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 Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!

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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Sa 21 Feb 2015, 18:52

Kuntabunt schrieb:
nen kollege hat die englische software von kbar irgendwoher und die geht mit meinen BT-modul sofort (hc-06).

Aber hat dein Kollege auch exakt die gleichen Mobilgeräte mit der exakt gleichen Software?
Leider ist Android wegen der vielen Mobilgeräte und unzähliger Softwarevarianten ein Wackelkandidat.
Bei einigen Geräten hilft es, wenn man den anderen 2.4-GHz-Krempel (WLAN, NFC usw.) mal abschaltet, bei anderen Modellen ist nichts zu machen.

Kuntabunt schrieb:
gibt es vielleicht in der software was, das nach den orginal vbar sucht und nicht mit dem kbar verbindet?

Nein, gibt es nicht.
Es gibt ja auch genügend Berichten von Leuten, die die deutsche App mit einem KBar verwenden - ohne Probleme. In der Regel liegt es an völlig anderen Dingen.
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dxnemesis



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Sa 21 Feb 2015, 22:06

Hallo,
vielen Dank für die vielen Antworten! Ich hab jetzt einiges gelsen... zum ändern der Baudrate und Pin. Wenn ich das richtig verstanden habe brauch ich entweder einen Laptor mit BT Modul (hab ich nicht) oder ich brauche einen Adapter (hab ich auch nicht) damit ich das BT Modul via USB mit dem PC verbinden kann und dann noch ein Programm wie PuTTY. Am besten ich kaufe wohl dann ein anderes BT Modul, wenn ich das richtig überblicke, richtig?
@ Nico, kann den Beitrag nicht mehr editieren, sonst würde ich den Link rausnehmen, wollte damit keine Werbung machen oder dergleichen

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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Sa 21 Feb 2015, 22:16

dxnemesis schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe brauch ich entweder einen Laptor mit BT Modul

Nein, das geht damit nicht! Die Änderungen können NICHT per BT durchgeführt werden.

dxnemesis schrieb:
oder ich brauche einen Adapter (hab ich auch nicht) damit ich das BT Modul via USB mit dem PC verbinden kann und dann noch ein Programm wie PuTTY.

Ja, es geht NUR mit einem solchen USB-TTL-Adapter. Dieser muss einen FTDI FT232RL-Chip ODER einen SiLabs CP2102-Chip haben. Nur damit geht es überhaupt.
Welches Programm man dann benutzt ist ziemlich wurscht, PuTTY, HTerm oder sonst irgendwas in der Art.
Siehe hier: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

dxnemesis schrieb:
Am besten ich kaufe wohl dann ein anderes BT Modul, wenn ich das richtig überblicke, richtig?

Nö, ich würde an deiner Stelle einfach einen passenden USB-TTL-Adapter kaufen. Einer mit SiLabs CP2102 kostet bei ebay ab ca. 2 € und funktionert für diesen Zweck einwandfrei. So ein Teil kann man später ggf. auch bei anderen Projekten nutzen.
Oder du fragst mal im Bekanntenkreis nach jemandem, der sowas hat - die Änderungen sind schnell gemacht.

Einfach ein anderes BT-Modul zu kaufen erscheint mir wenig vorausschauend - schließlich ist nicht garantiert, dass es damit dann sofort geht. Vielleicht muss du dann an dem neuen BT-Modul auch etwas umstellen und dann...?
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dxnemesis



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   So 22 Feb 2015, 09:44

Hallo,
vielen Dank für die Antworten, solangsam wird es klarer wo die Sache hinläuft.
Nico hat recht wenn er sagt, dass einen neuen Adapter zu bestellen nicht besonders vorausschauend ist; kann man immer brauchen und mach ich auch sogleich.
Find die Hilfe hier im Forum überragendend!

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nettworker



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Di 24 Feb 2015, 06:05

Ich hab die ganze Sache noch etwas erweitert und das BT Modul mit einem Microprozessor kombiniert.
Die neue 'Schaltung' kann einen freien Kanal des Senders auswerten, so das man das Modul per Sender im Modell ein und aus schalten kann. Evtl. für auch unsere Scaler interessant, dann kann das Modul im Heli leiben.

