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 Erfahrungen mit HK 600GT

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BeitragThema: Erfahrungen mit HK 600GT   Sa 03 Nov 2012, 15:14

Es wird ja immer wieder gefragt, welche Teile vom HK600 sollen gegen die bekanntlich qualitativ höherertigen von dem berühmten Vorbild getauscht werden. Und es wird diese Frage sehr oft mit "vorsichtshalber" getauscht beantwortet.
Hier möchte ich meine Erfahrungen mitteilen, welche Teile schon mal wirklich wegen mieser Qualität zu Bruch gingen, beim Zusammenbau nicht gepasst haben bzw. welche Parts sogar für einen Absturz verantwortlich waren.

Bei meinem HK-Umbau auf 700 (siehe auch in der 700er Rubrik) sind nur noch wenige Teile original HK, und zwar die Seitenplatten, Motorplatte, Rotorwellenlagerblöcke, die PP-Anlenkungsteile aus Alu, der Heckrotorblatthalter - das wars!

Getauscht wurden, nachdem mir im Flug eine Kugelpfanne vom TS-Servogestänge platzte, sämtliche Servogestänge und Plastekugelpfannen.
Den Original-Paddelkopf kann ich nur theoretisch bewerten, habe gleich den Align-FBL-Kopf verbaut. Im Vergleich zum Align-Paddelkopf sind im HK erheblich weniger Kugellager verbaut. Die ganzen Paddeanlenkungen und Hebelchen waren nicht kugelgelagert.
Das Material sämtlicher Servostangen war weicher als das billige Baumarkteisen.
Das Landegestell war so weich, dass es beim Abstellen des Helis mit Akku die Grätsche machte.
Die Landekufen aus Alu sind so weich, dass die Schrauben zur Fixierung sofort durch Alu gingen.
Das Heckrohr passte nicht, die Heckbohrung war nicht stimmig. Neu bohren war nicht, das Alu so dünn und weich, dass es sich bei der Klemmung des Hecks verbog. Diese Klemmung war allerdigs nur mit anderen Schrauben möglich, die Originalen waren weich wie Butter.
Im Heck waren alle Kugellager defekt und hakten. Die Hero-welle wackelte, sie war unter Mass und schlackerte im Heck hin und her. Bei Überprüfung mit den Fingern (ohne Werkzeug!) platzte die Buchse der Heckrotorsteuerbrücke am Gewinde ab.
Der Aufwand, diese Heckpartie einigermassen zum Laufen zu bekommen, wäre grösser gerworden als der komplette Umbau auf Align-TT.
Das Hauptgetriebe hat so geeiert, dass es am Gehäuse geschliffen hat. Also Umbau auf "ordentliche" Delrin- Align-Räder, die zudem noch erheblich zäher sind als das originalgraue Plastezeugs. Nachdem dann noch der Freilauf angefangen hat zu haken, weil sich die HaroWelle irgendwie von alleine verbog, diesen also auch noch gegen Align getauscht (ich hatte zum Glück noch ne grosse Ersatzteilkiste von meinen Rexen)

Bei einem Fliegerkollegen war das Heckgetrieberiemenrad für einen Absturz verantortlich (das graue Zahnrad hat sich auf der Welle losgedreht, dadurch Heckausfall und Totalschaden), bei einem anderen ist der HK runtergefallen, weil sich die Kugelkopfschraube für Nick und TS-Führung löste. Nicht, weil sie nicht gesichert war. Sondern, weil die Schraubenaufnahme an der TS (das Gewinde, wo man die Schraube reinschraubt) im normalen Flug einfach aufgebogen hat. So ist die Schraube einfach aus dem aufgebogenen Gewinde rausgerutscht. Resultat: TS auf voll Nick rückwärts, Heli rückwärts im Feld eingeparkt. Komplette Heckpartie einach zerbröselt (ca. 70% Totalschaden....)

