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 Frage zur Motorisierung meines HK-600

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BeitragThema: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Do 25 Okt 2012, 08:16

Hallo zusammen,

Ich doktere nun seit Tagen darüber, welchen Motor ich einbauen soll.

Es sollte einer von HK sein. Also habe ich mir verschiedene angeschaut.

Ich plane ein 6S-Setup, hab mir einen K-Force 150A bereits bestellt.

Ich laß, das ein ca. 1100 KV Motor recht gut geeignet ist.

Da gibt es bei HK einen Turnigy 600 H37403 Brushless Outrunner 1180kv, eigentlich gut, aber für 11S gebaut. GEht also nicht, da die gleiche Motorleistung mit 6S fast doppelt so hohe Ströme nach sich ziehen würde. Und ich glaube auf Backorder.

Dann gibt es einen T600, 1100KV, für 5-7S, der wäre korrekt, ist lieferbar, aber der passt nicht ins Chassis.

Dann gibt es einen Turnigy 600 H37364 Brushless outrunner 1000kv, aber der ist für 8S gebaut, an 6S würde er mir wegen zu hohen Stromes bei der angegebenen Leistung ebenfalls abbrennen. Natürlich auch auf Backorder.

Zuletzt gabs dann noch den Typhoon 600 1100KV.
Dazu schreibt man in den Bewertungen u.a. folgende Dinge:

1. Reicht nicht für 3D, viel zu schwach

2. mit 13 Zähnen nur 1980 RPM bei Vollgas, ( also eigentlich zu wenig, die 1900 sollte er bei 70-80% Regleröffnung erreichen, damit Regelmöglichkeit bleibt)

3. der nächste hat es dann mit 14 Zähnen probiert, mit 6S, dann raucht er bei kurzem Voll-Pitch ab.

4. der nächste erzählt, er fliegt 6S,/5000 mit 15er Ritzel und der Akku hält 12 Minuten.
Rechne ich da den Leistungsdurchschnitt aus, fliegt der Heli mal so gerade, nichts wildes, sonst wäre der Akku viel schneller leer. Un dwenn er wirklich mal voll Pitch gibt, dann raucht das auch ab, wenn er schon eine 14er Ritzel nicht zieht, wie man wenig weiter oben lesen konnte.
Und einige berichten anderswo, das der Motor nicht lange hälz, aber ob das so ist, ich weiß nicht, jedenfalls zu schwach.

So, nu bin ich völlig verwirrt, und echt kurz davor, den Heli unverrichteter Dinge wieder zu veräußern, und auf einen 500er aus zu weichen, da hab ich alle Komponenten da, die auch funktionieren, und das mit richtig Bums.

Ich hab eine teure Erfahrung hinter mir, mit einem Heli, der zwar flog, aber Null Bums hatte. War ein 550er mit dem Turnigy 1300KV/1500Watt Motor ( also Leistungsmäßig etwa dem Typhoon 600 entsprechend(beide 6S, beide etwa gleicher max. Strom). Der Heli stieg mit etwas Vorwärtsfahrt nach dem Abheben, bei Voll-Pitch( 10°) gerade mal in einem 10 Grad winkel, d.H., nach 100m Entfernung vom Startpunkt war er bei voll Pitch keine 5 Meter hoch,

So etwas will ich nicht mehr. Er sollte schon deutlich steigen, und nicht bei einem TicToc mit dem Heck ins Gras beißen.

Ich weiß mir da echt keinen Rat.

Zumal, wenn man mehr Power hat, kommt ja gleich die Frage hinzu, ob das original Getriebe dann noch hält, oder ob es was besseres gibt. Modul 1 z.B. Gibt es da eine passende Kombination, die Zähne dürften deutlich stabiler sein. Und dann vielleicht ein Zahnrad aus Delrin oder so.

Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen.

