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 Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion

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crx3480



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BeitragThema: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Di 15 Sep 2015, 20:28

Hallo zusammen,

ich bin durch Zufall an nen gecrashten T-Rex 600 CF gekommen.
(Baugleich HK600GT) Paddelversion und Riemenheck.

Jetzt bin ich am wieder aufbauen. Hierbei stellt sich die Frage nach der Stromversorgung der Elektronik.

Bisher wurde die Elektronik von einem 2S Lipo über ein Align 3A BEC versorgt.
Was mir aber 1. etwas schwach vorkommt und 2. ich es gerne übersichtlicher (weniger Komponenten) gestalten möchte.

Desweiteren verbaut:

- 3x Futaba S 3152 Digital
- 1x Futaba S 9253 Digital
- Gyro: Futaba GY401
- Motor: Align RCM-BL 600 XL 1650KV
- Übersetzung: Schrägverzahnung 0,6 Modul 188er HZR, 11er Motorritzel
- Regler: Align RCE-BL 100G

Ich würde gerne den Zusatzakku, das externe BEC und den Regler rauswerfen und den bewährten Hobbywing Platinum 100A V3 einsetzen.

Jetzt die Frage, reicht das von der Stromversorgung wenn dich die beiden Käbel des Hobbywing an den Empfänger (FrSky V8FR II) anschließe, oder fließen hier zu große Ströme durch den Empfänger zu den Servos?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen auch wenn es diesmal nicht direkt der HK600GT ist.

Gruß
Dejan
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Di 15 Sep 2015, 20:47

crx3480 schrieb:
Bisher wurde die Elektronik von einem 2S Lipo über ein Align 3A BEC versorgt.
Was mir aber 1. etwas schwach vorkommt

Das sehe ich auch so! 3 A bei einem 600er? Irre...

crx3480 schrieb:
und 2. ich es gerne übersichtlicher (weniger Komponenten) gestalten möchte.

Ich würde gerne den Zusatzakku, das externe BEC und den Regler rauswerfen und den bewährten Hobbywing Platinum 100A V3 einsetzen.

Prinzipiell ist das möglich. Der HW Platinum V3 100A hat ja ein sehr kräftiges BEC.
Davon abgesehen würde ich aber bei einem so großen Heli immer eine redundante Stromversorgung vorsehen! Nur ein BEC wäre mir persönlich viel zu unsicher...
siehe [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

crx3480 schrieb:
Jetzt die Frage, reicht das von der Stromversorgung wenn dich die beiden Käbel des Hobbywing an den Empfänger (FrSky V8FR II) anschließe, oder fließen hier zu große Ströme durch den Empfänger zu den Servos?

Na ja, es fließen dort schon sehr hohe Ströme durch die dünnen Leiterbahnen im Empfänger und man kennt die Problematik schon von manchen FBL-Systemen.
Es kann daher sinnvoll sein die Spannungsversorgung der Servos durch ein PDB (power distribution board) zu schleifen.
Ich habe das hier mal skizziert: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

So würde ich das lösen.
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Di 15 Sep 2015, 20:56

Hi Dejan,

wenn du den HW V3 einsetzt, kannst Du die beiden Kabel in den Empfänger packen, das geht.
Z.B. bei Kanal 3 ( Regler/Gas ) das Regler-Signal-Kabel und das andere Kabel am ersten freien Kanal ( 7 oder so ) rein. Bei den Servos und dem Paddel wird das reichen, FBL hast Du ja nicht drin. Damit verbrauchen die Servos bei Dir deutlich weniger Strom, bzw. haben geringere und seltenere Stromspitzen.
Das BEC ist ja recht leistungsfähig. Das 3A Align BEC ist nicht gut, wenn es funktioniert hat, ist das mehr zufällig und auch davon abhängig, welcher Empfänger da mal verbaut war, reiner Leichtsinn.

