Jetzt alles über HK- Produkte
 
StartseiteStartseite  HK-helis PortalHK-helis Portal  KalenderKalender  FAQFAQ  Suchen...Suchen...  AnmeldenAnmelden  Login  Impressum  
Navigation
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Ähnliche Themen
Partner und Unterstützer

www.heliernst.de

Unser Shop:
Besucherzähler seit 25.10.2011 11:15
Bitcoins

Austausch | 
 

 Das einfliegen von Modellhelis

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Hubi-Tom
Moderator
Moderator


Anzahl der Beiträge : 2096
Anmeldedatum : 10.01.11
Ort : Frankfurt /Main

BeitragThema: Das einfliegen von Modellhelis   Fr 11 Feb 2011, 10:07

Das einfliegen von Modellhelis

Haben wir die Hürde des elektronischen und mechanischen einstellen von Pitchkurve, Gaskurve, Servowege, Mischraten und Kreisel erfolgreich genommen, geht es ans eigentliche einfliegen unseres Helis.
Dabei richten wir unser Hauptaugenmerk auf den Schwerpunkt - /Massenschwerpunkt. Der Massenschwerpunkt ist uns eigentlich konstruktiv vorgegeben, wobei Herstellerseitig immer versucht wird, den Massenschwerpunkt in Längsachse des Heckrohrs zu erreichen. (zb. schwerer Accu unten = Motor und Servos oberhalb des Heckrohrs, oder Motor unterhalb des Heckrohrs = Accu senkrecht oder höher ,nahe und in höhe der Heckrotorachse... usw. ) später mehr...
In den Bauanleitungen wird die angabe des Schwerpunktes wie folgt beschrieben: stabistange 90° quer zur Fluglängsachse und abstützen, austarieren. diese kontrolle ist absolut grobschlächtig, mann muss schon über 100gramm in die Nase des Helis packen um ein reaktion festzustellen. der ideale Messpunkt wäre eigentlich im Massenschwerpunkt / Heckrotorlängsachse. Wink

Warum jetzt eigentlich noch einfliegen? ein so aufgebautes modell fliegt doch. Einige phänomene nehmen wir gelassen hin und denken das wiederspiegelt eben diesen Helikopter. FALSCH. Nehmen wir zb. mal den start, abheben, fast jeder weiss, der heli driftet mehr oder weniger nach hinten-links ab und wir steuern dies aus. Echte Hubis und Scaleflieger kompensieren dies mit der schrägstellung der mechanik( ca 15°) und unterbauen hinten das Landegestell ( als beispiel sei hier der JET-RANGER genannt )
Dies unterbauen mit 2-3mm am hinteren Kufenbügel hat sich bei unseren Modellhelis bewährt, schon deshalb, weil der heckrotor etwas höher kommt. Very Happy Razz

ODER , beispiel2: der Heli bäumt sich nach einem Looping auf, klar kann man dies aussteuern, macht die sache allerdings schwieriger ,oder bei der Rolle, manch einer fliegt 'ne Fassrolle und wird in der vorwärtsfahrt ausgebremst, nimmt man das hin , ist eine menge übung von nöten um dies auszusteuern. dabei ist es unerheblich ob man mit Stabistange oder Flybarless das Modell ausgerüstet hat. Klar, bei letzteren steuert die elektronik weitgehend das aus, aber perfekt auch nicht, nur wir bekommen das nicht so richtig mit. Shocked

Nun, wir wissen jetzt, was wir erreichen wollen, ein neutrales Flugverhalten welches uns das fliegen erleichtert. Sicher ist allerdings auch, das obengenannten phänomene durch andere faktoren beeinflusst werden können, so ist es unerlässlich genau eingestellte Paddel zu haben, positiv eingestellte paddel können auch die ursache für das aufbäumen im geradeausflug sein. pale pale

fliegt unser heli im flotten geradeausflug ohne aufbäumtendenz, gehen wir davon aus, das die Paddel richtig eingestellt sind.
sind die phänomene bei LOOPING oder ROLLE feststellbar, stimmt der Schwerpunkt nicht, und wir versuchen, den Schwerpunkt weiter nach HINTEN zu verlagern. Ich habe festgestellt, das bei 99% aller von mir geflogenen Helis der Schwerpunkt zu weit vorne lag, und ich immer ca 2cm hinter der Hauptrotorwelle den schwerpunkt austarierte. Razz Razz

