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 Direkte Stromversorgung der Servos

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heliquereinsteiger

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BeitragThema: Direkte Stromversorgung der Servos   Do 23 Feb 2017, 21:56

Nach längerer Zeit mal wieder ein Hallo in die Runde!
Ich komme mittlerweile mit meinem HK600 ganz gut klar und auch fliegerisch stellt sich eine gewisse Entwicklung ein...
Nun habe ich aber ein technisches Problem und bräuchte mal einen Tip von den Elektonik-Pro's.
Ich habe auf FrSky umgestellt und mir eine X9E gegönnt, und weil ich auch Telemetrie nutzen möchte noch ein Unisens dazu. Regler ist der Platinum pro 100A, Servos von Blue Bird an TS und Heck. Doppelstromversorgung über ein Turnigy UBEC und BEC des Reglers, getrennt durch Schottky's. Hat über die gesamte letzte Saison problemlos gefunzt mit meiner Spektrum Dx6i und AR6210 mit Satelit.
Nun habe ich einen X8R angeschlossen und beim ersten Probelauf gab er seinen Geist auf. Die LED leuchtete nur noch schwach rot und nix ging mehr (neu binden, Servos). Ok, dachte ich, Gewähleistungsfall. Es gab auch anstandslos einen neuen. Vor dessen Einbau noch mal alles gemessen und meinen alten AR6210 gebunden und angeschlossen: alles funktioniert und hällt auch. Dann den FrSky wieder rein, Stützakku angeschlossen, alles geht, Flugakku dran, Motor hochfahren-
Empfänger tot pale pale confused pale
Mein System tötet FrSky's und läst Spektrum am leben, denn der ist momentan wieder drin und alles läuft Suspect
Einen dritten X8R möchte ich nicht riskieren und daher möchte ich meine Stromversorgung umstellen, denn ich habe den Platinum (Stromspitzen) oder meine Diodenschaltung in Verdacht. Ihr Leben hauchten die Empfänger immer mit angeschlossenem Regler aus.
Mein Plan, da die Ausrüstung nun mal da ist:
Servos und Kreisel direkt über das Regler-BEC (zweites Kabel), das ja belastet werden muß und nur die Signalkabel von Servos und Kreisel in den X8R. Am ersten Kabel des Reglers die rote Leitung ziehen und an den Gaskanal. Den Empfänger selbst (kann ja 4 bis 10V) direkt über einen 2S-Lipo, den hatte ich ja als Stützakku sowieso drin. So bekommt der Empfänger ne saubere, glatte Spannung. UBEC und Dioden fliegen raus.
Nun meine Frage (endlich..):
Muß ich auch die Minuskabel der Servos mit dem Empfänger verbinden (Stichwort "gemeinsame Masseschiene") oder kann das so funktionieren? Kann ich jeweils Plus und Minus von Regler-BEC und Servos bündeln, zum Beispiel in einen grünen Multiplexstecker oder muß ich einzeln verkabeln.
Oder soll ich wieder Spektrum fliegen lol! Die FrSky gefällt mir aber besser....
Bin für jeden Tip dankbar, den elektronisch hab ich's nicht so drauf.
Gruß, Thomas
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Kreissäge

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BeitragThema: Re: Direkte Stromversorgung der Servos   Do 23 Feb 2017, 22:53

Hallo Thomas,

also das ist schon ein komisches Problem. Warum der AR6210 da nichts merkt, und der x8r kaputt geht, ist schon makaber.
Könnte aber evtl. zufallsbedingt grenzwertig sein, d.h. irgendwas ist da oberfaul.

Allerdings hätte ich da eher das Turnigy UBEC in verdacht, die taugen nicht sehr viel. Das BEC vom Platinum ist ein vergleichweise sehr gutes, das versorgt den 600er auch ganz locker alleine.

Sollte es allerdings ein Problem haben, dann werden auch die Servos das nicht ewig mitmachen.

Zu deinem Lösungsvorschlag:

Alle Servo-Plusleitungen zusammen an das BEC geht.
Alle Servo-Minusleitungen ebenfalls an das BEC.

Von dort aus muss zwangsläufig eine Minusleitung zum Empfänger. Die sollte auch dick sein, sprich, ruhig mehrere Kabel.
Dazu kannst du einfach ein paar Servokabel hernehmen, die du unten quer auf die Minusschiene der Emfänger-Kontakte legst.

Die Signalleitungen dann oben ( oder unten, je nach Empfänger ) auf die Impulsausgänge des Emfängers.

In einen freien Eingang des Empfängers den 2S LiPo.

Dann klappte das wohl. Die Minusleitung ist sehr wichtig, da die Imulse sonst nicht erkannt werden, weil die Referenz fehlt.
Selbst wenn das vorübergehend gehen sollte, NIEMAL machen, das fällt zu 100% aus ohne diese Masseleitung.

Wenn Du es dir einfacher machen willst, dann steck den Regler einfach ohne rotes Kabel in den Emfänger.
Die Servosd dito, auch ohne das rote Kabel, die kriegt man ja leicht aus den Steckern raus.

Damit sind schon mal Masse und Impuls überall korrekt angeschlossen.

Die Roten Kabel dann alle zusammen machen und NICHT zum Empfänger führen, damit die Spannung nur zu den Servos geht.

Dann einen 2S in den freien Kanal und fertig.