VG

skyfox60
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Hubi-Tom
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Do 25 Okt 2012, 09:27

Very Happy mein Rat: Mülle dich erstmal nicht mit irgendwelchen Weisheiten aus zig Foren zu. das mit deinem 550er hätte ich dir sagen können, das ist zum scheitern verurteilt gewesen,,, alles was du mit der kombo erreicht hast, du hast nen prima EIERKOCHER betrieben. die Ströme die da flossen, hast du zum grosteil in Wärme umgesetzt. Bei deiner Leistungs und Stromrechnerei vergisst du ganz, nicht auf die erreichbaren Watt kommt es an, sondern auf das Drehmoment des Motors , welcher die Leistung auch umsetzen muss ( nennt man auch WIRKUNGSGRAD , )
solltest du dir die mühe gemacht haben, meine setups anzuschauen, findest du eine passende Motorenempfehlung und was damit fliegbar ist,, und das mit mehreren Hundert FLÜGEN, eben und gerade auch für 3D, welches hier bei uns geschult wird !!! auch andere Setups von Usern hier geben aufschluss darüber Very Happy

und wenn einer schreibt, das ein Motor für 3D zu schwach ist, behaupte ich, seine Flugtechnischen Leistungen diesbezüglich sind zu SCHWACH Shocked

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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Do 25 Okt 2012, 21:23

Hallo Tom,

Deine Antwort hilft mir nur leider keinen Schritt weiter.

Mein "Eierkocher" kam Motor und Regler handwarm nach 6 Minuten fliegen zurück, also nix mit zu viel Hitze. Einfach nur zu wenig Leistung.

Und das der Typhoon 600 zu schwach für 3D ist, sagte mir einer der Mods hier, der wohl den Motor fliegt oder geflogen hat, und auch andere, und der auch wohl 3D fliegen kann. Das hab ich mir also nicht aus den Fingern gesaugt.

Es ist auch so, das manche schnell geflogenen 3D Figuren durchaus neben der fliegerischen Fähigkeiten auch ausreichende Leistung verlangen.
Sonst würde Cutis Youngblood wahrescheinlich aus Kostengründen den Motor seines 450er´s in einen 700er SAB-Goblin einbauen, und sagen, seht ihr, kommt nur auf die Fähigkeiten des Piloten an.

Und by the way, von Wirkungsgrad allein hat sich noch kein Rotor gedreht, das ist physikalischer Schwachsinn, soory für den harten Ausdruck. Das Drehmoment bei einer Drehzahl x läßt einen Rückschluss zu auf die ankommende Leistung. Der Wirkungsgrad sagt dann nur noch, wie hoch die hinaein gegebene Leistung sein muß, um diese Ausgangsleisung zu erreichen.

Sprich: brauche ich z.B. 1500Watt um den Rotor mit 2000RPM( angenommener Wert )zu drehen, und hat der Motor einen Wirkungsgrad von 80% dann wird er 1875 Watt aus dem Regler ziehen. Hat der wiederrum 95% Wirkungsgrad, dann entnimmt er der Batterie 1972,68 Watt.

Ein Motor mit 900Watt wird also die 2000RPM selbst bei idealen 100% Wirkungsgrad des Gesamtsystems nie erreichen können.

Und ein 600er Rotor dreht sich mit 900 Watt nun mal nicht mit 2000RPM bei 10° Pitch, Wirkungsgrad hin oder her.

Darauf zielte aber auch meine Frage nicht. LEider jedoch Deine Antwort auch nicht.
Aber wenn man als HK-600 Neuling solche Fragen hier nicht stellen kann, ohne gleich schräge Belehrungen zu bekommen, die zur Sache selbst keinerlei Aussage treffen, dann fühlt man sich nicht gut aufgehoben.

In der Rubrik Setups hast Du 3 oder 4 Setups genannt, die alle erprobt sind.

Super gut, im Prinzip, jedoch fehlt bei alles Setups die Getriebeübersetzung, und welches Getriebe genommen wurde. HZR, Ritzel, Zähnezahl, Modul u.s.w.

Hilft einem Einsteiger also trotz lesen nicht die Bohne weiter.
Und wenn man dann nachfragt, heißt es, man solle sich nicht mirt Wissen zumüllen, und einfach so ein Setup übernehmen. Ja wie denn, wenn es nicht ausreichend und schlüssig beschrieben ist.

Am besten wir schliessen dieses Forum mit der Bemerkung: Sorry Anfänger, aber alle Fragen wurden bereits gestellt und beantwortet, keine neuen Fragen erwünscht.

Etwas mehr Nettikette hätte ich dann schon erwartet.
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Do 25 Okt 2012, 22:11

Chapeau
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Windhasser



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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Do 25 Okt 2012, 22:33

Zitat Skyfox : und hat der Motor einen Wirkungsgrad von 80% dann wird er 1875 Watt aus dem Regler ziehen. Hat der wiederrum 95% Wirkungsgrad, dann entnimmt er der Batterie 1972,68 Watt.

