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 TURNIGY 8-15A UBEC

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AutorNachricht
schnebby



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BeitragThema: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 18 Jun 2011, 19:13

ich habe für meinen hk 600gt genau dieses UBEC geordert

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nun stellt sich mir die frage warum da 2 ausgänge (stecker) sind?
auf dem bild rechts unten von hobbyking sieht man das sehr gut was ich meine.
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kann mir da jemand schützenhilfe geben?
ich stehe da echt auch auf der leitung.

lg schnebby
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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 18 Jun 2011, 22:28

Das ist ganz einfach wegen der Strombelastbarkeit der Kabel und Servostecker. Doppelt ist bei so einem Power-BEC sicherer und sorgt bei entsprechender Belastung dafür, daß die Stecker am Empfänger nicht wegbrutzeln.
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ChristophB



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    So 19 Jun 2011, 10:24

Sinnigerweise steckt man die verteilt im Empfänger ein. Also nicht beide zusammen in Kanal 8 und 9. Dann muß trotzdem der ganze Strom durch die Leiterbahn zwischen 7 und 8. Am Besten vorne irgendwo bei 2 und 3, evtl. mit V-Kabel. Oder, falls vorhanden, einen in den Empfänger und einen ins Stabi.

Gruß Christoph
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schnebby



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    So 19 Jun 2011, 10:32

aber an meinem empfänger hab ich keinen platz mehr um beide zu verwenden!
ist das zwingend notwendig?

lg schnebby
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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    So 19 Jun 2011, 10:45

Solange du sicher sein kannst, daß die Ströme unter 2 A Dauer und 4 A Peakbelastung bleiben - nein. Hast du aber 3 starke Digiservos auf der Taumelscheibe und fliegst paddellos, solltest du schon beide anschließen. Notfalls bei einem Servo an + und - mit anlöten, dabei den sehr guten Hinweis von ChristophB beachten! Von V-kabeln rate ich bei solch großen Brummern grundsätzlich ab, das kann man bei kleinen 50 cm Quirlen wie Piccolo und Honey Bee machen. In unseren CP-Helis sollte man auf Nummer sicher gehen, und jede Steckverbindung zusätzlich ist ein Unsicherheitsfaktor.
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schnebby



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    So 19 Jun 2011, 10:59

das ubec soll in den 600gt
und diese servo hab ich an der ts
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lg schnebby
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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    So 19 Jun 2011, 11:16

Die sind schon recht brutal, da können Peaks von über 4 A zusammen kommen. Dann lieber auf Nummer sicher gehen und die Stromversorgung doppelt anschließen.

Du kannst das eine Kabel von BEC direkt in einen freien Platz am Empfänger stecken und das andere Kabel auf der anderen Seite der Anschlüsse mit einem Servokabel zusammenlöten. Oder einen Empfänger mit mehr Kanälen und somit mehr freien Steckplätzen verwenden. Wäre sicherlich die beste Methode, wenn auch nicht die günstigste. Beim 600er Heli an der Elektronik sparen, da würde ich mich am Sender nicht wohl fühlen.

Berichte doch bitte mal über die Servos.
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schnebby



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    So 19 Jun 2011, 11:48

das mit dem löten hört sich nicht schlecht an, dass werde ich versuchen bzw machen.
allerdings gibt es solche stecker, klemmen die man nur an das kabel klemmt und somit auch mit den litzen verbindet.
ich nenn die mal stromanzapfstecker Laughing
aber woher ich die bekomm weis ich nicht.
verwendet die zufällig jemand und weis wo man die bekommt?

einen empfänger werde ich mir nicht kaufen da ich für meine ff6 keinen günstigen 8kanal finde!

lg schnebby

edit:
über die servos werde ich noch berichten aber zur zeit bin ich noch immer im aufbau und die dinger haben sich noch kein stück eigenständig bewegt.