Das spart dir zig Lötstellen und Fehlerquellen.

Und beim nächsten Heli einfach HV Servos nehmen, und den kompletten Kram einfach über einen 2S laufen lassen.
Damit bist du tausendmal mehr auf der sicheren Seite, als mit dem ganzen BEC Kram, der früher oder später eh nur Probleme macht.
Beim einen nach 3 Flügen, beim anderen nach 300, beim nächsten nach 3000.

Meine Helis laufen inzwischen alle nur noch mit einem Akku und gut ist.
Allerdings mache ich mir immer die Arbeit und filtere die Empfängerspannung zusätzlich über einen kleinen Trick, die ist bei mit dann auch geringfügig niedrieger als die Servospannung, aber natürlich immer noch weit im sicheren Bereich.
Nur mal so als Tip.
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heliquereinsteiger

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BeitragThema: Re: Direkte Stromversorgung der Servos   Do 23 Feb 2017, 23:35

Hallo Kreissäge,

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Das mit dem Minus-Anschluß zu wissen war mir sehr wichtig, denn überall wo man liest, daß ein Regler-BEC abgeklemmt wird ist immer nur vom abziehen des roten Kabels die Rede, deshalb war ich mir bei den Servos unsicher. Also wieder was gelernt und einen Schritt weiter. Danke!!
Zu Deiner Vereinfachung mit den gezogenen Pluskabeln der Servos, hab ich das jetzt richtig verstanden:
Die roten Plus-Kabel der Servos kann ich dann mit dem gezogenen Pluskabel des Reglers verbinden? Der Empfänger wird dann nicht in den Versorgungskreis des Reglers einbezogen?
Vom Aufwand her gefällt mir diese Lösung nämlich und das mit den Lötstellen macht sowieso Sinn.
Der Vorschlag mit den HV-Servos wird ganz groß an die Wand des Bastellkellers gepinnt, dann ist wieder alles so wie früher: Da hatte man einen Akku und alles lief gut und es kam nicht aus jeder Ecke Strom in getakteter oder sonstiger Form und in der Mitte macht es dann PUFF lol!
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Kreissäge

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BeitragThema: Re: Direkte Stromversorgung der Servos   Fr 24 Feb 2017, 05:58

Zitat:
Zu Deiner Vereinfachung mit den gezogenen Pluskabeln der Servos, hab ich das jetzt richtig verstanden:
Die roten Plus-Kabel der Servos kann ich dann mit dem gezogenen Pluskabel des Reglers verbinden? Der Empfänger wird dann nicht in den Versorgungskreis des Reglers einbezogen?

Zitat Ende

Ja, richtig verstanden.

Achte darauf, dass das Platinum BEC dann auch auf die richtige Spannung eingestellt ist. So 5 - 6V, mehr solltest du den Servos nicht zumuten.
Und bitte auch nachmessen, ob die stimmen.

Danach sollte der Hub wieder schrauben.
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heliquereinsteiger

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BeitragThema: Re: Direkte Stromversorgung der Servos   Fr 24 Feb 2017, 22:47

Ist auf 6V eingestellt, 6.08V liegen an, habs mehrmals nachgemessen. Und die bleiben stabil auch wenn ich kräftig in den Servos rühre. Das Turnigy-UBEC, das ich hinter dem Stützakku hatte, ist da immer ein wenig eingebrochen. Da sieht man dann halt die Unterschiede...
Als nächstes macht der Regler mal die Bekanntschaft mit dem Oszilloskop eines Vereinskollegen. Mal schauen ob man da irgendwelche Spitzen rausmessen kann. Morgen kommt dann der dritte Rolling Eyes X8R, aber bevor der reingehängt wird checke ich alles nochmal doppelt und dreifach!
Und dann hoffe ich, das ich bald wieder schrauben kann.
Gruß, Thomas
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Kreissäge

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BeitragThema: Re: Direkte Stromversorgung der Servos   Do 02 März 2017, 07:31

Und? Läuft der X8R wie er soll?
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heliquereinsteiger

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BeitragThema: Re: Direkte Stromversorgung der Servos   Do 02 März 2017, 22:25

Habe erst die Verkabelung fertiggestellt und alles mit dem Spektrum-Empfänger getestet. Das läuft schon mal alles sehr gut. Muß noch zu dem Kollegen mit dem Oszilloskop und alles mal durchmessen, ich hoffe das klappt jetzt am Wochenende, und wenn alles paßt schließe ich den FrSky an. Werde über das Ergebnis berichten.
Gruß,
Thomas
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heliquereinsteiger

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BeitragThema: Re: Direkte Stromversorgung der Servos   So 05 März 2017, 00:14

Die Oszilloskop-Aktion hat nichts auffälliges am Regler gezeigt, also hab ich den X8R angeschlossen und....
cheers cheers cheers alles funktioniert tadellos. War wohl doch entweder das UBEC (glaub ich nicht) oder meine Diodenschaltung (glaub ich eher). Telemetrie ist schon eine tolle Sache, also.. ich bin begeistert und freue mich schon.
Problem gelöst, der Heli ist nun auch ein bischen leichter und die Verkabelung übersichtlicher. An dieser Stelle nochmal Danke an Kreissäge für Deine Hilfe und die Tips.
Eine tolle Saison 2017 und allzeit genug Luft unter den Rotoren an alle im Forum.
Gruß,
Thomas
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