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 Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread

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BeitragThema: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Di 28 Dez 2010, 13:11

Da ich mich schon etwas mit diesem Thema in Theorie und Praxis beschäftigt habe, gebe ich mal meine Erfahrungen weiter.

Als Vorteile werden oft die um 10 - 15 % längere Flugzeit oder Leistung durch wegfallen der Paddel genannt, die ja Luftwiderstand verursachen. Nun, diese Werte sind nur bei den Drehzahlen für 3D-Flug richtig! Wer mit eher zahmen Setup gemütlich rumcruist, merkt davon nicht so viel.

Als 2. Hauptvorteil wird das stabilere Flugverhalten dank der Stabilisierung genannt, der Heli kippelt gar nicht mehr. Dieser Punkt verdient eine etwas genauere Betrachtung.

Die Paddelebene ist nichts weiter als ein mitlaufender Kreisel, der Einflüsse von außen teilweise kompensiert und die Steuerung dämpft. Kippelt der Heli durch eine Bö, macht dieser Kreisel die Kippbewegung nur verzögert mit und dämpft somit diese Bewegung. Man hat entsprechend Zeit, korrigierend gegenzusteuern und den Heli stabil zu halten. Je nach Schnelligkeit der menschlichen Reaktion sieht der Schwebeflug bei Wind stabil bis wackelig aus. Kleinere Helis kippeln deutlich schneller als größere, große Massen brauchen halt deutlich größere Kräfte, um aus ihrer Lage gedrückt zu werden. Dank der Paddelebene wurde der Modellhubschrauber erst steuerbar, Dieter Schlüter sei es gedankt.

Wie sieht das nun bei einem Rigid-System aus?

Ohne eine elektronische "Gehhilfe" reagiert das Rotorsystem bei kleinsten Ausschlägen bereits sehr direkt, jede kleine Bö drückt den Heli aus seiner Lage, er kippelt hin und her, ist fast nur bei absoluter Windstille fliegbar. Größere Helis sind hier wieder dank der größeren Masse im Vorteil, aber im Rundflug zeigen sich Unarten wie wegdrehen über Roll oder ein aufbäumen über Nick. Hier kommt nun die Elektronik zum Zuge, sie simuliert die Paddelstange und das besser als das Original. Der Heli bleibt auch bei Windeinflüssen weitgehend in seiner Lage und kippelt nicht mehr. Er driftet aber mit dem Wind ab. Und genau hier fangen die Probleme an!

Steuert man jetzt gegen ein abdriften, neigt man den Heli natürlich. Soweit ja kein Problem, das kennt man vom Paddler ja auch. Nur hat man beim Paddler die Neigung durch den Wind bereits im Ansatz erkannt und gegengesteuert, beim Heli "oben ohne" erkennt man keine Neigung, sondern das wegtreiben. Neigt man jetzt den Heli, behält er stur diese Neigung bei und man muß ihn manuell wieder in seine stabile Fluglage steuern. Und genau hier fangen die Probleme an, denn man hat vom Heli deutlich weniger Rückmeldung als mit Paddel. Mit Paddel hat man das Gefühl, daß man den Heli und alle seine Unarten direkt steuert, aussteuert und korrigiert, was für viele Leute den Reiz des Heli fliegens ausmacht und Anfänger an sich selbst zweifeln läßt. "Oben ohne" steuert man jetzt den heli nicht mehr direkt, sondern sagt einer Elektronik, wie sie jetzt den Heli steuern soll.

Salopp ausgedrückt, fliegt man keinen Heli, sondern bedient einen Computer, der den Heli fliegt.

Entsprechend "digital" ist das Flugverhalten, der Heli rastet sozusagen in der Fluglage ein, in die man ihn gesteuert hat. Man sieht kein kippeln durch Windeinflüsse, sondern dadurch, daß der Pilot eines solchen Helis versucht, einen punktgenauen Schwebeflug bei Wind hinzulegen. Das ist mit dem Paddler tatsächlich einfacher als mit einem Rigid-System! Wie aber sieht es im Rundflug aus?

Der Heli "läuft" bei optimaler Einstellung wie auf Schienen, er bricht nicht aus, bäumt sich nicht auf, er ist tatsächlich deutlich einfacher zu fliegen als der Paddler. Für einen Piloten mit viel Flugerfahrung kann das schnell auch langweilig werden, eben weil dieser verdammte Computer, der den Heli fliegt, das äußerst präzise tut. Ein kerzengerader Platzüberflug bei Wind zeigt weniger das Können des Piloten, sondern die exakte Arbeit der Elektronik bei richtiger Einstellung.

Woher kommt das alles?

