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 Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts

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Kreissäge



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BeitragThema: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Mo 21 Dez 2015, 19:04

Angesichts von solchen Bildern kann man verstehen, das so ein Minister mal wieder einige Sternchen auf der Schulter verdienen will.

Siehe hier:






Meines Erachtens ist allerdings der geplante Vorstoß von Herrn Dobrint mal wieder typisch blinder Aktionismus.

Die Flughöhe auf 100m zu beschränken, ist so ziemlich das bescheurtste, was ich je gehört habe.

Als könne ein wildfliegender Jemand nicht auch in dieser Höhe über Wohngebiete und andere Gebäude fliegen.

Eigene Meinung an:
Das ist so sinnfrei, da muss man kotzen. Wieso sind Politiker eigentlich so verstandarm, das ihnen so ein nichts nutzender Mist einfällt.
Es wird wirklich allerhöchste Zeit, die ganze Wildfliegerei schlicht zu verbieten, und Modellfliegen nur noch auf zugelassenen Geländen und mit Anwesenheit eines Flugleiters zu genehmigen. Dann kann man wenigstens denen, die Mist bauen mal das Handwerk legen.

Unser ganzes Hobby kommt duch diese Schwämme an leicht für den Laien beherrschbaren Geräten völlig in Verruf. Jedes Vollhorn kann so´n Quatti fliegen und damit großen Blödsinn anstellen. Leiden müssen wir dann irgendwann alle darunter. Und irgendwann kann schon sehr bald sein.
Eigene Meinung aus.

Wei man hört und ließt, bauen die ersten ja schon scharfe Waffen unter die Copter. Man ist das verpeilt.

Irgendwann haben wir dann wohl den selben Mist wie die Manntragende Fliegerei.
Jeder, der sich ansinnt, einen PPL zu machen, gerät ja zunächst unter Terror-Generalverdacht und muss sich "Sicherheits-Überprüfen" lassen.
Quasi ein behörlich - juristischer MRT.
Jeder noch so kurze Flug wird mindestens an 2 Stellen mit Name des Piloten, sowie Startort und -zeit, Landeort und -zeit festgehalten.
Man kommt da aus der Schreiberei kaum noch raus.
Dauert nicht mehr lange, und bei den Modellfliegern ist das genauso.

Wundern würde mich nicht, wenn es eines schönen Tages einen PPL-Model geben wird. Vielleicht wäre das ja sogar eine Lösung des Problems.

Muste ich einfach mal los werden.

PS: Es ist noch gar nicht lange her, da hatte ich für das Wildfliegen noch viel Verständnis.
Inzwischen zweifle ich arg daran, dass das gerechtfertigt war.

Auch ich habe einen Quattrocopter. Und die ersten Diskussionen, die ja schon des öfteren zu lesen ware habe ich nocht für übertrieben gehalten.
Inzwischen werden die Dinger aber wirklich zu einer absoluten Seuche. Mal sehen, wie es nach Weihnachten aussieht.
Da hören wir dann im Wetterbericht, die Sonne morgen wieder drohnenverhangen, es wird keine Sonnencrem erforderlich sein.
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Mo 21 Dez 2015, 19:56

Als wenn sich die wirklich Kriminellen und Leute, die mit diesen Fluggeräten "Böses" vorhaben, von einem Flugverbot abhalten lassen würden. Evil or Very Mad

Jedenfalls hat die Diskussion begonnen, die Verbände und die Politik sind tätig. Es wird auf jeden Fall was kommen, hoffentlich nicht so schlimm.
Statt Tontauben könnte man auch Drohnen schießen und die Politiker zur MPU schicken......... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] *Sarkasmus aus.

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flosch1980



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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Mo 21 Dez 2015, 20:00

Meine ganz persönliche Einschätzung wie das ganze ausgehen wird.

Die Aufstiegserlaubnisse und Zulassungen für die Modellflugplätze bleiben unangetastet und die Wildfliegerei wird auf 50 Meter Höhenfreigabe beschränkt oder auch ganz abgeschafft.

