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 Erfahrungen zum Vergleich: Tarot 250

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BeitragThema: Erfahrungen zum Vergleich: Tarot 250   Sa 04 Jun 2011, 19:52

Hallo liebe HK Freunde.

Wie ich ja in einem anderen Thread bereits geschrieben habe, habe ich, aus Frust über monatelang erfolglose Versuche mal einen HK250GT zu ergattern, einen Tarot 250 gekauft. Inzwischen konnte ich ein paar Erfahrungen mit dem kleinen Sammeln. Ich dachte mir, dass euch das vielleicht auch interessiert. Ich selbst kann Vergleiche mit dem HK erst in geschätzten sechs Wochen ziehen. Bis dahin könnte meine Bestellung da sein. Aber die, die schon einen haben, können vielleicht was dazu schreiben.

Noch eins: wenn dieser Thread hier nicht erwünscht ist, dann löscht ihn einfach. Ich denke aber schon, dass es für jeden interessant ist, was andere Klone so taugen.

Zunächst mal zur Ausstattung:

Der Tarot kam "fertig" montiert mit Motor, Regler und im Alukoffer (der mit Plexiglasfenster). Motor ist ein Tarot 3900kV, der Regler nennt sich "Hayabusa 30A". Außerdem waren zwei Inbus (ein Winkel, ein Griff), ein Torxgriff und ein Kreuzschraubenzieher dabei. Auf der Webseite des Shops wurden noch CFK Blätter mit aufgeführt, die hab ich aber nie bekommen. Es waren GFK Blätter dabei. Die einfachen, die auch HK vertreibt. Haube war ebenfalls eine von HK. Mit der typischen Farbgebung: Weinrot mit rauchfarbenem Fenster das silber umrandet ist. Plastik.

Verarbeitung:

Auf den ersten Blick war nichts zu sehen, was man in der Preisklasse so nicht erwarten würde. Carbon Seitenplatten und ansonsten viel Alu und recht wenig Plastik. Aufgefallen ist mir da gleich die äußerst miese Qualität der Heckblätter (Batwings aus Plastik). Und weil Plastik einfach nur Plastik ist, lag der Unterschied einfach darin, wie schlecht die gepasst haben. Nichts war entgratet oder auch nur sauber aus der Form genommen. Wie auch immer die hergestellt werden: es war sehr schlecht.

Ansonsten aber nichts auffälliges. Die Schrauben erfreulicherweise alle Torx, nachsichern ist ohnehin Pflicht.

Montage:

Der Heli war nicht montiert, er war zusammengeschustert. Aber das ist eigentlich egal, weil man ja eh jede Schraube nochmal öffnen muss. Sei es zum Sichern oder zum Einstellen. Insowieferne eigentlich nicht der Rede wert. Gesichert war jedenfalls kaum was.

Erfahrungen:

Bereits beim den ersten paar Handgriffen an dem Heli habe ich gleich mehrere Kugelpfannen zerstört. Da das mein erster 250er ist, hatte ich schon Angst, das wäre bei allen so fragil. Ein Problem deshalb, weil man einfach hin und wieder eine Pfanne ab- und wieder anklippsen muss. Zumal eine völlig ohne mein Zutun gesprungen ist. Nun - die defekten habe ich dann durch Alignpfannen ersetzt. Dabei durfte ich Gott sei Dank feststellen, dass diese deutlich robuster sind.

Das Hauptrad läuft nicht mittig auf dem Heckabtriebsrad. Ich weiß nicht wie das bei HK oder Align ist, aber bei meinem Tarot ist das so und läßt sich auch nicht weiter beeinflussen. Eine Möglichkeit wäre gewesen, ein paar Scheiben zwischen Lager und Hauptrad zu legen, diese hatten mir dann aber den Freilauf blockert und ich beließ es dabei. Die eine Scheibe, die sowieso da rein gehört, hat übrigens gefehlt.

Nachdem dann inzwischen alles soweit montiert und eingestellt war, durfte ich eine weitere unschöne Erfahrung machen. Nach 5 Minuten Flug hatte ich meinen ersten Akku mit dem Ding gebläht. es hat sich herausgestellt, dass der Motor pro Minute ca. 190mAh aus dem Akku saugt. Beim Schweben und Rundflug mit ein paar wenigen Pitchstößen um das Heck zu testen. Nicht schön. Zumal man in das kleine Ding nicht wirklich einen größeren Akku rein bekommt.

