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 HK-600GT Nr. 3

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Kreissäge



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BeitragThema: HK-600GT Nr. 3   Sa 03 Okt 2015, 19:24

Es ist vollbracht. Heute gab es das erste kurze Einschweben.

Der Gov-Store Mode hat bestens gewerkelt. Blattspurlauf stimmte auf Anhieb. Somit war das schon mal erfolgreich.

Das Heck ist noch etwas weich, aber ich konnte auf der engen Wiese vor der Tür nicht viel machen. Morgen kümmer ich mich dann mal darum, und berichte weiter, wie sich das Heck so macht.

Zum Setup:

Nach langem hin und her und reiflicher Überlegung hab ich mich zähneknirschend dazu entschlossen, doch den HW 100A V3 platinum drin zu lassen. Wohl ist/war mir dabei nicht. Deshalb habe ich dem BEC noch einen Akku parallel spendiert und 1 1/2 Stunden am Oszilloskop verbracht und nachgemessen. Mit Akku und Kondensator geht das unter Last so gerade eben.
BEC und Akku hängen direkt an den Servos. Die Plusleitung wird parallel über eine Doppel-Schottky an Empfänger und FBL gegeben. Dort hängt zusätzlich der Kondensator. Die Spannung ist deutlich sauberer, als auf der Servoseite. Das Konzept hat sich ja über viele hundert Flüge in den beiden anderen Helis absolut bewährt.cDaher auch die 7,9V auf der Spannungsanzeige. Diese stellt die Empfängerspannung dar, an den Servos sind es 8,4V.
So hält das BEC den Akku immer voll. Mal sehen, wie lange der das mitmacht.
Der HW soll ja eine Sicherung drin haben, das bei Defekt die Motorakkuspannung nicht durchschlagen kann. Das beruhigt immerhin etwas. Ich wollte jetzt nicht noch einen Regler kaufen und lahmlegen kann man das BEC nicht sicher, da es dann zu heiß wird. Nach 5 Minuten Schweben mit ein paar heftigen Pitchstößen war jedenfalls der Regler nicht mal handwarm, das beruhigt.


Parallelschalten des Akkus ist übrigens bei dem BEC offensichtlich kein Problem. Allerdings gab es da schon eine Überraschung.
Wenn man den Akku einschaltet, ohne den Motorakku anzuschließen, dann initialisiert der Regler komplett und piept sechs mal, weil 6S fest eingestellt ist. Auch der Lüfter läuft an( wobei das logisch ist, der hängt am BEC ).

Ich konnte es nicht lassen, und hab dann mal für eine Sekunde den Throttle hold rausgenommen, und da läuft der Motor an.
Ob das lange gut geht weiß ich nicht, besser nicht probieren. Nach dem ersten Zucken hab das mal flott wieder ausgemacht, und alles nochmal geprüft. Läuft alles noch.
Warum das so ist, geht mir ohne Schaltbild nicht in den Kopf.

Weiter zum Setup

TS-Servos: Turnigy Trackstar TS-920

Heckservo: BLS 1004

FBL: Mini KBAR gelb

Empfängerakku: Zippy compact, 2S 850mAh 25C
( der reicht allein ( getestet ) für einige Minuten unter Vollast mit Pitchpump und handblockerten Servos, hätte ich vorher nicht gedacht )

Empfänger: V8FR-II

Motor: Turnigy T-600 1100KV

Ritzel: 15er Rhino-Ritzel

Akku: 6S/5000 40C

Rotorkopf: RXJ-50 FBL
Taumelscheibe: vom KDS-600

Blätter: 600mm Rotorstar FBL
Heck: die Carbon billig-Dinger vom HK

Kufen: Tarot orange eloxiert ( gabs leider nicht in rot )

Align-Teile:
HZR, Auro-ZR, Zwischengetriebe und Hecksteuerbrücke

Konstruktionsänderungen:
HRW läuft beidseits ( also auf und ab ) mit Hilfe von Drucklagern.