Gruß
flo
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HeliHüpfer



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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Mo 21 Dez 2015, 20:27

flosch1980 schrieb:
die Wildfliegerei wird auf 50 Meter Höhenfreigabe beschränkt
Sarkasmus ON
Wenn ich nur in 50m über unsere Siedlung fliege sehe ich den Bikini der Nachbarin eh besser als wenn ich 150m hoch fliegen müsste..
Sarkasmus OFF


kommen wird sicher irgendwas.
Aber wen trifft das dann?
Diejenigen die einen RTF Copter in der Spielwarenabteilung vom Supermarkt kaufen und über die Köpfe der Leute fliegen, werden gar nicht wissen das es ein Gesetz gibt.
Dem potentiellen Terroristen wird’s ziemlich wurscht sein.

Es bleiben dann eigentlich nur die Modellbauer über, die dann mehr Auflagen / Verbote / wasweisich bekommen.

Aber zu dem Video oben: Wie blöd kann man eigentlich sein im (trockenen) Wald ein Feuer zu machen, was brennbares draufzusprizten und mit Propellern anfachen?
Das ist ja ein Parade Negativbeispiel.

Kann man sowas irgendwo melden das der das aus dem Netz nimmt?

Gruß Chris
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Mo 21 Dez 2015, 20:36

Hoffen wir mal, das wenigstens die Modellflugplätze unangetastet bleiben.

Andernfalls wären große Teile des Modellfluges einfach nicht mehr möglich.

Und vielleicht hätte die Abschaffung der Wildfliegerei auch den Vorteil, das die vereine wenigstens einen Teil ihrer Nachwuchssorgen los werden würden.

Wobei einige ( eigentlich viele ) ja z.B. keine Hubschrauber haben möchten. Da sind auch so bornierte VollHorste am Werk, in den 60ern stehengeblieben, engstirnig und mit Blockwart-Gehabe die Geschicke leiten. Die sollen dann auch ruhig aussterben, um solche durch Züge aus dunklen geschichtlichen Zeiten geprägte Vereinsführungen ist es nicht schade. Die sind eh m.E. auf Dauer nicht überlebensfähig..

Gott sei Dank ist das bei uns nicht so. Nicht selten sind Segler, Impeller und Helis gleichzeitig in der Luft. Das geht alles, wenn man nur will.
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Mo 21 Dez 2015, 20:46

HeliHüpfer schrieb:


Kann man sowas irgendwo melden das der das aus dem Netz nimmt?


Gruß Chris

Tja,

womöglich bringt das wieder andere auf so einen, oder einen noch dümmernen Gedanken, wer weiß.

Was mich ( mal ganz egoistisch gesehen ) am meisten Ärgert, ist, das diese Vollpfosten mir mein geliebtes Hobby kaputt zu machen drohen.
Egoismus aus: Sie machen uns unser geliebtes Hobby kaputt.

Ich stimme dir zu, die Leittragenden sind nämlich die, die weder Schuld haben, noch Verursacher sind.

Darauf nimmt die Politik aber keine Rücksicht. Die kennen nur Rundumschläge, weil die halt Einfallslos sind.

9/11 wurde auch nicht von Piloten verursacht. Wer leidet drunter>>> Die Piloten.
Interessanter Weise allerdings NUR in Deutschland. Diese Zuverlässigkeitsprüfung gibt es sonst weltweit nirgendwo.

Einige haben schon aus Protest ausgeflaggt und sich eine Lizenz aus einem anderen europäischen Staat ausstellen lassen.
Nur so aus Protest.

30KM bis in die Niederlande :-)) Andere fahren landesintern weiter zum Fliegen. Insofern könnten wir auch ausflaggen, und hätten Ruhe vor dieser Art politischer Willkür.

Die Verbände reagieren Verhalten. Da geht mal ein Brief raus, das wirds aber auch gewesen sein, denke ich.

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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Mo 21 Dez 2015, 22:30

Also nur noch auf Modellflugplätzen fliegen in Anwesenheit eines Flugleiters kannst du vergessen. Dann kann ich ja gleich aufhören zu fliegen.