Die meisten Rigid-Rotorköpfe haben keine oder eine sehr harte Dämpfung, somit werden Steuerbefehle sehr direkt umgesetzt. Genau das brauchen die Rigid-Elektroniken. Somit sind diese Rotorköpfe ohne eine solche Elektronik nur für einen Piloten mit viel Flugerfahrung und Können überhaupt fliegbar, aber auch nur bei Windstille oder wenig Wind - und immer gaaaaanz sachte, fast zärtlich steuern! Vor vielen Jahren gab es Scale Mehrblatt-Rotorköpfe, zum Beispiel von Schlüter, die speziell dafür ausgelegt waren, ohne elektronische Hilfsmittel fliegbar zu sein. Aber nur, wenn der Pilot bereits sicher fliegen konnte. Diese Köpfe hatten eine Dämpfung und somit sozusagen simulierte Schwenk-und Schlaggelenke. Dadurch waren die Köpfe trotz kleiner Unarten wie aufbaumen im Rundflug doch recht gut fliegbar. Sogar mit den damals weit verbreiteten Holzblättern funktionierte das sehr gut. Heute haben die Rotorköpfe diese Dämpfung nicht oder selten, also muß eine Elektronik diese Nervosität wegdämpfen. Mit dem Vorteil, daß der Heli jetzt kein "Eigenleben" mehr entwickelt und dem Nachteil, daß das direkte Steuergefühl wie beim Paddelheli weg ist.

Wer profitiert von so einem Rigid-System?

Vor allem der 3D-Pilot, der kein Eigenleben des Helis für seine verrückten Figuren gebrauchen kann. Er muß bei seinen Überschlägen nicht mehr Nick, Pitch und Roll per "Daumenstabi" mischen, sondern fliegt den Überschlag einfacher nur mit Nick und Pitch. Das Rigid-System gibt dabei die Drehgeschwindigkeit vor und führt Korrekturen selbstständig aus, falls eine Bö die Drehgeschwindigkeit beeinflussen will. Auch eine Seitenwind-Bö drückt den Heli maximal ein wenig aus seiner Flugbahn, kippt ihn aber nicht aus der Flugfigur raus, wie das beim Paddler passieren kann. Der 3D-Pilot kann durch diese Stabilität die Drehzahl teilweise drastisch verringern und somit länger rumbolzen, schont gleichzeitig seinen Antrieb und fliegt mit etwas Umgewöhnung vielleicht sauberer.

Was macht der Scale-Pilot mit Mehrblattkopf auf dem Heli?

Entweder gewöhnt er sich an das digitale Steuerverhalten, oder er reduziert die Empfindlichkeit der Lagestabilisierung. Hier ist eine sehr feine Abstimmarbeit notwendig, um ein Flugverhalten hinzubekommen, das dem einem Paddelhelis ähnlich ist. Eine weitere Möglichkeit ist, ein Stabisystem mit zusätzlicher Lagestabilisierung zu benutzen, wie den Heli Command HC3-SX. Dieses System kann den Heli immer wieder in die waagerechte Fluglage zurücksteuern und dämpft auch insgesamt das Flugverhalten etwas, was besonders bei vorbildgerechten Manövern sinnvoll ist. Oder die Lagestabilisierung wird als "Notanker" benutzt, falls der Pilot sich verknüppelt hat.

Ein Sonderfall ist in der 450er Größe der CopterX 4-Blatt Rotorkopf, der "schlackernde" Blatthalter hat. In Verbindung mit dem Mehrblattsatz von Spinblades ist dieses System zwar ohne Stabi fliegbar, aber nur von Piloten, die weit fortgeschritten sind. Auf ein normales Rigid-System reagiert dieser Rotorkopf mit unsauberen Blattspurlauf, da die Korrekturen schneller von der Elektronik kommen, als der Rotorkopf sie umsetzen kann. Hier hilft ein "alter" heli Command 3A oder 3D, um den Heli zu beruhigen. Tatsächlich kann man so einen Heli ohne Lagestabilisierung sauber einfliegen und dann die Stabilisierung dazu schalten. Der Heli benimmt sich dann wie ein sehr sauber eingestellter Paddler und läßt sich entsprechend angenehm fliegen. Er ist je nach Grad der Stabilisierung zwischen stabiler als der Paddler oder zickiger als der Paddler einstellbar. Dieses System kann bei sauberer Einstellung von jedem fortgeschrittenen Anfänger beherrscht werden, wenn ein erfahrener Pilot das einfliegen und feineinstellen übernimmt.

Was macht der normale Rundflieger mit moderaten Drehzahlen, der "oben ohne" nur cool findet?

