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 Rotorblätter von Hobby King

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stefanx



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BeitragThema: Rotorblätter von Hobby King   Mi 17 Aug 2011, 21:25

Hallo zusammen wollte nur mal ne kurze Info geben.
Hatte mit vor einiger Zeit diese beiden Blätter bestellt:

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Die sind dann heute angekommen und was soll ich sagen. Beide Paar sind jeweils mehr als gut augewuchtet. Beim 2. Paar (unterer Link) ein Unterschied von 0,04gr. Beim ersten 0,01gr mit der (nicht china) Feinwaage ausgewogen. Der Blattschwerpunkt stimmt perfekt überein.
Lackierung ist an beiden gut bis sehr gut. Ich würde die Lackierung mit denen vergleichen die ich aus der Economyline vom Blattschmied habe. Technisch sind sie sicher ne Klasse darunter aber dafür auch vom Preis. Ob sich die Ersparniss lohnt werde ich dann sehen wenn sie mal in der Luft waren.

Werde das hier nochmal aktuallisieren wenn ich sie das erste mal geflogen bin.

Bisher machen sie auf jeden Fall einen sehr guten Eindruck!
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stefanx



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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Mi 17 Aug 2011, 22:38

Als kleiner Nachtrag hier nochmal ein Bild und eine Info.
Entgegen der Beschreibung auf der HK-Seite sind die Blattgriffe keine 5mm sondern 4,51 bzw 4,78mm. Dies kommt den Blatthaltern an meinem Prokopf nebenbei gesagt sehr entgegen.

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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Mi 17 Aug 2011, 22:47

Die Latten aus dem oberen Link liegen doch auch dem 450 GT und TT Pro bei, sehen auf jeden Fall sehr danach aus. Die haben wir auf einem älteren Heli getestet. Belt CP V1 Chassis, umgebaut auf Direktanlenkung, Carson Tyran Rotorkopf, e-sky Agusta Rumpf. Beim einfliegen hatte ich zu kämpfen und dachte manchmal, daß ich da einen FP-Heli am Sender hätte... aufbäumen im Vorwärtsflug, dabei abkippen nach links, Schwebeflug aber astrein und fast stabil. Beim abstoppen aus dem Vorwärtsflug trotz mehr Pitch sackte der Heli immer stark durch, obwohl der leichte Drehzahleinbruch zeigte, daß da mehr Last auf dem Rotor war. Aufgefallen ist mir vor allem auch der Sound der Blätter, der auf starke Verwirbelungen wegen der leicht hochgebogenen Hinterkanten hindeutet. Die Dinger machten ordentlich Krawall Rolling Eyes

Dazu mußten die Dinger noch mit mehreren Lagen Klebeband ausgewogen werden.

Also wurden Blattschmied Jazz montiert, und nach kurzem umtrimmen wurde die erste vorsichtige Runde geflogen. Wie auf Schienen. Dann mal beherzt Nick nach vorne rein, etwas Pitch, der Heli saust los, immer noch wie auf Schienen. Mehrere Platzrunden links und rechts herum, keine Probleme, Abgestoppt, leicht gepitcht, der Heli steht ohne durchsacken und Drehzahleinbruch in 3 Metern Höhe und braucht dort nur ganz leichte Korrekturen. Die Steuerung ist direkter, reagiert dabei aber nicht unangenehm. Im Gegenteil, man merkt, daß der Heli am Knüppel hängt, wie es sich gehört.

Nee Nee Nee, diese Prügel sind nichtmal zum Opa-Rundflug zu gebrauchen, mit denen hatten wir entweder Pech oder die sind so grottig. Da fliegen sich die Woodies erheblich besser, allgemein alle Holzis scheinen besser zu gehen als die HK-GFK Prügel. Übrigens bäumte sich auch mein inzwischen altbewährter Goldie mit den gelb-schwarzen HK-Latten gerne auf, wenn ich nicht aufpaßte. Holzis drauf und er fliegt fast wie auf Schienen.