Wenn ich auf den Platz komme ist meistens sonst keiner da, dann könnte ich ja alleine nicht mehr fliegen. Sorry, aber das ist Schwachsinn. Wenn ich da nicht mehr alleine fliegen darf ( weil ja kein Flugleiter da ist ) kann ich ja auch direkt wild fliegen gehn, das darf ich ja dann auch nicht.

Wie schon von anderen geschrieben wurde, wird es die pontenziellen 'Störer' nicht interessieren, denn entweder kennen sie die Gesetzeslage nicht oder es interessiert sie nicht!!!! Der 'normale' Modellbauer ist ja eigentlich ein Mensch, der weiß was er da an Gefahrenpotenzial fliegt und wie und wo er sein Fluggerät betreibt.
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Di 22 Dez 2015, 05:33

Tja, aber so oder ähnlich wird es wohl kommen.

Hier bei uns gibt es keinen Platz in der Nähe, wo die Flugleiteranwesenheitspflicht nicht behördlich auferlegt wurde.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie das damals erstmals eingeführt wurde, und was das für einen Aufschrei gab.

Auf manntragenden Plätzen zu fliegen ging damals ( bis vor etwa 3 - 4 Jahren ), wenn die Luftaufsicht zugestimmt hat.

Wenn grad kein Flugbetrieb war, konnte man auch mal ein Modell fliegen.

Diese Genehmigung darf die Luftaufsicht heute nicht mehr erteilen, jedenfalls in NRW nicht.

Jetzt kommt halt der nächste Step. Fliegen wird immer schwieriger, also von der Genehmigungslage her.

OT on:
In der Manntragenden Fliegerei sieht ja noch deutlich schlechter aus. Wenn da nicht bald was verändert wird, ist die Private Fliegerei komplett tod, weil es keine Fluglehrer mehr geben wird. Die müssen nämlich irgendwie Fluglehrer werden, dazu brauchen sie einen Prüfer. Und davon wird es alsbald keine mehr geben.
Die Schwelle, einer zu werden, wurde künstlich so hoch gelegt, das faktisch unmöglich ist, das zu werden.
Dazu müssen alle Fluglehrer spätestens alle 6 Jahre die Prüfung wiederholen, neuerdings.
Die eienen wollen das nicht, die anderen bekommen keinen Termin, weil es keine Kapazitäten dafür gibt.
Das wird in absehbarer Zeit ein Drama werden.
OT off


Du sagst der normale Modellflieger weiß ja was er darf und was er tut.

Aber wer ist in der Mehrheit? Doch eher der Flohmarkt-/Discounter- Quattrocopter-Kunde, das werden ja täglich tausende mehr.

Die wissen weder, das man einer Versicherungspflicht unterliegt, egal, ob das Ding nun groß oder klein ist.
Die wissen nicht, wo und wann sie fliegen dürfen oder eben nicht.
Im Beipackzettel steht davon selbstverständlich auch nichts.

Ja, sicher ist ein jeder Verpflichtet sich da schlau zu machen. Tut nur keiner.

Elektrisch kann doch zur Zeit faktisch jeder fliegen, wann und wo er will.
Sorry, aber das kann es nicht sein. Der Abstand zu Wohngebieten gilt nur für Verbrenner. ( Ich frag mich seit Jahren, warum das so ist, ist aber so )
Wird halt mit nur dem Lärm geschuldet, nicht der Sicherheit.

Einer meiner ehemaligen Flugschüler hatte erst vor 4 Wochen in der Platzrunde im Anflug eine Begegnung mit einer Drohne auf gleicher Höhe.
Er hat sich fast zu Tode erschreckt, konnte aber so gerade noch ausweichen. Habhaft geworden ist man dem Steuerer nicht.
Da muss man sich eben nicht wundern, wenn es schärfer reguliert wird.

