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 Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?

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Peter B.
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BeitragThema: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Di 21 Dez 2010, 09:05

Hallo HK`ler,

beim Durchstöbern des Online-Shop vom HobbyKönig und div. anderen Anbietern, ist mir wieder aufgefallen, dass bei E-Motoren die Meisten bei der Anzahl der Pole ein Geheimnis draus machen.
Da man ja beim Regler proggen das Motor-Timing einstellen muss und dazu die Polzahl braucht, verstehe dass wer will.
Gut eigentlich kann man davon ausgehen, oder ich zumindest, dass in meinen 450er und 500er Helis in der Regel 6-polige Motoren eingesetzt werden.

Aber gibt es da kein allgemeines Verzeichnis oder wo kann man schnell mal diese Information erhalten, wenn es auf der Homepage der Händler nicht angegeben ist. Klar bei Hersteller, aber bei HK wird das schon schwierig.

H 500 Motor = 6 Pole
Typhoon 500 = 6 Pole
Typhoon 450 = 6 Pole

Im Heli-Regler HK SS 75 = dazu das Timing bei 7° und im Turnigy Plush 15° ???
Der SS75A hat 4 Timingangaben, der Plush nur 3.
Leider haben diese Regler nicht "Autotiming"

LG
Peter

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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Di 21 Dez 2010, 12:29

Das mit der fehlenden Angabe der Polzahl nervt nicht wirklich, wenn man weniger auf Leistung, sondern auf Flugzeit Wert legt. Die meisten Motoren fliege ich mit Timing auf "low" oder bei Kontronik und YGE Reglern auf "auto" oder eben auch auf "low". Damit hatte ich bisher nie Probleme. Die Antriebe laufen damit sehr ruhig, bleiben kühl und die Wärmeentwicklung ist gering. Außer, man hat bei Motor und/oder Ritzel voll danaben gelangt.

Wenn man bei maximaler Leistung den maximalen Wirkungsgrad herausholen will, braucht man diese Angaben und muß Testflüge mit Datenlogger machen. Wobei Testflüge mit Datenlogger immer gut sind, um die maximale Flugzeit zu ermitteln und den Timer des Senders danach mit Reserve einzustellen.

Wenn man unbedingt die Polzahl wissen muß oder will, dann Motor öffnen und Magnete zählen. Die Polzahl entspricht immer der Anzahl der Magnete. Die Anzahl der Magnete ist immer gerade.

Eine einfache Merkregel:

- Motor mit wenig Magneten = hoch drehend, etwas schwaches Drehmoment
- Motor mit vielen Magneten = niedrig drehend, hohes Drehmoment

Mit diesem Basiswissen kann man einen Steller oder Regler schon ziemlich gut voreinstellen. Unsere Heli-Motoren bis 500er Größe sind meist 6-polig und damit ziemlich hochtourig, was wegen der verwendeten Getriebe auch sinnvoll ist. Motoren ab der 600er Größe können 8 oder deutlich mehr Pole haben, da hier Drehmoment gefragter ist als Drehzahl. Wegen der gröberen Zahnteilung müssen die Motorritzel größer werden und damit sind sehr hohe Untersetzungsverhältnisse nicht mehr möglich. Also muß der Motor langsamer laufen, dafür mit mehr Kraft. Besonders Motoren für 8 - 12S Lipos haben mehr Pole als solche für maximal 6S.
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Di 21 Dez 2010, 12:53

Hallo Schorch,

danke für dein Posting, dass bestätigt mir meine Handhabung bei der Einstellung. Bin auf allen Regler bei low, da ich einen "sanften" Flugstil habe (Rundflugbetrieb) und Wert auf Flugdauer lege.
Bis jetzt laufen meine Motoren recht ruhig und werden nicht warm, also müsste die von mir gewählte Einstellung passen.

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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Di 21 Dez 2010, 13:32

Ja, paßt gut. Als Rundflieger ist man mit niedrigem Timing meistens sehr gut bedient.
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hotzi99



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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Di 21 Dez 2010, 19:25

könnt ihr mir sagen wieviel Ploe ich habe. Habe einen Scorpion 3026 1000KV
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Di 21 Dez 2010, 19:49

hotzi99 schrieb:
könnt ihr mir sagen wieviel Ploe ich habe. Habe einen Scorpion 3026 1000KV

Wenn ich mich jetzt nicht verlesen habe, sind es 8 Pole.