Hab meinen HW V3 mal mit 8A belastet, das machte der locker mit. Leider kann ich ihn im Heli nicht gebrauchen, da er ohne Last nicht läuft, und ich alle Helis nur mit 2S Akku versorge. In den neuen baue ich wieder einen anderen Regler ein.
Mit BEC-Gebrauch soll der Regler wie man hört, mit das beste sein was es gibt.

Bei mir wird er mal in einen Segler wandern oder so, wo der Stromverbrauch sehr gering ist an den Servos und ein Empfängerakku keinen Platz findet.

Ach ja, achte auf die einstellbare BEC-Spannung, besonders wenn Du den Lüfter mit laufen läßt. Der ist nämlich nur für 5V ausgelegt. Wenn Du das BEC auf 8,4V stellst, z.B. für HV Servos, dann bekommt der Lüfter irgendwann Schweißausbrüche, da man versäumt hat, die Lüfterspannung gesondert zu regeln und diesen Ausgang einfach parallel zum BEC geschaltet hat.
Andererseits ist es ein geschaltetes BEC, d.h. je geringer die Spannung, desto einfacher für das BEC, den angegebenen Strom zu erreichen, ganz im Gegensatz zu linearen BEC´s, bei denen die Spannung eher hoch sein soll, um die angegebenen Strömne auch ereichen zu können. Das ist halt Physik, aber es kommt dir glaube ich entgegen, denn die Servos, die Du angegeben hats, sind glaube ich, keine HV-Servos ( hab ich jetzt nicht geprüft, daher "glaube ich" ).

Also alles gut soweit bei Dir, und die Ströme der Servos hält der VFR-8 Empfänger auch durch, da brauchst Du dir keine Sorgen machen. Über die Leiterbahnen habe ich auch schon 8HV Servos versorgt, das ging auch gut. Andere Empfänger sind da deutlich empfindlicher.
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Di 15 Sep 2015, 22:02

Kreissäge schrieb:
Andererseits ist es ein geschaltetes BEC, d.h. je geringer die Spannung, desto einfacher für das BEC, den angegebenen Strom zu erreichen, ganz im Gegensatz zu linearen BEC´s, bei denen die Spannung eher hoch sein soll, um die angegebenen Strömne auch ereichen zu können.

Das ist schlicht falsch!
Es ist umgekehrt, je höher bei einem linearen BEC die Eingangsspannung ist, desto weniger Strom kann abgegeben werden.
Vielleicht wäre es besser nur fundierte Hilfestellung zu leisten und nicht Verwirrung durch derartige Falschaussagen zu stiften - nur mal so als Anregung...
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crx3480



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Di 15 Sep 2015, 22:36

Hm momentan tendiere ich zur Stromversorgung über das Hobbywing BEC und durch den Empfänger und nem Zusatzakku für einen evtl. Reglerausfall oder wenn sich mal ein Stecker vom Hauptakku löst.

Wobei das alles nix nützt wenn der Empfänger durch Überbelastung abraucht, dann kommt das Teil trotzdem unkontrolliert runter Mad

Also am besten PDB und Zusatzakku. Wobei ich da noch nach der Schaltung schauen muss, weil der Strom vom Zusatzakku soll ja nur fließen wenn der Strom vom Regler ausfällt. Oder? scratch

Danke euch schon mal für die Antworten.

Gruß
Dejan
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nettworker



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 16 Sep 2015, 06:24

Wenn du bereit bist ca. 50€ auszugeben, kann du als Backup die R² Bufferplatine einbauen. Vorteil = keine Ladestromüberwachung ( im Gegensatz zum Akku ), Elektronik integriert, kann einfach dazu gesteckt werden.
Die hab ich in 2 Helis ( 600 / 700 FBL ) verbaut und kann bei Ausfall des Hauptakku ca. 1 Minute noch mit den Servos 'rühren'.
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 16 Sep 2015, 07:01

Nico_S_aus_B schrieb:
Kreissäge schrieb:
Andererseits ist es ein geschaltetes BEC, d.h. je geringer die Spannung, desto einfacher für das BEC, den angegebenen Strom zu erreichen, ganz im Gegensatz zu linearen BEC´s, bei denen die Spannung eher hoch sein soll, um die angegebenen Strömne auch ereichen zu können.