Meine persönliche Erfahrung mit meinem und den beideren anderen HK600GT: Ich werde mir garantiert keinen mehr holen! Der (nötige) Umrüstbedarf ist enorm. Dafür kriegt man für wenig mehr Geld anderswo eine erheblich bessere und vor Allem SICHERE Basis zu kaufen.

Dieser Baukasten zeigte mir:
Es war schon immer etwas teurer, billig einzukaufen! drunken

Allerdings muss ich auch sagen, dass mir die Konstruktion (baugleich anno Rex 600 CF) sehr viel besser gefällt als der nicht mehr lieferbare Rex ESP. Die Servoanordnung erlaubt es, ein Motorgegenlager zu verbauen. Bei 12S und entsprechender Power ein absolutes MUSS. Dies ist beim ESP-Chassis nicht ohne erheblichen Aufwand möglich. Und das seienmässige dritte Motorlager ist auch besser als die ESP-Sparlösung...

Mich würde mal interessieren, wie die hier herumfliegenden HK600er so aufgebaut sind. Was flog raus (und warum) und was kam dafür zum Einsatz. Und ob es ähnlich massive Erfahrungen bei euch anderen Fliegern gibt.
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   So 04 Nov 2012, 11:14

Servus,

starker Tobacco, wenn man das so liest.
Hätte ich auch nur einen einzigen HK-Heli in diesem Ausmaß jemals als Bausatz erhalten, egal welchen ob vom 250er bis 600er, ich würde heute nicht mehr HK-Helis fliegen.
Aber nun zum 600er, ich fliege meinen 600 GT mit 6s, in der Konfiguration wie es im Setup-Board steht seit weit über 100 Flüge.
Getauscht habe ich beim Aufbau, die Hauptrotorwelle.
Der Rest ist nach wie vor im Einsatz. Der Heli wurde total zerlegt und von mir komplett neu aufgebaut, Teile gesichtet, geprüft und eingebaut usw. usw.
So fliegt der Heli seit dem Aufbau. Flugstil ist der übliche Rundflugstil und Acro (Loop, Turn, Rolle, Figuren aus dem F3C Programm), sowie low rpm für Scale.
Außerdem würde mich interessieren, woher Du die Behauptung aufstellst, dass der HK-Paddelkopf nicht kugelgelagert ist und wo der Alignkopf mehr Kugellager hat.
Die Begründung und Erläuterung würde mich da sehr interessieren.
Vergleich hierzu habe ich leider nur in der 500er Klasse und da ist das Ergebnis Unentschieden. Zugegeben, die Materialqualität des Aluminiums vom Alignkopf am 500er ist etwas besser.
Sorry, war jetzt OT, aber leite ich das mal ab auf den 600er kann das schon möglich sein, dass die Materialqualität beim 600er einen Tick besser ist, was das Aluminium des Paddelkopfes betrifft.
Das Landegestell, zu weich, ja? Ich fliege 2 6s Packs in Parallelschaltung einer 6s Konfi, da biegt sich nichts durch und beim Landen gibts auch keine Problem.
Man muss den Heli halt mal weich aufsetzen, sonst kracht auch ein Aligngestell.
Ein Tipp von mir, nimm das vom Thunder Tiger X50, das hält viel aus....
Der Rest, naja, ist schon übertrieben viel an Austausch. Aber gut, es ist deine Erfahrung, die ich so nicht teilen kann.
Des Weiteren hast Du ja gestrecht und auf 12s aufgerüstet. Der 600er ist aus meiner Sicht nicht für 12s gemacht, auch der Alignbomber nicht, den zerreißt es genauso.

Echte Helis haben eben Betriebsgrenzen, aber das vergessen manche Modellbauer, dass das auch für Modellhubschrauber gilt, die Umbauten und Leistungssteigerungen sind halt nicht mehr Originalzustand.