Quelle: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Di 21 Dez 2010, 19:54

Wieviel "Ploe" oder auch Pole du hast, weiß vielleicht deine Mutti Idea

Dein Motor sollte ein 8-Poler sein, wenn er für maximal 6S ausgelegt ist. Unter 1000 KV sollten es 10 sein, dann eher für 8S ausgelegt. Irgendwo im Netz gibt es über die Skorpion Motoren detaillierte Infos, entweder vom Hersteller oder bei einem der deutschen Distributoren. Idea Google könnte dein Freund sein, laß es uns mal probieren...

http://www.letmegooglethatforyou.de/?q=polzahl+Scorpion+3026+1000+KV

Was sehen wir? Mehrere Treffer, nehmen wir den ersten bei Parkflieger. Der Motor ist wirklich ein 8-Poler, mein Gedächtnis funktioniert manchmal noch recht gut Very Happy

So kann man übrigens einige Motoren von verschiedenen Herstellern "ergoggeln" Wink

EDIT: der Spieler war schneller affraid
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hotzi99



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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Di 21 Dez 2010, 20:01

Schorch schrieb:


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

DANKE Very Happy

wie macht man das mit google
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Di 21 Dez 2010, 20:22

Du meinst mit dieser kleinen Animation?

Ganz einfach: Link http://www.letmegooglethatforyou.de/ aufrufen und dort den Suchbegriff eingeben, dann auf Google Suche klicken. Unten wird dann ein Link generiert, der die Animation abspielt und dann die Suche durchführt. Den kopieren und einfügen. Unter dem Link findet man mit der Maus 2 versteckte Schaltflächen, "Start" testet dann die Suche. So kann man Leuten zeigen, wie man mit welchem Suchbegriff Erfolg hat oder wie man allgemein Google benutzt, außerdem ist´s ab und zu ganz witzig. Und da ich scheinbar ´nen clown im Abendessen hatte...
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Mi 22 Dez 2010, 07:05

Hallo Schorch,

ich nochmal, da an mir ein Elektrotechnik-Genie vorbeigegangen ist und ich es im Leben nicht mehr einhole, ein Frage.

Bei der Programmierung des Reglers wir das PWM Setting durchgeführt.
Ich habe ja einen 6-Pol Motor und mein PWM-Setting auf 8 KHz eingestellt.
Ab wann muss auf 16 KHz gestellt werden oder noch höher 24 KHz ???
Bei mir ist ja ein low count Motor drin, richtig? 6 Pole sind ja nicht viel...

Grüße
...der Spieler clown

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Lars G.
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Mi 22 Dez 2010, 09:32

Schorch schrieb:
Du meinst mit dieser kleinen Animation?

Ganz einfach: Link [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] aufrufen und dort den Suchbegriff eingeben, dann auf Google Suche klicken. Unten wird dann ein Link generiert, der die Animation abspielt und dann die Suche durchführt. Den kopieren und einfügen. Unter dem Link findet man mit der Maus 2 versteckte Schaltflächen, "Start" testet dann die Suche. So kann man Leuten zeigen, wie man mit welchem Suchbegriff Erfolg hat oder wie man allgemein Google benutzt, außerdem ist´s ab und zu ganz witzig. Und da ich scheinbar ´nen clown im Abendessen hatte...

cool, das kannte ich auch noch nicht!

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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Mi 22 Dez 2010, 12:25

Zur PWM-Frequenz: das ist die Frequenz, mit der der Motor im Teilastbetrieb angesteuert wird. Da wir unsere Helis ja überwiegend im Teillastbetrieb fliegen, alleine wegen Governor oder Gaskurve, ist hier ein bißchen Grundwissen angebracht.

Eine niedrige Frequenz bewirkt geringe Schaltverluste im Regler, dafür kann der Motor etwas rauher laufen, teilweise sogar mit einem hörbaren knurren oder brummen bei bestimmten Gasstellungen. Auch können die Verluste im Motor etwas höher sein als bei hohen Frequenzen.