Mein Fazit: HK-Helis ja, aber nicht mehr die Prügel, die dort "Rotorblätter" geschimpft werden Wink da kommen in Zukunft Blattschmieds oder Spinbblades HS drauf.
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stefanx



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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Mi 17 Aug 2011, 22:59

Ich hab mir nach Deinem Post jetzt beide nochmal angeschaut.

Sowohl die CFK als auf die GFK-Latten sind absolut glatt, keine überflüssigen Kannten, 0 verzogen. Optisch also einwandfrei verarbeitet. Also nichts von den von Dir erwähnten hochgebogenen Hinterkanten zu sehen. Das sie einwandfrei ausgewogen waren hab ich schon geschrieben.

Mag sein dass das auf die von Dir erwähnten zutrifft. Kann auch sein das eine Sache der Serienstreuung ist, gemäß dem Fall das es wirklich die von dir erwähnten sind, aber auf die die hier liegen trifft das nicht zu.

Aber der Flug steht ja noch aus und ich werde auf jeden Fall danach berichten. Hab die Blattschmied Jazz und X-treme ja auch hier liegen und kann dann vergleichen.
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Mi 17 Aug 2011, 23:05

Der Vergleich mit den Jazz paßt schon, die X-treme sind nochmal ´ne ganz andere Hausnummer. Bin auf deine Erfahrungen gespannt.
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stefanx



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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Mi 17 Aug 2011, 23:11

Jo, denke mal ich werds auch maximal mit den Jazz vergleichen, die X-treme sind mir im moment noch ein wenig zu, achtung Wortspiel, extrem. Hab die nur geholt weil die so schön günstig zu haben waren für 25,90 Wink
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Mi 17 Aug 2011, 23:52

Das glaube ich dir gerne, Stefan, die X-trme sind für ihre direkte Reaktion auf jede kleine Steuerbewegung bekannt. Das macht sie auch bei den Kunstfliegern so beliebt. Sind sehr gute Blätter, aber nix für Anfänger, eher für Kunstflieger bis hin zum 3D-Bolzer.

Aber um direkt vergleichen zu können, mußt du mit dem Heli schon einige Runden drehen können. Also Rundflug, von langsam bis schnell und auch mal rasant stoppen. Erst dabei zeigen die Blätter ihre Unterschiede recht deutlich, im Schwebeflug weniger. Da merkst du nur, wie direkt die Steuerung anspricht. Wenn du also schon ein sicherer Rundflieger bist, dann gib Stoff Wink
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stefanx



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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Mi 17 Aug 2011, 23:58

Nö, werde sie nur beim Schweben und kleinen Runden vergleichen können. Vom sicheren Rundflieger bin ich noch weit entfernt.
Denke aber mal das ich zumindest akustische unterschiede und das von dir beschrieben Pitchverhalten testen kann. Aber bei meinem Glück erwischt den Heli eh wieder ne Windböh und ich kann zumindest abruptes Stoppen testen, das klappt inzwischen schon recht gut. Kein wunder wo ich doch irgendwie immer das Glück der Böh auf meiner Seite habe Wink

OT: Der mCP X war da, grad draussen, echt ne gute Übung angstfrei zu fliegen und auch schnelle Reaktionen zu üben. Das hat mir am Sim immer gefehlt.
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Do 18 Aug 2011, 00:02

Ich dachte eher an Stops, bei denen der Heli in der Luft bleibt und auch danach noch flugfähig ist Wink
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Do 18 Aug 2011, 00:58

tongue Auch das klappt inzwischen recht gut. Nur mach ich das selten freiwillig, meistens nur wenn der Wind den Heli auf die Reise schickt und ich was dagegen habe Wink
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Mo 22 Aug 2011, 00:35

Inzwischen hatte ich Gelegenheit, mehrere Blätter von HK mit Align Holzis, Blattschmied Jazz und halbsymetrischen Spinblades auf dem gleichen HK-450 V1 (Goldie) zu vergleichen.