Die Politikk will aber ( jedenfalls zur Zeit ) nicht zwischen diesen Drohnen und der Modellfliegerei ansich unterscheiden.
Da wird dann tabula rasa gemacht, und fertig.
Wenn es Einschränkungen gibt, gelten die für handflächengroße Drohnen ebenso, wie für den 6m Großssegler. Der wird sich in 100m Höhe sicher super wohl fühlen. Turbine fliegen kann man dann auch gleich vergessen, die kommen mit dieser Höhe auch nicht zurecht.

Einzig wir Heliflieger könnten noch relativ ungehindert fliegen, weil man dabei eh meist nicht höher ist, obwohl, die 700er Klasse aufwärts fliegt auch höher und ist dabei noch gut erkennbar.
Segelflug-Wettbewerbe ( sorry, nicht mein Ding aber immerhin wohl die Wiege der Fliegerei und allein damit existenzberechtigt ) wären tod.
Da heißt es dann nicht mehr "möglist zentrisch rein in den Bart" sondern "schnell und auf kürzestem Wege wieder raus".

Und ja, natürlich sind diese Einschränkungen gequirlter Schwachsinn. Sie sind auch nicht zielführend.
Aber es wird was kommen, und Schuld daran sind doch wohl, wie man allgemein lesen kann, die vielen neuen wilden Drohnenflieger.
Plötzlich sieht man Gefahrenpotential. Und ehrlich gesagt, so ganz von drer Hand zu weisen ist das nicht. Ein jeder, der sich mit Programmieren auskennt, kann heute einen Quatti so einstellen, das der autark einige Kilometer wegfliegt, sich metergenau positioniert, was abwirft oder abschießt, und anschließend nicht mal an den Ort des Startes zurückfliegt. Selbst die völlige Zerstörung nach der Landung läßt sich problemlos da hinein Programmieren.

Wie bitte, soll man im Zeitalter von Terroranschlägen denn da reagieren.

Und uns Modellflieger, die eigentlich nur das Fliegen im Sinn haben, rasiert man da gleich mit.

Wenn morgen der Verkauf und Betrieb von Quattrocoptern und autark fliegenden Fluggeräten völlig verboten würde, ehrlich, ich würde mich freuen, das diese Seuche endlich besiegt ist. ( Wenn es denn klappen würde, aber das ist ja wohl eher nicht zu erwarten ).

Ähnliches beobachten wird bei den FPV Fliegern.
Die einen halten sich nicht daran, nur innerhalb des Sichtbereiches zu fliegen. Die anderen halten sich nicht daran, eine zweite Person neben sich zu haben, die mit beobachtet auf Sicht. Und nein, das ist kein Personalmangel.
Man beobachtet das auch bei uns auf den Modellflugplätzen.
Da kommt einer, fliegt FPV, und obwohl 20 andere Piloten da sind, wird keiner von ihnen gefragt, ob er sich mal 5 Minuten daneben stellen mag.
Es wird einfach geflogen, und fertig. Totale Technikgläubigkeit. Fällt da das Bild aus, na und, dann fällt der Flieger halt mitten im nächsten Ort runter, so what. Genau da greift dann der Flugleiter, der so etwas nämlich verhindern kann.

Dieses Verhalten ist uns als langjährige Modellflieger eigentlich völlig fremd. Aber es nimmt zahlenmäßig überhand.
Fläche und Heli, ok, das muss man auch erst mal können und lernen. Eine Cobra-Speed, oder einen Hotliner kauft man nicht mal eben und fliegt damit einfach los, und wenn, dann liegt das ganze 20m weiter eh in Schutt und Asche. Man wird da also herangeführt, und lernt die Dinge, jedenfalls war es mal so. Heute kann man ja auch an den immer besser werdeneden Simulatoren üben, das führt ja schon fast völlig zum Ziel.

Es gibt Veränderung, auch in der Mentalität, meine ich. Der klassische Drohnenkäufer ist eben nicht der Modellbauer, sondern der Jedermann, der ein Spielzeug kauft, das im Regal neben Legosteinen und Barbie Puppen steht. Und deswegen kann man auch damit spielen wie mit Lego oder Barbie.

Wenn es dem Erhalt der Modellfliegerei dient, dann ja, bin ich sowohl für den Flugplatzzwang, wie auch für die Anwesenheit eines Flugleiters( mindestens in Form irgendeiner x-beliebigen zweiten Person ).