Wie dem auch sei, bis jetzt hatte ich mit dem 600er Null Problemo und fliege den genauso aus dem Baukasten heraus, wie die restlichen HK-Helis.
Die einzelnen Tauschteile sind ja bekannt und Wellen kaufe ich auch bei Align, weil ich die aus deutschen Online-Shops binnen 2-3 Tage da hab.

Aus eigener Erfahrung kann ich deine Meinung nicht teilen, aber respektiere sie dennoch und stelle sie nicht in Frage. Verwunderung sei an dieser Stelle jedoch erlaubt. Surprised

BTW: die Negativbewertung ist nicht von mir Exclamation

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Zuletzt von Heli-Player am So 04 Nov 2012, 19:36 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   So 04 Nov 2012, 18:08

Mein 600ter ist erst 10 mal geflogen, der Aufbau war jedoch unproblematisch.

Die HRW entsprach nicht meinen Anforderungen (krum), die Heckschiebehülse habe ich abgerissen beim Versuch sie zu sie zu lösen (sehr gut gesichert).

Die Hechpitchbrücke konnte ich retten indem ich das Gewinde von den Resten der Hülse befreit habe und dann nach geschnitten.

Das Landegestell von Align ist tatsächlich etwas verwindungs steifer wie das von HK machte auf mich einen besseren Eindruck. Darum habe ich die Kunstoffbügel des Landegestells gegen Align Teile getauscht.

Die Blatthalter waren bei meinem Bausatz zu eng für die Blätter und haben viel Zeit gekostet bis die Nacharbeit per Feile und Schmirgel getan war.

Die hoch belasteten Schrauben der Blatthalter am Kopf und Heck habe ich gegen V2A Schrauben getauscht.

Alles andere aus dem Bausatz wurde verwendet und macht sich bis jetzt gut.

Schöne Grüße
Mario
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stxShadow



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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   So 04 Nov 2012, 19:20

Guten Abend,

ich habe bisher gegen Align Teile getauscht:

- Haupt-Rotor Welle (krum)
- Hauptzahnrad (eierte)
- Landegestell (brach auf einer Seite komplette ab bei einer !! sanften !! Landung)
- komplette Heckeinheit (in einem anderen Thread beschriebene abgerissene Heckhülse)

Setup: 6s mit 1100er Turnigy T600.

Bisher also 2 mal grösserer Schaden durch defekte Teile.

Ich hätten noch eine Frage an den Thread Opener: Du schreibst: "Getauscht wurden, nachdem mir im Flug eine Kugelpfanne vom TS-Servogestänge platzte, sämtliche Servogestänge und Plastekugelpfannen."

Gegen was genau hast Du die Kugelpfannen getauscht ? Ich suche schon länger Ersatz (wenn mögich Metal) bisher bin ich da nicht fündig geworden.

Viele Grüße

Jens

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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   So 04 Nov 2012, 21:17

Hallo Jens,

welches Ritzel hast Du?

Ich habe mir auch diesen Motor besorgt, und wollte ihn mit dem 170 Zähne HZR und einem 15 Zähne Ritzel kombinieren. Alternativ hätte ich noch ein 13er Ritzel.
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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   So 04 Nov 2012, 22:14

stxShadow schrieb:


Ich hätten noch eine Frage an den Thread Opener: Du schreibst: "Getauscht wurden, nachdem mir im Flug eine Kugelpfanne vom TS-Servogestänge platzte, sämtliche Servogestänge und Plastekugelpfannen."

Gegen was genau hast Du die Kugelpfannen getauscht ?


Hallo Jens,
diese Teile entsprechen den HK-Teilen:
Align Gelenkpfannen H60071A
Align Servogestänge - Set H60162

Der Kunststoff von Align ist erheblich stabiler (und damit auch sicherer) als der von HK.

