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 YEP 45 kaputt ?

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AutorNachricht
flosch1980



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BeitragThema: YEP 45 kaputt ?   Sa 08 März 2014, 17:40

Ich hatte vor ein paar Tagen folgendes Problem.

Habe meine Pitchwerte neu angepasst und hatte dafür den Motor vom Regler getrennt.

Als ich dann einen Probelauf machen wollte, hat der Regler nur 6 mal gepiept.
Laut Fehlertabelle nachvollziehbar, Motor war vom Regler getrennt.

Als ich den Fehler über eine Knüppeleingabe zurück setzen wollte habe ich die Gaseinstellung 0 -100% versehentlich gelöscht. Zumindest lief der Motor nicht mehr an.
Habe dann über den Knüppel die Gaskurve neu angelernt und mir damit den Sanftanlauf verstellt. Der Motor lief dann mit einem Knall an und ein HZR und ein Satz Rotorblätter war Schrott.

Habe dann alles repariert und den Regler über die Progcard nochmal neu angelernt. Der Anlauf gefiehl mir nicht in der Einstellung 1-32% und habe dann 4% ausgewählt und zuhause noch kurz getestet. Lief alles bestens.

Heute Nachmittag dann auf dem Modellflugplatz angekommen mit 6 vollen Akkus nichts ging mehr. Der Motor versucht anzulaufen, er zittert quasi kurz und dann passiert nichts mehr. Habe dann noch auf dem Modellflugplatz den Motor gewechselt aber gleiches Fehlerbild.

Zuhause habe ich den Anlauf dann wieder auf 1-32% eingestellt und der Motor läuft an, sehr ruckhaft aber immerhin.
Bei 0 grad pitch läuft er auch ganz normal hoch aber sobald ich etwas positiv oder negativ Pitch gebe bricht die Drehzahl so weit ein, dass ich nur 5cm hoch komme und dann gehts wieder abwärts, totaler Leistungseinbruch.

Es ist so als ob der YEP einfach nicht genug Strom zum Motor durchlässt.

Hat jemand eine Idee oder so einen Fehler schon mal gehabt?

Gruß

Flo
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Cosmicos



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BeitragThema: Re: YEP 45 kaputt ?   Sa 08 März 2014, 18:27

Hi Flo,

also genau diesen Fehler habe ich noch nicht gehabt aber ich habe insgesamt drei YEPs (von dreien!) mit Defekten hier gehabt. Mal kam einer kaputt an, ein anderer ging während des Setups aus unerfindlichen Gründen kaputt und einer hat den YGE-Optokoppler nicht überlebt. Die Dinger scheinen gerade im Setup-Bereich sehr sensibel zu sein.

Wenn sie einmal laufen sind sie aber top!!!

Was mich an deiner Beschreibung irritiert ist das mit dem Piepsen bei nicht angeschlossenem Motor??? Wie kann der Regler piepen wenn der Motor vom Regler getrennt ist? Hat der einen eingebauten Pieper? Normalerweise wird ja über den Motor gepiepst...

Ich habe jedenfalls gute Erfahrungen mit dem Umtauschservice von HK gemacht. Einfach das RMA-Formular ausfüllen, Versandaufkleber ausdrucken, frankiert nach Ipswich (GB) senden und warten. Bei meinen drei Reglern wurde nach ca. 2 Wochen jeweils der Defekt bestätigt und ein Austausch bzw. eine Rückerstattung angeboten. Inzwischen laufen alle drei super!!!

Grüße
Ralf
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flosch1980



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BeitragThema: Re: YEP 45 kaputt ?   Sa 08 März 2014, 18:37

Moin Ralf,

der Regler gibt den Fehlercode erst aus wenn man ihn das nächste mal mit angeschlossenem Motor anschliesst.

Habe einen anderen YEP 45er eingebaut der dür den 2. Heli gedacht war und der Heli läuft wieder wie er soll, auch das extreme Hüpfen beim Anlaufen ist weg. Alles so wie es sein soll.