Genau überlegen, ob sich für ein bißchen eingebildete Coolheit der Aufwand lohnt. Immerhin braucht ein Rigid-System auch schnelle und stellgenaue Servos, digitale Servos sind hier sehr vorteilhaft. Und diese müssen wirklich stellgenau sein. Dazu kommt der Kaufpreis des Stabis, der Umbau oder Neukauf des Rotorkopfes und der Kauf geeigneter Rotorblätter, die keine eingebaute Aufbäumneigung haben, wie sie beispielsweise 3D-Blätter für Paddler haben. Dazu kommt die Veränderung im Flugverhalten, die das größte Problem darstellen kann.

Vielleich sind die Paddel doch cooler Wink vor allem wenn sie schön schrill in Neonfarben in der Sonne sunny strahlen?

Und der Scale-Pilot? Paddel drauf lassen oder doch Mehrblattkopf und Stabi?

Keine Frage, wer wirklich auf etwas mehr Vorbildnähe Wert legt, nimmt den Mehrblattkopf + Spinblades. Damit bekommt man schonmal ein System, das dank der Blätter nicht mehr so knallhart reagiert. Die Mehrblattsätze von Spinblades sind dafür ausgelegt, auch ohne Stabi fliegbar zu sein, wenn der Pilot fliegen kann. Mit Stabi wird es dann angenehmer, man muß halt sehr viel an der Elektronik einstellen bis das Flugverhalten paßt. Stabis wie das Align 3G arbeiten nicht mit jedem Rigid-Rotorkopf zusammen, andere wie Heli Command HC3 in allen Versionen lassen sich optimal einstellen und sind auch für Verbrennerhelis tauglich. Das Microbeast ist bis auf seine Empfindlichkeit auf Vibrationen und Schwingungen auch sehr brauchbar, aber keinesfalls tauglich für Verbrenner.

Welchen Rat kann ich euch für das erste Rigid-System geben?

Nicht billig kaufen, sondern tief in die Tasche greifen, auch wenn´s "AUTSCH" in der Geldbörse macht. Ein HC3-SX ist übersichtlicher als die anderen mir bekannten System und für erste Gehversuche sehr brauchbar. Auch kann man die Horizontalstabilisierung nutzen und im Laufe der Zeit verringern, um sich langsam an das digitale Steuerverhalten zu gewöhnen - oder man stellt sich den Heli damit so ein, daß er dem gewohnten Paddler nahe kommt. Alternativ kann man auch schauen, ob man nicht einen gebrauchten Heli Command Rigid bekommt oder einen 3D, den man für ca. 100 € auf den Rigid updaten lassen kann.

Wer paddellos 3D fliegen will, kann im Prinzip jeden der heute im Handel erhältlichen Stabis kaufen. Wobei hier Systeme wie das SK-720 oder Heli Command HC3-SX dank der senderseitig zuschaltbaren Lagestabilisierung beim lernen bestimmter Flugmanöver eine Sicherheitsreserve mitbringen.
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Sa 21 Mai 2011, 06:45

Mensch diesen Thread gibts ja auch noch.
Da können wir doch auch mal gelegentlich posten, um die eigenen Erfahrungen zu Schorch`s Ausführung einzubringen.

Nachdem ich mir den Thread nochmals durchgelesen hab, konnte ich einige Unterschiede und Gemeinsamkeiten finden. Nun ich hab vor einigen Wochen mal wieder den Vergleich meiner Paddel-Helis (bin noch ein Paddelfreak) mit Rexen und FBL / BeastX gegeben. Ich muss sagen, das System war wirklich super eingestellt und das Ammenmärchen bzgl. Schweben in Bodennähe, man muss den Heli sofort hochnehmen etc....... Unsinn. 450er , 500er und 600er sind total easy im Groundeffekt innerhalb eines m² zu halten, richtig langweilig.
Beim Rundflug ist bereits der 450er so zahm, dass jeder fortgeschrittene Anfänger damit klar kommt, sofern es um reines hin und her fliegen geht, da bei Kurven / Drehungen das Heck richtig einrastet. Hier erkennt man sofort, dass das Beast für 3-Dler entwickelt wurde. Man muss das Heck kontinuierlich, moderat führen, um eine saubere Kurve hinzubekommen, insbesondere wenn die Kurve sehr weiträumig geflogen wird. Turns hingegen klappen auf Anhieb, Drehrate optimal, 180° Schwenk des Hecks, zack, fertig. Der ganze Heli fliegt sich meiner Meinung nach sehr synthetisch, was allerdings gewöhnungsbedürftig sich mit der Zeit legt. Preis des BeastX ist natürlich ungeschlagen und wer Scale-Flieger ist und mit entsprechenden 2-Blatt Modellen bestückt ist, dem kann man das Beast nur empfehlen, die Drehzahlen ohne spezielle Blätter können bereits um 200 Umdrehungen zurückgenommen werden (original Alignblätter) und der Heli fliegt sich angenehm. In ein paar Wochen werden wir mal den 600er mit BeastX und halbsymmetrischen Spinblades testen und sobald die Kriegskasse wieder genügend Munition hat, muss das V-Stabi getestet werden. Persönlicher Erfahrungsbericht folgt.