@ Heliplayer


Z. Bsp. die Kugellager Nr. 47 gibts beim HK nicht. Hier ist bei HK einfach eine Schraube im Plastik...

Zur Info: Alle beschriebenen Materialfehler/Defekte traten entweder gleich bei Montage oder anschliessend im 6S-Betrieb mit dem Align BL600MX-Motor auf. Das Stretchen auf 700 kam erst, nachdem ich den Heli in 600er Ausführung flog. Und ich finde sehr wohl, dass diese Konstruktion auch genug Reserven für 12S und 700er Version hat. Seit dem Umbau fliegt er sehr zuverlässig und ohne übermässigen Verschleiss absolut zufriedenstellend. Ist halt bloss kein HK mehr....

Eines verstehe ich nicht: Was rechtfertigt die negative Bewertung? Sind hier nur positive Berichte gern gesehen? Fühlt sich jemand von meinem Erfahrungsbericht auf den Schlips getreten? Wenn ja, so tuts mir leid.
Und ja, ich habe wohl ein Montagsmodell erwischt. Allerdings steht dann immernoch die Frage im Raum, warum so viele HKs mit Alignteilen verbessert werden - und nicht umgekehrt.... Question (OK, das ist ein anderes Thema und gehört wohl nicht hierher No )
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Windhasser



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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   So 04 Nov 2012, 22:51

@Mod, nur kurz OT

Hallo Franzose

Steh einfach über die negativen Bewertungen, im Moment übertreiben es hier welche.
Jeder tauscht aus, was er für richtig hält, Punkt.
Und ich seh da auch kein Problem drin, sowas zu posten.
Ich habe bei meinem 500er z.B. auch die Kugelpfannen ausgetauscht, weil die einfach nicht gut waren.
Und warum verbessert keiner sein Align mit HK Teilen? Ganz einfach, Align Teile sind schneller verfügbar, sonst würden das bestimmt welche machen Razz

So Mod, nu geit dat bestimmt back to Topic Wink
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   Mo 05 Nov 2012, 06:07

Hallo hho2cv6,

ah ok, Danke für die bildliche Unterstützung, da hast Du recht, da sind bei meiner Ausführung auch keine Kugellager verbaut.
Nebenbei bemerkt an meinem Thunder Tiger aber auch nicht und bei einigen anderen Markenhelis ebenso nicht. Ich denke, dass ist auch nicht so der entscheidende Punkt.

Wie schon gesagt, hätte ich einmal so einen Bausatz von HK bekommen, ich würde keinen HK mehr fliegen. Dass in jeder Heligrößen an den HK-Helis was auszubessern ist, nachzuarbeiten und zu modifizieren, muss man nicht mehr erwähnen, dass ist bei HK bekannt.
Allerdings hätte ich bei soviel Mängel oder mangelhafter Teile im Bausatz bei HobbyKing eine Reklamation getätigt und diesen Kit sicher nicht aufgebaut. Hätte mir eine andere Marke gekauft und wäre auch nicht hier. Soll an dieser Stelle nur meine persönliche Sichtweise darstellen, nicht mehr und nicht weniger.
Zum Thema Umbau und Streching, nun da darf man geteilter Meinung sein. Wenn ich mir die 700er Helis so ansehe (50er Heli), sind die Bauteile schon ein wenig üppiger dimensioniert, HRW, Module, BLW, Blatthalter etc. etc. etc.
Vergleiche ich meine Raptor damit, kann man den 550er auf den 620er strechen, da die Komponenten bereis dafür ausgelegt sind, ist eigentlich ein verküzter 50er (600er) der 30er (550er).
Streche ich den 600er, dann mache ich das auf Kosten der Struktur, da ich mit schwächer ausgelegten Bauteilen einen vermeintlich größeren Heli betreibe und dazu eine Leistungssteigerung dazu addiere. 12s macht man ja nicht bloß, um die Ströme niedriger zu halten als beim 6s Betrieb. Wink
Aber auch hier ist das meine persönliche Sichtweise. Den Faktor "Modellbauer" lasse ich an dieser Stelle außen vor, es geht rein um die Mechanik.
Doch zurück zum Thema, es geht hier um die Erfahrungswerte des originalen 600 GT in der 600er Originalgröße und keine individuellen Umbauten.
Da finde ich schon, dass das eine sachliche, umfassende Diskussion wert ist, denn dafür ist das Forum doch da, Erfahrungen und Meinungen auszutauschen.