lg
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steidlmick



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    So 19 Jun 2011, 11:53

schnebby schrieb:
...allerdings gibt es soche stecker, klemmen die man nur an das kabel klemmt und somit auch mit den litzen verbindet. ich nenn die mal stromanzapfstecker Laughing
Davon würde ich abraten. Eine sichere und dauerhaft zuverlässige Verbindung ist damit eher nicht zu erreichen.
Mit Löten bist du wirklich wesentlich besser beraten!
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schnebby



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    So 19 Jun 2011, 12:01

danke für den tipp.
ich hab mir gerade das gleiche gedacht und diese idee sofort wieder verworfen.

lg schnebby
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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Fr 09 Nov 2012, 22:00

GEh doch einfach hin, und mach an Kanal 3 und 7 ein Y-Kabel. In eine Buchse das Servo, in die andere ein Kael om BEC. Fertig ist die Laube.

Ich hab das gleiche BEC im Heli gehabt zum Probieren beim Aufbau, weil mein eigentliches BEC noch nicht da war.. Als der Heli fertig war hab ich es vor dem Erstflug natürlich rausgeschmissen.

Ein 8A Dauerpower Linearbec übernimmt von da an den Job.
http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__6313__Turnigy_MEGABEC_8_.html

Sbecs benutzte ich nur im Schiff oder im Auto, aber niemals in etwas, was fliegt und damit gefährlich ist.


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schweiger



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Fr 09 Nov 2012, 22:59

skyfox60 schrieb:


Sbecs benutzte ich nur im Schiff oder im Auto, aber niemals in etwas, was fliegt und damit gefährlich ist.


Was ist denn deine Begründung dafür?

Schöne Grüße
Mario
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sharkey



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Fr 09 Nov 2012, 23:18

Angst vor Störungen/Rauschen?

Gerd Giese hat das Teil mal getestet und excellentes Verhalten bescheinigt:
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Auch die Einleitung am Anfang der Seite ist lesenswert.

Davon abgesehen, ist der Thread ja mal sowas von alt...

Gruß,
Mat
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Peter B.
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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 07:24

skyfox60 schrieb:


Sbecs benutzte ich nur im Schiff oder im Auto, aber niemals in etwas, was fliegt und damit gefährlich ist.


Hallo Skyfox,

diese Aussage würde mich auch sehr interessieren.

SBEC = Switching Battery Elimination Circuit = getaktetes BEC auch µBEC
BEC = Battery Elimination Circuit = lineares BEC

Nachdem ich mich die letzten Jahre durch die Umstellung vom Nitromodellen zu den E-Modellen und insbesondere Helis in die Materie hab einarbeiten müssen, da ich speziell nicht mit Elektrotechnik zu tun hab, war ich auf Leute angewiesen, die sich damit auskennen.
U. a. vorrangig Bekannte und Freunde aus meiner näheren Umgebung, sowie auf Fachliteratur (ob jetzt I-Net oder Bücher ist ja egal).
Von daher verwundert mich deine Aussage sehr, da sie eigentlich dem mir Vermittelten widerspricht, zumindest so wie dein Satz dasteht.
Aber vielleicht kannst Du ja Licht ins Dunkel bringen, da ich mich bis dato auf die einschlägigen Aussagen und Quellen verlassen habe.
Demzufolge wären nach obiger Aussage, solche Regler wie der Kontronik Jazz mit getaktetem internen BEC oder Align, Turnigy externe BEC`s genau die falschen Komponenten.
3 meiner Helis, die mit einem separaten BEC versorgt werden, verwenden durchweg getaktete BEC`s ohne Probleme. Suspect

Eine Informationsquelle von Mehreren:
Heli-Wiki "BEC"

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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 07:27

Also ohne das ich mich jetzt in die Tiefen der Schaltungen verirre oder der Beitrag durch zu viel Fachchinesisch für die meisten unlesbar wird, vielleicht zur Erklärung
folgendes:

Ich bin Elektroniker und habe selbst an der Entwicklung vieler derartiger Schaltungen gearbeitet. Das ist der Hauptgrund, warum ich sie nicht einsetze. Ich weiß, wie sie funktionieren.