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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Mo 18 Jul 2011, 13:00

Und wie sieht die Empfehlung aus für Leute, die nur einen Scale Heli haben wollen und den Rotorkopf passend zum Fuselage wählen ?
Ich gebs ja zu, ich bin ein Spielkind und habe schon 2 Helis zum Airwolf umgebaut (einen PicooZ 3 Kanaler und meinen mSR). Der in Arbeit befindliche 450er HK soll jetzt richtig "Scale" werden und da ist Flybarless unverzichtbar...nachdem ich den erstmal ohne Rumpf und eventuell noch mit Paddeln richtig kennengelernt habe. Sind halt Jugendträume, die ich jetzt verwirkliche Wink
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Mo 18 Jul 2011, 14:59

hallo_frosch schrieb:
Und wie sieht die Empfehlung aus für Leute, die nur einen Scale Heli haben wollen und den Rotorkopf passend zum Fuselage wählen ?
Ich gebs ja zu, ich bin ein Spielkind und habe schon 2 Helis zum Airwolf umgebaut (einen PicooZ 3 Kanaler und meinen mSR). Der in Arbeit befindliche 450er HK soll jetzt richtig "Scale" werden und da ist Flybarless unverzichtbar...nachdem ich den erstmal ohne Rumpf und eventuell noch mit Paddeln richtig kennengelernt habe. Sind halt Jugendträume, die ich jetzt verwirkliche Wink

Was denkst Du?
Klar da führt wahrscheinlich kein Weg an einem FBL-System und einem event. Mehrblatt-Rotorkopf. Des Weiteren kommt es auf die finanzielle Situation und das zu verwendende Equipment an. Bei einer preisgünstigen Lösung wie nur als Beispiel eine Hughes 269 / Schweizer 300, oder einer AS350 mit 3-Blatt-Rotorkopf, würde ich das BeastX einsetzen.
Für Scaleflüge kann ich auch vorhandene Analogservos an der TS verwenden und an das synthetische Feeling gewöhnt man sich auch.........
Jeder ist anders, wie die Systeme auf dem Markt...... Geschmackssache.

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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Do 28 Jul 2011, 20:56

Guten Abend Very Happy

Nachdem ich nun so langsam aber sicher gemerkt habe, dass es mir mit vertretbarem Aufwand unmöglich ist, die sechs Anlenkgestänge des V2 Kopfes absolut 100%ig korrekt einzustellen, hab ich mich auch wieder mehr mit dem Thema FBL befasst. Ich hab mir deshalb jetzt von Holger das 3G V2.1 ergattert und mir gleichmal drei Köpfe bestellt. Den billigen von HK, RJX und CopterX.

Mit etwas Glück kommt bis zum WE wenigstens ein Kopf und das System hier an. Dann wird sofort umgebaut. Flugbericht kann ich dann für den Fall spätestens kommenden Dienstag posten. Ansonsten würde ich wohl erst nochmal die Anlenkgestänge vom 450 Sport verbauen. Hat das schonmal einer von euch probiert?

Gruß Heinz
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Fr 29 Jul 2011, 07:06

Hallo Heinz,

mach doch mal zuerst den billigen HK-Kopf drauf und teste den, würde mich interessieren was Du davon hältst.
Bei mir liegt das BeastX und der HK-Kopf noch zur Umrüstung auf dem Tisch, hab aber grad mit "Motorschaden" zu kämpfen.........

Grüßle
Peter

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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Fr 29 Jul 2011, 07:23

Guten Morgen Very Happy

Ich werde den sicher testen, aber ich denke dass zuerst irgendwas anderes drauf muss - sonst könnt ich ja erst umbauen wenn der Kopf aus Hobbychina da ist. Ich kann dir aber Aussagen weitergeben von diesem Kopf: Wenn man die Lager wechselt hat man einen RJX-Klon hoher Qualität.

So wurde mir zugetragen. Das mit der Lagerherstellung muss man aber auch verstehen bei HK: wie soll man mit Schlitzen statt Augen runde Kugellager herstellen können ;-)
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   So 31 Jul 2011, 22:14

Guten Abend beieinander.

Etwas geknickt und traurig möchte ich euch kurz vom heutigen ersten Wiesentest meines hier erstandenen 3G V2.1 in Verbindung mit dem schon erwähnten CopterX Kopf berichten. Nach dem gestrigen Fehlschlag mit dem 250er Tarot, muss ich heute auch meinen Musterschüler, den HK-450GT, an den Pranger stellen.

