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 An die Theoretiker: Kopfdrehzahl - Was versteht man darunter?

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AutorNachricht
hongkong



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BeitragThema: An die Theoretiker: Kopfdrehzahl - Was versteht man darunter?   Fr 08 Jul 2011, 11:41

Hallo liebe Gemeinde,

mache mir gerade Gedanken über die Größe des Antriebsritzels und die damit zusammenhängende Rotorkopfdrehzahl. Ich könnte nun den diversen Ratschläge(r)n folgen und einfach ein 11T verbauen - un gut is.....

Aber ich wills ja verstehen, doch nach mehreren Tagen Recherche weiß ich immer weniger, was unter der Angabe der Kopfdrehzahl zu verstehen ist.

Ein Beispiel:
Kollege A berichtet in einer hitzigen Diskussion, ein HK450XYZ benötige für anständiges Fliegen mindestens 2500 Umdrehungen.

Was meint er damit:

a) Die rechnerische Maximaldrehzahl bei 100 % Regleröffnung
(also bei einem 3 S Lipo, einem 3500kV Motor, einem 150er Zahnnrad und einem 11er Ritzel wären das: 11,1 x 3500 KV x 11 geteilt 150 also 2849 Umdrehungen pro Minute)

b) die gemessene tatsächliche Maximaldrehzahl bei 0 Pitch und 100% Regler
(da die Motoren je nach Stärke unterschiedlich auf Last reagieren und zudem noch sehr ungenau gelabelt sind, könnte da ein deutlich niedrigerer Wert rauskommen, ev. aber auch ein höherer - gibt hier genügend Aussagen für beide Fälle)

c) die gemessene tatsächliche Drehzahl im Flug - diese sollte ja möglichst konstant über alle Flugphasen sein, wobei es aber einen Unterschied macht, ob das BEC z.B. im Schwebeflug schon 80% offen ist oder gerade mal 50%

Auch der Zweck ist ein höchst unterschiedlicher: Um z.B zu wissen, wie hoch ich gehen kann, weil ich zB Plastekopf und Holzblätter verwende, werde ich mich für Wert a oder b interessieren.

Für die Frage der Beritzelung ist aber Wert c) entscheidend. Der Regler/Steller sollte ja nicht dauerhaft unter 70% laufen.

Nur so am Rand: Auch die Drehzahlrechner hier im Netz lassen diese Frage offen. Was ist z.B. gemeint mit "90% Praxis". Praxis bedeutet beim Schweber doch etwas ganz anderes als beim Heizer.

Habe mir also einen Drehzahlmesser geordet und würde mich freuen, wenn mir jemand sagen kann, nach welchem Wert ich mein Ritzel auswählen soll. (in meinem Fall HK450GT mit schwachem 3500KV Motor)

Grüße und Danke
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Peter B.
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BeitragThema: Re: An die Theoretiker: Kopfdrehzahl - Was versteht man darunter?   Fr 08 Jul 2011, 12:07

Servus,

also ganz einfach, die Kopfdrehzahl ist die Drehzahl des Rotorkopfes und wie Du auf die notwendige oder gewünschte Drehzahl kommst, findest Du ausführlich hier erklärt!

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Grüße
HP

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Hubi-Tom
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BeitragThema: Re: An die Theoretiker: Kopfdrehzahl - Was versteht man darunter?   Fr 08 Jul 2011, 17:29

Ein Beispiel:
Kollege A berichtet in einer hitzigen Diskussion, ein HK450XYZ benötige für anständiges Fliegen mindestens 2500 Umdrehungen.