Irgendwie habe ich das anders in Erinnerung. Je besser der Wirkungsgrad des Motors, desto besser setzt er die zur Verfügung stehende Energie in Kraft statt Wärme um. Sprich umso sparsamer ist dann auch ein Motor.


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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 01:54

Hallo Skyfox,

ich versuche mal zu übersetzen:
Du hattest in den 550er einen Motor für einen 500ter eingebaut der zwar Leistung hat aber zu wenig Drehmoment für den 550er. Ein Motor für einen 550er oder 600ter hat einen größeren Durchmesser und wegen dem daraus resultierendem größeren Hebel mehr Drehmoment.

Für dein Vorhaben ist der Motor mit einem 13er oder 14er Ritzel geeignet. Auch wenn der mit 11S angegeben ist, der läuft mit 6S und bringt auch Leistung genug.

Über stärkere Ritzel und anderes hab ich mir noch keine Gedanken gemacht,wenn das bei deinem Flugstiel nötig ist solltest du wohl wirklich auf andere Hersteller umsteigen. Da du dich aber selber als Anfänger bezeichnest verstehe ich das nicht ganz.
Mit der Rechnung hat Martin recht, da ist die ein Fehler unterlaufen.

Schöne Grüße und Absturz freie Flüge
Mario
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 06:31

Moin skyfox,

also wenn ich die letzen Post so lese, dann bezeichnest Du dich als Anfänger, aber brauchst einen Heli, der von der Leistung her eine sprichwörtliche "3-D Kampfsau" ist.

Ich deute das mal so, Du kannst so richtig fliegerisch abrocken, aber es ist dein erster 600er, was Aufbau und Abstimmung betrifft und Du hast, da muss ich Tom Recht geben, zuviel Input aus allen möglichen Richtungen. Surprised

Deine Vorgaben sind, 6s-Antrieb, keine Veränderungen am Chassis und Leistung bis zum Abwinken, wobei die Definition "Leistung" als geschriebenes Wort auch schlecht von den einzelnen Usern interpretiert wird. Wink

Es ist nunmal so, bei der 6s Variante wirst Du generell an gewisse Grenzen und Kompromisse stoßen, denn hier ist Leistung und Angebot endlich.
Der Turnigy 600H Typhoon, ist für die große Masse aus meiner persönlichen Sicht, der Beste Kompromiss. Ich kann das Setup so auslegen, dass ich lange Flugzeiten erreiche, dabei noch schöne Speedflüge machen kann und auch zur Entspannung etwas "Acro" fliegen. Antrieb, Motor und Regler sind handwarm dabei.
Ich kann auch das Ganze mit mehr Power und Druck fliegen, erreiche die von Dir angestrebten 1900 Kopfumdrehungen locker, allerdings sind Drehzahleinbrüche nicht ausgeschlossen und 3-D Flüge für die große Masse ist machbar, ein echter Profi allerdings, der sein Programm abspult, wird mit diesem Motor nicht zufrieden sein, da solche Profis ein anderes Leistungsspektrum gewohnt sind.
Man kann mit dem Typhonn, genauso einen 4-Zeiten-Loop auf der Stelle fliegen, man kann Tic Toc`s fliegen, Rainbows, Funnels usw., die klassischen Figuren, allerdings mit weniger Leistung, aber es geht, wenn auch hie und da mit Einschränkungen.
Soviel zum Typhoon.
Der nächste Motor in der Klasse ist der T600 von Turnigy, der hat schon mehr Drehmomentleistung, allerdings wirst Du bei diesem Motor etwas am Chassis ausdremeln müssen, da er ca. 7mm mehr Durchmesser hat als der Tyhoon.
Aber auch hier wirst Du im Grenzbereich mit Drehzahleinbrüchen rechnen müssen.
Zudem dein K-Force Regler (die ich übrigens auch fliege) im Gesamtpaket auch nicht zur Oberklasse gehört und die Gov-Funktion im Grenzbereich eben nicht Profiliga ist.
Der nexte Level wäre dann der Scorpion HK-4020 mit 1100KV, der eine weitere Steigerung ist und wo aus meiner Sicht. gegenüber dem eingangs aufgezeigten Typhoon, so richtig die Luzie abgeht, was die 6s Varianten betrifft. Auch dieser Motor ist beim King erhältlich. Die Frage ist nur, wie der Regler da mitspielt, dass kann ich Dir aus eigener Erfahrung nicht sagen.
Meine Meinung ist jedoch, wenn Du echt Power im 600er brauchst, dann wirst Du mittelfristig um eine 8s oder gar 10s Varinante herumkommen.
Die 6s Varianten kannst Du so ohne Getriebeänderungen machen, Ritzelwahl so bei 13er bis 15er Ritzel. Schrägverzahnung würde ich nicht umbauen, wenn dann Pfeilverzahnung, wegen der besseren Kraftübertragung und -verteilung.
Irgendwann ist aber auch da der Punkt, wo es ohne Gegenlager an der Motorwelle nicht mehr geht, denn Leistung ist eine Sache, die Umsetzung und Übertragung eine andere Komponente.