Bisher war er immer der Heli in meiner Flotte, der allen anderen gezeigt hat, wie man richtig fliegt. Aber bisher, genauer bis gestern, hatte er auch noch keine Vibrationsprobleme. Da ich nur den Kopf inkl. Blättern gewechselt habe, liegt es nahe, dass hier auch der Hase im Pfeffer liegt. Allerdings sag ich ganz offen: beim besten Willen wüsste ich nicht, wo ich da noch nach Vibrationen suchen soll. An so einem FBL Kopf ist einfach kaum was dran das Vibes verursachen könnte.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich reihe mich ein in die Schlange derer, die beim Versuch ihr FBL System vernünftig ans Laufen zu kriegen auf die zündende Idee warten.
Zwar spielt das Ding nicht völlig verrückt, wie man es hin und wieder von verschiedensten Produkten liest, aber es will auch einfach nicht richtig funktionieren.

Dabei ist der Rechtsrolldrang der Taumelscheibe bei Kampfdrehzahl noch das geringere Übel. Aber das Heck, das ist ein Witz. Kein noch so billiger Piezokreisel hat bei mir jemals so gedriftet wie die Heckeinheit dieses 3Gs. Übrigens schön mechanisch beeinflussbar. Als würde er im Normalmodus arbeiten. Zucken, Pendeln, Driften. Alles dabei heute. Nur eins nicht: ein stehendes Heck.

Ich hatte drei Varianten Gyropads mit auf der Wiese. Leider dummerweise ausschließlich weiche Pads. Die harten liegen hier. Aber die weichen haben, egal in welcher Kombi, keinerlei Verbesserung gebracht. Eher das Gegenteil. Ich hab die Sensoreinheit dann vom Heckklemmbock auf die Bodenplatte geklebt. Hier wurde es dann ein bisschen besser. Aber meilenweit entfernt von "so kann mans lassen".

Tröstet mich bitte Sad
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Mo 01 Aug 2011, 05:51

Hallo Heinz,

ich fühle mit Dir, kenne das wenn plötzlich der Musterschüler versagt. Da ist das Vertrauen zum Heli auch kurz weg.
Ich weiß zwar auch nicht, wo ich aus der Ferne am Problem ansetzen soll, daher denke ich jetzt einfach mal lauter (mit Buchstaben geek ).

Vib`s bringen offenbar dein FBL-System durcheinander, mechanisch wurde nur der Kopf umgebaut und am FBL-Kopf ist ja nichts dran, außer andere Blatthalter und längere Stangen....
Da ich das BeastX als einziges FBL-System selber kenne und die anderen nur aus Foren, Werbung usw., aber weiß wie empfindlich solch ein System mitunter sein kann, denke ich dass die Vibrationsquelle aus dem Chassis kommt.
Auf der Antriebsstrangebene war es schlimmer als am Chassisboden, also ist hier die Quelle beginnend zu suchen denke ich. Nachdem bei meinem 450er GT der Motor einen Lagerschaden hat und diese Vibrationen sich stark auf den Heli auswirken, insbesondere auf FBL-System, solltest Du mal den Motor von HZR wegschieben und laufen lassen. Leichte Vibrationen, auch eines beginnenden Lagerschadens sind übers Chassis schon spürbar, fühlbar da es sich über den Motorträger auf`s Chassis überträgt.
Was hörbar noch als "rauher Lauf" deklariert wird, beim Paddelheli mitunter noch gar keine Auswirkungen hat, kann ein FBL-System schon erschüttern, zumindest ist das BeastX da sensibel.
Blatthalter des FBL-Kopfes mal gewogen > ungleich schwer?

Event. den Paddelkopf nochmal drauf und das FBL-System als Heckgyro nehmen und das System so testen, nicht dass das 3G ne Macke hat....... (war jetzt eher so der Griff nach dem Strohhalm)

Gruß
Peter

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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Mo 01 Aug 2011, 08:19

Hallo Heinz,
eben erst gelesen.....

Deine Beschreibung deutet auf hochfrequente Schwingungen im hohen DZ-Bereich hin. Das quittieren alle FBL-Systeme mit der bekannten zur Seite wandernden/kippenden Taumelscheibe. Diese Vibs kommen meist von Motorachse oder Heckgetriebe, da hier die Drehzahlen am höchsten sind. Und das kann natürlich auch den Heckgyro extrem beeinflussen. Dummerweise kommt man genau diesen Vibs am schwierigsten auf die Schliche....
Da gibts nur eins : Fehlersuche.... Teste auch mal, indem du deine "Kampfdrehzahl" in kleinen Schritten an der Gaskurve veränderst. Es kann ohne weiteres sein, dass du mit 5 % mehr oder weniger DZ einen superstabilen Heli hinkrigst, da du dann aus eventuellen Eigenfrequenzbereichen herauskommst. Du schreibst selbst, dass der Heli im Keller ruhig stand.
Und achte auf eine gute Kabelverlegung. Das Verbindungskabel Reglereinheit - Sensor muss so verlegt sein, dass es zwar leicht schwingen kann, es aber keine Vibrationen übertägt - Quasi lose, aber doch fest genug.....

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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Mo 01 Aug 2011, 11:37

Mahlzeit Very Happy

Also ausschließen kann ich zwar im Moment aus Erfahrung schonmal noch gar nichts, aber ich werde jetzt als erste Maßname mal das Heck vom 450 Sport einbauen. Wollte ich sowieso machen, jetzt versuche ich das als erstes mal. Den Kopf selber, bzw. die Blatthalter habe ich nicht verwogen/gewuchtet. Ich habe auch leider keine Feinwaage hier. Aber hier würde ggf. durch austausch empirisch ermitteln und so den Kopf als Fehlerquelle lokalisieren oder eben ausschließen. Ich erwarte diese Woche noch die Originalversion des RJX Kopfes. Die anderen sind erst aus HobbyKina abgereist.

Das mit dem Motor ist so eine Sache. Denn ich hatte den erst getauscht nachdem ich beim KDS Motor wieder einen minimalen Lagerschaden vermutet hatte. Ohne Last allerdings, läuft der KDS Motor deutlich ruhiger als der Turnigy Typhoon. Aber da wird das Lager ja nicht belastet. Dennoch würde ich den Motor NOCH nicht im Fokus haben wollen. Zumal die Vibrationen schon in unterschiedlicher Ausprägung üben den ganzen Drehzahlbereich da sind. Auch wenn ich nicht wüsste, wie das passiert sein sollte, aber es wirkt definitiv irgendwie wie eine Unwucht oder eine krumme Welle oder sowas. Vielleicht hat der Hund den Heli mal unsanft wo gegen geschust oder so.

@Holger
Das mit den Drehzahlen ist so eine Sache. Ich darf ja mit dem 3G Blätter sowieso nur bis maximal ~2800 rpm. Und das ist dann für den Einsatzzweck dieses Heli schon die absolute Untergrenze. Wobei es eh so ist, dass durch die höhere Drehzahl nur der Rolldrang ein bisschen verstärkt wird, während das Heck auch bei 2600 schon faktisch unfliegbar ist.

Das Sensorkabel habe ich eingedreht als Spiralkabel und es hängt frei runter. Nur an einer Stelle ist es (locker) am Chassis fixiert damit bei inverted Figuren nicht ans Hauptrad kommen kann.

Ist schon komisch. Denn bei der Erstschwebung im Wohnzimmer und vorm Haus stand das Heck noch absolut ruhig. Kein Drift oder sonstwas. Zwar habe ich da die Drehzahl nicht hochgeschaltet, aber jetzt driftet es ja schon bei niedriger Schwebedrehzahl weg.
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Do 04 Aug 2011, 15:58

Nur um euch auf dem Laufenden zu halten! Nicht dass ihr denkt, ich würde nur zuhause rum sitzen und auf Eingabe warten.

Inzwischen habe ich abermals das Heck ausgetausch - wieder eins ohne PMGs drauf gemacht. Vorher das Ding aber genauestens untersucht und geschmiert. Ausserdem hab ich den Kopf zerlegt und Drucklager nebst Dämpfungsgummis geschmiert. Ausserdem hab ich die Blatthalter um 180° gedreht, so dass die Kugelköpfe der Rotation nachlaufen.

Ausserdem habe ich den GY401 ans Heck geklemmt und das 3G nur zur Stabilisierung der TS laufen lassen.

Und jetzt versuche ich das Wort "Ausserdem" nicht mehr zu verwenden ....

Status jetzt ist: während das Heck wieder annähernd seine Performance von vorm Umbau aufweist, ist die TS Stabilisierung wieder viel schlechter geworden. Nahe an unsteuerbar legt sich der Heli bei Drehzahl nach rechts hinten.

Im Ergebnis hätte ich mir bisher sämtliche Aktionen sparen können. Ich werde jetzt erstmal Einkaufen fahren um den Ärger ein wenig abklingen zu lassen. Dann werde ich den Motor zum wasweißichwievieltenmal austauschen.