Was ich als MOD auch nicht verstehe, die vielen "Klick-Bewertungen", ohne einen Kommentar dazu zu schreiben, dass zieht sich durch das Forum, dass es schon als Unsitte bezeichnet werden kann.
Schreibt doch einfach eine kurze Bemerkung zur Bewertung, wieso, warum, weshalb.
Auch in einem HK-Forum darf man sachliche Kritik bringen, wenn die Align-Jünger in ihren Foren schon Hetztyraden auf ihre Align-Helis lostreten, dann sollten wir das in unserem Forum auch mit sachlich, kritischen Beiträgen zu Themen rund um die HK-Helis hinbekommen.
Also derzeit bin ich von meinem HK 600 GT in der originalen Version im 6s Betrieb nach über 100 Flüge nicht enttäuscht.
Aber da hier noch mehr HK 600 Besitzer unterwegs sind, darf man auf weitere Statements doch hoffen, oder?

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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   Mo 05 Nov 2012, 09:37

Kurz OT:
Was mir an den Umbauten gefällt ist das geringere Gewicht als die "Originalgrossen" Helis. Habe auch einen 700er Rex V2, da ist alles erheblich grösser und stabiler ausgelegt als bei 600.
Aber für meine Flugweise mit leichten Kunstflugeinlagen (Loop, Rücken, Rollen, Funnel und wie die Figürchen alle heissen mögen) ist die Stabilität eines gestretchten 600-->700 bzw. 700 -->800 absolut ausreichend. Ich werde nie die Grenzen austesten können à la Szabo, Youngblood ff.
Back TT

Heli-Player schrieb:


Aber da hier noch mehr HK 600 Besitzer unterwegs sind, darf man auf weitere Statements doch hoffen, oder?

Genau dies ist der Grund, warum ich diesen Thread eröffnet habe. Einfach klar die Karten auf den Tisch, ohne Schönrederei. Oder ist HK wie Ikea : Man liebt es-oder man hasst es...

Ich war übrigens nicht enttäuscht von meinem HK-Bausatz. Ich hatte ihn nur gekauft, um die Qualitäts- und Materialunterschiede zu sehen. Wie gesagt hab ich ne Flotte von Rexen, da wollt ichs wissen.
Und dass ich nicht der Einzige bin, der so einen "Krückenbausatz" erwischte, wurde hier im Forum ja auch schon des öfteren kommuniziert. Aber der supergünstige Preis blendet halt immer wieder...

In diesem Sinne:
Her mit euren Umbauten, Austauschteilen und (Langzeit)Erfahrungen. Damit legen wir nicht nur die Karten offen auf den Tisch, sondern können anderen eine wichtige Entscheidungshilfe sein.

Denn nur dafür lohnt sich dieser Schreib- und Zeitaufwand!

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Peter B.
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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   Di 06 Nov 2012, 06:05

Nur der Fairness halber und zur Objektivität der Sache, das von hho2cv6 gepostete Bildchen 4 Posts vorher, betrifft erst den T-Rex 600 ESP (Vergleichsobjekt Bj. 2011) in der full alloy Ausführung.
Der T-Rex 600 CF (der Clonevater des HK 600 GT) hat an dieser Stelle auch nur Messinghülsen als Lagerung.
Mein Kumpel und ich haben gestern abend unsere 3x 600er etwas verglichen, nochmals die Mängel der Baukästen bzw. Combos diskutiert.
Um hier nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, lasst mal die 600 ESP außen vor, sondern vergleicht den 600 CF Rex mit dem HK 600 GT.
Wobei der T-Rex 600 ESP auch keine so gute Figur macht, aber das ist OT und gehört nicht hierher.
Gerade eben lese ich noch eine PM, die mich auf das bereits oben Geschriebene bzgl. Bild an den Y-Gelenken des Taumelscheibenmitnehmers hinweist.