Anbei noch ein paar Bildersse:

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Nun denn, morgen soll er dann mal richtig losgelassen werden, ich bin gespannt.
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Harald 365



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   Sa 03 Okt 2015, 21:00

Hallo Ludger, wiiee Shocked ...Du hast einen 600er mit FBL Cool

Aber, Dein fliegendes Atomkraftwerk haut mir den Vogel raus lol!

Happy Landings Smile
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crx3480



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   Sa 03 Okt 2015, 21:03

Hey Ludger,

schick schick, Glückwunsch zu Nr.3. und wirst sehen, mit dem Hobbywing Regler wirst schon zufrieden sein.

Wenn er jetzt noch fliegt wie er aussieht ist alles bestens.
Ich drück schon mal die Daumen

P.S. auch eine interessante Methode der Schraubensicherung

Gruß
Dejan
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   So 04 Okt 2015, 07:20

Moin Harald, moin Dejan

Harald, wo siehst Du ein Atomkraftwerk? Ich sehe da einen Haifisch Very Happy

Und ja, inzwischen sind alle umgerüstet auf FBL, beide Besenstiele und die 4-Blatt Hughes 500.

@ Dejan,

Ja, auf das Regelverhalten vom HW bin ich echt gespannt. Der wird ja überall sehr gelobt.
Wetter soll hier heute trocken bleiben, d.h., die Akkus hängen schon am Lader.

Das ist übrigens nicht die Schraubensicherung. Die sind ganz normal mit Loctide oder Sekundenkleber gesichert, wie immer. Der rote Lack ist lediglich:
a) Ein Indicator, welche Schraube gesichert ist, und welche noch nicht.
b) Ein Indikator, falls eine Schraube sich doch mal beginnt zu lösen, dann sieht man das an den nicht mehr übereinstimmenden Markierungen.

An bestimmten Stellen werde ich davon aber wieder weggehen, weil es gerade bei kleinen Schrauben das nachträgliche Demontieren doch sehr erschweren kann, wie ich feststellen musste.

Mechanisch hab ich mir bei dem Heli recht viel Mühe gegeben. Das Spiel z.B. an dem Zwischengetriebe, zwischen Autorotationszahnrad und dem kleinen weißen Zahnrad auf der Heckabtriebswelle war mir bei den anderen Helis zu groß. Das führte zu vorzeitigem Verschleiß durch sich weiter vergrößerndes Spiel. Nach ca. 400 Flügen musste das hintere Zahnrad ( also die Heckabtr. Welle ) erneuert werden. Bei diesem Heli hab ich das mühsam angepasst durch Feilen von "Langlöchern" dort wo die Schrauben des Heckrohrhalters sitzen. Immerhin 12 Langlöcher, das nervt. Jetzt ist das Spiel so gerade eben noch vorhanden, aber keinen Deut größer als es sein muss.

Die Freilaufhülse laüft jetzt auch mit ihrer Oberkante nicht mehr gegen das mittlere HRW-Kugellager. Auch da ist der Verschleiß künstlich erhöht, weil das Lager für eine Halterichtung mißbraucht wird, für die es gar nicht gebaut ist.
Da hängt ja der ganze Heli dran. Das übernimmt jetzt ein Drucklager unterhalb des oberen HRW-Lagers.
Für die negativen G´s, Rückenflug usw. ist jetzt auch nicht mehr der obere Klemmring zuständig mit Druck aof das obere HRW-Lager, sondern ein weiteres Drucklager, das oberhalb des mittleren HRW Lagers läuft.
Der obere Klemmring sitt nun nicht mehr press auf dem Lager, sondern mit 0,1mm Spiel oben drüber, nur als zusätzliche Sicherung ( könnte man auch weglassen ).

So sieht das dort jetzt aus:

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Hier bin ich besonders gespannt, wie sich das bewährt.
Der Tip kam vom Hubi-Tom, der das genau so gemacht hat, und damit schon ne halbe Ewigkeit fliegt.