Das ist schlicht falsch!
Es ist umgekehrt, je höher bei einem linearen BEC die Eingangsspannung ist, desto weniger Strom kann abgegeben werden.
Vielleicht wäre es besser nur fundierte Hilfestellung zu leisten und nicht Verwirrung durch derartige Falschaussagen zu stiften - nur mal so als Anregung...

Nico, ich sprach von der AUSGANGSSPANNUNG, sorry wenn das so nicht rüberkam, ich weiß schon um die Zusammenhänge.

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crx3480



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 16 Sep 2015, 08:57

@ Nettworker,

meinst du das Teil?

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Gibt die 3x25 und 3x50 Variante und sogar grad im Angebot.

Ich denke der größere ist besser, oder? Sollte auch länger den Strom zur Verfügung stellen,oder liege ich falsch?

Gruß
Dejan
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 16 Sep 2015, 09:18

crx3480 schrieb:
Hm momentan tendiere ich zur Stromversorgung über das Hobbywing BEC und durch den Empfänger und nem Zusatzakku für einen evtl. Reglerausfall oder wenn sich mal ein Stecker vom Hauptakku löst.

Kann man so machen, ist eben eine Geschmacksfrage und meiner Meinung nach auf jeden Fall besser als nur eine Quelle.

crx3480 schrieb:
Wobei das alles nix nützt wenn der Empfänger durch Überbelastung abraucht, dann kommt das Teil trotzdem unkontrolliert runter

Dass der Empfänger wirklich abbrennt ist nicht zu erwarten. Aber es ist natürlich schon so, dass sich der gesamte Strom durch die dünnen Leiterbahnen im Empfänger quetschen muss (bildlich gesprochen). Da kommt es auf die Detailkonstruktion des Empfängers an, ob sowas problemlos geht oder ob hier ggf. ein Nadelöhr entsteht.
Man kann jetzt lange drüber philosophieren und die Argumente dafür und dagegen abwägen, aber ich persönlich würde eine Lösung mit PDB umsetzen.

crx3480 schrieb:
Also am besten PDB und Zusatzakku. Wobei ich da noch nach der Schaltung schauen muss, weil der Strom vom Zusatzakku soll ja nur fließen wenn der Strom vom Regler ausfällt. Oder? scratch

Auf jeden Fall.
Deshalb hatte ich ja bereits einen entsprechenden Link weiter oben angegeben, wo sowas mit Shottky-Dioden zur Trennung der Stromkreise beschrieben ist: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Diesen R2-Buffer, den Dieter oben erwähnt hat, finde ich zwar interessant, aber ich möchte nachdrücklich darauf hinweisen, dass dort in der Produktbeschreibung eindeutig von "bis zu ca. 45 Sekunden, je nach Belastung" Überbrückungszeit gesprochen wird!
Das wird in der Realität wohl deutlich weniger sein und es stellt sich die berechtigte Frage, ob das im Notfall ausreichen würde!
Zumal es ja auch vorausetzt, dass der Heli-Pilot den BEC-Ausfall umgehend bemerkt und sofort landet/landen kann.
Ob derartige Voraussetzungen im wahren Leben wirklich immer gegeben sind möchte ich mal sehr stark bezweifeln!
Ich würde daher eher einen Not-Akku oder ein zweites BEC verwenden...
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 16 Sep 2015, 09:47

Das bezweifle ich auch und deshalb halte ich von der Buffer - Variante auch nichts.

Das sicherste "Alleinmittel" ist und bleibt der Empfängerakku. In 47 Jahren kein einziger Ausfall. Das lief immer.
Deshalb fliege ich alle meine Helis nur mit E-Akku. Noch nie ein Problem gehabt.