In diesem Fall, hat sich die Sache ja schon geklärt. Es gab niemals einen CF mit Kugellager an dieser Stelle. Nur Einzelfälle durch Umbauten seit es ESP gibt.

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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   Do 29 Nov 2012, 10:45

Bei meinem HK600GT war aus der Schachtel heraus auch was zum Tauschen:

  • Die Taumelscheibe hakte, liess sich in manchen Stellungen gar nicht mehr bewegen.
  • Die vordere Riemenwelle war in der Aufnahme mit groben Werkzeug abgeschliffen und schlackerte im Lager.
  • Einige Pfannen waren zu lose, die hab ich getauscht.


Dann gabs einige Sachen, die ich selbst verschuldet habe bzw. im persönlichen Empfindungsbereich liegen:

  • Landegestell war mir auch zu weich, getauscht.
  • Die Dämpfer am Kopf waren zu hart für meine Drehzahlen (1760rpm), weichere rein.
  • Fast alle Schrauben am Rahmen habe ich ersetzt, da ich sie rund gemacht habe.
  • Viele Kugelköpfe hab ich beim Zerlegen rund gemacht, die musste ich tauschen.
  • 1 HZR hab ich beim 2. Start ruiniert (falscher GOV Modus), auch raus.
  • Heckrotorumlenkhebel auf Alu getauscht. Der ganze Heli ist Alu, nur das nicht. Konnt ich nicht haben.


Mein Heli hat nun 80 Flüge drauf (>10h Flugzeit), als letztes Service kam an die Schrauben am Heckrotor neue Schraubensicherung dran. Dabei hab ich den Heckrotor auf Spiel kontrolliert und konnte nichts feststellen.
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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   Do 29 Nov 2012, 11:42

Very Happy hier so meine erfahrungen mit dem dicken,,, es ist mein ältester, wird zur Flugschulung herangezogen, und,,,, er ist nicht mein einziger:
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mit den weiteren hab ich ähnliche erfahrungen gemacht ( 5stck!! )

keiner meiner weiteren HK-Helis sind so robuste und zuverlässige arbeitstiere.....

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»Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.«

(Arthur Schopenhauer)
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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   Mo 10 Dez 2012, 13:46

Hubi-Tom schrieb:
Very Happy hier so meine erfahrungen mit dem dicken,,, es ist mein ältester, wird zur Flugschulung herangezogen, und,,,, er ist nicht mein einziger:
http://hk-helis.forum-aktiv.com/t1540-hk600-gt-517-fluge

mit den weiteren hab ich ähnliche erfahrungen gemacht ( 5stck!! )

keiner meiner weiteren HK-Helis sind so robuste und zuverlässige arbeitstiere.....

Waren die 2008/9er Modelle wohl noch etwas hochwertiger als die heutigen? Ich kanns nicht beurteilen, und deswegen weis ich auch nicht, ob du Glück hast mit deinen Modellen oder obs an der damaligen Qualität lag. Seis drum, ich wünsch viel Flugspass und weiterhin so wenig Verschleiss Smile

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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   Mo 24 Dez 2012, 17:25

Hallo,

ich möchte euch auch meine Erfahrungen mit den HK600 mitteilen.Um es vorwegzunehmen,diese sind nicht vorwiegend positiv!
Zunächst zum Setup:
HK 600 Bausatz
Turnigy Typhoon 600H Helimotor 1100kV
Turnigy K-Force 100A Brushless Regler
Turnigy Taumelscheibenservos 1257TG Digital
Heckservo Mi Digital Speed HK 47010 DMG
Turnigy UBEC 7,5 A
KDS 820 Gyro
Carbon Rotorblätter 600mm
Turnigy 5800 mAh 6s 25c Lipo

Der Heli wurde aus dem DE Shop innerhalb weniger Tage geliefert und machte auch einen wertigen Eindruck(mal abgesehen von der Haube),jedoch zeigten sich beim Zusammenbau einige Qualitätsmängel.

