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 Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus

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Tom_100



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BeitragThema: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   Do 26 Jul 2012, 00:32

Hallo an alle "Abgehobenen" und Hilfbereiten ;-)

welchen Typ von Akku Pack könnt ihr bei HK empfehlen bzw. mit welchen habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

Grüße Tom
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   Do 26 Jul 2012, 06:32

Hallo Tom,

auf so eine allgemeine Frage, bekommst Du keine vernünftige Antwort, weil die Antworten so vielfältig in der Kombination von Flugstil, Anforderungsprofil und Auswahl sind, wie die Lipo selber.

Geht schon mal los, welche Lipos meinst Du 1s, 2s, 3s, 4s, 5s oder 6s, für welchen Flugstil und welchen Heli zu welchem Zweck.
Welche C-Rate?
Es gibt ja Anwendungsbereiche, da brauch ich keinen höheren als 25C und andere gehen nicht unter 40C und und und..............

Turnigy, Zippy, Flightmaxx, Nano hab ich alle in 3s und 6s, aber immer für unterschiedliche Anwendungen im Einsazt Surprised

Bin auf jedenfall mit allen 4 genannten Lipotypen zufrieden.

Außerdem verschieb ich das ins Komponentenboard, da das Thema mehr Diskussions- und Erfahrungsaustausch ist, als Elektronikfachgebiet.

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pontiac51



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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   Do 26 Jul 2012, 10:49

Also, ich habe für meinen mCP X 4 Stk. nano-tech 300mAh im Einsatz. Die fliegen jetzt über ein Jahr, ist schwer zu schätzen wieviele Flüge das für jeden Akku waren, aber so 30-40 mindestens. Merke das jetzt beim Laden immer nur knapp über 200mA hinein gehen, aber die Flugzeit hat sich nicht geändert.

Beim 600er fliege ich 2 Stk. ZIPPY Flightmax 6s 5000mAh. Da hat jetzt jeder Akku noch keine 20 Flüge drauf. Zu kurz um ne Langzeitanalyse zu machen.
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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   Do 30 Aug 2012, 13:53

Bei den Zippys stört mich etwas das Balancerkabel das ist bei den Turnigys immer aus Silikonkabel.
Hatte schon zwei Zippys bei denen die Balancerkabel von der Lötstellte abgerissen sind.
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   Sa 08 Sep 2012, 06:46

Der Titel passt, auch mal über den Erfahrungsaustausch unserer Turnigy`s, Zippy`s, Flightmaxx `s, Nano`s etc. etc.

Mich würde mal ein kommunikativer Erfahrungsaustausch über die Langzeitnutzung unserer "Stromriegel" interessieren, was ihr so an Ladezyklen habt bzw. hattet, bis ein Lipo aufgibt, sich bläht oder einfach zusammenbricht.
Da Lipos ja bei pfleglicher und richtiger Handhabung auf mehrer hundert Ladezyklen kommen können, bin ich neugierig, wie die große Masse das so erlebt und ob die Lipos das auch durchhalten.

Ich selber hab ja einen kleinen Mix aus Lipos bzgl. C-Rate und "Marke". Die Akkugröße ist eigentlich in 2 Gruppen aufgeteilt, die 3s 2200er und die 6s 3000er.
Außnahme sind die 3 Versorgungsakkus und ein einzelner 3s 1800er E-Sky Lipo von meinem Belt CP.
Geladen werden bei mir die Akkus generell mit 1C im Schongang und schön ausbalanciert, um auf die Lebensdauer positiv einzuwirken.
Beginne ich mal mit dem E-Sky Lipo, der Akku hat mit 200 Ladungen die meisten Ladezyklen aller Akkus und hält im 450er immer noch 7 - 8 Minuten durch, bevor merklich die Spannung einbricht, der Lipowächter eine Spannung von 3,2V unter Last anzeigt, was eine Leerlaufspannung von 3,7 Volt mit Restkapaziät von knapp über 20% entspricht. Dabei fängt er jetzt seit 2 Wochen an, sich leicht aufzublähen.
Meine restlichen Akkus haben 130 - 150 Ladezyklen und arbeiten immer noch einwandfrei, allerdings merkt man den niedrigen C-Raten (20C) an, dass sie hin und wieder schneller einbrechen als vor einem Jahr. Allerdings halten sie die niedrigere Spannungslage unter Last wiederum länger durch, sodass von der Flugzeit her noch keine Einbußen entstehen, wenn man gemütlichen Rundflug macht oder den Scaler bewegt. Für die Acroflüge nehme ich ausschließlich meine 30C Akkus.