Jetzt ist halt die Frage und die kannst nur Du selber beantworten. Du bist den HK600GT in der 6s Version mit dem preislich güstigen Typhoon ja noch nicht geflogen, Keiner hier kennt deine Ansprüche besser als Du selber. Wenn Dir aus meiner Erklärung raus der Typhoon zu schwach ist, dann geh gleich auf den Scorpion oder auf höhere S-Varianten der Akkus.
Du kannst auch den Typhoon für Dich testen und mit dem Setup selber spielen, denn 40 Euro für einen Motor ausgegeben der Dir leistungsmäßig doch nicht passt, den wirst Du hier in der Börse dann auch wieder los, aber Du weist, von welcher Leistung wir reden. Zumindest wo Du den Typhoon für Dich einstufst.

Die Rechenbeispiele lasse ich mal weg, weil es hier mehr um subjektive Leistungsempfindung geht.

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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 07:29

@Kugelfisch, Danke

@ Schwaiger, Yepp, der könnte gehen, wenn Du sagst der läuft gut mit 6S, von der Drehzahl her passt er schon ins Bild, leider auf Backorder.

@Windhasser, JA, Du hast recht, aber.. nichts anderes beudeuten mein Worte, die Du zitierst. Setz in meine Rechnung anstelle der 80% einfach mal 70, und danach 90 ein, und Du siehst was passiert. Je höher diese Zahl ist, um so weniger kommt an Leistung hinten raus( Ich meine entnommene LEistung im Verhältnis zut abgegebenen.
In so fern weiß ich jetzt nicht, was Du damit sagen wolltest.

Abgesehen davon bedeutet 80% Wirkungsgrad nicht zwangsläufig, das 20% in Wärme umgesetzt werden. Es kommen noch einige andere Faktoren hinzu.
Leetztlich sagt es nur, das da, wo ich 100Watt reinstecke, eben nur 80 Watt rauskommen. 20 verschwinden in Reibung, Wirbelströmen usw usw. Wahrscheinlich 18 werden in Wärme umgesetzt bei diesem Beispiel, aber da ist geschätzt. Läßt sich am Ende auch bestenfalls messen, weniger gut rechnen, weil zuviele Unbekannte, begonnen bei der Viskosität des Schmiermittels der Lager. Wenn man grob rechnet, rest in Wärme, ist man auf jedenfall nah dran.

@ Heli Player

Also, ich bin kein Anfänger, fliege Verbrenner Hubi seit 1999. Anfänger bin ich im Bereich Elektrohubi. Und es ist mein erster HK-Hubi, der 600er. Du weißt ja, ich hatte vorher den gestretchten Gaui Hurica425 auf 550. Bei dem kann man ja durch den Getriebeaufbau zig Übersetzungsvarianten leicht hin bekommen. Am Ende ging das so mit dem Fliegen, weil ich die Übersetzung so geändert habe, das mein Motor viel höher drehen musste, um die gleiche Kopfdrehzahl zu erreichen. Mit steigender !Motordrehzahl! wurde das leistungsmäßig immer besser, aber an der obersten Grenze angekommen, immer noch nicht genug.
Damit meine ich jetzt nicht "nicht genug für hartes 3D" sondern nicht genug um einfach mal richtig zügig zu fliegen, nur langsam vorwärts fliegen ging. Bei einer Geschwindigkeit, mit der ich einen Fahrradfahrer hätte überholen können, ging es auch bei voll Pitch bergab. 1500Watt sind da einfach entweder nicht ausreichend, oder die Leistungsangabe des Motors stimmte nicht, wer weiß.