Wir, und damit meine ich nicht nur uns selbst, sondern auch die Verbände, werden uns nur noch sehr schwer und vor allem sehr eingeschränkt erwehren können.

Das ist leider so, das finde ich weder gut noch richtig, aber es wird was kommen, die Frage ist doch nur noch, wird es schlimm, oder wird es noch schlimmer.
Und so wie man Herrn PunktesystemAutobahnPKWMautminister kennt, drückt er brutal alles durch, ohne Rücksicht auf irgendwelche menschlichen Regungen und Befindlichkeiten, ohne Rücksicht auf Bestehendes und Bewährtes.

Ich bin gespannt, was auf uns zu kommt, aber auch ein wenig ängstlich.

Sicher, ich kann Dich verstehen. Du fliegst am Platz des öfteren allein ( hier bei uns per Dekret schon mal gar nicht möglich, so viel zum Thema Rechtssicherheit ) und möchtest weiter fliegen. Würde ich auch wollen. Nicht überall hat man es so komfortabel, wie hier in meiner Gegend, wo ich im Umkreis von 40KM mehr als 15 zugelassene Modellfluggelände habe, Im Umkreis von 10KM immerhin noch ganze 4.
Das ist nicht überall so. Und wir haben ca. 30 Rentner in der Nähel, alleamt Modellflieger, und irrgeneiner hat immer Zeit, mal eben zum Plazt raus zu kommen, die meisten wohnen eh im Umkreis eines Steinwurfes entfernt.

Aber ich bin mir sicher, es wird was kommen, und das wird nicht gut. Die Verbände müssten in dem Fall nicht reagieren, sie müssten einen Aufschrei anzetteln, denn einmal verloren, werden wir unsere Freiheit nicht wiedererlangen können.
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Di 22 Dez 2015, 06:06

Moin Ludger,

wie man an dieser Diskussion schon sieht, liegt da schon länger einiges im Argen. Der Abstand bei Verbrennern zum bewohnten Gebieten schuldet vorrangig dem Immissionsschutz Rechnung, da diese Rechtsprechung auch aus der Zeit der Nitromodelle kommt.
Der Abstand zu Flugplätzen, logisch der Betriebssicherheit derselbigen.
Die Elektromodelle kamen ja erst nach und nach, zu Anfang auch nur als Randerscheinung. Hangsegler waren eh meist weit weg von Flugplätzen und Wohngebieten, somit war ja Jahrzehnte lang alles geregelt.

Nun in den letzten Jahren wurde die Bebauungsdichte immer größer, Städte und Gemeinden wuchsen und die oftmals weit außerhalb liegenden Plätze und Grünflächen waren plötzlich nicht "außerhalb" sondern schon am Rande. Zwar noch in entsprechendem Abstand, aber eben.
Dann die Elektrofliegerei, die war ja leise und es gab keinen Boom, der an jeder Ecke Modellflieger erscheinen lies. Gestiegener Kommerz, Hype und die gesellschaftliche Entwicklung der letzten 30 Jahre mit dem techn. Fortschritt haben zu dem heutigen Missstand geführt.
Früher begegneten mir Tiere im Wald, heute die Drohnen und das ist kein Witz oder keine Szene aus Star Wars, NEIN!
Ich war mit meiner Frau im Wald spazieren, als uns eine Drohne verfolgte. Weit und breit keinen Menschen gesehen! Wo der "Pilot" stand, keine Ahnung. Die Drohne flüchtete erst, als ich eine Ast aufhob und das Ding vom Himmel schlagen wollte.

Man muss sich also einerseits auch nicht wundern, warum die Politik aufgrund der Vielzahl solcher Vorfälle reagiert.
Ich hoffe nur, dass ich meine Bergtouren mit dem Segler im Rucksack weiterhin machen kann, denn es gibt nichts schöneres, als Hangsegeln in den Bergen, lautlos bei strahlendem Himmel.
Das wäre dann wohl auch dabei, dass dieser "Sport" zum erliegen kommt. Mir ist es auch nicht ganz wohl bei der Sache, auch wenn der DMFV positive Parolen veröffentlicht.