Im 6s Bereich fliege ich nach wie vor ausschließlich Zippy`s, nur im 3s Bereich bin ich kunterbunt aufgestellt, aber selbst da ist kein Unterschied zu merken, ob es der 20 Euro Akku vom deutschen Onlinehändler ist oder der 11,35$ Turnigy Wink .
Ist auch nicht verwunderlich, wenn man sich mal anschaut, wo die Dinger herkommen Razz

So, würde mich mal interessieren, wie eure Erfahrungen mit euren Lipos so sind.
Bis jetzt hatte ich erst zwei auffällige "Blähboys" in den letzten 4 Jahren. Vorher flog ich Jahrzehntelang Nitros (Fläche) und hin und wieder mal einen Elektro mit Becherzellen.

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Hubi-Tom
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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   So 09 Sep 2012, 08:40

Very Happy da ich eigentlich nur noch ZIPPY's oder TURNIGY'S einsetze, hier mal so meine pauschalerfahrungen:
bei richtiger Ladepflege erreichen sie immer mehr als 200 Ladezyklen problemlos,, ab dann fangen sie an, nicht mehr so gut "Durchzuziehen"..
bei ca 250 zyklen werden die bei mir getauscht und im Segler bis zu ihren bitteren ende weiterverwertet Very Happy
im reinen Helieinsatz kommen bei mir nur Accus mit 25 oder 30 C zum einsatz,, das hat seinen grund,, auch hab ich 40-und 50C accus,, ABER:
diese Accus haben voll Druck bis zur abschaltung des reglers,,, aber dann ist auch schon schicht im schacht, der regler regelt herunter und es bleiben kaum 5 sekunden zeit zum landen,, denn der regler schaltet schnell ganz ab... also unbedingt timer verwenden !!! das passiert bei 25 - oder 30 C Accus nicht, meisst bleibt mir da eine minute und etwas mehr zum Landen Very Happy Very Happy Very Happy
Das Silikonkabel bei den Turnigys gefällt mir auch besser, bei mir ist nähmlich das schwarze Kabel vom Balancer öfter mal abgebrochen Sad Sad
achja, Balancieren: ich fliege das ganze wochenende ohne zu Balancieren, erst zuhause, so nach 10 flügen Baloanciere ich den Accu.....
dennn man kann den Accu auch TOTBALANCIEREN !!!

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grüssle


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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   So 09 Sep 2012, 10:57

dennn man kann den Accu auch TOTBALANCIEREN !!!

Hallo zusammen,
Habe mir auch schon öffters die Frage gestellt ?
Muss ich bei jedem l a d e n meine LiPos mit Balancer laden (B-Kabel am Ladegerät) anstecken und im Menü Ladegerät LiPO Balance Laden.

Dauert ja auch etwas länger wenns dem Ende zugeht da ja immer nachgepuffert wird.
Wenn man das ganze beobachtet dann sind ja die letzten 7-10 Minuten nur Balancieren.

Kenne mich ja nicht so gut mit den ganzen Strom Geschichten aus, aber wenn ich das Bal-Kabel nicht anstecke und lipo Laden mit Balance pfeift das Ladegerät !
Denke is ja OK da das Gerät nicht weis wieviel in den Zellen ist.

Lipo Balance:


Lipo Charge: wenn ich so lade denke ich brauch ich das Balancer Kabel nicht anzustecken ! ?

Wie weis dann das Ladegerä, dass der LiPo voll ist ?

Gruß Klaus

Bitte nicht lachen..............
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Windhasser



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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   So 09 Sep 2012, 14:20

Hallo Hubi-Tom

was meinst du damit bzw. was passiert denn da, wenn man einen Lipo "totbalanciert".
Ich ging auch immer bisher davon aus, daß man bei jedem Ladevorgang am besten den Balance wählen sollte.

