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 Knoff Hoff zum Foliendesign

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nettworker



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BeitragThema: Knoff Hoff zum Foliendesign   So 16 Feb 2014, 12:35

Da anscheinend einige Unklarheiten beim Foliendesign bestehen, möchte ich mal etwas Licht ins Dunkel bringen.

Grundsätzliches zum eigenen Entwurf:
Man sollte sich zuerst genau überlegen, was man für ein Ergebnis möchte.

Einserseits besteht die Möglichkeit sich Bitmaps(1) auf Hochleistungsfolie wetterfest drucken zu lassen. Bei unseren Helihauben muss man jedoch darauf achten, das die nicht zu gross werden, da die Verklebung über Rundungen, vor allem Rundungen in 2 Richtungen vom Privatmann nur mit sehr viel Übung und der entsprechend dafür vorgesehenen Folie möglich ist.
.
Die zweite Variante ist das Scheiden von Vektorgrafiken(2) aus Hochleistungsfolien.
Hier hat man eine Folie auf der Rolle und ein Schneideplotter schneidet die Linien einer Vektorgrafik aus. Wenn man dies nun als Beschriftung nutzt, wird die nicht benötigte Folie entgittert ( weggenommen ) und nur die Beschriftung bleibt stehen. Soll die Folie als Schablone zum Brushen benutzt werden, wird halt andersrum ( negativ ) ausgegittert.
Dann wird ein Übertragungspapier über alles geklebt, so das man den kompletten Schriftzug / Logo zusammen vom Trägerpapier abheben kann.
Für den Entwurf hat sich allgemein Corel Draw eingebürgert, die Dateien kann ich z. B. direkt öffnen und schneiden, wenn sie die entsprechende Qualität haben.

Für beide Varianten gilt:
Mann kann sie ( bis auf gewisse Spezialfolien ) trocken und nass verkleben, wobei ich die Nassverklebung vorziehe, da man da noch problemlos korrigieren und Lufteinschlüsse rausrakeln kann. Eine Anleitung, bzw. Übersicht gibts her:

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Zur Montage nimmt man ein Glas Wasser und ca. 5 Tropfen eines Vernetzungsmittels ( hört sich besser und teurer an als Spüli, is aber nix anderes ).

Dieses Übertragungspapier ist mit einem wasserlöslichen Kautschukkleber bestückt, so das man die Übertragungspapier einfach einsprühen kann und die löst sich dann durch das Wasser. Sollte die Beschriftung nicht gut haften, einfach etwas abwarten oder mit einem Fön leicht erwärmen ( ruhig mit dem Übetragungspapier ). Wenn sie dann klebt, kann man das Übertragungspapier wieder nass machen zum Lösen.

Es gibt als andere Variante auch noch eine transparente Folie, die man nur bei der Trockenverklebng benutzen sollte.

Wenn die Folie montiet ist, kann man sie noch anfönen, dann 'reagiert' der Kleber schneller. Ist sie ordentlich verklebt, hält sie am Auto auch Waschstrasse und Co. stand.


(1) Als Bitmaps werden allgemein Pixelgrafiken wie die allseits bekannten JPG bezeichnet. Diese Grafiken stellen ein Bild aus einzelnen Bildpunkten ( Pixel ), die jeweils eine Farbinformation besitzen, dar.
Deshalb redet man hier auch von einer Auflösung von ( nur zum Beispiel ) 100 x 100 Pixel.
Ein quadratisches Bild hat somit 100 Pixel in der vertikalen und 100 Pixel in der horizontalen Richtung =  10000 Bildpunkte mit der entsprechenden Farbinformation. Die Bitmaps können aus diesem Grunde auch nicht verlustrei vergrössert werden und neigen zum verpixeln.
Diese Bitmaps können lediglich gedruckt werden.

