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Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen 5 5 2
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 Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen

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BeitragThema: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   Di 14 Dez 2010, 19:46

Ein guter Freund hat sich nach den eher guten Erfahrungen mit den HK-450 V1 und dem HK-500 GT den 600 GT gekauft, für seine alten Schlüter Rümpfe. Früher werkelten dort Mechaniken wie System 80, Champion, Superior oder Magic. Leider ist es damit vorbei, außerdem sind Zerknaller bei uns inzwischen total out. Erzeugen mehr Krach, Hitze und Dreck als Leistung Laughing

Seit einigen Tagen ist er nun da, aus dem deutschen Warenhaus geliefert. Das Setup steht fest, 2x Turnigy 4S 5000 mAh 20C als 8S 5000 mAh an einem 10S Thunder Tiger Motor, halbsymetrische Spinblades. Steuernde Aufgaben werden Multiplex Profi BB Servos übernehmen, die passen und davon sind genug vorhanden. Damals wurde damit ein Magic II bewegt, wobei die Servos sich gut bewährten. Und da sie top in Ordnung und fast unverwüstlich sind, warum nicht? Die Motorregelung übernimmt ein Kontronik Jazz 55-10-32, denn ich erwarte maximale Peaks von 40 - 45 A. Bisher lag ich mit meinen Einschätzungen immer zu hoch, mal schauen wie es hier aussieht. Das Heck wird von einem Heli Command 3A stabilisiert, der auch als Notschalter dienen soll, mein freund ist fliegerisch noch nicht so fit und fühlt sich mit dieser Reserve wohler. Vor allem, da es solche Rümpfe wie die alte Schlüter BO-105 heute nicht mehr gibt.

Seit gestern sitzen wir nun dabei und setzen den Heli zusammen. Zuerst mal die grottenschlechten Kugelpfannen gegen Align Kugelpfannen tauschen. Das kurze Gestänge an den Blatthaltern ging noch, aber dann... zu dünne Gewinde! Ok, also noch einen Gestängesatz ordern, kein Problem, erstmal weiter basteln. Dabei gab es gestern die erste größere Enttäuschung, die Paddelsteuerbrücke klemmte extrem. Also habe ich meine Schlüsselfeilen gewetzt und die in den Seitenteilen eingepreßten Buchsen innen weit genug abgeschliffen, daß die Paddelbrücke nun spielfrei und leichtgängig ist. Bisher hatte ich bei den HK-Helis kein solches Problem, aber ok, bei dem Preis meckert man nicht, sondern bastelt. Ganz nebenbei stellten wir fest, daß die Taumelscheibe auf der Rotorwelle ruckelt, genauso der Pitchkompensator. Erstmal eingepackt, schauen was morgen noch alles dazu kommt und ab in den Keller, Metallarbeiten machen.

Heute ging es weiter, der Heckrotor wurde montiert - und wackelte fröhlich auf dem Heckrohr hin und her, trotz fest angezogener Spannschraube. Menno! Ab in den Keller, dort habe ich die Rotorwelle mitells Ständerbohrmaschine und 400er Naßschleifpapier auf das richtige Maß gebracht, Taumelscheibe und Pitchkompensator laufen nun seidenweich auf der Welle *freu*. Dann zur kleinen Eisensäge gegriffen und den Schlitz des Heckrotorgehäuses erweitert, reichte immer noch nicht, noch weiter gemacht, gut 30 Minuten Nacharbeit verschlang das Teil. Als Ausgleich war das U-förmige Teil der Höhenflossenhalterung zu eng und mußte aufgefeilt werden Rolling Eyes wenigstens paßten Heckservohalter und Gestängeführungen ohne Nacharbeit.

Zur "Erholung" wurde dann die Rotorwelle eingeschoben, hier mußten die Schrauben der Lagerböcke ein wenig gelockert werden, da war Spannung drauf. Dummer Carbon-Mist, ein Alu-Chassis wäre uns beiden deutlich lieber. Hat nur Vorteile, funktechnisch kein GAU und ein hervorragender Motorkühlkörper. Aber mit gelockerten Schrauben paßte die Rotorwelle, Schrauben festgezogen, Welle läuft rund. Welle hoch, Hauptgetriebe montiert, probegedreht *klackerdiklack schnarr klackerdiklack schnarr*... GRRRRRRRRRRRRRRR Suspect

Das Hauptzahnrad sitzt etwas zu tief, läßt sich auf der Freilaufhülse um 1 mm nach oben und unten schieben. Klar rutscht es nach unten und schubbert dabei über das Ritzel der Zwischenwelle. Also eventuell den Freilauf etwas tiefer pressen, und mein Freund schaut, ob er noch so eine Unterlegscheibe findet, wie sie zwischen den Zahnrädern sitzt. 2 davon sollten reichen.