Grüßle
Martin
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Hubi-Tom
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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   So 09 Sep 2012, 15:44

Wink ein Accu sollte man auch die möglichkeit geben, sich selbst zu formatieren,, dauerndes balancieren ist in sofern ok, aber man erzielt bessere ergebnisse wenn man das nicht dauernd praktiziert , ist so eine erfahrung die ich selbst gemacht hab,, mann sollte den goldenen mittelweg für sich finden... Very Happy
nur, so pflege ich meine accus,, und das schon seit etlichen jahren... ich hab im segler noch Lipos aus 2003 und 2004 im einsatz,, die besttimmt schon über 500ladezyklen drauf haben....

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grüssle


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Peter B.
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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   Di 25 Sep 2012, 06:19

Ich greif das Thema hier nochmals kurz auf bzgl. dem "Totbalancieren".

Wir hatten das im Verein auch etwas diskutiert und auch dort ist man unterschiedlicher Meinung, eben auch aus deren Erfahrung heraus.
Ich selbst war der Meinung, dass Lipo`s generell an den Balancer anzuschließen sind, da es in jeder Anleitung (egal ob Lader oder Akku) empfohlen wird.
Ausnahme sind Akkus, die bereits grenzwertig vom Fliegen entladen wurden, da kann das Balancieren auch kurzzeitig die Zellenspannung nach unten ziehen beim balacierenden Laden, aber ob da der Akku nicht durch das "leerfliegen" schon einen Knacks bekommen hat, dürfte schwerwiegender sein.

Ich selbst habe mein "Ladeverhalten" vor ein paar Monaten etwas umgestellt, lade meine Akkus öfter ohne Balacer auf und kontrolliere sie nur auf Zellendrift nach. Hat ein Akku leichte Zellendrift, wird nachbalanciert und gut.
Einmal im Monat, während der Flugsaison alle 2 Wochen, lade ich meine Akkus komplett mit Balanceranschluß.

Bis jetzt habe ich keine spürbaren Auswirkungen feststellen können, ob positiv oder negativ, Flugzeiten bleiben gleich, Zellendrift max. 0,02V nach 3 - 4 Ladevorgänge ohne Balancer........
Bei den 3s Akkus merke ich rein gar nichts und bei den 6s Akkus geht der Ladevorgang ohne Balanceranschluß schneller (logisch), mach bei einem Ladevorgang mit 1C ca. 5 - 10 Minuten aus.

Meine Lipos sind zwischen 1 1/2 und 4 Jahre alt, haben so 60 bis 190 Ladezyklen drauf. Man merkt bei den älteren Lipos, dass der "Druck" nachlässt, fliegt man dann allerdings den Akku etwas moderater, ist die übliche Flugzeit drin, aber es ist ein deutlicher Leistungseinbruch merkbar.

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Hubi-Tom
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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   Mi 26 Sep 2012, 08:13

Smile beim Balancieren, ein leidiges thema, kommt es sehr auf das Ladegerät,/Balancer an. es macht überhaupt keinen sinn, wenn der Balancer selbst einen drift von über 0.2Volt hat, da ist häufiges balancieren eigentlich nicht förderlich,, so zb. bei den oft eingesetzten IMAX - B6 oder B8. Crying or Very sad bei denen ist balancieren nur sinnvoll wenn der drift wesentlich höher ist. Surprised auch ausschlaggebend ist der eigentliche Balancierstrom, allso der strom mit der der balancer versucht die differenz auszugleichen, sollte der im 150mah segment anzusiedeln sein, ist der balancer eigentlich nur für accus bis 2500mah zu gebrauchern. bei 3000er Lipos und mehr sollte der balancerstrom schon um die 300mah betragen. Very Happy deshalb: Ein gutes Ladegerät/Balancer ist ein garant für langes Acculeben !!!
so, nun meine frage: habt ihr auch schon festgestellt, das die 40 und mehr C-Accus nach dem abschalten kaum einem zeit lassen um sicher zu landen, oder ist das nur bei mir so? jedenfalls experimentiere ich mit der abschaltschwelle und es wird kaum besser....