Eine hohe Frequenz bewirkt einen optimal glatten Motorlauf mit maximal möglichem Wirkungsgrad, führt jedoch - da mehr Schaltvorgänge durchgeführt werden - zu höheren Verlusten im Regler.

Man sieht schon, hier ist ein Kompromiß angesagt. Da billige Steller und Regler zu hohen Schaltverlusten neigen, ist eine möglichst niedrige PWM Frequenz bei den Dingern vorteilhaft. Bei hochwertigen Reglern kann man hier ruhig mit den hohen Frequenzen arbeiten, allerdings setzen die Motoren da auch manchmal Grenzen. Die Induktivität der Motorwicklungen kann für zu hohe Frequenzen ungeeignet sein und der Motor läuft heiß oder heizt den Regler stark auf.

Was also tun? Der Motorhersteller hält sich bedeckt, der Hersteller des Reglers schreibt einfach "die optimale PWM-Frequenz entnehmen sie bitte der Bedienungsanleitung ihres Motors". Wir erinnern uns an Carl Zuckmayer, "Der Hauptmann von Köpenick". Ohne Paß keine Arbeit, ohne Arbeit kein Paß. Nur müssen wir nicht das Rathaus einnehmen und die Stadtkasse beschlagnahmen, wir ermitteln die optimalenm Werte per Flugversuch, am besten mit Datenlogger. Ein guter Basiswert ist 12 Khz, damit kommen diverse Motoren schonmal gut zurecht und die meisten Regler auch. Fliegen wir im tiefen Teillastbetrieb, Motor bleibt kühl, aber Regler wird heiß, verringern wir die Frequenz auf 8 Khz und fliegen damit nochmal. Bleibt der Regler kühl, aber der Motor läuft rauh oder wird sehr warm, gehen wir mit der Frequenz höher, auf 16 Khz.

Motoren mit 6 und 8 Polen laufen mit 8 Khz auf jeden Fall, manche etwas rauher, manche seidenweich. Die Schaltverluste im Regler halten sich dabei in Grenzen, das sollte eigentlich jeder Chinaregler mit dieser Einstellmöglichkeit ohne Temperaturprobleme schaffen. Brummt der Motor beim hochlaufen, einfach den nächsthöheren Wert testen. Wichtig ist, daß man im Sommer auf die Temperaturen von Motor und Regler achtet, denn bei hohen Außentemperaturen sind 1 - 3 % mehr Verlustleistung schon der Unterschied zwischen warm und heiß. Besonders bei größeren Helis mit mehreren hundert Watt Dauerleistung merkt man da schnell große Unterschiede.

Machen wir uns doch mal ein paar Gedanken über unsere Antriebe Idea

Nehmen wir mal einen Motorwirkungsgrad von sehr guten 85 %, das bedeutet auf 100 Watt Eingangsleistung 85 Watt Ausgangsleistung und 15 Watt werden in Wärme umgesetzt. Bei einem Antrieb, der im Schwebeflug 400 Watt verkonsumiert, werden dabei schon 4x 15 Watt = 60 Watt verbraten. Sinkt nun durch eine suboptimale Einstellung der Wirkungsgrad um 3 % auf 82 %, haben wir schon 18 Watt pro hundert Watt an Verlust. Bei 400 Watt sind das 4x 18 Watt = 72 Watt. Das sind 12 Watt mehr an Verlustwärme, die Leistung eines kleinen Elektroniklötkolbens. Bei einem 10 kg Scaler mit einer Schwebeflugleistung von 700 - 1000 Watt kommen da Heizleistungen zusammen, die erschreckend hoch sind und durch Kühlluft abgeführt werden müssen. Da wird deutlich, daß eine optimale Einstellung + Motor und Regler mit hohem Wirkungsgrad trotz hoher Preise nicht nur ihre Berechtigung haben, sondern notwendig sein können.

Bedenkt man, daß die meisten Chinamotoren je nach Regler Wirkungsgrade zwischen 60 und 70 % erreichen... oft kann man durch einen guten Regler wie YGE noch einige Prozent an Wirkungsgrad herauskitzeln. Aber ab einer gewissen Leistung sollte man vielleicht doch zu einem Markenmotor mit ca. 90 % Wirkungsgrad oder mehr greifen. Auch wenn so ein Motor mit passendem Regler fürchterlich "autsch" in der Geldbörse macht. Ansonsten muß man sich halt Kühlmaßnahmen überlegen, die für einen kleinen Sturm um Motor und Regler herum sorgen. Ein Alu-Chassis ist hier schonmal im Vorteil, aber leider ist Carbon ja "in" und der funktechnische GAU Carbon läßt sich trotz aller Nachteile gut verkaufen. Wer einen Alu-Motorträger im Alu-Chassis hat, kann sich glücklich schätzen, denn hier wird der Motor optimal gekühlt.

