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 Redundante Stromversorgung

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Cosmicos



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BeitragThema: Redundante Stromversorgung   Do 06 Feb 2014, 13:47

So, heute kam erfreulicherweise der Ersatzregler für den geschossenen YEP. Alle Achtung! Von meinen drei Fehlerhaften YEPs wurden nun alle drei anstandslos ersetzt. Sehr schön...

Jedenfalls konnte ich nun für meinen HK600 endlich die redundante Stromversorgung basteln. So schaut sie aus:

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Der 2s Lipo am YEP20A dient als primäre Stromversorgung (6V). Der interne BEC des YEP150 dient als Backup. Zusammengeschaltet wurden die beiden über zwei Schottky-Dioden (Typ: B1645). Als Sicherung vor Rückspannungen bzw. brownouts hängt noch ein selbstgebastelter Elko-Verbund mit ca. 10000µF am Stabi (3Digi).

Die Schottkys packen 16A Dauerstrom und 32A Spitzenstrom, sind also ausreichend dimensioniert. Als Kühlblech wird die Alu-Bodenplatte vom HK600 herhalten.

Leider bin ich so im Moment nicht gegen ein durchreichen der vollen Spannung vom internen BEC geschützt aber leider sind die Backup-Packs noch auf dem Postwege. Im zweiten Anlauf wird der interen BEC abgeklemmt und durch einen 4.8V NiZn-Pack ersetzt. Das sind nur drei Zellen mit 90g Gewicht.
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Cosmicos



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BeitragThema: Re: Redundante Stromversorgung   Do 06 Feb 2014, 17:08

So, alles eingebaut.

Statt auf das Bodenblech habe ich die beiden Schottkys nun am Rahmen platziert. Dort sind sie im Luftstrom und benötigen meines Erachtens kein Kühlblech. Hohe Ströme fließen da ja nur kurzzeitig.

Aber ich habe doch noch eine Frage:

CFK ist ja leitend. Die Bleche des TO-220 Gehäuses der Dioden haben positives Potential. Da liegen also die BEC Spannungen an. Könnte es sein, dass über das Gehäuse des Motors Masse an die CFK-Platten geschleift wird und so u.U. zwischen den Dioden und dem Motor ein Potentialgefälle entsteht?

Ich habe mal mit dem Multimeter nachgemessen, konnte aber nichts feststellen. Wie sehr ihr die Sache? Soll ich die Dioden besser isolieren?

Hier sehr ihr das vermeindliche Problem (wäre bei Montage auf der Bodenplatte auch nicht anders):

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HeliHüpfer



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BeitragThema: Re: Redundante Stromversorgung   Do 06 Feb 2014, 17:18

Cosmicos schrieb:
...
Aber ich habe doch noch eine Frage:

CFK ist ja leitend. Die Bleche des TO-220 Gehäuses der Dioden haben positives Potential. Da liegen also die BEC Spannungen an. Könnte es sein, dass über das Gehäuse des Motors Masse an die CFK-Platten geschleift wird und so u.U. zwischen den Dioden und dem Motor ein Potentialgefälle entsteht?
....
Das Motorgehäuse ist !Solang er OK ist! Potentialfrei. Dh. die 3 Wicklungen sind gegeneinander und gegen den Stator isoliert. (Sonst wär die Wicklung ja hin  lol! )
 
Aber _wenn_ was Durchschlägt baust einen Kurzen. Und Richtig: Es ist egal wo du die Dioden montierst. Der Rahmen und die Aluplatte sind leitend verbunden.
Ausserdem verbindest sozusagen den Ausgang beider Dioden über das Gehäuse; da würd ich auch noch mal drüber nachdenken!

ps.: Schaut ziemlich aufgeräumt aus deine Verkabelung soweit man es am Ausschnitt sieht, das gefällt mir!
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Cosmicos



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BeitragThema: Re: Redundante Stromversorgung   Do 06 Feb 2014, 17:24

HeliHüpfer schrieb:

Das Motorgehäuse ist !Solang er OK ist! Potentialfrei. Dh. die 3 Wicklungen sind gegeneinander und gegen den Stator isoliert. (Sonst wär die Wicklung ja hin  lol! )
 
Aber _wenn_ was Durchschlägt baust einen Kurzen. Und Richtig: Es ist egal wo du die Dioden montierst. Der Rahmen und die Aluplatte sind leitend verbunden.
Ausserdem verbindest sozusagen den Ausgang beider Dioden über das Gehäuse; da würd ich auch noch mal drüber nachdenken!

OK, dann doch besser anders befestigen. Ich nehme dann Kunststoffschrauben in eigenen Löchern mit Folie unter den Dioden.
Im Falle eines Motorkurzschlusses sollte die Elektronik dann ja heile bleiben...
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Cosmicos



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BeitragThema: Re: Redundante Stromversorgung   Do 06 Feb 2014, 17:32

HeliHüpfer schrieb:
ps.: Schaut ziemlich aufgeräumt aus deine Verkabelung soweit man es am Ausschnitt sieht, das gefällt mir!