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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   Mi 26 Sep 2012, 10:11

scratch nochwas GRUNDSÄTZLICHES zum Balancieren:

der unterschied bei den biligeren zu den teueren Ladegeräten liegt an der art des eingesetzten Balancers- pauschal augedrückt.
zum einen wird beim Balancer nur die Ladeschlussspannung begrenzt,dh. erst zum Ladeende begrenzt er den Strom so, das die Ladeschlusspannung an den einzelnen Zellen nicht überschritten wird und stellt somit eigentlich nur einen gleichstand der einzelnen Zellen zum Ladeende her...... Neutral


Lader mit eingebauten Equalizer Very Happy stellen bereits zu Beginn des Ladevorgangs ein gleichmässiges Spannungsniveau in allen Akkuzellen her. Der Equalizer gleicht die Unterschiede in der Zellenspannung schon zu Beginn des Ladevorgangs aus und überwacht den Spannungsgleichstand aller Zellen während des gesamten Ladevorgangs !!! Wink somit erreichen alle Zellen nach dem Laden auch die gleiche Kapazität Wink . Leider sind diese Lader etwas teurer, was sie aber mit erhöhter nutzbarkeit der accus voll wett machen und sich so auf dauer rentieren/ rechnen und Equalizer zur Accupflege die erste wahl darstellen, auch und gerade für jene, die der meinung sind, jeden Ladevorgang mit eingesetzten Balancer/Equalizer ausführen zu müssen.... Very Happy


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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   Do 29 Nov 2012, 07:05

Nachdem in einem benachbarten Thread die Frage zu 3s Akkus (Lipo`s) aufkam, ist mir dieser Thread hier wieder eingefallen und ich möchte meine Erfahrungen mit meinen Akku-Packs, passend zum Saisonende ergänzen:

Nun ich habe mich, um auch Akkukosten zu minimieren, auf folgende Akkugrößen festgelegt:

für die 450er Helis:
3s Lipo mit 2200 mAh Kapazität

für die 500er, 550er und 600er Helis:
6s Lipo mit 3000 mAh Kapazität


Im Einsatz sind bei den 3s Kandidaten folgende Akkus:
1.) RC-Power 3s 2200 mAh 20C/40C mit ca. 120 - 180 Ladezyklen
2.) Zippy Flightmax 3s 2200 mAh 20C mit ca. 80 - 100 Ladezyklen
3.) Turnigy 3s 2200 mAh 25C mit ca. 60 - 90 Ladezyklen
4.) Nano-Tech 3s 2200 mAh mit 25/50C mit ca. 50 - 60 Ladezyklen

Der älteste Akku davon wird jetzt dann 4 Jahre.

Im Einsatz bei den 6s Kandidaten sind folgende Akkus
1.) Flightmaxx 3000 mAh mit 20C mit ca. 90 - 100 Ladezyklen
2.) Zippy 3000 mAh mit 25C mit ca. 70 - 80 Ladezyklen

Außerhalb der Bewertung ist mein alter E-Sky Akku 3s 1800 mAh und die 4 Versorgungsakkus für die RC-Anlage. Also rein die Antriebsakkus.
Insgesamt sind somit 22 Akkus, im Alter von 1 - 4 Jahren im Einsatz Shocked

Vorab gleich zur Info, mit einer einzigen Ausnahme, gibt es keinen Ausrutscher oder Probleme.
Dieses Jahr hatte ich einen 6s Akku, der nach 80 Ladezyklen Blähungen bekam, wobei dieser Akku von Anfang an kränkelte. Der Akku bläht zwar, hat aber immer noch Leistung, wobei der Zellendrift zwischenzeitlich schon stark einsetzt. Nach dem Flug bei 0,04V. Mal sehen, wie lange er sich noch schlägt und durchhält.
Die übrigen Akkus haben aufgrund der unterschiedlichen C-Raten, ihres Alters und der Ladezyklen einen gewissen Nachlass der anfänglichen Leistung, wobei dies sehr minimal ist.
An dieser Stelle ist das subjektive Empfinden schlimmer, als der tatsächliche, messtechnische Nachweis. Zumindest sind an der Flugzeit bis dato keine Einbußen vorhanden, der Innenwiderstand einzelner Zellen ist leicht angestiegen, allerdings ist die ursprüngliche Ladekapazität ebenfalls noch vorhanden.
Die Ladezeiten haben sich ebenso wenig geändert, wie zu Anfang.
Das Alles zusammen ist für mich ein gutes Ergebnis, auch in Punkto Akkupflege und Ladegerät.
Die 20C Akkus sind natürlich keine "Powerriegel", aber die Spannungslage liegt konstant in einer flach abfallenden Leistungskurve, wobei die Sorten mit 25C ein deutlich besseres Leistungsangebot zur Verfügung stellen. Logisch.
Nicht abgedeckt in meiner Akkusammlung, sind die C-Raten für heutiges 3-D Fliegen, aber wenn ich schon Saurier fliege, darf ich selber ein Saurier sein und muss nicht jeden Trend mitmachen.
Nein, im Ernst. Die 20C Akkus sind aus der Anfangszeit meiner Heliflieger bzw. tun auch in div. Flächen ihren Dienst und werden einfach aufgebraucht. Jeder 20C Pack wird zukünftig durch mind. 25C Pack oder besser 30C Packs ersetzt, da hier einfach die Spannungslage und der Druck länger anliegt.
Bei den 3s Lipos tendiere ich zum jetzigen Zeitpunkt zu den Nano-Tech, da ich mit dem Preis- / Leistungsverhältnis sehr zufrieden bin.