Beginnen wir mit den schwarz-gelben GFK-Latten, die dem Heli beiliegen. Sie sind nach auswuchten fliegbar, aber nur für Drehzahlen bis maximal 2300 Umdrehungen gut. Mehr traue ich den Dingern nicht zu, da die Festigkeit erwiesenermaßen nicht die beste ist. Sie werden bei 2300 in manchen Flugsituationen auch recht laut, was kein gutes Zeichen ist. Optimal läßt man sie zwischen 2000 und 2200 Umdrehungen laufen, verkneift sich harte Manöver und fliegt sie nur locker spazieren. Im Vorwärtsflug ist eine gewisse Aufbäumtendenz erkennbar, aus langsameren Rechtskurven heraus kommt es manchmal zum unfreiwilligen Stop mit absacken des Helis. Etwas träge auf zyklisch und kollektiv Pitch. Der Stromverbrauch steigt mit steigender Drehzahl stärker an als mit den Blattschmied Jazz, was auf ein nicht optimales Profil der Blätter hinweist.

Mein Fazit: geht so, Neukauf nicht unbedingt empfehlenswert

Dann die weißen GFK-Latten, die den HK-450 GT und TT Pro beiliegen. Die mit den schrägen, schwarzen Strich außen. Hier habe ich extreme Toleranzen erlebt, manche Blattpaare haben hochgebogene Hinterkanten, diese fliegen sich unter aller Kanone und produzieren jede Menge Lärm. Aufbäumen und gleichzeitiges abkippen nach links aus dem Vorwärtsflug ist bei diesen "krummen" Latten normal. Sind sie mal einwandfrei und nicht hinten hochgebogen, funktionieren sie minimal besser als die schwarz-gelben. Auswuchten ist auch hier Pflichtprogramm, man kann aber auch Glück haben. Viel mehr Drehzahl als den schwarz-gelben traue ich denen auch nicht zu. Etwas träge auf zyklisch und kollektiv Pitch. Je nach Fertigungsqualität moderater bis hoher Stromverbrauch.

Mein Fazit: Können gut sein, aber auch grottenschlecht. Neukauf ist deshalb Risiko.

HK Woodies: DIE Überraschung im Vergleich! Können Transportschäden haben, nach auswuchten und Spurlauf einstellen fliegen sich die Latten recht angenehm. Leichte Aufbäumtendenz im schnelleren Rundflug, aber überraschenderweise weniger als bei den GFK-Latten. Mit Paddelgewichten außen vor den Paddeln stellt sich ein angenehmes Schwebeverhalten ein, was Anfängern zugute kommt. Bei einem Crash zersplittern sie sehr schnell, was die restliche Mechanik des Helis schont. Drehzahl würde ich nicht über 2300 hinaus gehen. Angesichts des günstigen Preises eine recht gute Wahl für Anfänger, die noch mit Mißgeschicken rechnen müssen. Man sollte mindestens 4 - 5 Paare kaufen und die ganzen Latten dann nach Gewicht vorsortieren, das erleichtert das auswuchten sehr. Die beste Funktion erreicht man mit einem Kunststoff-Rotorkopf. Die Reaktion auf zyklisch und kollektiv Pitch ist angenehm, nicht zu direkt, aber auch nicht träge. Der Stromverbrauch ist mit den Woodies etwas höher als mit den Align Holzis.

Mein Fazit: für Anfänger bis zum Rundflug recht brauchbar.

Align Holzis: nicht ganz billig, aber gut. Zum auswuchten genügt meist nur wenig Klebeband, die Stabilität ist sehr gut, Drehzahlen bis zu 2600 sind zugelassen. Sehr schön weiches Flugverhalten ab 2000 Umdrehungen bis 2200, darüber hinaus wird´s sportlich. Durch ihre Stabilität (Kunststoffbeschichtung auf dem Holz statt Folie) schlagen diese Latten bei einem Crash mehr kaputt als die Woodies, richten aber deutlich weniger Schaden an als GFK oder CFK Latten. Fast keine Aufbäumtendenz im schnellen Rundflug, sauberer Schwebeflug. Die Reaktionen auf zyklisch und kollektiv Pitch kommen direkt. Angenehm geringer Stromverbrauch, solange man sich mit der Drehzahl zurück hält und unter 2300 bleibt.