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Kreissäge



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   So 04 Okt 2015, 07:24

Ach ja, nochmal zum setup:

Erstmals ( jedenfalls bei mir erstmals ) wurde auf die ganze Umlenkhebelei und die Push-pull´s verzichtet. Dieser heir wird direkt angesteuert vom Servo zur TS.
Ob das nun eine Verbesserung oder eher eine Verschlechterung darstellt, muss sich dann auch noch zeigen.
Angeblich sind ja die Push-pull´s schonender für die Servos.

Schaun wir mal, wie es sich später entwickelt.

Korrektur Fehlerteufel:
Oben bei der Auflistung der Align Teile hat sich der durch fortschreitenden Altersheimer enstandene Erinnerungsfehlerteufel eingeschlichen. HZR und Auro-Rad sind von GoGo-RC, nicht vom Staubsauger.
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Peter B.
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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   So 04 Okt 2015, 08:37

Kreissäge schrieb:
Ach ja, nochmal zum setup:

........

Apropos "Setup"

Ludger, wir haben ein eigenes Setup Board eingerichtet, da wären die Auflistungen doch eher angebracht als in einem Thread.
Ist zumindest übersichtlicher und kann überschaubarer aktualisiert werden. Wink

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Kreissäge



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   So 04 Okt 2015, 08:44

Hallo Peter,

werd nachher mal das Setup dort posten.

Jetzt geht es erst mal ans Packen. Will kurz nach 9 am Platz sein, das Wetter nutzen.

Drück mal die Daumen, das alles gut geht. Erstflug ist ja irgendwie immer ein komisches Gefühl, auch nach all den Jahren, so ganz geht das nie weg, genau wie die Marmelade in den Knien, wenn man einen Flugschüler zum ersten mal losschickt alleine. Auch da bleibt immer so ein wenig vom fruchtigen Brotaufstrich in den Beinen. Wird weniger, geht aber nie ganz weg. Very Happy

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Kreissäge



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   So 04 Okt 2015, 16:50

So, der Erstflug ist vollbracht. Ein paar folgende auch.

Fazit:
1. geht wie auf Schienen
2. Heck steht jetzt auch gut.
3. Der Regler ist vom Regelverhalten her tatsächlich mal ein Regler. Hammer wie der die Drehzahl hält. Und kommt nach ner Runde ordendlichem Turnen kalt wieder daher.
Die Regleröffnung am Sender ist etwas höher als beim YEP, aber in Summe ist die Flugzeit die gleiche.
Drehzahl weiß ich nicht, hab solange die Idlke-1 Drehzahl erhöht, bis das Nicken weg war, dann plus 5%. Idle 2 hat dann 77,5% Öffnung, damit turnt sich ganz ordentlich.
4. Nr. 2 geht jetzt dann in den C-Check und bekommt auch Drucklager verpasst und eine umfangreiche Revision.


Wetter war klasse, und so sind dann u. A. 5 Flüge mit dem neuen Heli zustande gekommen.

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Harald 365



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   So 04 Okt 2015, 17:05

He Ludger, freut mich für Dich Smile ...bei uns ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch Sad
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   So 04 Okt 2015, 17:38

Wir hatten extra für heute gutes Wetter bestellt.
Inzwischen graut es sich ein, und morgen Nachmittag wird es hier auch nass werden.

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Cosmicos



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   Mo 05 Okt 2015, 12:55

Hallo Ludger,

schöner Heli! Viel Spaß damit...
Die Zeichnung über dem Heli stellt Dich dar?  Smile

Kreissäge schrieb:

BEC und Akku hängen direkt an den Servos. Die Plusleitung wird parallel über eine Doppel-Schottky an Empfänger und FBL gegeben. Dort hängt zusätzlich der Kondensator.

Verstehe ich das richtig? BEC und Akku sind also parallel geschaltet (ohne Schottkys) und versorgen die Servos? Die Schottkys trennen dann den Empfänger und den FBL-Stromkreis?

Warum verschaltest Du das so? Ich finde das sehr interessant!