Um wenigstens alles vernünftig einstellen zu können, habe ich dann einfach Gas gegen Pitch getauscht. So zieht er jetzt etwa 600mAh auf 5 Minuten. Aber dafür liegt die Drehzahl bei gerade mal 3600rpm. Das gefällt mir so alles noch gar nicht. Mal sehen was ich da noch machen kann.

Nachdem ich ein Spielkind bin und gerne neue Sachen ausprobiere, musste der Kleine dann auch als Tester für diverse Gyro-Servo-Kombis herhalten. Getestet habe ich dabei: KDS800, GY401, HK401B, G110 und GA-250 mit MKS DS480, Corona DS919-MG und das FLS-80D. Den ESky 0704B wollte ich noch testen, hab ihn aber einfach nicht dran bekommen. Zu wenig Platz.

So ziemlich alle Kombis haben an sich funktioniert, aber mit jeden Test kam es mir so vor, als würde das Heck schlechter. Die Schuldigen war schnell ermittelt: die hinteren Blatthalter ließen sich achsial etwa 3mm auseinander ziehen. Eine Seite hat dabei noch gehakt. Ergo: Align Blatthalter dran. Andere ETeile bekommt man ja sowieso nicht. Bei der Gelgenheit hab ich gleich gerade Carbon Heckblätter dran gemacht.

An meinem Heck arbeitet jetzt eine $15,90 (USD) Kombi. Und sie arbeitet hevorragend! Und das bei dem kleinen Ding.

Ich bin schon sehr gespannt auf meine beiden HK250GT. Dann wird sich zeigen wer die besseren Klone baut. WENN es überhaupt Unterschiede gibt.

Unterm Strich: für den Preis (€ 99,-) darf man keine High-End Qualität erwarten, ein wenig mehr Sorgfalt hätte ich mir aber an der ein oder anderen Stelle trotzdem erhofft. Vor Allem am Heck (Blätter und Blatthalter). Denn fliegen sollte man auch mit einer Billigmechanik können finde ich.

Es würde mich freuen, wenn sich jemand findet, der diese Erfahrungen mit dem HK250GT vergleichen könnte und das hier schreibt. Ich werde dann weiter berichten wenn noch was kaputt geht oder sich im Nachhinein als minderwertig herausstellen sollte.


Gruß Heinz
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Erfahrungen zum Vergleich: Tarot 250   So 05 Jun 2011, 05:51

Hallo Heinz,

erst einmal Danke schön für den Bericht, der wird hier sicherlich stehen bleiben!!!
Finde diesen Thread schön, so kann man die Clone jetzt hier vergleichen und Differenzen feststellen, also schön weiterschreiben, wenn Dir wieder was auffällt!


Die Sache mit den Kugelpfannen kenne ich von meinem Kumpel, der einen T-Rex 250 hat. Wenn Du da nicht aufpasst, ist die Kugelpfanne schnell hinüber und deshalb hat er sich gleich tütchenweise das Zeug zugelegt.
Flugzeit 5 Minuten auch beim T-Rex mit den Mini-Lipo`s, der kleine Kerl saugt schon Strom, kein Wunder bei den Kopfdrehzahlen.
Auf dem Heck des T-Rex arbeiten ein GP780 mit dem DS-420 Heckservo von Align, auch hier ist es ein diffisiles Einstellspiel, damit das Heck ruhig ist.
Bei zu wenig Drehzahl keine Chance, zuviel Drehzahl saugt den Akku schnell leer. Achja, ein Carbon Heckrohr gut "erden", da reagiert der kleine Sch...er empfindlich auf statische Aufladungen.

Mein kleiner Report als "Dritter" bzw. als "Zaunkönig", da ich das ja live vom T-Rex mitkrieg, aber selber noch keinen Mini-Rex-Hunter hab..........wird schon noch.