Ich war jetzt so verunsichert, weil der 600er ja noch größer ist, und der Typhoon Motor nur 1332 Watt maximale !! Eingangsleistung!! hat. Also 200 Watt weniger Leistung als mein Motor für den 500er.
Da möchte man sich als Elektroanfänger doch mal wundern.
Aber ihr sagt alle, der geht, und ihr habt ihn geflogen.

@all
Hab mir ein 13er Ritzel bestellt bei HK, aber ich sehe gerade, das geht gar nicht, ist für 6mm Welle, da muss ich also noch mal ran, der Motor hat ja 5mm Welle.

Aber ich hab auch noch eine Frage zum Getriebeeinbau, bzw. Einstellung. Bei den dicken Modul 1 Getrieben hat man ja mit einem Blatt Papier die Möglichkeit, das Spiel einzustellen. Klappt ganz gut. Bei dem kleinen Modul vom HK Getriebe ist ein Blatt Papier im Verhältnis zur gesamt - Zahn - Höhe ja deutlich mehr.

Dazu 2 Fragen
1. wie stellt ihr das ein?

2. Wo stellt ihr das ein? Dort wo die Zähne mehr ineinandergreifen, oder dort, wo sie am wenigsten ineinandergreifen.
Wenn man an der engsten Stelle den Motor( hab ich mit meinem 500er Motor mal testweise ausprobiert) so einsetzt, das die Zähne quasi gegenseitig anschlagen, also kein Spiel mehr ist, und man dreht das HZR, dann ist es nach 180° etwa so, das man das Gefühl hat, da ist viel zu viel Spiel, die Zähne greifen nur noch marginal ineinander. Stelle ich dort "kein Spiel" ein, dann gibts beim weiteren Drehen mächtig Druck auf die Räder.
Ist wohl alles andere als richtig rund.

Wie oder was mache ich da? Oder hilft da nur ein Austausch des Rades gegen ein anderes? 8Hab beim HK schon mal vorsorglich 2 neue bestellt, hab aber Bedenken, das die genauso sind???
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Hubi-Tom
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 09:18

Very Happy ich fliege nach erfolglosen versuchen mit schrägverzahnung jetzt wieder mit der originalübersetzung, dh. bei mir das 170er und 13er oder 14er ritzel, das 14er vorzugsweise bei 3D !!
zum Getriebespiel:
2. Wo stellt ihr das ein? Dort wo die Zähne mehr ineinandergreifen, oder dort, wo sie am wenigsten ineinandergreifen.
Wenn man an der engsten Stelle den Motor( hab ich mit meinem 500er Motor mal testweise ausprobiert) so einsetzt, das die Zähne quasi gegenseitig anschlagen, also kein Spiel mehr ist, und man dreht das HZR, dann ist es nach 180° etwa so, das man das Gefühl hat, da ist viel zu viel Spiel, die Zähne greifen nur noch marginal ineinander. Stelle ich dort "kein Spiel" ein, dann gibts beim weiteren Drehen mächtig Druck auf die Räder.
Ist wohl alles andere als richtig rund.

sollte das so wie hier beschrieben aussermittig laufen liegt schlicht ein baufehler/Montagefehler vor, ich korrigiere das im vorfeld in dem ich den bestmöglichen rundlauf herstelle,, zb. durch versetzen der befestigung auf dem freilaufträger. erst dann, stelle ich das zahnflankenspiel her. genau wie du beschreibst, ist das der auslöser von Vibrationen durch ein eierndes Zahnrad. und das zahnflankenspiel wird immer an der engsten stelle eingestellt, was sich aber egalisiert, wenn man den optimalen RUNDLAUF hergestellt hat Very Happy

ps: als Ritzel setze ich die von Align oder Revco ein, beide in 5mm verfügbar

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Zuletzt von Hubi-Tom am Fr 26 Okt 2012, 09:37 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 09:36

Ah, ok, das werde ich auch probieren mit dem Versetzen der Freilaufnabe.

Kann ich dann annehmen, das wenn ich ein Blatt Papier dazwischenlege, und dann bündig andrücke und festmache, dass das Spiel nach herausdrehen des Papiers etwa richtig sein sollte? Oder ist das schon zu viel Spiel?
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Hubi-Tom
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 09:45

Very Happy Very Happy ist ne frage der Papierstärke ..... 80gr papier aus dem drucker ok,,,,, manchmal musst du auch die löcher am ritzel um 2/10tel mm vergrössern,,,,,aufbohren

ist zwar für den 450er geschrieben,,, aber gilt zum grossteil auch hier
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 12:34

Je höher der Wirkungsgrad eines Motors ist, umso mehr setzt er die gelieferte Energie in mechanische (Drehmoment oder Drehzahlen, je nach Bauart des Motors) um. Sprich er braucht weniger Strom wie ein Motor mit schlechterem Wirkungsgrad und nicht mehr. Da meine ich, ist deine Rechnung nicht richtig.