  • Das Hauptzahnrad eiert extrem (kein vernünftiges Zahnflankenspiel einstellbar)
    Hauptrotorlager durch Kleber fest
    verschiedene andere Lager durch Kleber fest oder defekt
    Heckrotorwelle Klemmt beim anziehen der Schrauben(Lager falsch eingeklebt)
    Kugelpfannen Hauptrotor fallen schon vom Ansehen von den Kugelköpfen



Beim Erstflug hatte ich eine Absturz weil sich das vordere Heckzahnrad auf der Welle gelöst hat.
Schäden:
Landegestell zerbrochen
Schiebehülse Heckrotor gebrochen
Paddelstange krum(wurde wohl von Teilen des Landegestells getroffen)

Ich habe mir dann Markenteile besorgt und diese ausgewechselt.Leider konnte ich die Hauptrotorwelle nicht auf eine Markenwelle umbauen da auf dieser die Taumelscheibe schwergängig wurde.
Zur Zeit fliegt der 600er....,aber noch nicht zufriedenstellend.Ich habe ein schnelles Heckpendeln und bin noch auf der Suche nach der Ursache.

Wenn ich nun die Gesamtkosten der Komponenten,einschließlich Versandkosten und Zoll sowie der ausgetauschten Teile zusammenrechne,wäre ich mit einer Supercombo eines Markenherstellers
günstiger weggekommen.Mal abgesehen von dem Ärger,der Wartezeit auf die Komponenten aus HK und den Fahrten zum Zollamt (bei mir ca. 40km hin und zurück).
Ich würde den HK600 niemandem empfehlen sondern auf ein Markenfabrikat verweisen,dann hat man vernünftige Qualität,Garantie und einen besseren Werterhalt.

Ich möchte anmerken,dass dies meine eigene Meinung aus eigenen Erfahrungen ist und kleine Werbung für einen Markenhersteller.

Gruss
Jürgen
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   Di 25 Dez 2012, 08:18

Hallo Jürgen,

welche Probleme hattest Du bzgl. der "Markenwelle"?
Ich habe selber eine Welle vom Staubsaugerhersteller drin, oder meinst Du einen anderen Hersteller?

Gruß
HP

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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   Di 25 Dez 2012, 18:51

Hallo Heli-Player,

ich hatte die HRW vom Staubsaugerhersteller drinnen.Die Taumelscheibe war sehr schwergängig.Die Taumelscheibenservos sind zwar kräftig genug aber jede Bewegung quittierte die Taumelscheibe mit einem quietschen.Eine Schmierung der HRW brachte auch keine Besserung.Da ich nicht auch noch die Taumelscheibe wechseln wollte,habe ich die original Welle wieder eingebaut.An der HRW vom Staubsaugerhersteller wollte ich auch nicht rumschleifen.

Gruss
Jürgen
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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   Di 25 Dez 2012, 19:10

Hallo Jürgen,

das ist ja eine interessante Erfahrung. Ich hab ja bei all meinen HK-Helis die Alignwellen drin, da ich generell krumme Wellen von HobbyKing geliefert bekomme Crying or Very sad
Ist bei mir Standard, allerdings hatte ich bis jetzt eher untermaßige Wellen von Align.
Die Taumelscheibe vom 600er gleitet spielfrei auf der Welle, ebenso die Ersatz-Taumelscheibe, wie auch auf der Ersatzwelle.

Aber Nichts ist unmöglich. Danke für den kurzen Report.

Gruß
Peter

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BeitragThema: Re: Erfahrungen mit HK 600GT   Heute um 11:44

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