Für heute ist erstmal Schluß, scheinbar haben wir da ein Montagmorgenmodell erwischt. Aber noch sind das alles Fehler, die man als Modellbauer und geübter Helischrauber mit passendem Werkzeug selbst beheben kann. Fliegen wird dieser Heli, auch wenn er jetzt erstmal gewaltig rumzickt. Ich kann auch gut rumzicken Twisted Evil und bisher hat dabei jeder Heli verloren und mußte fliegen lernen Very Happy

Auf dem Bestellzettel stehen neben TT Motor und Starrantrieb noch weiche graue Kopfdämpfungsgummis, die Spinblades, der Gestängesatz und noch 2 Tüten Kugelpfannen von Align. Mal schauen, ob noch weitere Teile ausgetauscht werden müssen, eventuell das Hauptgetriebe. Der Rest macht bisher den Eindruck, daß da alles passen könnte.

Achso, die zu kurzen Schrauben für die Kufenbügel haben wir durch 4 Stück aus vorhandenem Vorrat ersetzt Wink


Zuletzt von Schorch am So 03 Apr 2011, 12:14 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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KTB
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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   Di 14 Dez 2010, 20:04

Leider liest man solche Berichte immer und immer wieder, die Qualitätsunterschiede von HK sind doch echt enorm und
lassen leider häufig, zumindest bei dem 600er Modell zu wünschen übrig...
*Auf Holz klopf* Gut das meiner solche Mängel nicht aufzeigte...
Das wird schon nur nicht den Mut verliehren...
Schade ist es allemal und ich fühle mit euch, denn nichts ist schlimmer, als den Heli zusammen zu setzen und immer und immer wieder
alles wieder zerlegen muss weil irgendetwas nicht "Rund" läuft....
Euch beiden viel Erfolg und lasst den Kopf nicht hängen...

Gruß
Sven
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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   Di 14 Dez 2010, 20:16

Danke dir, Sven Very Happy

Wie schon erwähnt, wir sind Modellbauer und haben Jeder gewisse Spezialitäten. Mein Freund ist mehr der Holzwurm und Scale-Verrückte in Richtung zu öffnende Türen, Cockpits usw., ich der Metaller und Helischrauber. Einen perfekten Heli kann doch fast Jeder aufbauen und fliegen, der HK-600 GT fordert da schon bastlerisches Geschick. Keine Sorge, da wird nix dauernd wieder auseinander gebaut, weil ich immer erst alles probeweise zusammen setze und nicht gleich alles fest einbaue. So kommen die Servos erst rein, wenn die Mechanik sauber läuft. Dann die restliche Elektrik und Elektronik.

Dieser Heli wird fliegen, und zwar mindestens so gut wie der HK-500 GT:

http://www.youtube.com/watch?v=k2EXpFmvHuQ

Das war übrigens der erste Rundflug mit ihm, dazu noch bei Wind mit herbstlichen Böen. War noch ganz ungewohnt, der "Brummer". Bei dem war nur die Hecksteuerbrücke fehlerhaft, die wurde getauscht. Seitdem fliegt er einfach nur. Und dahin bringen wir den 600er auch sunny

Wenn alles klappt wie erwartet mit Flugzeit, Flugleistung und schön scale fliegen, werden noch 2 weitere HK-600 GT angeschafft.
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Lars G.
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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   Di 14 Dez 2010, 20:29

Hört sich bis jetzt interessant an dein Bericht, mach doch mal ein paar Fotos während des Aufbaus, wäre interessant die Fehler und wie ihr diese behoben habt
mal zu sehen, will mir nämlich im Januar auch einen HK 600 GT holen.