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nettworker



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 16 Sep 2015, 10:12

Ich bekomme über die Telemetrie einen Alarm, wenn der BEC Strom ausfällt.

Die Länge der Überbrückungszeit hab ich selbst ausprobiert mit 4 KST HV Servos in den Helis und ständiger Bewegung aller Servos. Das die Zeit durch verschiedene Servos natürlich variieren kann, denke ich ist jedem klar.

Letztendlich gibts ja eh keine absolute Sicherheit gegen einen Hardwareausfall, sonst müßten wir ja auch mit Backup Servos fliegen Smile
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 16 Sep 2015, 10:18

nettworker schrieb:
Ich bekomme über die Telemetrie einen Alarm, wenn der BEC Strom ausfällt.

Very Happy Very Happy Very Happy
Tja, das wird dem Dejan nun leider gar nichts nützen, weil er einen Empfänger vom Typ FrSky V8FR-II benutzt - da ist nix mit Telemetrie...

Wie dem auch sei, letztlich ist das ja Dejans Heli, sein Geld, seine Entscheidung. Wir habe unsere Meinungen geschildert, es ist an ihm daraus seine Schlüsse zu ziehen und die für seine Ansprüche bestmögliche Lösung zu finden.
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crx3480



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 16 Sep 2015, 14:41

Hallo zusammen,

mensch so viele Rückmeldungen und Infos. Besten Dank an euch alle.

Hab nun in der Bastellkiste gewühlt und noch ein Turnigy SBEC gefunden das zumindest 5A können soll.

dieses:
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Ich würde jetzt den 2S Lipo (1900 mAh) mit dem BEC verbinden, und dieses dann in den Empfänger stecken. Davor in die Plus Leitung vom BEC und vom Regler jeweils eine Schottky Diode SBH 1240 einlöten.

PDB lasse ich erstmal sein.

Würde doch so funktionieren, oder hab ich nen Denkfehler?

Jetzt hab ich nur noch die Sache mit den Rückströmen der Servos im Kopf,
wie habt ihr das gelöst? Mit Elkos? Weil wenn in beiden Leitungen Schottkys sitzen, können die Rückströme nur noch in die anderen Servos fliesen und diese ggf zerstören oder???

Gruß Dejan

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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 16 Sep 2015, 14:57

crx3480 schrieb:
Hab nun in der Bastellkiste gewühlt und noch ein Turnigy SBEC gefunden das zumindest 5A können soll.

dieses:
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Ich würde jetzt den 2S Lipo (1900 mAh) mit dem BEC verbinden, und dieses dann in den Empfänger stecken. Davor in die Plus Leitung vom BEC und vom Regler jeweils eine Schottky Diode SBH 1240 einlöten.

Du möchtest dann also zwei S-BECs parallel mit Schottky-Trennung verwenden?
Die Dioden sind auf jeden Fall ausreichend dafür.

Was die zwei BECs angeht kann man das prinzipiell zwar machen, aber 1. kann man die Qualität und Leistung des Turnigy-BECs in Zweifel ziehen und 2. können einige BECs nicht damit umgehen, wenn sie unbelastet sind.
Von daher kann das klappen, muss es aber nicht! Ich persönlich würde mich nicht auf so ein Turnigy-BEC als Notfall-Sicherung verlassen und eher einen geeigneten Akku verwenden.
Aber probiers einfach mal aus - vielleicht geht's, vielleicht auch nicht.

crx3480 schrieb:
Jetzt hab ich nur noch die Sache mit den Rückströmen der Servos im Kopf,
wie habt ihr das gelöst? Mit Elkos? Weil wenn in beiden Leitungen Schottkys sitzen, können die Rückströme nur noch in die anderen Servos fliesen und diese ggf zerstören oder???