damit meint der kollege, die Rotorkopfdrehzahl sollte über den gesamten Pitchbereich 2500u/min betragen. Sad
anständiges fliegen ist reine SUBJEKTIVES empfinden und mag für den Kollegen zutreffen, pauschalisieren sollte man das in keinem fall.
kein fluggerät lässt sich so individuell auf persönliche bedürfnisse anpassen wie ein heli. Very Happy
aus erfahrung weiss mann, ein 450er heli fliegt in einem bereich von 1800 - 3000 u/min am besten. wir sollten uns mit unserer rotorkopfdrehzahl in diesem drehzahlbereich bewegen. Smile
nehmen wir kollegen B der wert auf sauberes schweben legt, er wird eine drehzahl um die 2000 u/min bevorzugen, die ruderreaktionen kommen weicher und die höhe lässt sich leichter kontrollieren.
der kollege C ist ein kunstflugfan und möchte seinen heli durch alle möglichen kunstflugfiguren jagen, er wird eine konstante Rotorkopfdrehzahl von 2500 u/min anstreben, die reaktionen auf nick und roll sind direkter, härter, schnelle pitchstösse möglich.
nun zum 3D freaak, ihm reagiert6 nichts schnell genug, er bevorzugt Hauptrotordrehzahlen jenseits von 2800 u/min , POWER PUR

welch hauptrotorkopfdrehzahl dir persönlich am besten liegt, wirst du mit zunehmender Übung selber herausfinden, zumal man dies via sender umschalten kann / IDLE UP _ IDLE UP 2 usw.

guter entschluss einen Drehzahlmesser zuzulegen

Habe mir also einen Drehzahlmesser geordet und würde mich freuen, wenn mir jemand sagen kann, nach welchem Wert ich mein Ritzel auswählen soll. (in meinem Fall HK450GT mit schwachem 3500KV Motor)

es ist ein trugschluss zu glauben, die KV angabe von Motoren sagt etwas über die leistung aus , meisst ist ein motor mit einer hohen KV angabe sogar schwächer. der wirkungsgrad verschlechtert sich und der motor wird einfach nur HEISS. deshalb ist ein motor mit KV angabe über 3700 für 450er nicht sonderlich geeignet. für helis allgemein wichtiger ist das Drehmoment des Motors, und das bieten diese hochdreher eigentlich nicht.

Drehzahlrechner können die wirklich anliegende drehzahl gar nicht berechnen, die serienstreuung, der wirkungsgrad und mechanische aauslegung kann nicht berücksichtigt werden, ach ja, den accu mit seiner C-angabe hab ich vergesen
Smile
so nun bau dein 11er ritzel ein, versuche 2100 u/min am rotorkopf deines helis zu erreichen und mach deine eigenen persönlichen erfahrungen, aber bedenke: STARTEN und LANDEN bedeutet schweben zu können, deshalb üben üben üben...


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grüssle


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»Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.«

(Arthur Schopenhauer)
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hongkong



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BeitragThema: Re: An die Theoretiker: Kopfdrehzahl - Was versteht man darunter?   Di 19 Jul 2011, 18:45

Hi Tom,

also Dank für deinen substantiellen Beitrag. Und entschuldige die späte Re.

Der Drehzahlmesser ist mittlerweile da und funktioniert am Kestrel ausgezeichnet. Es ist ein ganz normaler optischer - also kein Modellbauteil. Man muss halt geteil zwei machen. Dafür ist er aber mit Leit-Laser zum genauen ausrichten, geht bis 99999Umin und kostete beim Chinamann inkl. Versand unter 7 Steine.

Am Hk habe ich grad den Motor runter, da probier ich ihn demnächst aus.

Was du über Kollege A,B,C usw sagst, wusste ich so schon ungefähr. Was ich nicht wusste, aber deiner Antwort entnehme, ist, dass es eine einheitliche Definition des Begriffs gar nicht gibt.

Trotzdem meinen, wenn ich dich richtig verstehe, die meisten Piloten, wenn sie von ihrer Kopfdrehzahl sprechen, diejenige Drehzahl, die bei ihnen über den gesamten Pitchbereich anliegt, egal wie offen der Regler / Steller gerade ist. Oder anders: es ist die unter normalen Flugbedingungen gemessene Kopfdrehzahl.

Es ist nicht die rechnerische Drehzahl und es ist auch nicht die maximal erreichbare (Stand, 0 Pitch, 100% Regler).

Danke

Als nächstes steht an, den Mystery 40A mit einer Gasgeraden so zu programmieren, dass genau der von dir genannte Wert gehalten wird.

