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 Daten von Servos richtig lesen

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AutorNachricht
Windhasser



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BeitragThema: Daten von Servos richtig lesen   Fr 14 Sep 2012, 01:28

Moin Moin

ich brauch mal Hilfe bzgl. Daten von Servos richtig lesen.
Ganz speziell geht es um die Spannungsangaben.
Wie bereits geschrieben, haben ja meine TP MG2143 sich verabschiedet. Wenn
ich die Spannungsangaben lese, steht da was von 4,8 - 7,2V. Meßwerte werden
aber nur für 4,8 und 6V angegeben.
Darf/Kann man die dann nun mit mehr als 6V betreiben oder nicht. Wenn nein,
warum wird dann eine Spannungsangabe von bis zu 7,2V überhaupt angegeben?

Ich hatte die ja nur mit 6,6V von einem LifePo betrieben im Analogmodus betrieben,
und trotzdem haben die den Geist aufgegeben.

Was ist denn nun Sache.......

Martin

Schon in der Schule fand ich E-Technik irgendwie .......... geek
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Daten von Servos richtig lesen   Fr 14 Sep 2012, 05:50

Hallo Martin,

ich bin jetzt auch nicht der Elektroingeneur, aber normalerweise sollten Servos das schon aushalten, was auf den Datenblättern steht. Zumindest theoretisch, die Praxis sieht auch anders aus.
Allerdings ist das auch hier, wie mit jedem Bauteil auch, wenn man es an der Betriebsgrenze betreibt, ist vorzeitiges Ende, eine Fehlfunktion, eine Beschädigung etc. wahrscheinlicher.
Deine Servos werden im Dauerbetrieb mit 4,8V und mit 6V der Leistungsdaten angegeben, auch zum besseren Vergleich mit den restlichen Servos.
Ich lese lediglich den Hinweis bis 7,4V, also sollten Sie diese Spannung abkönnen.
Ob das jetzt Dauerbetrieb ist oder nicht, kann ich Dir nicht sagen, aber falls ja, kannst Du ja über eine konstante Stromversorgung mit 7,4V die Servos ja anfahren und betreiben.
Die Zelle eines LiFe Akkus hat meines Wissens eine max. Abschaltspannung von 3,65 V, also sollte ein 2-zelliger LiFe Akku gehen, da dieser 2 x 3,65V = 7,3 Volt im voll geladenen Zustand hat und die angegebenen 7,4V nicht überschreitet.
Beim Betrieb der Servos fällt die Maximalspannung deines LiFe Akkus ab, sodass eine Überspannungslage an den Servos auszuschließen wäre. Vorausgesetzt, die angegebenen 7,4V bei deinen Servos sind auch für den Dauerbetrieb gezeichent.

Soll jetzt keine wissenschaftlich oder fachliche Problemanalyse darstellen, sondern lediglich eine einfache Erklärung und logische Schlussfolgerung, trotz spärlicher Daten.
Ich z. B. habe meine Servos, die ich bis 6V an einem BEC / UBEC betreiben kann, lediglich auf 5,25 V bzw. 5 V eingestellt. Die Servos werden am 600er nicht so warm und die minimale Leistungsdifferenz ist im Rundflugbetrieb mit den paar Figuren unerheblich.

Unsere Elektrik- / Elektronikfreaks können Dir da sicherlich noch mehr fachlichen Inhalt liefern..............

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Windhasser



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BeitragThema: Re: Daten von Servos richtig lesen   Fr 14 Sep 2012, 06:15

Moin Frühaufsteher Razz

Der Nico hatte es schon mal beschrieben, die Life haben zwar eine Abschaltspanung von knapp 3,6V, fallen aber sofort ab auf 3,3V, die dann aber stabil gehalten werden. Das hat auch bisher mein Blitzer immer bestätigt.
Deswegen war ich ja so baff über den Schaden, weil dauerhaft halt max. 6,6V anlagen.

So kam dann auch meine Frage zustande mit dem Datenblatt.

Grüßle
Martin
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Daten von Servos richtig lesen   Fr 14 Sep 2012, 10:55

Martin hatte es schon angesprochen:
LiFePO4-Akkus haben eine äußerst flache Entladekurve. Zwar schalten LiFePO4-Ladegeräte bei ca. 3,6 V ab, aber die Zellenspannung fällt dann innerhalb kurzer Zeit (einige Minuten) auf konstante 3,3 V pro Zelle.
Erst wenn fast die gesamte Kapazität entnommen wurde, kann man bei LiFePO4-Zellen einen Einbruch bei der Zellenspannung messen.
Die Servos vertragen eventuell die konstant hohe Spannung nicht so gut. Leider schweigen sich die Hersteller oftmals über die Details bezüglich der Belastbarkeit von Komponenten aus.
Wenn man Glück hat steht dann irgendwo "4,8 - 7,2 V (peak)", so dass man zumindest den Hinweis hat, dass die 7,2 V nur für kurze Zeit zulässig sind. Aber selbst dann die Dauerbelastungsgrenze unklar...
Meiner Erfahrung nach sollte man sich eher selten bis an die Grenzwerte heranwagen. Man darf nicht vergessen, dass Bauteiletoleranzen und Bauteilealterung eventuell kumulativ die Grenzwerte enger zusammenrücken lassen. Servos würde ich nicht mit mehr als 6,0 V betreiben...
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Windhasser



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BeitragThema: Re: Daten von Servos richtig lesen   Sa 15 Sep 2012, 16:59

Ja, so sieht es wohl aus mit den 6V maximal.
Vielleicht nagelt der Mod den Fred oben an, da es für Beginner eine gute Info ist?

Wenn nicht ausdrücklich ein Servo als HV tauglich beschrieben wird, sondern nur eine max. Spannung von z.b. 7,2V, so wird es höchstwahrscheinlich im Betrieb mit mehr als 6V eher früher als spät kaputt gehen.
Ich hatte nur 6,6V anliegen und die langten schon für den frühen Tod.
Die nächsten ( KDS 680/690 freu) werden auf jeden Fall mit BEC betrieben.

Martin
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Daten von Servos richtig lesen   So 16 Sep 2012, 05:47

Moin, Du Namenszweifler aller Windhasser............... lol!

Den Trööt oben annageln geht nicht, hab grad Hammer und Nagel verlegt, aber die Sufu sollte dafür auch reichen. Wink
Wichtige allg. Infos (temporär), Warnhinweise und News etc. die auch eine gewisse Dringlichkeit hat, um alle User anzusprechen, da ist das schon ok.

Aber das Thema hier, so informativ es auch für Einzelne sein mag, ist ein allgemeiner Thread.

Sei so gut, lieber Martin, berichte in einem eigenen Thread über die KDS N680 / N690.
Seit dem Start der Innova-Reihe von KDS sind die Dinger ja in einigen Combos und preislich eine Alternative, wenn man nicht direkt aus Hong Kong bestellen möchte.
Da können preislich die Align / Savöx nicht mithalten..........

Danke im voraus und hier lassen wir das mal für weiteren Infoaustausch und Diskussionen offen.

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