Das kommt sehr auf die Servos etc. an und lässt sich nicht einfach so pauschal beantworten.
Daher würde ich (weil's wenig kostet und wenig wiegt) zur Sicherheit einfach ein dickes Puffer-Elko-Pack (gibt auch bei HK) mit anschließen.
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cluedo



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 16 Sep 2015, 23:47

Noch eine Anregung von mir, eine völlig unkomplizierte Möglichkeit wäre ein Optiguard:

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Ich benutze den in allen meinen größeren Helis. Den kann man einfach umstecken von einem Heli zum anderen.
Ich habe mir den angeschafft weil sich meine Goldies mal ausgesteckt hatten, mit Optiguard hätte ich noch
ein Auro versuchen können. Der 2S Lipo wird während dem Flug geladen und muss lediglich in der Winterpause
auf Lagerspannung gebracht werden.

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crx3480



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Do 17 Sep 2015, 10:59

Hi Martin,

ja an dich bzw. deienen Heli habe ich auch gedacht als ich das mit dem Zweit-/Stützakku gepostet hab.

Die Lösung ist natürlich die einfachste.

Gibts von dem Teil auch nur die Elektronik?
Den 2S Akku hätte ich ja schon.

Momentan bin ich drauf und dran einfach ein 4 Zellen Eneeloop Akkupak reinzuhängrn und gut. Für ne Landung mit ausgefallenem Antrieb reicht der Strom/Stärke auf meinem Paddler wahrscheinlich alle mal.

Diese ganze S-BEC Geschichten sind doch ziemlich aufwendig und gefühlt irgendwie unsicher.

Gruß
Dejan
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Do 17 Sep 2015, 12:04

crx3480 schrieb:
Momentan bin ich drauf und dran einfach ein 4 Zellen Eneeloop Akkupak reinzuhängrn und gut. Für ne Landung mit ausgefallenem Antrieb reicht der Strom/Stärke auf meinem Paddler wahrscheinlich alle mal.

Hmm, zweifelhaft, eneloop-AA-Zellen können nicht viel mehr als ca. 3 A Strom liefern, wenn die Spannung einigermaßen stabil bleiben soll.
Entnimmt man mehr, dann bricht die Spannung so massiv ein, dass der Empfänger in Failsafe geht. Die Lebensdauer der Zellen bricht auch stark ein.
Daher sind eneloop-Zellen (so gut sie sonst auch sind) für diesen Zweck eher ungeeignet!
Man sollte für diesen Zweck Hochstrom-Zellen verwenden, z.B. Sub-C-Zellen aus dem Automodell-Rennsport:
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Nachteilig ist das hohe Gewicht und die hohe Selbstentladungsrate.

crx3480 schrieb:
Diese ganze S-BEC Geschichten sind doch ziemlich aufwendig und gefühlt irgendwie unsicher.

Nicht, wenn du eine vernünftige Umsetzung durchführst.
Ein guter Regler mit gutem Regler-BEC + eine Ausfallsicherung per leistungsstarkem Akku (oder ähnlicher stromstarker Quelle) + Kondensator-Pack.

Egal welche Lösung du letztlich nimmst, die einzelnen Quellen müssen durch Schottky-Dioden getrennt werden (außer Elektronik-Lösung mit eingebauter "Intelligenz" wie das Teil, das Martin benutzt).
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flosch1980



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Do 17 Sep 2015, 12:53

Meinst du so [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ?
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cluedo



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Do 17 Sep 2015, 21:05

crx3480 schrieb:


Gibts von dem Teil auch nur die Elektronik?
Den 2S Akku hätte ich ja schon.


Müsstest halt checken ob von deinem Lipo der Balancer Stecker passt weil der muss in die Elektronik gesteckt werden. So wie es aussieht sind es die Balancer Stecker die auch HK an seinen Lipos verwendet.

P.S.
Wenn den fertig hast, dann musst dich aber mal auf unserer Spielwiese blicken lassen Wink
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crx3480



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 30 Sep 2015, 16:15

Hallo zusammen,

ich melde mich mal wieder zu dem Thema zu Wort.