Gruß
Peter

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BeitragThema: Re: Erfahrungen zum Vergleich: Tarot 250   Mi 15 Jun 2011, 09:56

Hallo Heinz,

also mit dem Hauptzahnrad und den Kugelpfannen hatte ich bei meinem HK-250 keinen Aerger. Wirklich Mist war die Heckrotorwelle, auf dem sich das Antriebsrad auf dem der Riemen laeuft, anfing auf der Welle zu drehen. Ausserdem scheint mir das Rotorzentralstueck nicht ganz mittig gebohrt zu sein. Schau ich von oben auf den Rotor, sehe ich wie der Knopf oben drauf eiert. Ausserdem habe ich Vibrationen die ich einfach nicht loswerde. Also denke ich, das das Zentralstueck wirklich murks ist - nicht nur die Bohrung fuer diese Rotorbremse leicht deplaziert - wie ich urpsruenglich annahm. Neuer ist bestellt, Test wirds zeigen.

Beim zweiten HK-250, von der letzten Charge, war der untere Lagerbock vom Heckrotorgetriebe verbogen. Wurde hier auch schon erwaehnt (Serienfehler). Den konnte ich nach Ausbau mit einem kleinem Hammer und zwei kurzen Schlaegen reparieren. Das Bauteil schien geradezu daruf zu warten, in seine urspruengliche Form zurueck zu duerfen. Das ging mit erstaunlicher Leichtigkeit. Das Lager im oberen Lagerbock fuehlt sich etwas "rauh" an, falls es sich im Betrieb nicht gibt, werden ich das gegen ein (bereits bestelltes) Ersatzteil tauschen. Die Heckrotorwelle war hier ok, genauso wie die als E-Teil bestellten. Hier auch noch weniger Spiel im Kopf und in der Heckschiebehuelse. Zufall oder man versucht das Produkt tatsaechlich zu verbessern.

Gruss
Holger
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BeitragThema: Re: Erfahrungen zum Vergleich: Tarot 250   So 26 Jun 2011, 10:23

Kleines Update:

Das Heck will inzwischen gar nicht mehr. Es reicht gerade mal zum langsamen Rundflug. Obwohl es spielfrei ist. Irgendwo weiter vorne entstehen noch hochfrequente Schwingungen, deren Ursache ich nicht finde. Mit höherer Drehzahl wurde es zwar besser, aber nicht gut genug.

Ich warte auf meine 250er HKs um dann mal ein paar Teile zu tauschen.

Gruß Heinz
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Gast
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BeitragThema: Re: Erfahrungen zum Vergleich: Tarot 250   Sa 30 Jul 2011, 23:57

Kleines Update von meiner Seite.

Leider gelingt es mir weiterhin nicht, die Ursache der Vibrationen zu finden. Nicht so, dass es nicht noch 1000 Möglichkeiten gäbe, die ich noch durchgehen könnte, aber nachdem die ersten Versuche alle fehlschlugen, werde ich es nun anders angehen. Bevor ich jetzt nämlich mühsamst beim Tarot beginne die Lagerböcke etc. raus zu pfriemeln (ich habe nämlich auch hier den Heckabtrieb als nächstes im Verdacht), werde ich lieber erstmal schön gemütlich alles in eine meiner HK Mechaniken umbauen.

Nach relativ wenigen Montagearbeiten an selbigem, hält nämlich inzwischen schon das Heckrohr nicht mehr richtig. Und bevor ich mir meine letzten vier Torxschraubenzieher auch noch liefere, benutze ich sie lieber zum Zusammenbauen des HK.

Überdies erleichtert es die Fehlersuche nicht gerade, wenn nach jedesmal nach zwei oder drei kurzen Probeschwebungen der Akku wieder am Ende ist. Zwar hab ich genug, aber es nervt einfach, weil die Vibrationen ja auch bei hohen Drehzahlen stärker zum Vorschein treten - diese kann ich aber nicht länger als etwa 2 1/2 Minuten halten bevor der Akku dann zu lasch wird. Und ich rede von 30C+ SLS Akkus.

Nun denne. Ich werde weiter berichten. Wenns auch bis zum nächsten post wieder etwas dauern wird. Weil derzeit sind mir die Geräte die fliegen in der Wartung ein wenig wichtiger. Ist ja schließlich Sommer Very Happy!

Sollte ich es bis zum Herbst nicht geschafft haben einen 100%igen 250er am Start zu haben, gibt es dann hier im Forum rechtzeitig zur Hallensaison alle vier von mir günstig zu erstehen. Weil im Herbst bau ich dann an den großen weiter.
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BeitragThema: Re: Erfahrungen zum Vergleich: Tarot 250   Heute um 15:05

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