Warum ist das so?
nehmen wir ein Kopflastiges Modell, abgesehen von der Startphase trimmen wir unseren Heli im Schwebeflug so, das er ohne fahrtaufnahme steht, das bedeutet in unserem fall, wir kompensieren unser mehrgewicht das das bestreben nach vorne hat mit NICK nach hinten. soweit sogut. gehen wir aber aus unserem stationären in den translatorischen flugzustand stellen wir eine logischerweise tendenz zum steigen, aubäumen fest. fliegen wir eine rolle oder looping, kommt das ganze dilemma zum tragen.
pale silent Neutral

anders bei unserem nach hinten verlegten Schwerpunkt, idealerweise liegt er genau da, wenn unsere Taumelscheibe allseits im rechten winkel gemäs anleitung eingestellt ist.( wer ne einstellehre hat ist klar im vorteil.) wir sollten nicht TRIMMEN sondern immer versuchen den Schwerpunkt so zu verlagern, das der Heli ohne trimmkorrektur schwebt. klar ist, es ist nicht immer 100%ig möglich, aber es sieht schon super aus, wenn eine rolle "wie an der schnur gezogen " geflogen wird und man sich über einen gut eingeflogenen Heli freut. deshalb, nur mit korrekt erflogenem Schwerpunkt ist sauberes fliegen möglich....
deshalb gebt euch nicht zufrieden und versucht immer euer modell zu optimieren, die profis machen das sowieso....

ps: wer einen HK600Gt auf Direktanlenkung aufgebaut hat, ist fein raus durch die Lagerung der umlenkhebel eine achse stecken und Schwerpunkt einstellen, der stimmt absolut mit den von mir eingesetzten vollsymetrischen Rotorblätter vom Blattschmied

cul.

jocolor Very Happy Very Happy Very Happy

_________________
grüssle


I LOVE ROCK'N ROLL
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

»Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.«

(Arthur Schopenhauer)
Nach oben Nach unten
technikant



Anzahl der Beiträge : 103
Anmeldedatum : 14.01.11
Alter : 56
Ort : Aachen

BeitragThema: Re: Das einfliegen von Modellhelis   Fr 11 Feb 2011, 12:36

Danke für deine Ausführungen,

wieder was gelernt... study Habe anhand deiner Ausführungen direkt mal den Schraubenzieher durch die brachliegenden Lager der Umlenkhebel gesteckt, und siehe da Exclamation der Schwerpunkt stimmt jetzt mit dem 8S 4000er Setup genau! Laughing Vorher an der Paddelstange ausgewogen war er immer noch leicht hecklastig, hätte noch 200 Gramm mehr auf der Nase gebraucht.

Da ich noch keine Looping o.ä. (außer im Sim) Laughing fliege, habe ich das beschriebene Phänomen noch nicht bemerkt...
Nun werde ich den Wunsch nach mehr Akkukapazität noch einmal überdenken...