Das Komplettmodul hat 3 Anschlusskabel, zum einen das bekannte 4 polige zum Anschluss an das FBL System, dann ein weiteres einpoliges mit Servostecker zum Anschluss der Signalleitung am Empfänger. Am dritten Kabel ist eine rote LED montiert, die den Betrieb des Moduls anzeigt. Wenn sie nicht gebraucht wird, kann das Kabel einfach abgeschnitten und isoliert werden.

Maße sind 45 x 18 x 12 mm
Eingangsspannung ist nun von 6 - 18 Volt, es kann also auch HV ohne vorgeschaltetetn Spannungsregler betrieben werden.

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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Di 24 Feb 2015, 08:35

nettworker schrieb:
Ich hab die ganze Sache noch etwas erweitert und das BT Modul mit einem Microprozessor kombiniert.
Die neue 'Schaltung' kann einen freien Kanal des Senders auswerten, so das man das Modul per Sender im Modell ein und aus schalten kann.

OK, ist eine mögliche Lösung, aber nur zur Realisierung einer Ein-/Ausschaltfunktion finde ich persönlich einen extra Mikroprozessor totalen Overkill.
Ich will deine Lösung nicht schlechtreden, aber die Programmierung eines Mikroprozessors nur für's Schalten geht vielleicht auch einigen Leuten schon viel zu weit.

Falls jetzt jemand von der Idee der Schaltmöglichkeit für sein BT-Modul prinzipiell angetan ist, dann geht das auch einfacher.
Eine Möglichkeit wäre so ein einfaches, kleines und leichtes reines Schaltmodul:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Damit kann man dann alles mögliche Ein-/Ausschalten, auch sonstigen "Spielkram" wie Raucherzeuger, Lastabwurf oder sowas.

Und wer im Scale-Heli sowieso ein Beleuchtungsmodul verbaut hat und dort noch einen Ausgang frei hat, kann auch diesen zum Ein-/Ausschalten eines BT-Moduls nutzen.
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nettworker



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Di 24 Feb 2015, 10:49

Nico_S_aus_B schrieb:

OK, ist eine mögliche Lösung, aber nur zur Realisierung einer Ein-/Ausschaltfunktion finde ich persönlich einen extra Mikroprozessor totalen Overkill.
Ich will deine Lösung nicht schlechtreden, aber die Programmierung eines Mikroprozessors nur für's Schalten geht vielleicht auch einigen Leuten schon viel zu weit.

Klar ist das etwas übertrieben. Ich hatte noch welche da und für mich stand auch der Arbeitsaufwand zur Debatte. Mit ein paar Lötstellen, etwas Programmcode war die Sache schnell realisiert. Die Prozessoren kosten ja heute auch nix mehr und ausserdem hatte ich Spass am Bauen..... Smile
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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   So 08 März 2015, 17:12

Schon mal jemand versucht ein HC-05 zu nehmen und zu programmieren.
Ich bekomm das einfach nicht in den Programmiermodus.
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   So 08 März 2015, 20:50

Die Modultypen HC-06 und HC-05 unterscheiden sich in der Firmware auf den BT-Chips. Die HC-05-Module können auch im Bluetooth-Master-Modus betrieben werden, was bedeutet, dass so ein Modul selbst Verbindungen zu anderen BT-Geräten aufbauen kann. Die Slave-Module HC-06 können das nicht.

Die Module vom Typ HC-05 kommunizieren jedoch eben auch ganz anders als die "passiven" HC-06-Module. Damit man die HC-05-Modul überhaupt programmieren kann, muss man sie zuerst in den so genannten AT-Mode versetzen!
Vielleicht hilft dir dies dabei:
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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   So 08 März 2015, 21:38

Danke für die Links.

Im ersten war wahrscheinlich schon der entscheidende Tipp, das der EN Pin vom Breakout Board nicht verschaltet ist auf den Key Anschluss. Ich hatte das Modul schon extra an den Arduino angeschlossen um den Pin schnellstmöglichst auf high zu bekommen, damit es in den AT Mode geht, aber es funzte nicht, ich werds morgen durchmessen und testen.
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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Mo 09 März 2015, 14:26

Der EN ANschluss ist nicht auf den Key Pin geschaltet. Also schnell ein Kabel an den PIN 34 gelötet und 5V beim Einschalten drauf gegeben und laut LED bin ich im Prorammiermodus ( LED blinkt im 2 sec. Takt ).