Viele Grüße
Ralf
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   Mo 05 Okt 2015, 18:10

Hallo Ralf,

siehe unten:
Cosmicos schrieb:
Hallo Ludger,

schöner Heli! Viel Spaß damit...
Die Zeichnung über dem Heli stellt Dich dar?  Smile ja, aber ohne Anspruch auf jeglichen Wiedererkennungswert.  Very Happy

Kreissäge schrieb:

BEC und Akku hängen direkt an den Servos. Die Plusleitung wird parallel über eine Doppel-Schottky an Empfänger und FBL gegeben. Dort hängt zusätzlich der Kondensator.

Verstehe ich das richtig? BEC und Akku sind also parallel geschaltet (ohne Schottkys) und versorgen die Servos? Die Schottkys trennen dann den Empfänger und den FBL-Stromkreis?
Jein, Empfänger und FBL hängen über eine Schottky( Doppelschottky einfach parallel ) am Strom. Hier liegen also ca. 8V an.
Direkt von BEC und Akku gehts mit der Plusleitung an die Servos.


Warum verschaltest Du das so? Ich finde das sehr interessant!  Very Happy ich auch, bedingt.

Also eigentlich ist das ganze zur Zeit mal aus reiner Faulheit entstanden mit folgenden Überlegungen:
Die Platine mit dem Verteiler war schon fertig gelötet und eingebaut, als ich noch der Meinung war, da kommt jetzt wieder so´n dicker LiFe Akku rein und gut.
Das hatte sich ja bewährt. Die Abtrennung des Empfängers und FBL´s mit der Schottky hat nur den einen Grund, die Plusspannung sauberer zu machen. Rückströme, die mir kurz die Spannung runterziehen, entnehmen dem Kondensator hinter der Diode keinen Strom, weil die Schottky das verhindert. Mit dem Oszilloskop gemessen war die Spannung bei Servo-Zappeleinlagen damit viel viel sauberer, als die Plusleitung servoseitig. Das Konzept ist voll aufgegangen.

Nun hatte ich mir einen HW V3 zugelegt, weil der ja so über alle Massen gelobt wurde. Schnell stellte sich heraus, das sein BEC es überhaupt nicht mag, wenn es keine Last hat. Ich war zunächst enttäuscht, und dachte, nun muss ein anderer Regler her. Aber noch mehr wollte ich irgendwie auch nicht investiere, und da man laß, das BEC sei so toll und leistungsfähig, hab ich mich hingesetzt und mal gemessen. In der Tat schafft das BEC ganz ordentlich, auch wenn die Angabe ( 10A ) eher theoretischer Natur sind, weil auch da bricht die Spannung ein, jedenfalls, wenn es 8,4V heranschleppen soll. Aber recht ordentlich ist es schon, und einen Durchschlagschutz soll es auch haben ( Gott allein weiß, ob das hilft/wirkt/stimmt or whatever ).
In den Sand setzen wollte ich das Geld für den Regler aucht, ich bot ihn zum Verkauf an. Das wiederum stellte sich als Flopp raus, niemand wollte ihn haben.

Also dachte ich mir, ich mach das jetzt einfach doch auch mal, BEC zur Versorgung des Helis. Statt des Akkus wanderte also die BEC - Spannung an den Verteiler. Gemessen sah das jetzt nicht so toll aus, die Empfängerspannung war sauber, aber servoseitig zappelte das schon noch gut hin und her( besser: rauf und runter ). Bei der "Nur Akku-Lösung" bekam ich das in den Griff, indem ich einen weiteren Kondensator an Servo-Plus legte bei den anderen Helis. Das aber half hier nicht wirklich, weil das BEC sich halt leichter "irritieren" läßt, als ein Megakondensator in Form eines Akkus. Irgendwie waren die "Löcher" in der Spannug auch größer als bei der Akkulösung, so das ich einfach das Risiko eingegangen bin, und einen geladenen Akku per Schalter dazugeschaltet habe. Das brachte die Wobbelei auf der Srvo-Plusleitung in vertretbare Grenzen.
Als richtige "Lösung" will ich das jetzt mal nicht bezeichnen, eher handelt es sich dabei darum, den Taufel mit den Bezelbub auszutreiben.
Raus kommt eine brauchbare Lösung in Form von sauberer Spannung mit sehr hoher Leistungsfähigkeit. Erkauft wird das mit dem bewussten Eingehen von anderen Risiken.
1. Der Akku macht das nicht lange mit, weil das BEC in gnadenlos vollgeladen läßt bei 8,4V.
Dazu fällt mir im Moment auch nix passendes ein, daran doktere ich noch rum.
Erster Lösungsansatz ist: Der Akku kostet nur ein paar €, den kann man auch einmal im Quartal prophylaktisch erneuern.