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Monello



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BeitragThema: Re: Meinungsaustausch und Erfahrungswerte zu Lipo Akkus   Do 29 Nov 2012, 12:20

Meine Meinung zu den Lipos sieht folgender maßen aus:

Grundsätzlich betrachte ich jede Zelle einzeln! (vom Verständnis her). Keine meiner einzeln betrachteter Zellen darf die bekannten Grenzwerte nicht überschreiten/Unterschreiten.
Keine Zelle darf je mehr als 4,2V abbekommen und keine (bei mir) unter 3,7V (außer ich bemerke es nicht Wink ). Keine Zelle darf den maximal zulässigen Entladestrom abgeben, keine mit einem höheren als dem zulässigen Ladestrom geladen werden.

Hierbei ist es der einzelnen Zelle völlig egal ob dies im Rahmen einer Entladung mit auseinandergedrifteten Zellen stattfindet, oder gerade gebalanced wird oder nicht.
Es ist der einzelnen Zelle auch egal ob sie in einem 2-, 3- oder 6-Zeller "werkelt".

Für die einzelne Zelle gelten eben nun mal die Grenzwerte für eine Lipo-Einzelzelle.
Wenn ein Lipo mit mehreren Zellen nie gebalanced wird, alle beteiligten Zellen aber in jedem Betriebszustand immer im zulässigen Rahmen bleiben ist dies völlig in Ordnung (wenngleich auch unwahrscheinlich das hierbei Grenzwerte nicht überschritten werden) und der Lipo wird kaum einen Schaden nehmen.
Eine Zellendrift ist völlig wurscht wenn alle Einzelzellen im Rahmen bleiben, doch wird man so nie die vollständige, mögliche Leistung des Lipo-Packs auschöpfen.

Beispiel 3-Zeller:
1.) Wenn dieser 1A gebalancte Akku von 3x4,2000V auf 3x3,7000V mit seinem maximalen Entladestrom entladen wird, kann man davon ausgehen dass er optimal ausgenutzt wird.
2.) Wenn dieser als schlecht gebalancter mit (etrem) Zellen 2x4,20V und 1x 4,00V mit Maximalstrom entladen wird, so bremst die 4,00V Zelle das Gesamtvermögen der beiden anderen Zellen ebenfalls auf ca. 4,0V, denn die Einzelzelle wird viel früher die 3,7V erreichen, womit dann die beiden stärkeren Zellen ungenutz bleiben.

Meine Grundregel für mich, welche ich so gut als möglich einhalte:
Lagern mit 3,8V.
Laden erst vor Flugbeginn.
Zellen nie über 4,20Vladen.
Max. zul. Ströme nie überschreiten.
3,7V nie unterschreiten (so gut als möglich).
... somit entlade ich meist nur die halbe Kapazität der Nennkapazität.

Ich fliege mit den fast billigsten Akkus die ich für meinen Zweck bekomme und habe sie meist jahrelang und ebenfalls jeweils über 100Ladezyklen im Einsatz (ich werde die Dinger einfach nicht los Wink )
Im 450er fliege ich 3S3000mAh, im 600er genau diese Zellen in 6S2P (also 4 dieser Packs).
Mein Ladegerät ist der HobbyKing Quattrolader (ich glaub da ist 4x die B6 Ladegerät-Technik verbaut).

Ruiniert habe ich Lipos als es noch keine Balancer gab, damals auch mit "leerfliegen", aber auch durch vergessen sie zu ohne auf 3,8V zu entleeren und dann übern Winter liegen lassen.

Der Strom wird durch ein Solarpaneel zur Verfügung gestellt und in 6 "ausranchierten" Autobatterien zwischengespeichert.

Das wars vorerst Wink








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