Mein Fazit: super Blätter für Rundflieger, denen gute GFK-Latten zu teuer und die von HK zu schlecht sind.

Blattschmied Jazz: Was soll man sagen, einfach nur sehr gut! Sauberes Schwebeverhalten, Rundflüge ohne Aufbäumtendenz, ein gut eingestellter Paddelheli fliegt damit schön spurtreu und ohne irgendwelche unangenehmen Tendenzen. Dranschrauben, Spurlauf checken und eventuell justieren, glücklich sein. Die angegebene Drehzahl von 2600 Umdrehungen ist realistisch und mit Sicherheitsreserve kalkuliert - die man nicht unbedingt überschreiten muß. Die Reaktionen auf zyklisch und kollektiv Pitch sind direkt, ohne agressiv zu sein. Der Stromverbrauch ist angenehm gering, die Geräuschentwicklung ebenso.

Mein Fazit: für fortgeschrittene Anfänger, Rundflieger, Scaler und Kunstflieger ohne 3D-Ambitionen sehr gute Blätter.

Halbsymetrische 325er Spinbaldes: DAS Blatt für alle Piloten, die keine hohen Drehzahlen mögen und lange fliegen wollen. Man kann mit der Drehzahl runter, bis der Heckrotor kaum noch Wirkung hat - die Blätter tragen den Heli trotzdem meistens noch. Zwischen 1500 und 1900 Umdrehungen optimal, bei höheren Drehzahlen verspielt man die Vorteile dieser tragenden Blätter durch den dann stark anwachsenden Luftwiderstand. Durch das hohe Blattgewicht sehr stabiles Flugverhalten, im Rundflug unproblematisch und ohne negative Tendenzen. Bei einem Crash können sie den Heli kurz und klein schlagen, da sie schwer und stabil sind. Daher trotz des ruhigen Flugverhalten nur bedingt für Anfänger empfehlenswert, aber super Blätter für Rundflieger und Scaler. Im Kunstflug durchaus auch einsetzbar, aber nicht mehr optimal. Die Reaktion auf zyklisch und kollektiv Pitch ist je nach Drehzahl zwischen träge und direkt. Bei unter 1700 Umdrehungen muß man etwas vorausschauender fliegen. Der Stromverbrauch ist bei niedrigen Drehzahlen um bis zu 50 % niedriger als mit Align Holzis, 15 Minuten bei 1700 mAh Verbrauch sind bei 1600 - 1800 Umdrehungen realistisch, abhängig vom Gewicht des Helis und dem Flugstil.

Mein Fazit: DAS Blatt für Rundflieger und Scaler, auch super für Rigid Rotorköpfe. Dort für gut geübte Piloten auch ohne Stabisystem, nur mit "Daumenstabi", recht gut fliegbar.


Das sind jetzt meine eigenen Erfahrungen. Zum Vergleich habe ich alle diese Blätter auf Goldie geflogen, um einen realitischen Vergleich zu haben. Die Spinblades habe ich auch sehr erfolgreich auf dem Belt CP von e-sky eingesetzt, der mit seiner weichen Kopfdämpfung und vergleichsweise hohen Heckrotordrehzahl wie gemacht für diese Blätter ist. Hart gedämpfte Alu-Rotorköpfe sind eher die richtige Arbeitsumgebung für die Blattschmied Jazz, die aber auch an Kunststoffköpfen sehr gut funktionieren und sich als tolle Allround-Blätter bestens bewähren.
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Di 06 Sep 2011, 22:22

Wie die meisten von euch wissen, habe ich schon vor einiger Zeit einen Satz der schwarz-gelben HK-Latten "gemordet":

