind mit der Zeit leicht zu verstehen.

Da du erstmal schweben übst, solltest du die Drehzahl so niedrig wie möglich einstellen, ohne daß der Heli wobbelt, also mit dem Heck auf und ab wippt. Also gerade so hoch wie unbedingt notwendig. Damit reagiert der Heli weicher auf die Steuerung, nicht so hektisch wie bei hohen Drehzahlen. Allerdings verträgt er damit keinen halben Sturm, Windstärken ab 3 - 4 aufwärts werfen den Heli hin und her. Bei Windstille bis Windstärke 1 geht das problemlos, Windstärke 2 nach etwas Übung. 200 Umdrehungen mehr helfen bei Wind schon viel, machen den Heli aber auch direkter auf der Steuerung. Später kannst du beispielsweise die Gaskurve "Normal" zum hochfahren nutzen, 1 für ruhiges Wetter und Gaskurve 2 mit mehr Drehzahl für Wind.

Eventuell ist Jemand in deiner Nähe, der das mit dir zusammen machen kann und dir den Heli einfliegt, dabei die Werte einstellt und dir auch zeigt, was er dabei macht. Falls du in meiner Nähe bist, helfe ich dir dabei gerne.
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der konny



Anzahl der Beiträge : 210
Anmeldedatum : 22.02.11

BeitragThema: Re: HK-450 GT Pro Hilfe!!   Mi 23 Feb 2011, 00:03

hallo schorch

das nenne ich mal ne erklärung, da müsste sich jeder die gas/pitchkurve schon bildlich vorstellen können.... Wink

danke, selten so gute beiträge gelesen... cheers

lieben gruß

der konny
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BeitragThema: Re: HK-450 GT Pro Hilfe!!   Heute um 11:45

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HK-450 GT Pro Hilfe!!
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