Grüße Very Happy
Lars
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Aragon



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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   Mi 15 Dez 2010, 09:04

Mann, da hast Du aber echt mit dem Teil voll in die braune Masse gegriffen....
Bei meinem hatte ich mit sowas überhaupt keinen Stress. Die Kugelpfannen waren ziemlich stramm, daher hab ich sie mit der Reibahle behandelt, das war aber auch schon alles. Sonst hat alles gepasst und funktioniert.
Vielleicht ist mir aber auch manches entgangen, weil ich den Heli direkt komplett zerlegt hatte.
Aber nun, nachdem er wieder zusammen ist, passt alles.
Hab gestern mein Beast bekommen, somit gehts heute abend weiter, vielleicht schaffe ich es nach den Einstellungen und Programmieren, das ich ihn einmal hochlaufen lasse, spätestens nächste Woche, soll er zum ersten mal in sein eigentliches Element (nein, nicht in den Mülleimer, wie es manche Align-fans gerne hätten) sondern in den kalten Himmel in Ditzenbach. Da ich auch noch nicht soviel Plan vom Fliegen hab, bekomme ich da erfahrene Hilfe.
Sonst wünsche ich euch noch viel Erfolg und weniger Bastelstreß.
Greetings
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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   Mi 15 Dez 2010, 11:55

Aragon schrieb:
...(nein, nicht in den Mülleimer, wie es manche Align-fans gerne hätten)...


Geh mir los mit den Align-Fanboys Laughing die tun so, als hätte dieser Staubsaugerhersteller den Modellheli erfunden... ich habe mehrere Align-Helis aufgebaut und kann sagen, da paßt auch öfter was nicht so wie es sollte. In letzter Zeit sind die Kugellager grottig, bei den Preisen für mich inakzeptabel. Bei den HK´s mußte ich noch kein einziges Lager austauschen. Jetzt ist nach insgesamt 4 fast fehlerfreien Helis (3 450er, ein 500er) der 600er halt mal etwas schlechter in den Passungen. Na und, da zückt man den Werkzeugkasten und legt los.

Das ist halt der BMW unter den Helis... "Bring Mir Werkzeug" clown

Werde heute ein paar Bilder schießen.
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Aragon



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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   Mi 15 Dez 2010, 14:17

Jaaaa, ein Mensch nach meinem Geschmack Very Happy
Ich finde den Zusammenbau eigentlich das spannendste, zugegeben, es wäre übertrieben, wenn ich sagen würde: ich warte drauf, das ich ihn eingrabe, damit ich wieder was zu schrauben hab, aber nicht sehr.....
Daher lass ich mir beim Aufbau von meinem 600 auch ein wenig mehr Zeit, bis alles so ist, das es passt.
Wenn ich weiß, das die Grundfunktionen laufen, kommen dann die nicetohaves dran.
Viel Spaß dann beim Schrauben.
Viele Grüße
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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   Mi 15 Dez 2010, 14:36

Aragon schrieb:
Jaaaa, ein Mensch nach meinem Geschmack Very Happy


Wir verstehen uns Very Happy

Mir wäre es recht, wenn alle Helis als echte Bausätze kämen wie früher die alten Schlüter Helis. Heute gibt es an günstigen Helis nur noch den Mini Titan und die Raptoren als Bausatz. Der Mini Titan ist qualitativ super und macht schon beim Aufbau Laune. Wie sage ich manchmal, "trau keiner Schraube, die du nicht selbst vergrießgnaddelt hast" Laughing

Das Material der HK´s ist bisher ausreichend stabil für unsere Zwecke, nur die Montage ist teilweise unter aller Kanone. Und Paßgenauigkeit ist auch nicht garantiert, aber dafür haben Modellbauer ja das passende Werkzeug. Einen HK-Heli aufbauen heißt, den Heli verstehen, ihn auseinander zu nehmen und korrekt wieder zusammenzusetzen. Das kann in der heutigen RTF-Zeit nicht mehr Jeder. Schade ist, daß die ganzen Ersatzteile und Umbausätze wie der auf Starrantrieb und die Gyros (noch?) nicht im deutschen Warenhaus zu finden sind.

Und wer über die heutige Qualität der "China-Billiggurken" meckert, dem kann ich mit Kavan eine Firma nennen, bei der früher kaum was ohne Nacharbeit paßte. Diese Helis bekamen auch nur echte Modellbauer mit Heli-Erfahrung flugfähig, und selbst dann flog ab und zu mal eienr davon in der Luft auseinander. Genauso wie Vario Helis schon öfter Heckausfälle und abfliegende Kugelköpfe hatten. Und diese Helis waren bzw. sind schweineteuer. Da kann mich so ein Billigheimer wie der HK-600 GT doch nicht mehr wirklich schocken Twisted Evil

Bald geht es weiter mit basteln, mal schauen wie weit es heute voran geht. Das Projekt hat Zeit, der Heli muß nicht gleich nächstes Wochenende fliegen. Dazu fehlen sowieso noch Motor, Akkus und Rotorblätter. Und nach Möglichkeit weiße Heckrotorblätter aus Kunststoff, wer weiß wo es die passend gibt? Bitte keine GFK oder Carbon Wink