Da ich nicht mit Erfolg rechne durch diese Maßnahme, werde ich, sobald er da ist, den CopterX Kopf gegen einen RJX austauschen. Und das wird dann meine letzte Maßnahme in Sachen FBL sein. Denn ich bin der Meinung dann alles getan zu haben was zumutbar ist. Als nächstes käme nur noch, die zum Teil bereits mehrfach getauschten Komponenten wieder durch neue zu ersetzen. Bis ich dann die gefunden habe, die dem 3G zur Nase stehen. Alternativ könnte ich dann höchstens noch die Drehzahl auf 2300 senken und nur noch im Kreis fliegen.

Wenn ich so im Web rumlese, kommt mir schon ein wenig der Eindruck, als wäre es eine rene Glücksache ob das Ganze funktioniert oder nicht. Oder wenn das Geld keine Rolle spielt einfach mal Heli und FBL System solange gegeneinander austauschen, bis die Kombi passt.

Bauen gut und schön, aber das ist schon ein Witz langsam.
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Fr 05 Aug 2011, 18:53

So. Und wieder möchte ich euch auf dem Laufenden halten.

Ich habe inzwischen den RJX Kopf verbaut. Ausserdem habe ich einen neuen Motor eingebaut und zu guter Letzt nochmal ein komplett neues Align Originalheck vom 450 Sport V3. Komplett heißt: Heckrohr, Heckgetriebe, Anlenkung, Blatthalter und Blätter (die allerdings nicht neu). Beim Umbau des Rotorkopfes hab ich dann gleich ein weiteres Mal die Hauptlager gewechselt.

Ergebnis ist das selbe wie gestern: die TS Stabilisierung scheint inzwischen problemlos zu funktionieren; das Heck bleibt unbeherrschbar. Mit dem aktuellen Heck macht es Ausschläge (Pendler, nicht unvermittelt) von 90° und mehr. Mit der Gyroempfindlichkeit kann ich nur die Frequenz beeinflussen.

Nachdem ich ja bereits gesehen habe, dass es mit dem GY401 am Heck funktioniert, möchte ich als nächstes ausschließen, dass das nur daran liegt, dass der GY401 halt einfach nicht so empfindlich ist. Ist ja auch nicht mehr der jüngste. Zu diesem Zweck werd ich jetzt den billigen GA250 ans Heck basteln. Von dem weiß ich, dass er grundsätzlich funktioniert, aber recht sensibel auf Vibrationen reagiert.

An dem Heli sind inzwischen übrigens nur noch die Seitenplatten, der Motorträger und die Taumelscheibe von HK. Der Rest ist Align/RJX.
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Fr 05 Aug 2011, 21:01

Der finale Test ist abgeschlossen. Nun könnte ich entweder ein Loblied auf den GA-250 singer, oder eben eingestehen, dass das 3G nicht funktioniert. Der Assan Gyro hat das sogar dann noch bombig gehalten, als er Huckepack mittels Tesa auf dem Rücken der Sensoreinheit des 3G befestigt war. Ausserdem hab ich ihn testhalber auf das Heckrohr und dann noch auf den Empfänger geklebt. Das Heck stand zu jeder Zeit perfekt.

Das läßt nun zwei mögliche Schlüsse zu.

1. Das 3G hat einen Defekt, der nur das Heck betrifft. DIe Taumelscheibenstabilisierung funktioniert nach wie vor inzwischen astrein.
2. Das 3G hat ein generelles Problem mit irgendeiner Freuquenz meines Helis und ich finde diese nicht.

Aber nach allem was ich nun unternommen un getestet habe ist eingeltich klar, dass es sich nur um einen Defekt handeln kann. Sherlock Holmes würde mir das sicher recht geben.
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   So 28 Aug 2011, 12:00

Ich möchte euch nicht vorenthalten, wie sich das inzwischen entwickelt hat mit meinem 3G.

Zunächst mal scheint es tatsächlich so, als wäre mit dem ersten 3G irgendwas nicht in Ordnug gewesen. Nachdem Holger mir freundlicherweise ein anderes zum Test zugesendet hat, wurde der Heli plötzlich fliegbar. Fliegbar heißt: das Pendeln am Heck war weg und es schien zunächst alles wirkich gut zu werden. Ich hab das Ding dann auf Version 3.0 aktualisiert und tatsächlich brachte das auch nochmal Verbesserung.
Allerdings blieb es dabei, dass das Heck einfach pardut nicht sauber einrasten wollte. Dennoch: mit ordentlich Delay drauf war das so schon gut fliegbar und schlug wenigstens nicht mehr aus.

Wie ihr meiner Signatur entnehmen könnt, ist es aber inzwischen trotzdem verbannt. Denn eines schönes Tages hatten wir hier so die Art von Wind, bei der Fliegen zwar geht, aber einfach keinen Spaß macht. Aber genau sollte FBL ja Vorteile bringen. Also bin ich bei etwa 40-50 km/h abgehoben und wollte einfach mal sehen wie es ist.