(2) Als Vekorgrafiken werden linienbasierte Grafiken bezeichnet. Der wahrscheinlich bekannteste Vertreter sind die DXF Grafiken, die Autocad erzeugt, bzw. exportiert. Hier wird z. B. ein Recheck nur mit den Eckpunkten ( Koordinaten ) bestimmt und für die Linien gibts eine Farbinformation und eine Farbinformation für die Füllung der geschlossenen Form.
Diese Grafiken können verlustfrei vergrößert und verkleinert werden.
Diese Grafiken können von Stift- oder Schneideplottern, sowie von allen Druckern verarbeitet werden. Durch die wenigen Informationen sind sie von der Dateigröße her wesentlich kleiner als Bitmaps.

Das hier ehebt keinen Anspruch auf einen Designpreis, es ist lediglich ein Beispiel.



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Peter B.
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BeitragThema: Re: Knoff Hoff zum Foliendesign   So 16 Feb 2014, 14:45

Suppiieee, Danke Dieter.

Toller Beitrag und erleichert mir das Aufräumen beim 700er Trööt.

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BeitragThema: Re: Knoff Hoff zum Foliendesign   So 16 Feb 2014, 18:08

Standardmäsig reden wir bei Hochleistungsfolien z.B. von einer Oracal 751C mit Haltbarkeiten von 5 -7 Jahren, wenn sie im Fahrzeugdauereinsatz sind.
Wenn die auf Helis oder Flächen verklebt sind, dann rechnet selbst mal die UV Belastung aus für die Zeiten wo die wirklich draussen sind. Also allemal ausreichend....

Es gibt auch Folien, die 10 Jahre Haltbarkeit haben, die stehen aber preislich in keinem Verhältnis zu den sogenannten mittelfristig haltbaren ( 5 - 7 Jahre ) Folien.

Und Leute bei Fragen fragen....
Alles kein Hexenwerk und kostet in der Regel auch keine Kuh :-)
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BeitragThema: Re: Knoff Hoff zum Foliendesign   So 16 Feb 2014, 19:20

Ausser dem "Folienschneiden" gibts natürlich auch die Möglichkeit, sich auf spezielle Folie eigene Motive per Computer/Tintenstrahler aufzudrucken und dann aufzukleben. Hat gegenüber dem Folienschneiden den Vorteil, dass man auch Halbtonmotive verwenden kann. Beim Folienschneiden wird die Farbe des Motives durch die Folienfarbe vorgegeben, Und beim Druck hat man keine Farbbeschränkung, man könnte seine Großmutter aufdrucken Very Happy . Nachteil ist, dass man bei unebenen Motiven die Folie nicht vollflächig so gut um Rundungen und Buckel kleben kann. Aber kleinere Motive sind kein Problem.

Ich habe meine Motive auf DataBecker PVC-Klebefolie gedruckt. Die Farbe ist zwar nach auftrag auf die Folie wasserfest und bedingt kratzfest, ich hab zur Sicherheit anschliessend aber noch eine Schicht farblosen 2K-Lack aufgetragen. Dadurch wurde die Farben auch nochmals intensiver.

Hier einige Beispiele:
Entstehung am PC:




Ergebnis:







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Zum Folienschneiden: Ich hab Erfahrung gemacht, dass Vektorgrafiken ein sehr viel besseres Ergebniss ergeben als Pixelgrafiken mit "normalen" Auflösungen. Es ist aber auch kein Hexenwerk, Pixelmotive in Vektorgrafiken umzuzeichnen (wenn mans kann  Basketball ). Hab selbst schon einige Logos etc. für Folienklebungen umgezeichnet.

Wer also ein "Wunschmotiv" hat, einfach fragen, wie es umzusetzen ist.
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BeitragThema: Re: Knoff Hoff zum Foliendesign   So 16 Feb 2014, 20:26

Das Drucken kann man auch auch vom Profi erledigen lassen.
Es gibt seit Jahren Tintenstrahlplotter die mit lösemittelhaltigen Tinten auf die Hochleistungsfolien drucken, die auch zum Schneiden benutzt werden. Die lassen sich leichter verkleben und sind im Gegensatz zu den Tinten unserer Drucker für längere Zeit UV beständig ohne Klarlacküberzug oder Laminierfolie.
Wenn solche Bilder wie im vorigen Beitrag zu drucken sind, kann die auch ein Plotter nach dem Drucken passend ausschneiden.
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