http://hk-helis.forum-aktiv.com/t151-rotorblatter

Nun, ich hatte mich bei Goldie über starke Vibrationen gewundert, die recht plötzlich auftraten. Ebenfalls mit den schwarz-gelben Latten, die dem Heli beilagen. Diese hatte ich sauber ausgewuchtet und Goldie flog damit längere Zeit vibrationsfrei und einigermaßen sauber. Mitten im Flug schien dann das Heck verrückt zu spielen, mal drehte Goldie nach links, dann wieder nach rechts, also gelandet und dabei schon gehört: da stimmt was nicht! Beim auslaufen schüttelte sich Goldie kurz wie ein nasser Pudel. Blätter ab und Motor an, keine Vibrationen. Aha!? Mechanik geprüft, keine Schäden oder lose Bauteile, alles perfekt in Ordnung. Blattschmied Jazz drauf, Motor an, alles wieder perfekt. Geflogen, wow fliegt Goldie jetzt toll. Die HK-Latten genau angeschaut, Klebestreifen zum auswuchten noch drauf, was könnte da sein? Zuhause habe ich sie erstmal beiseite gepackt und gestern fielen sie mir wieder in die Finger.

Heute habe ich sie als Propeller auf meine Blattwaage genommen, da unbeklebte Blatt ist auf einmal deutlich schwerer und saust nach unten, wie kann das sein? Ein böser Verdacht... Blattschwerpunkt geprüft, alles klar! Beim unbeklebten Blatt liegt der Blattschwerpunkt plötzlich deutlich weiter außen als vorher! Das kann nur eins bedeuten, das Metallgewicht vorne im Blatt ist nach außen gewandert. Bei dieser Schlußfolgerung bekomme ich noch nachträglich Magengrummeln, sowas darf nicht passieren. Selbst bei nur 2000 Umdrehungen würde dieses Gewicht zum Geschoß werden, wenn es sich aus dem Blatt verabschiedet.

Solche Latten schraube ich niemals nie wieder nicht an einen Heli. Egal wie sie farblich gestaltet sind, die Dinger könnten durchaus gefährlich werden. Auch bei eher niedrigen Drehzahlen ist die Stabilität der inneren Struktur mangelhaft. Ein Kunststoff-Rotorkopf belastet die Blätter sowieso nicht besonders heftig, da er meist weich gedämpft ist und in sich auch noch etwas federt, was ein weiches Flugverhalten ergibt. Trotzdem haben meine 2 Sätze dieser Blätter nicht die angeblich so wenig haltbaren Rotorköpfe überlebt. Im Gegenteil, die Rotorköpfe machen den Eindruck, ewig halten zu wollen. Jetzt kommen da nur noch gute Blätter wie Blattschmied Jazz dran.
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Peter B.
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Mi 07 Sep 2011, 06:17

Hallo Schorch,

kann deinen Bericht nur bestätigen, da ich selber die 325er "Jazz" fliege, ebenso 325er und 600er Spinblades, dazu 430er GCT Expert von Blattschmied.
Von den originalen HK-GFK-Latten (die weißen mit dem schwarzen Strich) hab ich noch 3 Paar, die feingewuchtet sind, aber selten geflogen werden.
Davon gibt es bei KDS baugleiche Blätter, es sind die schwarz-roten oder schwarz-gelben Blätter mit der Carbon-Optik. Diese Blätter sind in der Verarbeitung besser, mit 27gr. je Blatt relativ leicht und eher fürs 3-D Bolzen geeignet.
Sauberen Rundflug und Fahrtfiguren gelingen nur mit feinfühligem, ständigen Aussteuern, da sie bei schneller Vorwärtsfahrt und geringer Kopfdrehzahl den Heli nicht in der Spur halten. Erst mit Erhöhung der Kopfdrehzahl über 2500 wird der Heli bissig und lässt sich in 3-D-Figuren zwingen.
Ich persönlich mag die KDS-Blätter nicht, da meine schwarz-rot sind und ich weiße Blätter für Scale- und Rundflug wegen der Lageerkennung im weiträumigen Fliegen bevorzuge.

Gruß
HP


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Zuletzt von Heli-Player am Mo 31 Okt 2011, 06:05 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet (Grund : Textpassage korrigiert)
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Sa 15 Okt 2011, 10:50

Ich hänge mich mal hier dran. Bin gerade auf der Suche nach einer vernünftigen Waage für die Rotorblätter.
Nun wollte ich mal in die Runde fragen welche Waage man da empfehlen kann.