Was kann man tun, um trotzdem mit günstigem Material fliegen zu können?

Ganz einfach: Spannung rauf, Strom runter. Denn der Strom ist die Größe, die für die größte Wärmeentwicklung sorgt. Höhere Ströme bewirken höhere Verluste, niedrigere Ströme geringere Verluste. Gute Regler mit geringen Verlusten verwenden, dann tut es oft auch der billige China-Motor sehr gut, besonders ab der 600er Klasse. Ritzel und Regleröffnung an die geflogenen Drehzahlen anpassen, ein mit 35 - 40 % Gas arbeitender Regler ist meist eine Heizung. Zwischen 60 und 80 % ist es gut, für 3D-Piloten mit Gaskurve ist eine Einstellung zwischen 80 und 100 % optimal, da hier bei der eckigen und pitchbetonten Flugweise hohe Peakströme auftreten. Der gleichmäßig fliegende Rundflieger und Scaler sollte darauf achten, daß sein Pitchbereich dem Einsatzzweck des Helis angepaßt ist - +* 12 Grad sind hier voll daneben und sorgen für kurzzeitige, unnötig hohe Peaks.

Was beim 450er und 500er Heli noch recht unkritisch ist, kann beim 600er schon für zuviel Verlustwärme sorgen und den Antrieb in einem Rumpf thermisch extrem überlasten. Die Lackisolierungen der Motorwicklungen schmelzen, die Magnete verlieren ihre Kraft und der Antrieb kollabiert im schlimmsten Fall komplett, Motor und Regler verbrennen regelrecht. Auch in einem 450er kann man einen Antrieb so regelrecht braten, wenn man mit den Einstellungen zu weit daneben liegt.

Manchmal zahlt man auch Lehrgeld, und sei es nur in Form rumliegender Motoren, die trotz geringer Belastung sehr heiß werden. Das ist besser als ein wegen verbrannten Antrieb abstürzender Heli.


Zuletzt von Schorch am Mo 27 Dez 2010, 15:58 bearbeitet, insgesamt 3 mal bearbeitet
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Mi 22 Dez 2010, 14:14

Hallo Schorch,

erst mal vielen herzlichen Dank, so ausführlich hab ich dass Thema noch nicht erklärt bekommen!
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Wenn ich mir jetzt mein derzeitiges Equipment so ansehe und meine Einstellungen mit deinem Erklärten vergleiche, habe ich demnach ja alles richtig gemacht. Nun da bei mir ja mittelfristig nix größeres als ein 500er geflogen wird und ich derzeit mit 4 Helis gut bestückt bin, ist das Wissen auch hier mit guter Einstellung zu fliegen beruhigend.

LG
Peter

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Lars G.
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Mi 22 Dez 2010, 15:01

Eine sehr schöne verständliche Erklärung von Schorch und wer noch mehr über das Thema wissen will (Aufbau und Funktionsweise) der kann sich das hier mal antun.
Vorsicht, sehr technisch.[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Mi 25 Mai 2011, 22:56

Hallo

Eine kurze Frage hab ich dann noch:

Der hier : Turnigy 500 H3126 Brushless Motor 1300Kv, ist das auch ein 6 Pol Motor ?

Gruß Björn
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Do 26 Mai 2011, 05:40

Björn schrieb:
Hallo

Eine kurze Frage hab ich dann noch:

Der hier : Turnigy 500 H3126 Brushless Motor 1300Kv, ist das auch ein 6 Pol Motor ?

Gruß Björn

Hall Björn,

meines Wissens ist dieser Motor für 500er Helis auch ein 6-pole Outrunner.
Versuch die Timingeinstellung erstmal auf "low" oder so bei 7° - 8°.
Bleibt der Motor kühl und ruckelt nicht, passt die Einstellung.