Nicht dein Ernst - oder?
Bei meinen ersten Helis habe ich super ordentlich mit Gewebeschläuchen gearbeitet. Sieht super aus aber im Falle eines Austauschs ist das echte Kacke... Hab ich geflucht  Evil or Very Mad 

Seitdem mache ich bei großen Helis, wie dem HK-600, im Prinzip fliegende Verkablung mit Augenmerk auf sich bewegende Teile (keine Scheuern etc.). Das sieht zwar nicht so toll aus ist aber sicher genug und vieeeeeel servicefreundlicher!  Very Happy
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HeliHüpfer



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BeitragThema: Re: Redundante Stromversorgung   Do 06 Feb 2014, 17:38

Cosmicos schrieb:
HeliHüpfer schrieb:
ps.: Schaut ziemlich aufgeräumt aus deine Verkabelung soweit man es am Ausschnitt sieht, das gefällt mir!

Nicht dein Ernst - oder?
 
..Da solltest mal meine 450er sehen, wenn ich beim herumprobieren bin. Das schaut aus wie Omas runtergefallenes Wollknäuel Laughing
 
Wegen der Plastikschrauben: Weis nicht inwieweit sich die Schottkys bei max. Belastung erwärmen können. Musst halt öfters nachschauen, ob eh noch alles passt.
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Redundante Stromversorgung   Do 06 Feb 2014, 18:49

Cosmicos schrieb:
... Könnte es sein, dass über das Gehäuse des Motors Masse an die CFK-Platten geschleift wird und so u.U. zwischen den Dioden und dem Motor ein Potentialgefälle entsteht?

Ja, das könnte u.U. sein!
Daher montiert man solche Bauteile mit Isolierscheiben/Isolierfolien (wärmeleitende Silikonfolie).
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Cosmicos



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BeitragThema: Re: Redundante Stromversorgung   Do 13 Feb 2014, 10:48

Aufgrund eurer Tipps habe ich die Platzierung der Elektrik noch einmal revidiert und nun sieht es so aus:

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Die Schottkys sind nun auf einem alten CPU-Kühler (486er - geradezu historisch) montiert, den ich noch in einer Restekiste fand. Das Ganze ist mit Kunststoffschrauben an der Alu-Bodenplatte montiert, so dass keine leitende Verbindung zum Chassis entsteht. Nebenbei sind die Schottkys so gut mechanisch geschützt und die Kühlung müsste 1a sein.

So schaut das im Ganzen aus. Der Receiver-Lipo ist vorne befestigt, da das vom Schwerpunkt am besten passte:

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Und schließlich noch mit der coolen Fusuno-Haube  Cool 

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Was jetzt noch fehlt sind zwei ultrahelle Leuchdioden, die mir den Ausfall des Receiver-Lipos bzw. des BECs anzeigen. Die werde ich einfach vor die Schottkys schalten womit sie dauerhaft leuchten solange die Stromquelle ok ist. Sehe ich zwei Leuchtpunkt ist alles gut, sehe ich nur einen Leuchtpunkt ist Landen angesagt...
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Saschi



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BeitragThema: Re: Redundante Stromversorgung   Do 13 Feb 2014, 10:59

Das hast Du gut gelöst.
Die Idee mit den LEDs hatte ich auch schon dem Dieter vorgeschlagen, er hat ja aber die Jeti Telemetrie. Ich werde es ähnlich wie Du lösen.

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Gast
Gast



BeitragThema: Re: Redundante Stromversorgung   So 16 Feb 2014, 09:08

HeliHüpfer schrieb:
Cosmicos schrieb:
...
Aber ich habe doch noch eine Frage:

CFK ist ja leitend. Die Bleche des TO-220 Gehäuses der Dioden haben positives Potential. Da liegen also die BEC Spannungen an. Könnte es sein, dass über das Gehäuse des Motors Masse an die CFK-Platten geschleift wird und so u.U. zwischen den Dioden und dem Motor ein Potentialgefälle entsteht?
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Das Motorgehäuse ist !Solang er OK ist! Potentialfrei. Dh. die 3 Wicklungen sind gegeneinander und gegen den Stator isoliert. (Sonst wär die Wicklung ja hin  lol! )
 
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Ausserdem verbindest sozusagen den Ausgang beider Dioden über das Gehäuse; da würd ich auch noch mal drüber nachdenken!

ps.: Schaut ziemlich aufgeräumt aus deine Verkabelung soweit man es am Ausschnitt sieht, das gefällt mir!

Wie das denn? Wenn man bei Montage der Metalplatte der Doppelschottky die Diodenaugänge über das Gehäuse verbindet, würde das ja sagen, sie seien vorher nicht verbunden. Sind sie aber bauartbedingt bereits im Inneren der Doppeldiode, das ist ja gerade der Sinn. Nur das Chassi hängt jetzt am Pluspol anstelle des Minuspols. Das jedoch wiederrum ist völlig schnurz, wo Masse liegt. Es gibt auch Autos, bei denen nicht der Minus- , sondern der Pluspol "Masse" ist. Das ist nur eine Frage der Definition. Das man darüber etwas mit dem Motor kurzschliesen könnte ist im Prinzip auch quatsch. Bedingt durch den Wechselspannungsbetrieb des Motors mit viel höherer Spannung kann es auch beim Erden am Minuspol mit Verbindung zwischen Heckrohr und Motor und Minus dazu kommen.
Um generell sauber zu bleiben, ist allerdings die isolierte Aufhängung in jedem Fall zu bevorzugen.
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