So, nun muß ich aber weiterpacken... Morgen geht es nach der Nachtschicht für 12 Tage nach Kärnten zum HELIFLIEGEN bis der Notarzt kommt. Freue mich auf das goile Panorama mit viel Schnee u. noch mehr Bergen. bounce

Gruß

Dieter
Nach oben Nach unten
zoom



Anzahl der Beiträge : 92
Anmeldedatum : 11.01.11
Alter : 47
Ort : Ternitz, NÖ

BeitragThema: Re: Das einfliegen von Modellhelis   Sa 12 Feb 2011, 08:27

wieder einmal eine sehr schöne Ausführung von Hubi-Tom - klasse ... weiter so Wink
Nach oben Nach unten
http://zoom450.blogspot.com/
Hubi-Tom
Moderator
Moderator


Anzahl der Beiträge : 2096
Anmeldedatum : 10.01.11
Ort : Frankfurt /Main

BeitragThema: Re: Das einfliegen von Modellhelis   Sa 12 Feb 2011, 23:00

wollte hiermit nur mal zum ausdruck bringen, wieviel know-how man mitbringen muss um einen Modellheli fliegen und warten kann. out of the box und einfach nur fliegen? geht nicht, wer das brauch, sollte sich ein modellauto oder schiff zulegen. Sad Surprised
und wen stört das nicht, wenn man im vorwärtsflug permanent NICK drücken muss, oder in der Autorotationsphase der Heli ständig "sackt " ( das Heck ständig senkt Neutral )
usw. es geht auch anders...... gewisses know-how vorrausgesetzt Razz

cul.

jocolor

_________________
grüssle


I LOVE ROCK'N ROLL
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

»Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.«

(Arthur Schopenhauer)
Nach oben Nach unten
zoom



Anzahl der Beiträge : 92
Anmeldedatum : 11.01.11
Alter : 47
Ort : Ternitz, NÖ

BeitragThema: Re: Das einfliegen von Modellhelis   So 13 Feb 2011, 07:48

genau, hast völlig recht ... Cool
Ich kenne auch einige Leute die meinen "Ich kauf mir einen RTF-Heli und los gehts". Nun, wir wissen wie das endet affraid .
Wenn man dann im Internet ein wenig raumschaut kann man lesen "Neuer Heli nur einmal Schweben probiert ..." oder "Heli für Bastler ... fast neu".
Ja, ja- is nicht für jeden etwas, so eine komplexe Maschine. clown
Nach oben Nach unten
http://zoom450.blogspot.com/
Gerhard



Anzahl der Beiträge : 76
Anmeldedatum : 10.02.11
Alter : 66
Ort : Aalen

BeitragThema: Re: Das einfliegen von Modellhelis   Mo 14 Feb 2011, 21:07

Hast recht,
nicht zu reden von den Zuschauern mit ihren ca.10 jährigen Jungs--Papi ich mag das auch ; ja Sohn du bekommst einen!
Wenn man bedenkt was schon ein kleiner Doppelrotor-Heli mit einem Gesicht anrichten kann.Wenn man Leuten das dann erklärt ,erst ungläubige Augen, dann doch Verständnis. Hat bei uns in der Nähe einen 10-jährigen Jungen erwischt-- tot.War bei einem Flugtag.
Viele Leute meinen immer noch,ein Heli ist ein Spielzeug .
Ich krieg oft die Kriese wenn ich auf Modellmesse bin und seh dann, wie manche Verkäufer von "Spielzeug-Helis" ,ihre Produkte so dicht am Publikum vor führen .

Gerhard
Nach oben Nach unten
zoom



Anzahl der Beiträge : 92
Anmeldedatum : 11.01.11
Alter : 47
Ort : Ternitz, NÖ

BeitragThema: Re: Das einfliegen von Modellhelis   Mi 16 Feb 2011, 11:59

Stimmt genau, Rolling Eyes

Nach oben Nach unten
http://zoom450.blogspot.com/
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das einfliegen von Modellhelis   So 20 Feb 2011, 14:38

cheers tausendmal Dank an Hubi-Tom, deine Tips sind einfach super

danke

Tornado
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Das einfliegen von Modellhelis   Heute um 09:47

Nach oben Nach unten
 
Das einfliegen von Modellhelis
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Das einfliegen von Modellhelis
» Wer hilft beim einstellen/einfliegen HK450TT-PRO - Umkreis Nürnberg

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
hobbyking-helis :: Einstelltips-
Gehe zu: