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 Die Auswahl der richtigen Ritzelgröße

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Peter B.
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BeitragThema: Die Auswahl der richtigen Ritzelgröße   Do 23 Jun 2011, 19:31

Hallo liebe User, hallo an die Einsteiger,

es kommt immer wieder auch die Frage, welche Ritzelgröße brauche ich für meinen Heli. Klar da kann man unzählige Threads eröffnen, füttern und immer wieder fragen, man bekommt dann auch eine Empfehlung und die nimmt man auch meist.
Die Frage ist allerdings, ist das auch die Übersetzung, die ich möchte bzw. die ich mir vorgestellt habe und passend zu meinem Heli und Flugstil.
Wenn man dann auch noch grob die Zusammenhänge kennt, dann wird das Setup verändern, verbessern bzw. ausprobieren einfacher und verständlicher. Deshalb hab ich mir gedacht, ich erkläre es hier mal so einfach wie möglich, um die richtige Auswahl der benötigten Größe des Motorritzel zu treffen.

Beispiel-Heli ist ein HK 450 GT, Motor Turnigy 3550KV und 3s Lipo mit 11,1V.

Wie gehen wir vor, zunächst wir haben den Lipo mit 3s, also 3 x 3,7V = 11,1V, der Motor hat eine angegebene spezifische Drehzahl von 3550 U/min/V.
11,1 x 3550 = 39.405 davon ziehen wir 15% Last ab (Pufferbereich Regler dazu später) >> als 39.405 x 0,85 = 33.494,25 also gerundet 33.494 U/min.
So nun wollen wir eine Drehzahl am Rotorkopf von 2600 Umdrehungen, mit der wir zukünftig fliegen wollen > also 33494 : 2600 = 12,88 entspricht eine Getriebeuntersetzung von 12,88:1)
Das Hauptzahnrad des HK 450 GT hat 150 Zähne, also 150 : 12,88 = 11,64 >>> somit sind wir im Bereich 11 oder 12 Zähne.
Verwenden wir nun ein 11er Ritzel bei 85% Regleröffnung, erhalten wir eine Kopfdrehzahl von den ca. 2600 Umdrehungen entsprechend unseren Vorstellungen. Soweit die Theorie.

In der Praxis ist dies lediglich eine rechnerische Auslegung und Annäherung, da die Leistungsentfaltung der Motoren meist höher ausfällt. Daher ist das Messen ganz wichtig. Müssen wir nun am Regler aufgrund hoher Motorleistung von 85% auf 80% oder sogar 75% zurück, um die Kopfdrehzahl zu erreichen, liegen wir immer noch im grünen Bereich des Reglers, da der Regelbereich ca. zwischen 70% und 85% beim Governmodus liegt, nach oben ist der Puffer wo es meist nicht mehr so funktioniert und unter 60% liegen wir zu weit im Teillastbereich, was zu erhöhten Temperaturen des Reglers führt.

Ich hoffe es hilft Euch für die zukünftige Ritzelauswahl und zu einer besseren Verständigung von Getriebe, Regler, Gaskurven usw.....
Experimentiert fleißig.

LG
Eurer MOD Peter

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Zuletzt von Heli-Player am Fr 24 Jun 2011, 06:26 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Auswahl der richtigen Ritzelgröße   Do 23 Jun 2011, 20:34

Gute Idee, Peter, da kann ich noch ein wenig ergänzen:

Lieber mit zu kleinem Ritzel anfangen als mit zu großem, im schlimmsten Fall taumelt der Heli nur etwas über Nick, das sogenannte "wobbeln", und eventuell auch etwas über Roll. Bei zu großem Ritzel hat man schnell die Drehzahlgrenze irgendeines Bauteils überschritten und der Heli zerlegt sich mit einem heftigen Knall. Wobei es auch zu ernsten Verletzungen kommen kann.

Gute Regler wie robbe Roxxy, YGE und Kontronik Jazz und Jive arbeiten auch mit 40 oder 50 % Gas senderseitig noch zuverlässig, während ein Chinaregler dort keinen Governor mehr kennt, sondern zum Heizgerät wird. So weit runter muß man oft, um die mit diversen Drehzahlrechnern für 75 % Gas errechnete Drehzahl nicht zu überschreiten. Verlaßt euch niemals auf die Drehzahlrechner, sondern auf den Drehzahlmesser. Hobbyking hat mit dem Turnigy Tachometer einen sehr gut zu gebrauchenden Drehzahlmesser im Angebot, der zudem noch sehr günstig ist.

Wir haben hier im Forum schon oft festgestellt, daß die theoretisch mittels Drehzahlrechner ermittelte Ritzelgröße eine weitaus höhere Drehzahl auf den Rotor brachte als erwartet. Das liegt an den Toleranzen der Motoren, die oft etwas höher drehen als angegeben, an den Reglern selbst, die vielleicht bei 50 % senderseitig schon 70 % oder mehr aufmachen, und an den inzwischen ausgezeichneten Lipos mit hoher Spannungslage. Außerdem spielt das Timing noch mit dort hinein, was der Drehzahlrechner nicht kennt.
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thebrainkafka



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BeitragThema: Re: Die Auswahl der richtigen Ritzelgröße   So 24 Jul 2011, 12:30

DAnke hier stehen die 85% wirkungsgrad ja :-)
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Die Auswahl der richtigen Ritzelgröße   So 24 Jul 2011, 12:53

thebrainkafka schrieb:
DAnke hier stehen die 85% wirkungsgrad ja :-)

VORSICHT!!! Ohne Nachmessen ist das nur blanke Theorie, weil die Berechnung weder die Spannungslage deiner Lipos noch die Bautoleranz deines Motors kennt.

Bei mir sind die 85% theoretischer Natur, da in der Praxis die Kopfdrehzahl bereits bei 72% erreicht wird affraid

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helste



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BeitragThema: Re: Die Auswahl der richtigen Ritzelgröße   Do 27 Okt 2011, 22:08

Bin jetzt aus aktuellem Anlass auf diesen Thread gestoßen.

Habe vorhin die Rotorkopfdrehzahl meines HK450 gemessen. Dazu habe ich das Gerät von Turnigy verwendet. Das hat mich dann doch überrascht.
Ich habe einen 3550V Motor drinnen und dazu ein 10er Zahnrad. Rechnerisch sollten da etwa 220rom dabei raus kommen.
Bei ca. 80% Gas (100/85/75/85/100 Gaskurve knapp unter 0° Pitch) waren es dann 2900 rpm. Da ist mir erstmal mulmig geworden.

Bin jetzt daran das Setup zu ändern. Muss mal einen anderen Motor organisieren. 2500 oder 2700kV. Die Frage ist nur: Wenn ich dann ein größeres Zahnrad mit z.B. 13 Zähnen nehme, passt es zwar theoretisch wieder, aber praktisch kann es dann doch wieder zu viel sein.

Was also tun?
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Nico_S_aus_B



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BeitragThema: Re: Die Auswahl der richtigen Ritzelgröße   Do 27 Okt 2011, 22:23

Schorch schrieb:
... ermittelte Ritzelgröße eine weitaus höhere Drehzahl auf den Rotor brachte als erwartet. Das liegt an den Toleranzen der Motoren, die oft etwas höher drehen als angegeben, an den Reglern selbst, die vielleicht bei 50 % senderseitig schon 70 % oder mehr aufmachen, und an den inzwischen ausgezeichneten Lipos mit hoher Spannungslage. Außerdem spielt das Timing noch mit dort hinein, was der Drehzahlrechner nicht kennt.
Wie Schorch schon schrieb: Wenn sich diverse Toleranzen addieren, dann hat mal schnell mal ein paar hundert UPM mehr am Kopf.
Meiner Erfahrung nach ist vor allem die (fehlende) Linearität zwischen Sender-Gasweg und Regler-Gasweg ein Problem. Früher hatte ich mal eine Spektrum DX7 und dort war die Linearität deutlich schlechter als bei meiner aktuellen Hitec Aurora 9. Die damals auf der DX7 "eingeübten" Gaskurven konnte ich beim Umstieg auf die Aurora komplett vergessen und neu heraustüfteln.
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helste



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BeitragThema: Re: Die Auswahl der richtigen Ritzelgröße   Do 27 Okt 2011, 22:38

Eventuell ist es ja ein Messfehler. Wurde im anderen Thread angedeutet, dass bei Kunstlicht Messfehler entstehen können.

Werde morgen bei Tageslicht nachmessen.
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Die Auswahl der richtigen Ritzelgröße   Fr 28 Okt 2011, 06:46

Es läuft ja noch ein anderer Diskussions-Thread in Bezug dieser Regleröffnungen zum Wirkungsgrad der Motoren. (Würde ich mir als Anfänger jetzt noch nicht antun)

Einfach ausgedrückt, die Regleröffnung in % ist nicht identisch mit dem Wert der Gaskurve in % in deinem Sender.
Je nach Regler kann schon ab 50% der Wert im Sender akzeptabel sein.
Gaskurven zwischen 60% bis 75% sind i. d. R. als normal einzustufen. Allein deswegen wird kein Regler heiß, meist stimmt die Kombination von Regler, Motor und Ritzel nicht. Sind halt die Feineinstellungen am Heli, die Jeder machen muss.
Deine Kombination, Turnigy H450 3550KV mit dem Turnigy Plush Regler funktioniert normalerweise einwandfrei.
Eine flache Gaskurve zum Rundflug und Kampfschweben mit 65-60-65-70-75 und Pitch -3° / 0° / +3° / +6° +9° dürften eine Ausgangsbasis zur Findung deines persönlichen Setups sein.

Gruß
HP

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