Habe mal auf Amazon geschaut und da gibt es reichlich Feinwaagen mit 0,01g Genauigkeit. Ist die Frage ob das reicht und welchen Bereich sie abdecken soll. Bis zu welchem Gewicht soll sie gehen und welche Genauigkeit braucht man dann?

Bei Amazon wirft mir die Suche nach Feinwaage folgende Treffer aus:

Feinwaagen

Ist da was dabei was für den Zweck geeignet ist, oder muss ich da tiefer in die Tasche greifen?

LG
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Sa 15 Okt 2011, 12:31

@Helmut
Mich interessiert das Gewicht vom Blatt eigentlich recht wenig.
Ein Blattwaage nach diesem Prinzip ist völlig ausreichend.
Die Blätter einfach zusammenschrauben und aufhängen geht auch.
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helste



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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Sa 15 Okt 2011, 12:35

Hallo Georg,

ich weiß schon, dass man es so auch machen kann. Ich habe aber in einem anderen Faden gelesen, dass es Sinn macht, die Blätter mal nach Gewicht vor zu sortieren. Wenn man nun 5 Paar Blätter kauft, kann man die schön einzeln wiegen und dann die zusammen geben, die am nächsten zusammen liegen. Dann natürlich noch genau ausgleichen.

Mir erscheint diese Vorgehensweise schon recht praktisch, weil man sich so erspart jedes Blatt mit jedem anderen Blatt direkt zu vergleichen. Deshalb die Frage nach einer dafür geeigneten Waage.

LG
Helmut
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Sa 15 Okt 2011, 12:43

Das geht doch mit der Wippe auch.
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helste



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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Sa 15 Okt 2011, 12:51

Klar geht das mit der Wippe auch, aber dann muss ich immer alle Blätter mit allen vergleichen. Das sind bei 10 Blättern dann 45 Kombinationen (wenn ich mich jetzt nicht irre), also 45 mal 2 Blätter auf die Waage und schauen, welche schwerer ist.
Mit einer Feinwaage ist das genau 10 mal wiegen.
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Sa 15 Okt 2011, 13:09

Das mit dem Wiegen der einzelnen Blätter und sie dadurch vorzusortieren ist eine gute Idee. Ich hatte allerdings 5 Paar der Woodies (um die es in dem von dir zitierten Thread geht) bestellt. Und die waren alle so unterschiedlich, dass das gar nicht möglich war. Die "passenden" Paare waren schon beieinander. Soll heißen, dass der Hobbykönig das wahrscheinlich schon gemacht hat. Wenn auch sehr grob...

Paar 1: 27,20 | 27,25 (das beste)
Paar 2: 28,57 | 28,68
Paar 3: 30,16 | 30,39
Paar 4: 25,59 | 25,91 (das schlechteste)
Paar 5: nicht gewogen, da ein Blatt defekt

Ich habe das mit einer günstigen Feinwaage gewogen, die ich auf eBay gekauft habe. Die zeigt zwar bei jedem Versuch einen leicht anderen Wert an, aber durch mehrmaliges Wiegen kann man die Streuung eingrenzen.
Ich weiß auch nicht, ob man das auf zwei Nachkommastellen genau wiegen muss, oder ob man sich da unnötig verrückt macht. Wir reden hier beim besten Paar von einer Differenz von 0,05 Gramm, beim schlechtesten von 0,32 Gramm.
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opiwan



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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Sa 15 Okt 2011, 14:15

@helste
Ich weiß jetzt nicht wie du auf die 45 Kombinationen kommst.
Aber um ein passendes paar zu finden, muss ich bei 5 paaren nur
9 Blätter vergleichen. Welche Waage oder Wiegemetode du
auch immer benutzt, es bleibt gleich.
Ist mir aber jetzt auch egal.
Es war eine Frage, es gab mehrere Antworten, ich mache es so
und werde es auch weiterhin so machen.
Keine Waage der Welt zeigt mir ein genaueres Ergebnis,
als eine Wippe.
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helste



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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Sa 15 Okt 2011, 15:50

Georg, es geht ja darum aus 10 Blättern 5 Paare zu kriegen, wo die 2 Blätter eines Paares möglichst nahe beieinander liegen und nicht 1 Paar.
Das geht halt eigentlich sinnvoll nur durch Wiegen aller Blätter und dann nach Gewicht sortieren.