Ich gehe auch langsam davon aus, dass der Regler schon kaputt war als es mir die Blätter und das HZR zerlegt hat. Pech halt.
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Hepar



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BeitragThema: Re: YEP 45 kaputt ?   Sa 08 März 2014, 19:30

Schau mal hier:[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] hatte ein ähnliches Problem mit einem YEP 18A. Auf der 2ten Seite hab ich auch ein Video dazu gemacht.
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flosch1980



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BeitragThema: Re: YEP 45 kaputt ?   Sa 08 März 2014, 20:04

Danke Hepar!

Es ist genau wie in deinem Video.

Dann gibt es halt einen neuen Regler.

Gruß

Flo
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flosch1980



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BeitragThema: Re: YEP 45 kaputt ?   So 09 März 2014, 18:03

Ich glaube ich habe den Übeltäter gefunden.

Von Elelktronik habe ich zwar keine Ahnung aber das umrandete Ding hat den Schrumpfschlauch angeschmolzen und wird verdammt heiß. Denke mal nicht, dass der Hersteller das ganze so beabsichtigt hat.

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Gast
Gast



BeitragThema: Re: YEP 45 kaputt ?   So 09 März 2014, 19:33

Wenn das Teil den Schrumpfschlauch schmilzt, dann ist es hin. Das wird dann der Übeltäter sein.
Wenn man noch rauskriegen könnte, um welchen Kollegen es sich da handelt, könnte man ja für ein paar cent mal einen Neuen einlöten, und checken, ob das Teil wieder geht.

Sieht schwer danach aus, als säßen dort drei gleiche nebeneinander.

Hast vielleicht einen Fernsehtechniker in der Nähe, der könnte da evtl. einen neuen einlöten.
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flosch1980



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BeitragThema: Re: YEP 45 kaputt ?   So 09 März 2014, 20:10

Einen Fernsehtechniker habe ich gleich im Nachbarort. Werde da mal Anfragen ob die einen neuen Baustein inlöten können und was das kosten soll.

Man ist bei den Dingern ja ratz fatz beim Anschaffungspreis wenn man etwas reparieren lassen will.


Gruß

Flo

und danke für den Tip.
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Reparaturbericht   So 23 März 2014, 19:32

Hier mal mein "Reparaturbericht" zu Flos YEP45A.
Der von Flo als defekt identifizierte Chip ist ein so genannter N-Kanal-MOSFET Gate-Treiber, hier speziell ein ISL6700IBZ von Intersil. Diese Bauteile werden bei hochwertigen ESCs als Treiber-Chips für die N-Kanal MOSFETS auf der "Leistungsseite" (unter dem Kühlblech versteckt) eingesetzt, in der Regel pro Phase ein Treiber, also drei Chips bei einem gängigen ESC.
Wie solche Chips im Detail arbeiten kann man sich hier bei Interesse grob anlesen: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Es werden üblicherweise Treiber der Hersteller National Semiconductor (NatSemi, heute Teil von Texas Instruments), Intersil oder International Rectifier eingesetzt.
Dabei findet man oft die Chips LM5109 (von NatSemi/TI), ISL6700IBZ (von Intersil) oder IR2301S, IRS2003, IR2101S (von International Rectifier) .
Solche Treiberbausteine gehören nicht gerade zur Massenware! Daher sind sie für Privatleute eher schwierig zu beschaffen und oft recht teuer mit Preisen zwischen ca. 1,80 und 4,50 € pro Stück!

Die Reparatur eines Reglers mit defektem Treiberbaustein lohnt sich also in der Regel nicht!

Hier kam uns jetzt das Glück in Form von Martin (cluedo) zur Hilfe, der einen ebenfall defekten YEP45A hatte und uns den für einen Reparaturversuch als "Organspender" zur Verfügung gestellt hat.

Da die Treiberbausteine von Martins "Spenderregler" vom Typ LM5109 waren, bei Flos YEP jedoch ISL6700IBZ zu finden sind, habe ich mich entschlossen gleich alle drei Chips zu tauschen.
So sah dann Flos YEP aus, nachdem ich alle drei Treiberchips entfernt hatte (rot markiert die Position des verkohlten Chips):
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Von Martins "Spenderregler" habe ich diese drei Chips abgelötet:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Und so sieht dann Flos YEP nach der "Organtransplantation" aus:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Das sah ja soweit ganz gut aus. Danach habe ich noch alle Leitungen durchgemessen und alles war soweit ok.