Manchmal bekommen Bauteile nach einer gewissen Zeit geringe Toleranzen, einige Werte verändern sich leicht.

Bei Linearen Schaltungen verändern sich die Ausgangswerte dann ebenfalls leicht.

Bei diesen SBEC-Schaltungen ( Im Fachchinesisch auch "Schaltnetzteil" genannt, sieht das etwas anders aus. Ändern sich dort bestimmte Werte leicht, dann neigen diese Schaltungen zum sofortigen "Durchknallen".

Bei den meisten Teilen ist halt die Frage, gehen sie, halten sie oder fällt irgendwann eins davon aus. Bei SBEC ist die Frage nicht hält es oder nicht, sondern, wann knallt es, früher oder später?

Es ist also im Umkehrschluß nicht die Frage, ob du wegen eines SBEC´s vom Himmel fällst, sondern nur wann es passiert. Latent fliegt diese Gefahr immer mit.

Wenn ich ein LBEC wie Mega 8 betreibe, dann ist das schlimmmste was passieren kann die Unterbrechung, dagegen hilft eh nur Redundanz, soweit diese möglich ist. Kommt es zu einem Kurzschluß zwischen Ein- und Ausgang, habe ich halt Akkuspannung am System anliegen. Mit 2S oder 2S LIFE( noch günstiger in dem Fall ) kann man die Empfangsanlage so aufbauen, das sie einen solchen Schluß sogar schadlos übersteht. Irgendwie auch eine Form von Redundanz.

Deswegen werden meine externen Versorgungen auch alle nur mit 2S betrieben.

Aber ein HV SBEC an 6S? Wenn das ne Macke bekommt, dann raucht schlagartig das gesamte System ab. Empfänger hin, Servos hin, das machen die nicht mit. Passieren kann das jedoch im Falle des SBEC`s nicht nur durch Kurzschluß, sondern bereits durch geringste Änderung eines elektrischen Wertes in der Schaltung. Ich hab schon Schaltnetzteile abrauchen sehen, weil ein Kondensator einige % unter Sollwert lag. Da werden z.Teil ganz exotische BAuteile verbaut, die deutlich unter 1% Toleranz haben. Und diese engen Toleranzen sind dort auch notwendig. Inzwischen sind die meisten Schaltungen wenigstens in so fern eigensicher, das sie Lastlos laufen können. Die ersten Schaltnetzteile damals gingen schon allein dann hoch, wenn man sie ohne angeschlossenen Verbraucher nur eingeschaltet hat. Klick, Bumm, im Eimer.

Letztlich auch hier wie an vielen Stellen eine Frage des Vertrauens und der Philosophie. Mein Wahlspruch ist: Ich weiß, wie diese Schaltungen arbeiten, deswegen kommen die mir nicht in ein Flugzeug oder in einen Hubi.

Ich hatte einen kleinen Depron Jet, 50cm Spannw. und sehr leicht. Da hatte ich für die externe Versorgung kein Gewichtskontingent mehr frei. Empänger, Regler und 2 9 Gramm Servos( analoge ), also Strommfressermäßig eher nichts dolles. Da wurde die Empfangsanlage über das Regler BEC versorgt.
Ein SBEC mit 3/5A, sollte reichen.

Akku war ein 3S 1600mAh. Flugzeit so 3:30 Minuten. Der Jet hat 10 Flüge überstanden, bis nichts mehr ging und er runterfiel. Beim Nachmesen unten
lagen am Empfänger 11,3 Volt an. Und jetzt darfst raten, woher die gekommen sind?
Empfänger kann bis 10 Volt, der hat das interessanterweise sogar überlebt.
Aber beide Servos sind schlagartig ins Jenseits.

Ich weiß, viele fliegen ihren Hubi mit 5A SBEC und haben keinerlei Probleme.
Diese Gruppe wird sich nun fragen, warum so ein Zinober.

Aber wie gesagt, normalerweise gehen die Dinger ja auch. Die Frage ist halt nur, wie lange noch.