Gruß
Peter

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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Do 26 Mai 2011, 09:05

Guten Morgen

Oha du schreibst 7-8° ? Ich hab das Timing auf 20° gestellt , hab das aus einem anderen Forum, die Jung´s betreiben ihre Motoren teilweise mit noch mehr, bis 22°.

Ich hab festgestellt das mit den 20° Timing, mehr Rest bei gleicher Flugzeit/Flugstil, im Akku verbleibt.Kann das sein?

Der Motor läuft sehr sauber, keine Geräusche, kein Rucklen, einwandfrei, wird gerade handwarm.

Die richtige Polzahl benötigt mein Regler zur Anzeige der Rotordrehzahl, das ist ne feine Sache , ich hab keinen Drehzahlmesser.

Was schlägst du vor? Timing runterstellen und testen?

Gruß Björn



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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Do 26 Mai 2011, 10:02

Björn schrieb:
Ich hab festgestellt das mit den 20° Timing, mehr Rest bei gleicher Flugzeit/Flugstil, im Akku verbleibt.Kann das sein?

Mehr Rest im Vergleich mit welcher Einstellung?
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Do 26 Mai 2011, 10:11

Hallo

Sorry, hab ich vergessen zu erwähnen, mit 10° Timing bin ich die ersten par flüge unterwegs gewesen.

Gruß Björn
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Do 26 Mai 2011, 10:19

Mit 10 Grad wurde der Motor also wärmer und verbrauchte mehr Strom? Das ist durchaus möglich, deswegen sage ich immer, mit niedrigem Timing anfangen und testweise höher gehen, ein Datenlogger wie ein Watts Up leistet dabei super Dienste. Nicht jeder Motor mit 6 Polen läuft mit dem gleichen Timing im optimalen Bereich. Hängt oft auch mit der PWM Frequenz zusammen. Werden Motor und Regler nur handwarm und die Flugzeit stimmt, hat man schon ein gutes Setup.
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Björn



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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Do 26 Mai 2011, 10:36

Hallo

Genau so sieht es aus .

Ich werde einfach mal genau durchprobieren bei den nächsten flügen.

Umproggen ist ja kein Ding, der Regler ist ein Roxxy 960-6 , mit der Progbox ein Genuss.

Danke Dir

Gruß Björn
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   So 26 Jun 2011, 21:36

Welches Timing würdet Ihr bei einem Scorpion HK2221-3595-8 empfehlen!
Als Regler verwende ich einen Roxxy 940-6, Motor wird mit einem 13er Ritzel geflogen bei einer Regleröffnung von 75-85%!
Blades sind die Edge 325mm Flybarless montiert!

Heli ist ein HK 450 GT mit Align FBL Kopf und 3G System!

Fliegen tu ich Rundflug, Speedflug, Loops und Rollen, kein 3D!!!!

Ich habe das Timing im Moment auf 15° stehen, mir wurde mal gesagt alle outrunner Motoren bei 450ern auf 15°, deswegen habe ich es so eingestellt!

Wäre über jede Antwort dankbar, wenn man dadurch etwas mehr FLugzeit rausholen könnte! :-)


In meinem anderen Heli habe ich einen Turnigy H2218 mit 3550KV, auch mit dem Roxxy 940-6, 12er Ritzel, selber Flugstil!
Welches Timing dort???

In meinem Rumpf 450er habe ich einen ALIGN 430XL 3700KV mit 11er Ritzel und auch dem Roxxy 940-6, welches Timing dort proggn???



Danke

Mario
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BeitragThema: Re: Die Pol-Zahl von E-Motoren ein Geheimnis?   Mo 27 Jun 2011, 06:19

Hallo Mario,

beim Scorpion sind die 15° glaub ich ok, was gibt den der Hersteller vor?

Bei mir sind alle Motoren auf 8° eingestellt und arbeiten ruckelfrei, bleiben kühl und machen keine Probleme.
Meine Motoren sind alle von HK ob 450er, 500er oder 600er, ich fliege auch kein 3-D, aber zum Scaleflug kommt gelegentliches "rumbolzen" und da reicht das auch noch locker. Flugzeiten sind akzeptabel, je nach Setup, Flugstil usw. zwischen 6 - 12 Minuten.

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