2. Wenn das BEC einen Kurzschluß bekommt, zieht es den Akku mit runter, von Redundanz kann also trotz zweier Spannungsquellen hier nicht wirklich die Rede sein. Nachgemessen reicht der Akku für die Durchführung eines Fluges aus, so das, wenn das BEC nichts hergeben sollte, man den Flug beenden kann. Es muss nicht sofort gelandet werden.

Abtrennung des Akkus über eine Schottky, darüber dachte ich auch schon nach. Das würde so nicht funktionieren, da das BEC servoseitig auch nicht über eine Schottky läuft. Ich müsste also zwei Schottkys nachrüsten,, und zwar zwei, die den Servostrom packen. Da die Diode, die den Empfänger abtrennt, auf jeden Fall drin bleibt, wäre die Empfängerspannung dann bei ca. 7,6V, was immer noch locker ausreicht in allen Fällen.

Nachteil dieser Schaltung ist jedoch, das der Akku nicht geladen wird. Der Ladezustand müsste permanent kontrolliert werden.
Erster Lösungsansatz hier wäre ein 10 Ohm Widerstand über die Schottky gelegt. Der würde den Akku laden. und wenn der Akku einen Kurzen macht, brennt das BEC den Widerstand durch und gut ist, denn den Rest sperrt die Schottky.
So richtig zuende gedacht hab ich das aber noch nicht, kommt noch


So wäre es eigentlich ok, bleibt jedoch der Nachteil, das der Akku permanent voll gehalten wird, was ihm nicht gut tut.

Die innere Beschaltung des HW V3 hab ich auch noch nicht "gegriffen". Hier fiel eine Besonderheit auf, die ich schon mal beschrieben habe. Ohne Motorakku, wenn man nur einen 2S an das BEC außen anschließt, initialisiert der Regler komplett. Also er piept 6 mal, weil er fest auf 6S eingestellt ist, und trotz das der BEC - Akku nur 2S hat ( 1. Staunen ) und wenn man throttle hold aus macht läuft der Motor sogar an ( 2. Staunen ).
Wie das mit der Tatsache einhergeht, das es dem BEC offensichtlich nichts ausmacht, wenn man einen Akku einfach parallel schaltet, verstehe ich noch nicht. Üblicherweise haben Regler, die das abkönnen, eine Diode im Ausgang, jedoch würde ja genau die ein Initialisieren verhindern. Wie die das bei HW gelößt haben erschließt sich mir nicht, dazu müsste man wirklich mal ein Schaltbild von dem Wunderteil haben.

Ich hoffe ( und glaube ) die Antwort war für Dich auch ohne Skizze verständlich.

Viele Grüße

Ludger





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Cosmicos



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   Mo 05 Okt 2015, 20:26

Hi Ludger,

danke für die ausführliche Antwort. Ich hab's verstanden Cool
Das Problem mit dem Akku, der sich nicht entläd, hatte ich bei meiner redundanten Spannungsversorgung ebenfalls. Ich habe die Schottkys ja direkt hinter dem BEC und dem Akku. Wegen der hohen Ströme verwende ich 15A Schottkys auf Kühlkörpern, was sich bislang bewährt hat. Die Kühlkörper bleiben allerdings kalt, da die Leistung in Form hoher Ströme ja nur impulsmäßig auftritt.