Zuletzt von Schorch am Sa 18 Dez 2010, 12:54 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   Sa 18 Dez 2010, 12:53

So, hier sind endlich die ersten Bilder vom "Großen" Smile



Man sieht deutlich, wo ich an der Buchse Material wegfeilen mußte




Meine Spuren am Heck. Eine ausgediente Nagelfeile, noch schön scharf, aber mit abgebrochenem Griff, fand hier Arbeit und jetzt klemmt es gut fest




Die Hebel am Paddelzentralstück sitzen leider schief, da die Gewinde für die Schrauben schief gebohrt sind. Pfusch, schlecht eingestellte Maschine. Hier werde ich versuchen, mittels U-Scheiben etwas Abstand zu schaffen. Außerdem haben die Hebel mir etwas zuviel Spiel, die scheinen schlecht gelagert zu sein. In jetzigen Zustand kann man damit nicht fliegen, da die Hebel am Zentralstück einseitig schleifen können. Im Flug könnte sich das verklemmen und der Heli deswegen abstürzen. Wenn sich das nicht retten läßt, bleibt nur der Griff in´s Sortiment des Staubsaugerherstellers...




Das Hauptgetriebe läuft jetzt ohne schrabbeln, aber es eiert etwas in der Höhe. Die Zahnräder waren etwas zu dicht zusammen, das obere ließ sich auch etwas hoch und runter schieben. Eine Dichtungsscheibe aus Kupfer für eine Ölablaßschraube aus dem Autozubehör stellt jetzt die richtige Distanz zwischen beiden Zahnrädern her, die serienmäßige Scheibe war etwas zu dünn dafür. Das Material der Zahnräder sieht mir auch nicht sehr vertraunserweckend aus, vor allem da sich beim aufdrücken des unteren Zahnrads auf die Hülse des Freilaufs immer feine Späne vom Plastik lösen, wie abgehobelt. Das Material macht keinen widerstandsfähigen Eindruck. Ich erwarte im Flugbetrieb an dieser Stelle einen schnellen Verschleiß, wir werden ja sehen wie das nach 3 Akkuladungen aussieht. Zur Not wird halt das Getriebe vom Staubsaugerhersteller bestellt.


Die Taumelscheibe kann jetzt dank der in diesem Bereich abgeschliffenen Rotorwelle frei taumeln Laughing und der Pitchkompensator gleitet geschmeidig rauf und runter. Soweit also alles gut, es müssen aber noch ein Align Gestängesatz + Kugelpfannen bestellt werden. Die Gestänge des HK-600 GT sind nämlich zu dünn für die Align Kugelpfannen, außer denen ganz oben vom Blatthalter zum (noch) schief laufenden Hebel am Paddelzentralstück.

Für Bilder in voller Größe bitte auf das jeweilige Bild klicken. Mit dem Vorschaubild sorge ich dafür, daß ihr auf dieser Seite kurze Ladezeiten habt.

Die Akkus sind inzwischen eingetroffen, jedenfalls ein Paar. 2 Stück 4S 5000 mAh 20C Turnigy, leider ist bei einem eine Zelle tot. Ist bereits reklamiert und in Bearbeitung, die freundlichen Serviceleutchen möchten jetzt noch ein Bild des Akkus in Vorderansicht mit Meßgerät an der defekten Zelle 3, auf dem der gesamte Meßaufbau zu sehen ist. Bekommen sie auch, und wir dann hoffentlich einen neuen Akku.

8S deshalb, weil wir die 4S Packs auch im HK-500 GT und mehreren Flächenfliegern nutzen können. Außerdem ist das Mehrgewicht der 2 Zellen gering im Verhältnis zum mehr an Energie, die zur Verfügung steht.
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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   Sa 18 Dez 2010, 16:41

Moin
Die schiefen Hebel am Paddelzentralstück sind eigentlich "normal"
Das da Scheiben unter müssen, auch ...

Das das Hauptgetriebe eiert, ist auch normal ...
Meisst hilt es, den Freilauf zu lösen und verdreht wieder anzuschrauben.
Höhenschlag ist ja nicht so schlimm ...