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Kreissäge



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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Di 22 Dez 2015, 06:40

Moin Peter,

Hangfliegen am Berg hat was, wenngleich ich nur sehr selten dazu kam. Das leigt z.T. daran, das bei uns die Berge kaum Höher sind als ein anständiger Kasten Bier, andererseits liegt es daran, das ich seit vielen vielen Jahren nicht mehr weiter verreise, als es eine Tagestour ermöglicht, also auch nicht in die Berge fahren kann.

Das hat aber auch Spass gemacht, der bald vorbei sein könnte.

Du kannst dafür nach Österreich rüberfahren, ich würde meine Segelflugaktivitäten in die Niederlande verlegen.

Bei uns am Platz besteht die Gefahr des zu nahe kommenden Ortes nicht mehr. Das hat Vor- und Nachteile.
Unser Platz grenzt unmittelbar ( also wirklich Grunstücksgrenze ) an ein Landschaftsschutzgebiet. Da baut keiner mahr was hin, nicht mal ne Hundehütte. Nachteil ist, das wir einen eingeschränkten Luftraum haben, der bezgl. des Lärmschutzes eigentlich kontraproduktiv ist.
Besser wäre es für uns( und vor allem für die Anlieger ), zur anderen Seite zu fliegen, aber könnten wir den Regenwürmern zu nahe kommen, und da kennt der Naturschutzbund kein Pardon. Lieber die Menschen im Ort tod lärmen, als 100m weiter zu gehen, und die die armen Würmer und Vögel stören.
Das sich Vögel von Flugzeugen gar nicht stören lassen, hat von denen noch niemand begriffen. Und das Flugplätze gerade für aussterbende Arten von Vögeln oft die letzte Zufluchtstelle sind, ignorieren die auch penetrant. Dito gilt für die Autobahnkreuze, diese typische 4-blättrigen Kleeblattkreuze wo in den Kreisen im hohen Gras oft seltene Arten nisten. Warum wohl?...Weil dort der Mensch nicht rumläuft und der Vogel in Ruhe seine Brut aufziehen kann. Das die Autos dort nicht näher kommen, als es der Straßenrand vorgibt, das haben die Viecher ruck zuck kapiert. Und deshalb lassen sie sich schon nach kurzer Eingewöhnung davon nicht mehr stören.


Der Vorteil ist, der Ort kommt nicht mehr näher, und bezüglich des Landschaftsschutzgebietes haben wird Bestandsschutz, zumal unser Paltz kein einfacher Acker im klassischen Sinne mehr ist, sondern ein Schlaues Mitglied hat vor Jahren bereits vorgedacht und wir sind jetzt eine eingetragene Sportstätte. Das unterstreicht den Bestandsschutz nochmalig, denn in Landschaftsschutzgebieten können bestehende Aktivitäten nicht einfach so gestrichen werden.

Kommt die 100m Regel, dann können allerdings auch wir dicht machen, dann ist der Verein Tod. Die Hälfte der Aktivitäten wären sofort nicht mehr möglich. Das Konstrukt wäre nicht mehr tragbar.

Hoffen wir mal, das die Verbände da noch was retten können.
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flosch1980



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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Mi 23 Dez 2015, 09:48

Habe diesen Beitrag gerade bei rc-heli gefunden. Denke mal es wird hier sehr ähnlich werden.

Zur Ergänzung, jeder Modellpilot in den USA muss sich registrieren lassen und bekommt eine Individuelle Nummer zugeteilt, diese Nummer muss dann auf jedem Modell angebracht werden.