Die Teile für den 600er trudeln so langsam alle ein und es kann ernsthaft an den Aufbau gedacht werden cheers

Nun habe ich für die Spannungsversorgung noch eine (hoffentlich letzte) Frage zum Elko

Der Emfänger bzw. die Servos werden primär durch das Hobbywing BEC versorgt (6V)
die zweite Sicherheitsstromversorgung wird über 2S Lipo mit BEC zur Spannungsreduzierung auf 5V erfolgen.

In die Plusleitung von HW-Regler und dem externen BEC löte ich je eine Schottky Diode SBH 1240

Das externe BEC wird nun das YEP20A vom Hobbyking (für Notlandungen aufjedenfall ausreichend)
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Nur bin ich jetzt nicht Sicher an welcher Stelle ich einen ELKO einlöten soll wg. den Servorückströmen? Und ich brauche noch einen Tipp was für einen ELKO ich den nehmen soll.

Sorry bin aboluter Elektronik Nob geek

Zur Veranschaulichung was ich meine:

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Gruß
Dejan
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crx3480



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 30 Sep 2015, 16:48

Würde z.B. dieser hier ausreichen?

3300 µF 16 V

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Und gehören da in beide Leitungen (vom HW-BEC und YEP BEC) jeweils einer rein, oder genügt in irgend einer Leitung einer?

Ich denke mal auf jeden Fall nach der Schottky Diode in Richtung Empfänger.

So ich hoffe mal das ganze nicht all zu verwirrend dargestellt/gefragt zu haben.

Gruß
Dejan
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 30 Sep 2015, 18:24

Hallo,

Du willst Dir eine redundante Vollkaskoversicherung mit 400% Gewinnausschüttung bauen?

Nee, mal ehrlich. Ich fliege den 600er mit dem Hobbywing 100A V3 und internem BEC, dazu habe ich an meinem Hitec Optima Empfänger einen kleinen Life Akku als ext. Stromversorgung für den Empfänger und als Schutz für theoretische Brown outs.
Dieser Heli ist ein Paddel-Heli mit stromhungrigen Blue Bird Servos und fliegt ohne Probleme oder Aussetzer.

Parallel fliege ich einen FBL 600er mit K-Force 100A und externem Amax BEC 20A, ebenso einen kleine Life am Optima Empfänger und gut.

Gut, diese zusätzliche Stromquelle an einen Empfänger, ist halt bei Hitec eine tolle Sache. Aber andere System können ja einen Kondensatorpack für brown outs implantieren.

Ich fliege kein 3d, zugegeben, aber sportlicher Kunstflug (F3C Sportprogramm) ist immer dabei.
Mir sind meine Kisten (bis auf einmal) immer wegen einem gravierenden Fehler zwischen den Ohren runter gekommen. Selbstkritik vereinfacht hier manchmal die Fehleranalyse.

Gut, ich bin auch kein Elektronikspezialist und kein Theoretiker, aber soviel Absicherung machen nicht einmal die "Profis". Wink
Verlass Dich auf das int. BEC beim HW V3, einen Kondensatorpack in einen freien Kanal des Empfängers und gut.

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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 30 Sep 2015, 18:55

Hallo Dejan,
so wie du das da gezeichnet hast ist das schon in Ordnung, auch was die Position der Elkos angeht.
Grundsätzlich ist es auch besser zwei (oder mehr) kleinere Elkos zu verwenden als einen besonders großen.
Wegen der relativ geringen Spannungen muss der Elko nicht besonders spannungsfest sein, 10 V oder 16 V reichen hier aus.
Was die Kapazität angeht: Je mehr desto besser.