Das Akku-Entladungs-Problem habe ich dann so gelöst:
In meinem 600er habe ich einen 2s Lipo als Empfänger-Akku dran und der liefert ja bekanntlich 7.4V Nennspannung. Den BEC habe ich daher auf 7V gesteckt. Im Flug bedient sich die Elektronik somit am Akku bedingt durch die Schwellenspannung der Diode, da der Akku ja die höhere Spannung liefert. Das BEC ist dann sozusagen die redundante Quelle, die erst im vollen Maße angezapft wird, wenn der Akku die Grätsche macht. Soweit lasse ich es natürlich nicht kommen. I.d.R. tausche ich den 2s alle 3-4 Flüge gegen einen frisch geladenen aus.

Ein Elko-Verbund mit ca. 10000µF hängt natürlich auch noch hinter den Schottkys.

Das mit dem Durchschlagen des BECs ist damit natürlich noch nicht aus der Welt. Wenn das Ding durch einen Defekt nun plötzlich 22V statt 7V liefern würde, dann würde natürlich alles gegrillt.

Für dieses Problem spiele ich noch mit dem Gedanken eine TVS-Diode (Supressor-Diode) und eine Schmelzsicherung direkt an den BEC-Ausgang zu schalten. Die Dioden gibt es ja mit einer großen Auswahl verschiedener Durchbruchsspannungen. Im Prinzip soll die Diode beim Durchschlagen des BECs durch überschreiten der eigenen Durchbruchsspannung leitend werden und der dadurch verursachte hohe Strom soll das BEC von der Spannungsversorgung trennen, indem die Schmelsicherung durchbrennt - soweit der Grundgedanke.
Der Akku, getrennt durch die Schottkys,  würde dann das System selbst bei diesem "worst case" am Laufen bzw. am Fliegen halten  sunny

Muss ich beizeiten mal auf der Werkbank aufbauen und durchtesten.

LG
Ralf
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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   Mo 05 Okt 2015, 21:08

Cosmicos schrieb:
Hi Ludger,

danke für die ausführliche Antwort. Ich hab's verstanden Cool
Das Problem mit dem Akku, der sich nicht entläd, hatte ich bei meiner redundanten Spannungsversorgung ebenfalls. Ich habe die Schottkys ja direkt hinter dem BEC und dem Akku. Wegen der hohen Ströme verwende ich 15A Schottkys auf Kühlkörpern, was sich bislang bewährt hat. Die Kühlkörper bleiben allerdings kalt, da die Leistung in Form hoher Ströme ja nur impulsmäßig auftritt.

Das Akku-Entladungs-Problem habe ich dann so gelöst:
In meinem 600er habe ich einen 2s Lipo als Empfänger-Akku dran und der liefert ja bekanntlich 7.4V Nennspannung. Den BEC habe ich daher auf 7V gesteckt. Im Flug bedient sich die Elektronik somit am Akku bedingt durch die Schwellenspannung der Diode, da der Akku ja die höhere Spannung liefert. Das BEC ist dann sozusagen die redundante Quelle, die erst im vollen Maße angezapft wird, wenn der Akku die Grätsche macht. Soweit lasse ich es natürlich nicht kommen. I.d.R. tausche ich den 2s alle 3-4 Flüge gegen einen frisch geladenen aus.

Das bringt mich gerade auf eine Idee. Der HW hat auch eine Einstellung 7,4V für das BEC. Das wiederum würde den Akku quasi immer auf Nennspannung, die ja sogar leicxht unterhalb der Lagerspannung ist, laden. Das könnte eine Option sein. Very Happy

Ein Elko-Verbund mit ca. 10000µF hängt natürlich auch noch hinter den Schottkys.

Das mit dem Durchschlagen des BECs ist damit natürlich noch nicht aus der Welt. Wenn das Ding durch einen Defekt nun plötzlich 22V statt 7V liefern würde, dann würde natürlich alles gegrillt.