Ich bekomme aber trotzdem keine Antwort vom Modul wenn ich per Terminalprogramm ein AT schicke. Weder bei 9600 noch bei 38400 Baud.
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Mo 09 März 2015, 14:31

Hmm, seltsam...
Welchen Programmieradapter (Chiphersteller/-typ) benutzt du denn? Welches Betriebssystem und welches Terminalprogramm? Sind RX und TX korrekt verschaltet?
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Cosmicos



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Mo 09 März 2015, 16:32

nettworker schrieb:
Nico_S_aus_B schrieb:

OK, ist eine mögliche Lösung, aber nur zur Realisierung einer Ein-/Ausschaltfunktion finde ich persönlich einen extra Mikroprozessor totalen Overkill.
Ich will deine Lösung nicht schlechtreden, aber die Programmierung eines Mikroprozessors nur für's Schalten geht vielleicht auch einigen Leuten schon viel zu weit.

Klar ist das etwas übertrieben. Ich hatte noch welche da und für mich stand auch der Arbeitsaufwand zur Debatte. Mit ein paar Lötstellen, etwas Programmcode war die Sache schnell realisiert. Die Prozessoren kosten ja heute auch  nix mehr und ausserdem hatte ich Spass am Bauen..... Smile

Hi Jungs,
für einen Schaltkanal ist Nicos Lösung super. Nico, hast du mal nen Schaltplan oder eine Eagle-Projektdatei? Das hast du ja bestimmt selber gebaut, oder? Vielleicht in einem Hardware-Bastel-Thread?

Dieter, deine Lösung finde ich auch klasse! Vor allem kann man damit ja ganz simpel mehrere Verbraucher über einen RC-Kanal schalten in Abhängigkeit von der PWM-Pulsweite. Könntest du ebenfalls man Details veröffentlichen. Interessiert mich brennend   tongue

Grüße
Ralf
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Mo 09 März 2015, 16:38

Cosmicos schrieb:
Nico, hast du mal nen Schaltplan oder eine Eagle-Projektdatei? Das hast du ja bestimmt selber gebaut, oder?

Ja, das Schaltmodul ist komplett selbst gebaut.
Ich werde dir mal ein paar Sachen per PN schicken, wenn ich wieder zu Hause bin, aber hier wäre es zu sehr OT.
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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Mo 09 März 2015, 17:59

Hi Nico, ich nutze einen FTDI Adapter von Sparkfun mit 3,3V.

Mit dem programmiere ich die HC-06 auch immer. Als Software nehme ich HT Term.
Ich bekomm noch nicht mal auf ein AT ne Antwort....

Die Kabel TX / RX hab ich sicherheitshalber auch schon mal getauscht Wink
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Mo 09 März 2015, 18:07

nettworker schrieb:
Hi Nico, ich nutze einen FTDI Adapter von Sparkfun mit 3,3V.

Ich benutze auch einen FTDI-Adapter, aber lasse 5.0 V am VCC-Pin anliegen.
Warum? Weil auf der Backplane (der Trägerplatine) ein Spannungsregler sitzt, der selbst 3.3 V ausgibt. Daher sollte die Eingangsspannung darüber liegen, laut Datenblatt des Reglers mind. 3.6 V.

nettworker schrieb:
Mit dem programmiere ich die HC-06 auch immer. Als Software nehme ich HT Term.
Ich bekomm noch nicht mal auf ein AT ne Antwort....

Ich würde mal versuchen 5.0 V am BT-Modul anzulegen. Ich vermute, dass hier ggf. das Problem liegen könnte.
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nettworker



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Di 10 März 2015, 19:14

Nico_S_aus_B schrieb:

Ich würde mal versuchen 5.0 V am BT-Modul anzulegen. Ich vermute, dass hier ggf. das Problem liegen könnte.

Mit dem 5V Programmer auch keine Änderung.
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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Di 10 März 2015, 19:34

Tja, dann weiß ich jetzt so spontan auch nicht mehr weiter.