Dann kam der erste Funktionstest - und gleich die Ernüchterung! Auch mit den neuen Chips wird wieder der dritte Chip sofort sehr heiß - selbst bei Stillstand des Motors!

Also schnell wieder Strom abgeklemmt und erstmal nach Fehlern gesucht, aber zunächst keine gefunden... Sad

Ich habe mich dann mal intensiver mit dem Aufbau des YEP auseinandergesetzt.
Ein YEP-Regler besteht in der Regel aus zwei Platinen. Da wäre zum einen die "Leistungsplatine" mit dem Kühlblech, den dicken Kabeln, den großen Elektrolyt-Kondensatoren und (unter dem Kühlblech) den MOSFETs, welche die Akkuleistung auf die drei Motorphasen durchschalten. Die andere Platine ist die "Elektronik-Platine" mit dem Hauptprozessor, dem BEC, den Treiberbausteinen für die MOSFETs, dem dreiadrigen Anschlusskabel zum Empfänger und allerlei Kleinkram (Widerstände, Kondensatoren etc.).
Beide Platinen sind über eine Steckerleiste am Rand miteinander verbunden:
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Meine Vermutung war, dass einer oder mehrere der MOSFETs auf der "Leistungsplatine" lecken, also Strom in eine Richtung fliessen lassen, in welche er lieber nicht fliessen sollte. Dies wurde dadurch bekräftigt, dass auch das Kühlblech ohne Last schon sehr warm wurde. Sowas kann passieren bei einem Defekt, den man als Gate-Durchbruch bezeichnet.
Ich habe also bei beiden Reglern mal die "Leistungsplatine" von der "Elektronik-Platine" getrennt.
Dies ist die "Leistungsplatine" eines YEP45A ohne das Kühlblech mit freiem Blick auf die MOSFETs (Toshiba Modell TPCA 8057-H, n-Kanal-MOSFET):
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Hier sieht man die "innenliegende" Seite (also den Teil, der sonst zwischen beiden Platinen liegt):
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Die "Leistungsplatine" ist für die Leistungsklasse sehr groß. Das geschieht wohl aus Kostengründen, denn sie findet sich in gleicher Baugröße in allen YEP-Reglern von 45 A bis 100 A wieder. Bei den unteren Leistungsklassen (YEP 45, YEP 60) ist sie bei weitem nicht voll bestückt (siehe Bild), während bei den leistungsstärkeren Reglern ein Großteil oder sogar alle MOSFET-Positionen auch tatsächlich mit MOSFETs bestückt werden.

Ich habe dann die "Leistungsplatine" von Martins "Organspender" mit der "Elektronik-Platine" von Flos YEP verlötet, das Kühlblech wieder befestigt und dann den entscheidenden Test gemacht - und es hat geklappt!
 cheers  cheers  cheers  cheers 

Das Teil läuft wieder einwandfrei! Auch nach mehreren Akkus am Teststand und praktischen Tests bei Flo gibt es keine Auffälligkeiten. Ich gehe daher von einer erfolgreichen Reparatur aus.

Fazit: Wenn man zwei oder mehr defekte YEP-Regler hat, dann kann man vielleicht mit etwas Glück einen funktionierenden Regler daraus zusammenbasteln.

Dieser kleine Bericht soll keine Reparaturanleitung sein, sondern nur mal kurz zeigen auf was für bekloppte Ideen man manchmal kommt...  Suspect 
Umso überraschender, dass es sogar ein positives Ende gab... Very Happy 

Ich möchte noch anmerken, dass die YEP-Regler grundsätzlich hochwertige Bauteile von Markenherstellern enthalten (MOSFETs von Toshiba, CPU von Atmel, Treiber von NatSemi oder Intersil, Elkos von Rubycon Japan), wie man sie auch in teuren Reglern von Robbe, Kontronik, YGE oder Castle Creations vorfindet.
Zumindest was die Auswahl der Bauteile angeht gibt es wohl eher keinen Grund für die in letzter Zeit gehäuft aufgetretenen Ausfälle.

P.S.: Es lag übrigens tatsächlich an allen vier MOSFETs einer einzelnen Phase ein Gate-Durchbruch vor!
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BeitragThema: Re: YEP 45 kaputt ?   Heute um 17:35

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