Dazu reicht dann aber wohl wirklich so eine billige Waage auf 0,01g.

Wenn die Woodies schon vorsortiert kommen, dann erspart man sich das aber tatsächlich und man kann es einfach durch die Wippe ausgleichen.

Danke jedenfalls für die Antworten.
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Sa 15 Okt 2011, 23:38

Moin,
Es gibt bei den Blättern mehrere Sachen zu beachten. Um die Dinger sauber zu wuchten braucht man beides, Waage und Wippe. Denn wenn ein Blatt außen schwerer ist als das andere, durch z.B. dickeren Lack außen, dann muss das andere Blatt, auf der Wippe, insgesamt schwerer sein um das auszugleichen. Rundlaufen würde das nicht, auch wenn die Blätter auf der Wippe gleich hoch hängen.
Also erst auf die Waage, die Blätter mit Tesa in der Blattmitte (Blattschwerpunkt) gleich schwer machen. Dann auf die Wippe und den Blattschwerpunkt mit zwei gleich langen Tesastreifen (am hohen Blatt einen außen, am tiefen Blatt einen innen) ausgleichen bis sie gleich hoch sind. Noch mal auf die Waage umsicher zu gehen das sie noch gleich schwer sind.


Jetzt sollte, vorrausgesetzt das Blattprofiel ist bei den Blättern gleich, sie sind nicht verzogen, Blattspur stimmt und ich habe bestimmt noch was vergessen, der Rotor wegen den Blättern keine Unwucht haben.


Schöne Grüße
Mario

edit: ja 0,01g Waage reicht aus. Die Woodies haben schon mal anständige Differenzen sowohl beim Gewicht wie auch beim Blattschwerpunkt. Auch teurere Blätter (Spinblades und Blattschmied) musste ich schon nachwuchten.
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   So 16 Okt 2011, 00:18

Bin diesen Samstag bei Wind mit den Woodies geflogen, und da meine ich den Wind, bei dem viele Piloten einen 450er gar nicht erst auspacken. War das Flugverhalten bei Windstille oder wenig Wind noch gut, so war es diesmal umso schlechter. Wegkippen um bis zu 30 Grad, aufbäumen bei Kurven in den Wind hinein, instabiles Flugverhalten in leichten Turbulenzen. Wo der gleiche Heli mit BS Jazz noch fast ruhig mit kleinen Korrekturen fliegt, mußte ich mit den Woodies extrem knüppeln. Im Vergleich habe ich dann noch die Align Holzis montiert und damit war das Flugverhalten zwar nicht so gut wie mit den BS Jazz, aber immerhin einigermaßen ruhig.

Man merkt auf jeden Fall, daß die Woodies etwas sehr weich sind und sich bei höheren Belastungen stärker verwinden. Zum üben bei ruhigem Wetter sind sie gut, wenn´s aber weht, taugen sie nix mehr. Ich war jedenfalls froh, den Testheli mit den Woodies wieder sicher gelandet zu haben.
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Lauschi



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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   So 16 Okt 2011, 10:11

Hallöle,
welche Blätter würdet ihr mir denn empfehlen??
Also im Monent fliege ich die Holzlatten von HK. Hier ist kein vernünftiger Spurlauf möglich und der Stromverbrauch ist schon um einiges höher. Bin ich vorher ca 8min mit den beim HK500CMT beiliegenden Latten geflogen, so sinds nun nur noch ca 6min.

Naja ein Crash ist schon noch mal drin, da ich noch nicht so 100% sicher bin das ich nen Crash ausschließen könnte.

Also, für nen Vorschlag wär ich dankbar. (Wie immer kostengünstig solls sein und gut zu fliegen) lol!
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Lauschi



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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   So 16 Okt 2011, 18:51

... oder hat jemand mit diesen Blättern Erfahrung?? Sehen aus wie die beim HK beiliegenden!
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BeitragThema: Re: Rotorblätter von Hobby King   Heute um 13:26

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