Ich hatte auch mal mit einem HC-05 zu tun, dass auch anfangs etwas nervig war, weil ich recht mühsam den AT-Modus aktivieren musste.
Aber mit [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ging es dann letztlich doch.
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gembi1985



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Mi 08 Apr 2015, 00:42

ich hab ein problem mit meinem neuen bluetooth modul.
bisher hat das mit dem umbau auf hv immer super geklapt aber das neue modul hat wohl einen anderen spannungsregler mit mehr anschlüssen. kann man den auch umbauen?

sieht so aus
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das teil mit dem pfeil müsste doch der regler sein?
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Mi 08 Apr 2015, 08:34

Soweit ich das bisher nachvollziehen konnte kann man auch diese neueren Modelle umrüsten.
Die eigentlichen BT-Module sind identisch geblieben, aber die Trägerplatinen haben ein etwas anderes Layout mit dem anderen Regler-Typ.
Ich schreibe heute abend mal mehr dazu!
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Austausch des SOT-25-Spannungsreglers bei neuen Trägerplatinen   Mi 08 Apr 2015, 18:07

Hallo zusammen, hallo gemi1985,
seit einigen Monaten werden die einfachen BT-Module (HC-06 oder HC-05) u.a. auch auf neuen Trägerplatinen mit etwas anderem Layout verkauft.
Für den normalen Betrieb ändert sich dadurch nichts, auch die neueren Module mit neuen Trägerplatinen vertragen nicht mehr als 6.0 V Eingangsspannung.
Probleme gibt's, wenn man plant sein BT-Modul durch Austausch des vorhandenen Spannungsreglers HV-tauglich umzubauen!

Die neuen Trägerplatinen verwenden einen anderen Spannungsregler mit 5 Pins im Gehäuse SOT-25 (SOT-23-5), unten rot markiert:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Derartige Regler lassen sich wegen einer abweichenden Pinzuordnung NICHT mehr durch die Modelle ersetzen, die ich [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] genannt hatte!

Aber es gibt auch für die "neuen" Trägerplatinen mit den "neuen" Reglern geeignete Ersatzmodelle:
Texas Instruments/National Seminconductor LP2985
ODER
ST Microelectronics LD2985

Beide "Ersatzmodelle" sind für max. 16 V Eingangsspannung geeignet und es gibt sie mit diversen Ausgangsspannungen.
Daher bitte darauf achten, dass man die Variante mit 3.3 V Ausgangsspannung kauft!

Bevor man für seinen BT-Modul-Umbau kopflos irgendwelche kleinen Spannungsregler kauft, die dann hinterher ggf. gar nicht passen, sollte man sich einmal kurz die Mühe machen und genau nachschauen, welcher Spannungsregler auf dem eigenen BT-Modul denn tatsächlich eingesetzt wird!

Viel Erfolg bei der Umrüstung!
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gembi1985



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Sa 11 Apr 2015, 00:13

ok, alles klar, dann erstmal danke für die info.
ich werde mal versuchen so einen regler zu besorgen und berichte ob es geklappt hat.
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: weiterer Austauschregler für neuere Trägerplatinen   Sa 25 Apr 2015, 19:38

Wegen zweier Rückfragen per PN möchte ich noch einen weiteren "Austauschregler" für die neuen Trägerplatinen (siehe oben) vorschlagen.
Auch geeignet als Austauschmodell ist der Microchip MCP1801.
Dieser ist ggf. etwas einfacher zu beschaffen als die beiden bereits erwähnten Regler von TI oder STM.

Dabei gilt folgende Einschränkung:
Der MCP1801 darf nur im Spannungsbereich von 3.6 - 10.0 V betrieben werden! Allerdings dürfte auch das für alle gängigen HV-Setups völlig ausreichend sein.
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: BT-Module vom Typ HC-05   Mo 08 Jun 2015, 19:33

In der letzten Zeit habe ich einige Nachfragen erhalten zu BT-Modulen, die unter der Bezeichnung HC-05 verkauft werden.
Ich möchte einige Unterschiede im Vergleich zu den üblichen BT-Modulen des Typs HC-06 erläutern, um Verwirrung vorzubeugen.
Wie üblich bei mir ist das wieder sehr ausführlich geworden.

1.: Die Hardware der eigentlichen (grünen) BT-Module ist bei HC-05 und HC-06 vollkommen identisch und die Module kosten auch meistens gleich viel!

2.: Die BT-Module des Typs HC-05 verwenden eine andere Firmware, welche es erlaubt diese Module auch als Master-Geräte zu betreiben. Das bedeutet, dass solche Module selbst aktiv Verbindungen aufbauen können, während die Module vom Typ HC-06 "nur" Slave-Geräte sind und auf aktive Basisstationen (Handy, Computer) angewiesen sind.
Für den Einsatz im Modellbaubereich ist das ohne Belang!