Das mit den Störspannungen ist so eine Sache. Viele dieser Schaltuingen sind möglichst störarm konstruiert, viele sind darüber hinnaus auch noch abgeschirmt, wie das eingangs genannte 8/15 von Turnigy. Ein ansonsten übrigens feines Teile mit guter optischer Akkuzustandsanzeige. Ich benutze das immer zum Testen, weil es hohen Strom geben kann, und mir sagt, wannder Akku zur Tankstelle muß.
Meist verlegt man den ganzen Kram gerade beim Hubi ja so, das alles möglichst weit von einander entfert liegt( Regler und Empfänger z.B: ).

Kein Hersteller wagt eine Aussage darüber, wie weit das denn sein soll.
Und wenn so eine Schaltung eine "geringe" Restwelligkeit an der Ausgangsspannung hat, dann ist das schön, aber kein alleinkriterium für allfällige Störstrahlung. LBEC´s haben gar keine Restwelligkeit und auch keine Störstrahlung, die kannst du dirkt auf dem Empfänger platzieren, ohne das was "anbrennt".

Im Summe führt all dies dazu, das ich eben nur Lineare 2S auf 5 oder 6 Volt Regler einsetze, damit hatte ich / teuteuteu / noch nie ein Problem.

Das sicherste zur Zeit scheint mir allenfalls eine HV-Empfangsanlage die direkt mit 2S LIFE betrieben wird. Da sollte dann alles im Lot sein.

Der Empfänger, der meinen Gau im Depronjet überstanden hat, war übrigens ein 18€ FR-Sky TFR6( Fasst compat. ) der serienmäßig bis 10 Volt betrieben werden darf. Mein Futaba Empfänger hätte das nicht überstanden und wäre mit abgeraucht.


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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 07:35

@ Heliplayer

Hallo,

nein der Kontronik ist sicher ein sehr guter Regler, einer der besten wohl, wie man allerorten hört. Kostet ja auch entsprechend viel.

Und solange man brav das rote Kabel abklemmt, und den Empfänger aus einem separaten Akku betreibt ist das auch alles ok.

Das mit den Toeleranzen ist halt so eine Sache.
Beispiel Linear BEC Typische Schaltuing eines 7805 zum Beispiel. Da hat der eine 5V,
der andere 5,1, oder 5,08 oder 5,12. Alles Toleranzen. Alles im Lot.

Manchmal hat so ein Regler, der 5,12V hatte, nach nem Jahr 5,13 oder 5,09V. Da hat sich was verändert.

Wäre das an der richtigen Stelle im SBEC passiert, wäre es stumpf und plötzlich in Rauch aufgegangen. Da liegt das Problem.

Wie gesagt, ich hab lang genug in der Schaltungsentwicklung gearbeitet. Und ganau deshalb traue ich einem getankteten Netzteil nicht weiter, als ich ein Schwein schmeißen kann.
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Peter B.
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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 08:20

Erstmal vielen Dank für die ausführliche und sachliche Erklärung / Erläuterung.

Ich muss dass mal, ehrlich gesagt, erst "sacken" lassen, da es von der bis dato gewonnen Erkenntnis und praktischer Erfahrung (wohl dann eher Erlebnis) stark abweicht.
Hat es mir doch dazu noch in einen Turnigy Super Brain 40A das interne lineare BEC abgefackelt.
Jedenfalls hat es mir bis heute Niemand in dieser Version so ausführlich erklärt.
Danke!

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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 08:48

Jau,

der super Brain hat ein BEC 5V/2A, und lass mich raten, Du hattest einen 3S Akku dran.

Alles klar, das ist dem Tode geweiht. Die Chinesen meinen mit 2A dann auch gleich max 2A.

Rechnen wir mal nach.

8,4 - 5V = 3,4 V * 2A = 6,8 Watt.

Was macht der gewiefte Chinese? Der nimmt 5Watt und etwas Kühlblech, und voila, 2 Ampére.