Es ging mir auch nur um den Wirkungsgrad des Motors und nicht die ganzen mechanischen Verluste vom Getriebe etc. Die bleiben unabhängig vom Motor bautechnisch bedingt gleich.




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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 13:03

Also,

das mit dem Rechnen üben wir aber nochmal:

Meine Beispielrechnung hier noch mal im Detail:

Geforderte Leistuing war 1500Watt am Rotor

Mein Beispiel gin aus von 80% Wirkungsgrad Motor und 95% Wirkungsgrad Regler( den halten wir mal konstant, und rechnen den Motor mal mit 80, dann 70, und zum Schluss mit 90% durch:

1500*80% Wirkungsgrad erfordert am Eingang

1500*100 / 80 = 1875 Watt mal 95% Wirkungsgrad Regler heißt 1875*100 / 95 = 1973,68 Watt Eingangsleistung am Regler

Nun bei 70%

1500*100 / 70 = 2143 Watt mal 95% Wirkungsgrad Regler heißt 2143*100 / 95 = 2255,63 Watt Eingangsleistung am Regler

Und nun bei 90% Wirkungsgrad des Motors

1500*100 / 90 = 1667 Watt mal 95% Wirkungsgrad Regler heißt 1667*100 / 95 = 1754,38 Watt Eingangsleistung am Regler


Du siehst, je höher der Wirkungsgrad, desto niedrieger die Eingangsleistung.

Nehmen wir nun an, der Regler bekommt immer die gleiche Spannung von 22,2 Volt, dann hieße das hier:

Bei 70% Wirkungsgrad am Motor 2255,63 Watt / 22,2 Volt = 101,6 A sind nötig, um am Ende auf 1500 Watt Ausgangsleistung des Motors zu kommen

Bei 80% Wirkungsgrad sm Motor 1973,68 Watt / 22,2 Volt = 88,9 A

Bei 90% Wirkungsgrad am Motor 1754,38 Watt / 22,2 Volt = 79,03 A


So und Watt ist jetzt am meiner Rechnung so konträr zu Deiner Aussage, je höher der Wirkungsgrad, desto niedrieger der Strom? Da kommt meine Rechnung auch hin.

Sie allerdings etwas vereinfacht, da sie auf Ohmsche Widerstände gilt.

Im Wechselstromkreis des Motors unterscheiden wir da noch zwischen Wirkleistung P ( W ), Blindleistung Q (var ) und Scheinleistung S ( VA )

Die Scheinleistung ist die Gesamtleistung und ergibt sich aus Wurzel aus (Q² + P²)

Teilen wir nun Wirkleistung und Scheinleistung erhalten wir den Cos phi, gemein hin auch Wirkungsgrad genannt( eigentlich der Leistungsfaktor ). Da wir den ganz oben berücksichtigt haben, kommt unsere Rechnung dem ganzen wenigstens nahe.

genauer nachzulesen hier:

http://www.elektrotechnik-fachwissen.de/wechselstrom/leistung-wechselstrom.php

Da wir den Wirkungsgrad
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Hubi-Tom
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 13:16

Neutral hmm. ihr verrennt euch da in etwas,, die ansätze sind alle falsch, bzw. alle richtig.
ich meine das in sofern, da ihr alles bei maximalleistung vorraussetzt,, versucht es mal über den benötigten Standschub,, der für 3D idealerweise bei 1:2 liegt, oder besser sogar,,, also Abfluggewicht x2 und evtl mehr...
diese problematik verständlich herüberzubringen ist in einfachen worten nicht zu fassen. auch nicht mit der Leistungsaufnahme des Motors Crying or Very sad
ich versuchs mal,, arbeite an einer verständlichen erklärung
dauert etwas.....

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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 14:07

skyfox60 schrieb:

Sprich: brauche ich z.B. 1500Watt um den Rotor mit 2000RPM( angenommener Wert )zu drehen, und hat der Motor einen Wirkungsgrad von 80% dann wird er 1875 Watt aus dem Regler ziehen. Hat der wiederrum 95% Wirkungsgrad, dann entnimmt er der Batterie 1972,68 Watt.