ABER ich rate zu so genannten low ESR Elkos (teurer) und nicht zu den billigen 08/15-Typen!
Sowas wären geeignete Beispiele:
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Achte darauf, dass Elkos nur richtig gepolt angelötet werden dürfen und dass die Schottky-Dioden natürlich auch "richtig herum" eingelötet werden müssen, damit das alles läuft!
Siehe [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Wenn du dich einfach an diese Schaltbilder hälst, dann sehe ich keine Probleme.
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cluedo



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 30 Sep 2015, 19:49

Falls du das wirklich so baust empfehle ich dir aber nicht das HK BEC zu nehmen.
Glaub hier im Forum steht auch was über dieses, soll nicht so toll sein.

Statt dessen empfehle ich dir das amaxrc BEC mit 20 A welches genau gleich ist wie das
bekannte Keto BEC.
Ich fliege das in zwei Helis und auf unserer Flugwiese hat sich das auch eingebürgert. Hier der link

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Generell plädiere ich aber trotzdem als Backup den bereits erwähnten Optiguard
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Mi 30 Sep 2015, 19:57

Hallo Dejan,

nachdem ich hier nun den ganzen Trööt gelesen habe, möchte ich gerne meinen "Senf" auch dau geben.

Dir geht es um zusätzliche Sicherheit.
So weit, so gut.

Peter hat das schon richtig benannt, Versicherung mit 400% Gewinnausschüttung.
Das gibt es natürlich nicht. Es gibt selbst bei einer ( theoretischen ) 100% Stromversorgung genügend andere Gründe, wegen derer ein Heli runterfallen kann. Der Hauptgrund ist übrigens leicht erkennbar. Er hält den Sender in der Hand :-))

Aber wenn wir schon die Sicherheit erhöhen wollen, dann doch bitte eine der Schwachstellen, die man leicht in den Griff bekommen kann, nicht unbeachtet lassen.

Doppelte Stromversorgung kann man natürlich machen.
Aber ich würde da ein BEC ( z.B. das vom Platinum V3 ) nehmen, und einen Akku parallelschalten.
Das über die Schottky´s (Vorsicht!, ausreichend bemessen, die Ströme sind hoch ) zusammengeführt, beseitigt die Schwachstelle, das bei Ausfall des Motorakkus ( z.B. Stecker ab(letztes Jahr bei uns passiert, Heli Schrott )) gleich beide BEC´s gleichzeitig ausfallen. Da hast du dann nämlich den Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben.
Ein Kleiner Akku, der ausreichend Leistung für wenige Minuten hat, ist nicht viel schwerer als ein Keto, dafür aber billiger, und gibt zusätzliche Sicherheit.

Du kannst auch 5 BEC´s parallel schalten, bei Ausfall des Motorakkus sind die alle Tod. Das macht aus meiner bescheidenen Sicht keinen Sinn.

Nochmal zu den Schottky´s:

Datenblatt sehr aufmerksam lesen. Kühlungshinweise beachten. Die Max. Stromfestigkeit macht sich an einer bestimmten Kühlung fest. Manchmal findet man konkrete Angaben über die Leistung eines Kühlkörpers, manchmal Angaben über bestimmte Mindestdrahtlängen, die verbleiben müssen, um den Strom X aushalten zu können.

Die Leistung gekühlt und ungekühlt liegt sehr sehr weit auseinander!!

Und das YEP-BEC von HK taugt nicht zu dem, was draufsteht, Cluedop hat es schon gesagt. Ich habs gemessen.
20A soll es schaffen, bei 7,4V und ganzen 7A bricht es schon massiv ein. Da ist jeder 2S/500mAh LiPo-Akku besser.

Ach ja, noch eins,

Das ganze macht natürlich nur im HV-Setup wirklich Sinn, weil man sonst weder einen vollen LiPo, noch einen vollen LiFe sinnvoll einsetzen kann.

In großen Helis macht aber eigentlich eh nur ein HV-Setup wirklich Sinn, aber für diese Äüßerung werde ich wahrscheinlich wieder gesteinigt, macht nichts, kann ich ab. Very Happy
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BeitragThema: Re: Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion   Heute um 19:17

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Frage zur Stromversorgung 600er Paddelversion
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