Bei 3 S ist das allerdings etwas anders.

Da rechnen sich aus:

12,4V - 5V = 7,4V * 2A = 14,8 Watt

Merkst du was? Die in Wärme umgewandelte Leistung ist jetzt mehr als doppelt so hoch!!! Trotz nur 50% mehr Spannung.

Rechnen wir das mal Rückwärts:

6,8 Watt / 7,4 Volt = 0,9189A

Das etwa kann er dann wohl bei 3S noch verpacken, mehr nicht.

Leider gibt kein Hersteller die Max. Verlustleistung in Watt an. Das wäre nämlich eigentlich richtig, dann könnte man je naxh Akku einfach ausrechnen, wieviel Strom ich ihm abverlangen kann.

Mir schwant, das "seriöse" und gute Hersteller den Strom bei der max. Zellenzahl angeben und konstruktiv berücksichtigen. Ist aber nur ein Verdacht. Vielleicht kommen manche Regler so an bessere Bewertungen, weil die BEC´s dort halt durchhalten. Aber max irgendwas kann ich natürlich auch unter günstigsten Bedingungen angeben. Das wirbt besser. Oder glaubst Du, wenn dort stünde, er hätte ein 0,9A BEC, das irgendjemand das Ding kaufen würde, geschweige denn, da ein Sack voll Servos dranhängen würde:-))

So mit 2A macht das doc gleich einen viel besseren Eindruck.

Was die Chinesen noch nicht gemerkt haben, ist die Tatsache, das die daraus folgende Rufschädigung sie dauerhaft davon abhalten wird, die Weltmacht zu erringen. Von ihrer zahlenmäßigen Power her könnten sie das, aber es fehlt dazu die richtige Einstellung zu vielen Dingen.

Und nu wird mir das aber zu politisch. Is´n Thema "für beim Bier"
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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 08:59

Noch was zur einstellung der Chinesen:

Schau dir mal den 45A Turnigy super Brain genau an.

Der ist gelabelt mit 4A SBEC und in den Spec´s steht 5V/3,5A Linear.

Hier sprechen wir von 2 verschiedenen Leistungen mit 2 verschiedenen Technologien. Das interessiert dort in China keine Sau.

Man muß alles nachschauen, kontollieren, und sehr bedacht kaufen.

Eigentlich kann man dort nur Dinge kaufen, von denen man selbst ein Stück weit Ahnung hat.

Ich hab mir angewöhnt, bei allen Reglern erst mal den Akku anzustecken, und die BEC Spannung zu messen, BEVOR ich den Stecker in den Empfänger stecke.

Dies, nachdem ein HK-Regler billigster Sorte mal gleich die Akkuspannung voll durchgereicht hat. Allerdings produzierte der natürlich auffallend wenig Verlustleistung:-)). Dafür einen defekten Empfänger und 2 defekte Digitalservos.

Ich bin da "geheilt"

So, muss jetzt zum Flugplatz, hab heut 3 Schüler, mit denen ich Übungen fliegen muss.

Bis später-
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sharkey



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 09:47

skyfox60 schrieb:
Also ohne das ich mich jetzt in die Tiefen der Schaltungen verirre oder der Beitrag durch zu viel Fachchinesisch für die meisten unlesbar wird, vielleicht zur Erklärung
folgendes...

Danke für die sehr ausführliche und gute Erläuterung!
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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 11:15

Mir ist die Erklärung vom skyfox60 auch ein Danke wert gewesen. Schön und verständlich erklärt. Das Risiko sich die komplette Anlage zu zerschießen wenn ein SBEC stirbt sehe ich auch. Die Schaltungen sind in den Jahren allerdings immer besser geworden, da man immer mehr Erfahrung damit gesammelt hat. Man bekommt ja kaum noch Geräte in denen keine Elektronischen Travos verbaut sind, ob im Haushalt, Auto, Modellbau ...

Das Risiko ist höher wenn man sich den separaten Empfänger Akku spart, keine Frage. Ganz so kritisch stehe ich den SBEC`s aber nicht gegenüber.