Dieses Bauteil
vom HKhat bei mir für 3 teuere Abstürze gesorgt.
Das weisse Ritzel schiebt sich leicht nach oben, und der Kraftschluss ist futsch.
Beim Einschlag rutscht es dann wieder runter und sitzt bombenfest ... LOOL
Hatte es sogar mit 2 Zangen versucht zu verdrehen ..nix ..

Nun hab ich es am Schlüsselbund als teuersten Anhänger, ca 450EUR, den ich je hatte .. lol!


Zuletzt von Digger am Sa 18 Dez 2010, 16:48 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet (Grund : Bild url)
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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   Sa 18 Dez 2010, 18:51

Hallo Carsten,

ist bei dir die original HK-Zwischenwelle oder die von Align Grund für die Abstürze gewesen?


Inzwischen haben wir gemütlich weiter gebastelt, das Paddelzentralstück paßt jetzt, U-Scheiben waren 2 Stück notwendig.





Jetzt ist die Mechanik auf dem besten Weg, zu einem funktionsfähigen Hubschrauber zu werden Very Happy
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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   So 19 Dez 2010, 08:26

Schorch schrieb:
Hallo Carsten,

ist bei dir die original HK-Zwischenwelle oder die von Align Grund für die Abstürze gewesen?

....


Moin
Die original HK-Zwischenwelle war der Grund. Hate nur kein Bild darum das von Align ...
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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   So 19 Dez 2010, 08:43

Hier jetzt ein Bild, von dem "edlen" Teil

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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   So 19 Dez 2010, 09:16

Moin moin

Bei mir hat diese "Schwachstelle" zwar nicht aufgegeben, habe aber
sicherheitshalber dieses Teil ebenfals ersetzt Smile
Schöner Schlüsselanhänger, bei mir hängt der Rest einer 245€ CPU am Schlüsselring --> Hatte Seinerzeit zwei Pins abgebrochen, bei dem Versuch die CPU ins Mainboard zu drücken Shocked ...
Tja so ist das mit den Erinnerungen Rolling Eyes

Gruß
KTB

_________________
HK 600GT --> Status: Aufgebaut und mit direkter TS Anlenkung umgerüstet / momentan zum testen umgebaut, S3152er Servos, Motor Align 600MX, Futaba S9254 + GP750, Hype BEC 8A + 2200mAh 2S Empfänger LiPo, Umbau,Infoś und Testflug auf [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Align T-Rex 450 Sport , KDS800, 325 Heli-Tec Fiberglas Blades (Status: verkauft und der neue Besitzer hat Ihn glatt am selben Tag in den Acker gerammt grrrrr)
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BeitragThema: Re: Aufbau eines HK-600 GT oder: eine Katastrophe lernt fliegen   So 19 Dez 2010, 23:24

Heute haben wir probiert, ob die alten Multiplex Profi BB Servos passen. Tun sie, aber für die Kabel müssen wir eine kleine Ausbuchtung pro Servo in das Chassis feilen, sonst passen die nicht durch. Von der Größe her gar kein Problem. Stellgenau und kräftig sind sie auch, nur halt nicht so schnell wie heutige Servos. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, daß früher sogar Kunstflug-Profis diese Servos in ihren Helis mit 10 bis 15 ccm Zerknallern drin hatten. Sogar auf dem Heck gingen die super. Man ist halt nicht so geflogen, als würde man mit einem Hammer in der Luft rumwedeln Laughing

Für unsere Zwecke, Scale und Rundflug, sind diese Servos mehr als nur gut. Und halt vorhanden, was wieder Geld spart, dazu noch wenig benutzt, fast noch neu. Stahl / Messing Metallgetriebe, doppelt kugelgelagerte Abtriebswelle, Glockenankermotor. Die Dinger waren neben den robbe/Futaba RS 700 damals das, was heute die Brushless-Servos von Futaba sind. Absolute Spitzenklasse. Mit etwas Glück hat man bei 4 Stück einen Stückpreis von 99 DM vom Händler bekommen. Aber nur, wenn der viel von Multiplex hatte und entsprechende Einkaufspreise bekam. Sonst "durfte" man um die 130 DM pro Stück abdrücken.

Jetzt wird erstmal an einem 450er gebastelt, da wir erst die neuen Gestänge brauchen, bei der Gelegenheit wird der übrige Kleinkram wie weichere Kopfdämpfung usw. mitbestellt. Und das Ganze wird zusammen mit dem Motor bestellt, der satte 92 € kostet.

Die vorherigen Nacharbeiten haben sich gelohnt, die Mechanik läuft jetzt soweit schon gut, bis auf das in der Höhe eiernde Zahnrad.
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