Quelle: rc-heli.de
Zur Info:
Im Land der Freiheit (USA) hat die FAA nicht nur eine Registrierungs-Pflicht ab ca. 500gr, sondern auch eine Höhen Begrenzung auf 400ft eingeführt.
Es wird auch nicht zwischen Multikopter und Flugmodell unterschieden, das sind alles UAV's. Siehe:
FAA Announces Rules for Drone Aircraft Registration Process - RC Groups

Bei uns ist entscheident, was die EU bzw. die EASA ca. Ende 2016 entscheidet, da sieht es ähnlich aus:
Civil drones (Unmanned aircraft) | EASA

Alle sind UAV's mit 150m Limit. Interessant sind die unten verlinkten Dokumente.
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flosch1980



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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Mi 23 Dez 2015, 10:03

Jetzt kam gerade schon etwas wegen Drohnen bei NDR2 in den Nachrichten.

Verbote, verbote, verbote fordert unser Verkehrsminister....
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rcesi



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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Mi 23 Dez 2015, 18:37

Hallo,

flosch 1980 Verbote, verbote, verbote fordert unser Verkehrsminister....

Der Hirnlose Kerl bringt doch sonst nichts auf die Reihe deshalb muss er sich jetzt einer Minderheit bedienen.

MfG rcesi
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flosch1980



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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Mi 23 Dez 2015, 19:05

Ja, anstatt mal an die irrsinnige Diesel Steuerfreiheit dran zu gehen lieber uns Modellfliegern das Leben schwer machen.
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Kreissäge



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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Fr 01 Jan 2016, 05:40

Gerade bei Surfen habe ich was gefunden, das jetzt wohl in den USA die Runde macht.

Dort geht man einen Weg, den man hier auch benötigen würde, nämlich die klare Distanzierung der sog. "Drohnen" von der "Modellfliegerei im Allgemeinen".

Per Unterschriftensammlung fordern die Modellflieger dort, ganz klar von den "Drohnenfliegern" getrennt betrachtet zu werden und begründen das auch.

Unsere Verbände sehen ja das alles momentan noch als "Eine große Familie" und wollen scheinbar keine Ausgrenzung.
Meines bescheidenen Erachtens ist aber genau das der Kardinalfehler, der uns Modellfliegern unter Umständen das Hobby kosten wird.

Hier mal ein LINK zu der amerikanischen Aktion für die Interessierten.
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Kai
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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Fr 01 Jan 2016, 18:41

Ich finde, gerade bei den Wildfliegern sollte zuerst darauf geachtet werden, ob sie die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung haben und da mit harten Strafen gegen vorgehen.

Gerade in letzter Zeit, wo die Quadro- Hexa und was weis ich nicht für Copter sogar bei Quelle, Tchibo, KIK etc. verkauft werden häufen sich auch die Zwischenfälle mit den Geräten. Den Begriff Spielzeug verwende ich absichtlich nicht, da auch ein 10€ mini Heli wenn er ausser Kontrolle gerät zu schweren Verletzungen und/ oder Unfällen führen kann.

Leider vergessen das viele --- auch viele sog. "Profis" Sleep ---- kann man ja in so ziemlich allen Foren zu Hauf finden.

Das es strengere Regeln geben wird, werden wir alle nicht verhindern können. Dafür sind zu viele Idioten auf irgendwelchen Wiesen unterwegs.

Die einzige Möglichkeit die wir haben ist den Gesetzgebern klar zu machen, daß es einen riesigen Unterscheid zwischen Vereins- und verantwortungsvollen Wildfliegern und dem Rest gibt, der sich die max. 100€ RTF Geräte holt.

Ich bin der Meinung, der Verkauf von allen (!!!) Modellfluggeräten sollte nur noch an Leute mit nachgewiesener gültiger Modellhaftpflichtversicherung erlaubt sein.

Damit hätte man ein gewisses Klientel schon mal von den Plätzen tongue

Mir persönlich wäre es völlig egal, ob ich an die Internethändler bei einer Bestellung eine Kopie der Versicherungsbestätigung mit anhängen müsste.

Ohne den Nachweis wäre dann auch eine Bestellung gar nicht erst möglich.

Klar werden dann zwar die Händler auf die Barrikaden gehen, aber das wäre das kleinste Übel. Irgendwo muss man halt anfangen.

Gruß

Kai

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BeitragThema: Re: Zu erwartende Einschränkungen beim Modellflug / wen wunderts   Heute um 19:27

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