Schöne Grüße
Mario
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Monello



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 12:09

skyfox60 schrieb:
...

Das sicherste zur Zeit scheint mir allenfalls eine HV-Empfangsanlage die direkt mit 2S LIFE betrieben wird. Da sollte dann alles im Lot sein.


..oder die "guten, alten" NiMh (ausreichend dimensioniert).


Vielen Dank für Deine Ausführungen! Sehr interessant und kompetent! ... hat auch von mir ein "Plus" in der Bewertung verdient.

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Ich überdenke nun meine Spannungsversorgungen welche ich ALLE (bis auf beim HK 250er) mit externen BECs herstelle. Flächenflieger und Helis.

Einerseits verwende ich die Turnigy UBEC 15A, andererseits auch Dualsky VR-8L (Linear).
(in Flächenfliegern habe ich auch Doppelstromversorgungen wie Emcotec DPSI RV, Deutsch-Weichen etc welche ich aber eher ohne Sorgen betreibe)

Dennoch gefällt mir nun wieder die alte Variante mit direkter Versorgung und ev. einer LED-Spannungsanzeige. Ist günstiger und weniger anfällig. Enweder 2S Lipo oder -wenn es die Spannung nicht zulässt- 5 Zellen NimH. So viel schwerer ist das (für mich) auch nicht.

Beste Grüße, Marcus
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Monello



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 13:32

skyfox60 schrieb:
...
Ein 8A Dauerpower Linearbec übernimmt von da an den Job.
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Da die Turnigy MeagaBEC 8 beim König gerade "aus" sind, ... ich nehme an, das Assan mit seinen ASSAN BIG BOSS I 8A Linear Mode Ultimate BEC 2S Input ein baugleiches Produkt herstellt (zu beziehen über ein rel. bekanntes Auktionshaus Wink ) ? richtig?

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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 16:55

Yepp, das ist wohl nach dem Motto der nächste Herr, die selbe Dame einfach nur ein anderes Label mit dem gleichen Inhalt.

Ist ja eh fast alles OEM heutzutage. Weiß der Geier, in welcher Garage das Ding hergestellt wird. Turnigy ist auch nur ein "Markenname", unter dem verschiedene Produkte verschiedener Hersteller vertrieben werden. Da steckt nicht ein Hersteller hinter, der das Zeug alles produziert. Das merkt man auch an den durchaus unterschiedlichen Qualitäten. Es gibt unter diesem Namen Dinge, die es nicht verdienen, erwähnt zu werden und solche, die 1A sind.
Hängt davon ab, wer das produziert.

Also das BEC hat sich bei mir jedenfalls bisher bewährt.

Lediglich den Jumper, mit dem man die Spannung auf 5 oder 6 Volt einstellen kann, den benutze ich natürlich nicht. Da werden die zwei Pinne einfach leicht zusammengedrückt und ein ordentlicher Lötpunkt drauf. Das neigt weder zum
Abfallen, noch zum "Wackelkontakt".

Die Kombi kommt übrigens auch wieder in meinen HK-600 rein, der sich gerade im Aufbau befindet. Mega-8 und ein 2650/2S Lipo.

Montag kann ich die TS-Lehre und den 150A K-Force Regler mit Progbox abholen. Da bin ich schon richtig gespannt.

Der Motor ist auch in D angekommen, erfahrungsgemäß jetzt noch 7 Tage bis er hier ist. Dann hab ich fast alles zusammen. Nur mein Gestängesatz von Align ist noch nicht da, weil Robbe im Rückstand ist. Hät ich den doch blos im Netz gekauft und nicht beim Händler bestellt.

Hey, und... Danke für die positive Bewertung.
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sharkey



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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Sa 10 Nov 2012, 18:32

Apropos bedanken - ich finde diese Funktion nirgends, könnte mir jemand auf die Sprünge helfen?

Gruß,
Mat
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BeitragThema: Re: TURNIGY 8-15A UBEC    Heute um 17:00

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