Hallo Skyfox,
an dieseer Stelle bin ich wie wohl auch einige andere davon ausgegangen das du mit den 95% nicht den Regler sondern einen anderen Motor berechnest.
Da du den Regler meintest stimmt die Rechnung.

So viele Worte für eine eigentlich klare Sache Sad

Missverständnisse sind immer wieder gerne genommen geek

Schöne Grüße
Mario
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 14:44

Hi Mario,

na ist doch prima wenn der Groschen gefallen ist.

Und es ging hier auch nur um ein rein elektrisches Rechenbeispiel. Was letzlich am Rotor benötigt wird, hangt von viel zu viel Faktoren ab.

Nehmen wir an wir reden von 10° Pitch, und wollen 8 Kg Schub erzeugen mit dem Rotor, dann benötigt jedes Blatt ( Spinbl, Blattschmied, Align usw. ) eine andere Drehzahl dafür. Unterschiedliche Profile haben dafür dann wiederrum unterschiedlichen Leistungsbedarf.

Das alles wirklich durch zu rechnen ist äußerst aufendig, und nahezu nicht möglich mangels der erforderlichen Parameter. Hochkomplex.

Ist aber letztleich auch nicht nötig.

Um an einem bestehenden Sytem( Rotorsystem ) einen Schub zu erzeugen, bedarf es einer Leistung y, die constant ist. Die Leistung die die Batterie dafür abgeben muss ist halt höher, und errechnet sich aus den Wirkungsgraden des Antriebsstranges, wobei die elektrik eine Sache ist, das Getriebe eine zweite, die Lagerreibung eine dritte usw.
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Fr 26 Okt 2012, 15:38

Hehe, mein Goschen ist nach meinem letzten Geschribbsel gefallen.

Klar, wenn man die benötigte Leistung am Rotor als Konstante setzt, dann ergeben verschiedene Wirkungsgrade des Motors verschiedenen Stromverbrauch.

Du hast halt das Pferd anders aufgezäumt wie ich es mache. Deshalb hatte ich dich Mißverstanden. Somit ist deine Rg. dann korrekt, vereinfacht angehen muß man das ganze sowieso, viel zu komplex der ganze Kram.

Aber das ist ja das schöne am Net, man kann alles sachlich diskutieren.
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   So 28 Okt 2012, 16:12

So nun, alea jacta sund,

ich hab mir jetzt leichtsinnigerweise den T600( 1100KV ) vom HK geordert. Also den, der nicht ins Chassis passt.

Mal sehen, ob das zu machen ist, mit 6S.

Gespannt bin ich schon. Da gibt es in einem Forum jemanden, der hat beschrieben, dass man ausser dem Cut im Chassis auch noch die Motorplatt quasi auf den Kopf drehen muss, weil es sonst nicht zu befestigen geht. Hatte ich sonst noch nirgendwo gelesen.

Hier war das: http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=195102

Ein 13er Ritzel ist auf dem Weg. Aber viele sagen, der Motor frißt das Getriebe auf.
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Monello



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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Di 30 Okt 2012, 12:21

Ein kleiner Tipp noch bevor Du den Motor "ans Getriebe lehnst" Wink ... überprüfe den Rundlauf.
Im Normalfall solls ja keine Motorvibrationen geben, aber ich habe beim T600 ein Montagsmodell erwischt Sad .
Meiner läuft derart exzentrisch, dass die hochfrequenten Vibrationen einen ruhigen Betrieb nicht zulassen und alle anderen Teile mit aufschwingt Evil or Very Mad .

Meine Versuche den Motor zu wuchten haben aber nicht zum 100%igen Erfolg geführt und so habe ich mir nun einen Align 600MX bestellt. Mal sehen wie der läuft.
Eine Reklamation des T600 ist mir zu aufwändig und mühsam bei dem Preis.

Übrigens, kleinere, exzentrisch/unwuchtig laufende HobbyKing-Motoren habe ich bereits erfolgreich gewuchtet sodass sie einsatzfähig sind Very Happy (im 250er und 450er), doch beim 600er ist es mir irgenwie nicht gelungen No .
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BeitragThema: Re: Frage zur Motorisierung meines HK-600   Heute um 21:22

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Frage zur Motorisierung meines HK-600
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