Tja. Was soll ich sagen. Das Heck hielt nicht, der Heli wurde wie verrückt durchgeschüttelt und insgesamt war das Ding schlicht nicht zu beherrschen.

Damit habe ich dann einen Schlußstrich unter mein so hoffnungsvolles Experiment 3G gezogen. Das Ganze hat mich nun unzählige Stunden Bauzeit und viele Flugtage gekostet.

Mein Fazit damit: bei Wind bis maximal 30km/h und einem Flugstil ohne apprupte Manöver durchaus brauchbar, aber alles ausserhalb dieser, doch recht engen Spezifikationen, ging bei mir einfach nicht wirklich gut.

Meine Fliegerkollegen die mir zugesehen hatten meinten immer, dass doch alles passt und sie kein Problem beim Flug sehen können. Aber wenn man nicht selber knüppelt, sieht man ja auch nichts von den schwammigen Reaktionen des Helis. Dazu kam dann noch, dass nach etwa 10 Akkus das Heck wieder anfing bei Pitchstößen komplett wegzudrehen.

Nachdem ich wieder den Paddelkopf drauf gebaut hatte, war ich so übermütig dass ich den Heli gleich bei Akku 2 übelst eingestampft habe. Aber die folgende Nachtschicht mit der Erkenntnis, dass er auch nach kapitaler Kaltverforumung auf Anhieb wieder klasse fliegt, war es mir wert.
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   So 28 Aug 2011, 12:13

Das ist ganz interessant, ich habe die Erfahrung gemacht, daß das 3G gut zum Scale-Flugstil paßt und der Heckgyro durchaus ordentlich rumzicken kann. Ich hätte die Möglichkeit, dein 3G im direkten Vergleich zu einem gut funktionierenden 3G zu testen, wenn du daran interessiert bist.
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   So 28 Aug 2011, 12:38

Schorch schrieb:
Das ist ganz interessant, ich habe die Erfahrung gemacht, daß das 3G gut zum Scale-Flugstil paßt und der Heckgyro durchaus ordentlich rumzicken kann.

Jop - so sehe ich das auch. Aber das sagt ja schon viel aus. Wobei es halt auch zahllose Beispiele sogar gut funktionierender 250er mit dem 3G gibt. Bei mir allerdings ging da schlicht nichts mehr. Auch nervlich zum Schluß.

Schorch schrieb:
Ich hätte die Möglichkeit, dein 3G im direkten Vergleich zu einem gut funktionierenden 3G zu testen, wenn du daran interessiert bist.

Danke für das Angebot, aber in dieser Saison werde ich vorraussichtlich keine weiteren Versuche mehr unternehmen. Ich hatte diese Woche drei(!) komplette und von der Frau abgesegnete Tage nur zum Fliegen. Mit vollem Akkukoffer und noch vollerer Hoffung ging es dann so aus:

Tag 1:
- zu starker Wind für 3G, 250er, Eco und mCPX.
- Paddel 450er Hecklagerschaden
-> drei Akkus Ärger und dann Zuschauer

Tag 2:
- nur die beiden 450er dabei
- Align 3G am V2 dreht bei Pitchstößen bis 180° weg
- beim zweiten Akku am Paddel HK reißt beim Pitchstoß eine Anlenkstange aus der Kugelpfanne -> zum Schutz der Anwesenden 1 Meter vor der Meute in den Boden gedrückt
-> wieder drei Akkus dann Zuschauer

Tag 3:
- Paddel Hk hat immernoch (oder wieder) Lagerprobleme -> lieber nicht mehr Abheben
- inzwischen auf Paddel zurückgebauter V2 fliegt erstklassig. Zu erstklassig. Bei stümperhaftem TicToc aus knapp 4 Meter in den Boden gerammt.
-> zwei Akkus, dann gefrustet zum Wiederaufbau.

Ich werd nächste Woche erstmal in Urlaub fahren. Da nehm ich nur meinen einzigen "FBL-Heli" mit: den mCPx. Und dannach werd ich mal sehen wann der nächste Versuch kommt. Aber mit 3G denk ich mal, kommt gar keiner mehr. Ich schwanke zwischen µRondo und Microreast. Aber fürs erste flieg ich mal wieder ein wenig Paddel.
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   So 28 Aug 2011, 14:00

Wenn dein 3G bei mir funktioniert, hätte ich einen Abnehmer dafür, wenn du das Teil loswerden möchtest.

Das µRondo ist ein Rundum-Sorglos-Paket, das keinen Streß macht Very Happy
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BeitragThema: Re: Rigid bzw. Flybarless - nur Vorteile? Erfahrungs-und Laberthread   Heute um 07:51

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