Für dieses Problem spiele ich noch mit dem Gedanken eine TVS-Diode (Supressor-Diode) und eine Schmelzsicherung( ganz schlechte Idee, Schmelzsicherungen sind viel zu empfindlich was Vibs angeht, mechanisch nicht sonderlich stabil gebaut und für solche Zwecke schlicht ungeeignet. Die Schmelzsicherung ist absolut keine Option. Wie oft schon sind die in anderen Geräten einfach nur so mal kaputt gegangen. Ersetzt und alles lief wie vorher. Die Flinken gehen bei jedem Hüsterle durch, wenn die Servos mal Bums brauchen, die Trägen halten z lange, und gehen erst bei zu hohen Strömen durch, das ist alles viel zu waage. Davon kann ich nur abraten.. direkt an den BEC-Ausgang zu schalten. Die Dioden gibt es ja mit einer großen Auswahl verschiedener Durchbruchsspannungen. Im Prinzip soll die Diode beim Durchschlagen des BECs durch überschreiten der eigenen Durchbruchsspannung leitend werden und der dadurch verursachte hohe Strom soll das BEC von der Spannungsversorgung trennen, indem die Schmelsicherung durchbrennt - soweit der Grundgedanke.
Der Akku, getrennt durch die Schottkys,  würde dann das System selbst bei diesem "worst case" am Laufen bzw. am Fliegen halten  sunny

Muss ich beizeiten mal auf der Werkbank aufbauen und durchtesten.

LG
Ralf
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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   Mo 05 Okt 2015, 21:48

Kreissäge schrieb:
( ganz schlechte Idee, Schmelzsicherungen sind viel zu empfindlich was Vibs angeht, mechanisch nicht sonderlich stabil gebaut und für solche Zwecke schlicht ungeeignet.

Stimmt. Schmelzsicherungen sind wohl wirklich nicht das Richtige.
Man könnte stattdessen aber auf eine elektronische Sicherung zurückgreifen. Dann sehe ich nur das Problem der richtigen Dimensionierung, damit sie nicht bei Pitch-Stößen auslöst (obwohl in meiner Schaltung das BEC ja normalerweise nicht beteiligt ist).
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   Mo 05 Okt 2015, 22:48

Naja, das kommt wirklich auf das Ansprechverhalten an. Bei Pitchstößen kommen ja gern schon mal für Millisekunden Ströme um die 40A rum. Wenn die Sicherung sehr flink ist, könnte das zur Auslösung führen.

Wenn man es runterbricht, ist die sicherste Lösung immer noch die mit 2 redundanten Akkus. Da braucht es den ganzen schnick-schnak nicht.

Oder man greift zum HV² ( oder LV² ) BEC, das galvanisch getrennt ist,also quasi mit Ausgangstrafo arbeitet. Da kann der Längstransistor ruhig durchschlagen, dann fällt halt der Strom aus, aber es wird nicht gleich ein Grillfest gefeiert. Das mit Akku abgestützt ist schon ne gute Lösung, aber der Akku gewinnt dann bei mir schlicht auf Grund der Kosten. Wenn das BEC teurer wird als die ganze Mechanik, dann fehlt mir da die Verhälnismäßigkeit.

Selbst ein einzelner Empfängerakku ist schon relativ sicher. Mir ist in 47 Jahren Modellfliegen nie einer verreckt im Flug, weder die runden blauen DEAC Zellen, die unsere Nachwuchsflieger bestenfalls aus Büchern kennen, nicht irgendwelche NiCd, NiMh und auch die LiPo´s und LiFe´s haben bisher immer für sicheren Strom gesorgt, ohne das da irgendwas redundant war.

Ich hab mich jetzt mal auf dieses Experiment eingelassen, aber ich rechne nicht ernstlich damit, dass das lange gut geht.
Ich glaubte nicht, das der Heli mit der Stromversorgung 100 Flüge halten würde, deshalb hab ich nachträglich doch noch den kleinen Akku verbaut.

Schauen wir mal, was kommt.

Wenn ich Zeit hab, dann kommen mir sicher noch ein paar Ideen, wie man das Ganze noch optimaler gestalten kann. Das mit den 7,4V ist schon mal ein Ansatz.

Und nu ist Matratzenhorchdienst angesagt. Morgen ist früh Tag.
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BeitragThema: Re: HK-600GT Nr. 3   Heute um 10:35

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