3.: Wegen der anderen Firmware verhalten sich solche HC-05-Module etwas anders. Unter anderem verwenden sie einen abweichenden, erweiterten Befehlssatz und der AT-Modus (für die Programmierung/Änderung von Namen, PIN etc.) muss spezifisch aktiviert werden.
Außerdem zeigen die HC-05-Module differenziertere Blinkmuster der LED zur Signalisierung der verschiedenen Betriebszustände.

4.: Im praktischen Betrieb an einem VBar/mini VBar gibt es keinen Unterschied, auch ist die Reichweite identisch.

Wegen der anderen Firmware bei HC-05 gibt es oft Probleme, wenn ein Nutzer die PIN des Moduls oder den Namen ändern möchte.
Daher möchte ich kurz beschreiben, wie man das bei HC-05-Modulen machen kann.

AT-Modus aktivieren:
Um überhaupt den Namen oder die PIN des BT-Moduls ändern zu können, muss man ein HC-05-Modul in den AT-Modus versetzen. Nur dann nimmt es entsprechenden Befehle überhaupt entgegen.
Die meisten HC-05-Module haben dafür extra einen kleinen Taster auf der Trägerplatine:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Folgende Schritte sollten durchgeführt werden:
- Spannungsversorgung trennen
- Taster drücken und gedrückt halten
- Spannungsversorgung herstellen
- Taster loslassen

Die LED sollte jetzt langsam ca. im 4-Sekunden-Takt blinken.
Wenn man ein HC-05-Modul OHNE Taster haben sollte, dann muss man (als Ersatz für den Taster) die beiden markierten Kontaktflächen kurzschließen, z.B. mit einer Pinzette, um den AT-Modus aktivieren zu können:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

In diesem AT-Modus ist die Verbindungsgeschwindigkeit auf 38400 Baud fest eingestellt, unabhängig von der ursprünglich mal einprogrammierten Geschwindigkeit!

Im Terminalprogramm (hier im Beispiel HTerm) muss also 38400 Baud gewählt werden, die anderen Werte wie abgebildet, der COM-Port variiert und ist auf jedem PC anders (bitte im Gerätemanager nachsehen):
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Außerdem muss bei HC-05-Modulen ein automatisches CR-LF erfolgen:

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Daher sehen dann die gesendeten/empfangenen Daten auch immer so aus, jeweils mit \r\n hinter jedem Befehl:

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Die Befehle zur Änderung des Modulnamens oder der PIN sind auch anders als bei HC-06!

Modulnamen ändern:

AT+NAME=VBar 1

ändert den Namen auf "VBar 1".
Hier ist das Gleichheitszeichen wichtig, das es bei HC-06 nicht gibt.

PIN ändern:

AT+PSWD=2244

ändert die PIN auf "2244".
Hier bitte keine führende Null verwenden! So ist 0446 NICHT erlaubt, 4046 schon.

Bei Interesse gibt es eine Übersicht über alle erlaubten AT-Befehle bei HC-05-Modulen.

Und noch mal als Hinweis:
Dies gilt nur für Module mit HC-05-Firmware! Bei den sonst gängigen Modulen mit HC-06-Firmware ändert sich nichts.
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genius-1



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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Di 09 Jun 2015, 18:21

Hallo zusammen,
erst einmal ein Lob an Nico für seine tolle Anleitung.
Da mein Elektronik Wissen sehr begrenzt ist verstehe ich leider nicht alles das liegt aber nicht an Nico seinen Ausführungen sondern mehr an meinem Wissen in Sachen Elektronik.
Ihr spricht hier von HV, bei wieviel Volt beginnt HV?
Ich würde das BT Modul auch gern nutzen muss ich dafür auch etwas umlöten oder dazwischen basteln?
Mein Setup:
Lipo: 3S / 2200 man
Regler: Roxxy 940-6 max. 5,5 Volt
FBL: Kbar gelb
Servos: an der TS 3 x TGY 306 am Heck werkelt ein N300
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BeitragThema: Re: Tutorial: mini VBar und billige "China-Bluetooth-Module" - so geht's!   Heute um 11:44

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