Grüßle zurück
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slevin



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BeitragThema: Re: An die Theoretiker: Kopfdrehzahl - Was versteht man darunter?   Di 19 Jul 2011, 20:41

hongkong schrieb:
Als nächstes steht an, den Mystery 40A mit einer Gasgeraden so zu programmieren, dass genau der von dir genannte Wert gehalten wird.

Ist der nicht baugleich mit den BlueSeries von HK?
Da würde mich mal interessieren, ob du den Governor Modus ordentlich zum Laufen bekommst...
Meiner wollte das so nicht haben Wink
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hongkong



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BeitragThema: Re: An die Theoretiker: Kopfdrehzahl - Was versteht man darunter?   Fr 22 Jul 2011, 17:47

HI Slevin,

ja, ist baugleich.

Aber der Rest: Gemach, gemach.

In ein paar Amiforen hab ich mehrmals gelesen, dass Anfänger die ohne viel Pitcherei fliegen, mit dem Gov ganz gut zurecht kommen.

Werde in der nächsten Woche versuchen, das Ding zu starten.

Ich lass es dich wissen, wenn sich was tut - wenn ES tut...

Grüße
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Peter B.
Moderator
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BeitragThema: Re: An die Theoretiker: Kopfdrehzahl - Was versteht man darunter?   Fr 22 Jul 2011, 18:18

hongkong schrieb:
HI Slevin,

ja, ist baugleich.

Aber der Rest: Gemach, gemach.

In ein paar Amiforen hab ich mehrmals gelesen, dass Anfänger die ohne viel Pitcherei fliegen, mit dem Gov ganz gut zurecht kommen.
Werde in der nächsten Woche versuchen, das Ding zu starten.

Ich lass es dich wissen, wenn sich was tut - wenn ES tut...

Grüße

Servus,

das ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Ein ganz winzig kleiner Teil der Anfänger hat den Throttlestick im Griff und fliegt vorausschauend.
Ein schlechter Governor lässt die Drehzahl einbrechen (ob Anfänger oder Profi), aber beim Anfänger kommt die Situation, wo er unvorhergesehen richtig Gasgeben und Anpitchen muss, weil sonst der Heli durchsackt oder schlimmer.
Lieber eine Gaskurve die sicherstellt, dass die Drehzahl nicht einbricht, da tut sich ein Anfänger leichter und hat Reserven.
Der Governor ist kein Allheilmittel, sonder nur Bequemlichkeit, um sich keine Gaskurve erfliegen zu müssen lol!

Naja, ich kann gut reden. Meine Alignregler haben für meinen Rundflugstil einen ausreichend guten Governor, wobei ich auf Idle2 eine Gaskurve hab, da trau ich keinem GOVI.

Grüße
HP

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der konny



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BeitragThema: Re: An die Theoretiker: Kopfdrehzahl - Was versteht man darunter?   Fr 22 Jul 2011, 19:00

moin

das kann ich dem hp so unterschreiben.

und sich eine gaskurve zu erfliegen, ist auch kein hexenwerk.

ich fliege einige roxxy-regler und kann mich da über den gov.-mode nicht beklagen.

aber es gibt auch regler, die keinen guten santfanlauf haben, da progge ich mir fix ne gaskurve und passe die beim fliegen an.

auf die flugphasenumschaltung progge ich mir ein delay von ca. 4 sekunden und kann prima jede v-kurve fliegen, da der sanftanlauf so simuliert wird.

l.g.

der konny
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hongkong



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BeitragThema: Zwischenstand:   So 07 Aug 2011, 13:18

Nach der Drehzahldebatte mal ein kurzer Zwischenstand:

Drehzahlmäßig habe ich jetzt bei 0 Pitch und 50% Gas 1980 Umin am Kopf und bei 100% Gas knapp 2400 Umin.

Ich denke das passt so für den Anfang.

@ slevin:
Wenn ich den govMode einigermaßen gut testen kann, sag ich Bescheid, ob der die Drehzahl halten kann oder nicht.
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